Einzelhaft – Tatort 209 / Vorschau Dienstag 11.12.2018 WDR 23:35 Uhr // #Tatort #TatortDuisburg #Duisburg #Schimanski #Thanner #WDR #Einzelhaft #TatortEinzelhaft

Titelfoto © WDR / Heydt

Wieder ein Treffer – an einem geschäftigen Abend

Eigentlich sollten wir uns freuen, dass mal wieder ein Schimanski auf den Bildschirm kommt, den wir noch nicht kennen. Auch wenn wir bisher nicht zu absoluten Fans seiner Filme geworden sind, a.) kann man sagen, einige davon sind recht gut, b.) geht es um die Fortführung der Anthologie bzw. der Reihe Crimetime, c.) macht uns angesichts der Geschwindigkeit niemand was vor.

In dem  halben Jahr seit dem Neustart des Wahlberliners haben wir 171 Tatort-Rezensionen veröffentlicht, alle betreffenden Filme wurden während der Zeit mindestens einmal ausgestrahlt. Manche sogar mehrmals. Die ARD-Sender schaffen es mittlerweile, einige neuere Filme innerhalb eines halben Jahres dreimal zu zeigen. Muss dieses Durchnudeln wirklich sein? Aber wir lassen uns nicht ins Bockshorn jagen, denn im selben  Zeitraum gab es nur 20 neue Werke innerhalb der Reihe. Das heißt, wir 8,5 mal schneller mit unseren Kritiken als die Sender mit ihren Produktionen. So gut waren wir nicht einmal in der Anfangszeit des alten Wahlberliners („TatortAnthologie“). Natürlich helfen uns die damals schon geschriebenen Rezensionen, die wir mit kleineren oder mittleren Änderungen wiederveröffentlichen. Aber es kommt immer noch vor, dass wir nach 8 Jahren Befassung mit der Reihe auf Neuland treten.

In letzter Zeit kommt das sogar häufig vor. Zum Beispiel, weil der RBB jede Woche einen restaurierten Alt-Tatort zeigt und weil bereits traditionell fast jede Woche eine Premiere stattfindet. Weil wir bei einigen beliebten Ermittlern früherer Tage Nachholbedarf haben. Zwei Ehrlicher-Tatorte sind aufgezeichnet und noch nicht gesichtet. Und immer wieder mal ein Batic, ein Ballauf, ein Schimanski, der vermutlich in den letzten Jahren nicht gezeigt wurde. Ja, es gab eine Zeit, so 2017 bis Mitte 2018, da haben wir alles ein wenig vernachlässigt, da wird uns das eine oder andere Krimi-Highlight durch die Lappen gegangen sein. Da haben wir nur noch die Premieren angeschaut.

Aber dass vier Tatorte an einem Abend wiederholt werden, empfinden wir nach wie vor als ziemlich üppig. Nun, was stellt der Horst Schimanski dieses Mal an?

Handlung

Thanner ist verärgert: Während er die polizeiliche Dreckarbeit machen muss – er hat die Leiche einer Prostituierten zu identifizieren – , wühlt Schimanski einen Fall wieder auf, den er, Thanner, längst abgeschlossen hat. Und Thanner weiß auch, warum: Ilona Vogtländer – Tochter des wegen Mordes an seiner Frau Eva angeklagten Rolf Vogtländer – ist viel zu schön, als dass Schimanski ihr widerstehen könnte.
Schimanski ist tatsächlich von Ilona fasziniert, und trotzdem hat Thanner Unrecht. Ilona lässt Schimanski nämlich überhaupt nicht an sich heran, im Gegenteil: Sie ist voller Verachtung für die Kripo, die ihren Vater für …

Was nun?

Die ARD sorgt immer wieder für Überraschungen. Nicht nur bei neuen Tatorten. Sie schaffen es auch, eine Inhaltsangabe mitten im Satz abzubrechen. Das steht wirklich so in der Programminformation. Da soll noch einer sagen, die Öffentlichrechtlichen wüssten nicht, wie spannendes Fernsehen geht. Wir forschen jetzt nicht nach, wie man die obige Beschreibung zu einem sinnvollen Ende bringen könnte, sondern ergänzen nach der Rezension.

TH

Schimanski – Götz George
Thanner – Eberhard Feik
Ilona Vogtländer – Brigitte Karner
Hänschen – Chiem van Houweninge
Petra Carstens – Maria Hartmann
Reiko Plewitsch – Juraj Kukuro
Rolf Vogtländer – Franz Boehm

Regie – Theodor Kotulla
Buch – Frank Göhre
Kamera – Karl Kases
Musik – Eberhard Weber

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