Tödliche Blende – Tatort 183 / Vorschau Montag, 19.11.2018, RBB, 22:00 Uhr // #Tatort #Berlin #TatortBerlin #RBB #SFB #TödlicheBlende #HeinzDrache #Bülow #TatortClassics

Titelfoto © SFB

Auch ein Klassiker: Mord am Set

„Alte „Tatort“-Krimis neu restauriert. Zum Auftakt der zweiten Staffel „Tatort Classics“ gibt es ein Wiedersehen mit Heinz Drache als Hauptkommissar Bülow.“

So bewirbt der RBB die Wiederholungen alter Tatorte seines Vorgängers SFB (Sender Freies Berlin). Die erste Staffel beinhaltete im Jahr 2017 die ältesten Berlin-Tatorte, die in den 1970ern und frühen 1980ern enstanden und folgt die anschließende Zeit mit Heinz Drache als Kommissar H. G. Bülow.

Ein Mord beim Dreh eines Krimis ist natürlich ein Klassiker, voraus ging der Mord am Theater, während der Aufführung eines Stückes (Miss Marple, „Vier Frauen und ein Mord“). Der erste Bülow-Tatort, der letzte Woche ausgestahlt wurde („Die kleine Kanaille„) hinterließ uns mit ziemlich gemischten Gefühlen. Ganz sicher ist es immer toll, die Entwicklung der Reihe in unserer Wahlstadt zu beobachten, aber Berlin fand lange Zeit nicht zu einem tragfähigen Stil und Ton und wer weiß, was das nun wieder für eine tiefere Bedeutung hat. Jedenfalls war der vorausgehende Tatort 177 eher kein Klassiker, sondern ein Zeitdokument, das auf seine Weise schon damals aus der Zeit gefallen schien, als es gedreht wurde. Trotzdem sind wir natürlich gespannt auf den zweiten Bülow-Film.

Selbstredend wurde er in Farbe gedreht, aber es finden sich im Netz nur schlechte Bildschirm-Shots, deswegen haben wir das Schwarz-Weiß-Titelfoto genommen, das die ARD für die Ankündigung der heutigen Wiederholungsausstahlung – oder auch die Premiere der restaurierten Version – vewendet.

TH

Handlung

Kriminalhauptkommissar Bülow hat – zusammen mit seinem Kollegen – eine ungewohnte Aufgabe übernommen: Bei Dreharbeiten für einen Kriminalfilm fungiert er als Fachberater am Set, damit die Arbeit der Polizei im Film nicht allzu unrealistisch dargestellt wird.

Meinungsverschiedenheiten mit dem Regisseur und den Darstellern, die es „aus dramaturgischen Gründen“ mit dieser Realität nicht immer so genau nehmen. Plötzlich aber wird aus dem Spiel tödlicher Ernst: Wenige Tage vor Ende der Dreharbeiten wird die Kostümbildnerin des Teams ermordet.

Vage Hinweise am Tatort deuten einen Zusammenhang mit mehreren unaufgeklärten Frauenmorden an und lassen darauf schließen, dass nach dem Mörder im Kreis der am Film Beteiligten zu suchen ist. Auch der Liebhaber der Toten, der Filmregisseur selbst, gerät unter Verdacht, verheimlicht er doch seine Besuche in der Wohnung der Toten zur Tatzeit. Wer wäre geeigneter als Bülow, die Leitung der Ermittlungen zu übernehmen?

Aber auch er findet zunächst keine konkreten Anhaltspunkte. Den spektakulären Aktionen und Erfolgen der Filmpolizisten steht die mühevolle kriminalistische Kleinarbeit des Hauptkommissars und seiner Mannschaft gegenüber. Als dabei der Kreis der Verdächtigen immer enger wird, schlägt der Mörder wieder zu. Die Aussage einer zufälligen Zeugin führt auf eine Spur, die allen bisherigen Erkenntnissen zu widersprechen scheint und den Fall zugleich für die Presse besonders interessant werden lässt. Bülows Arbeit wird zu einem erbitterten Wettlauf mit der Zeit, den er schließlich nur durch einen Bluff gewinnen kann. Und so kommt es vor den Augen des Filmteams doch noch zu einer spektakulären Szene, die allerdings im Drehbuch nicht vorgesehen war.

Besetzung und Stab

Hauptkommissar Hans Georg Bülow (Heinz Drache)
Mathias Leuschner (Jürgen Kluckert)
Hans Rausch (Peter Aust)
Simone Hansen (Anita Lochner)
Martin Durell (Eckart Dux)
Maria Borck (Hannelore Cremer)
Kriminaloberrat Stegmüller (Horst Schön)
Heinz Borgelt (Jürgen Heinrich) u.a.

Kamera: Lothar Elias Stickelbrucks
Buch: Rolf von Sydow
Regie: Horst Flick

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