„Einstiges Atelierhaus Eisenacher Straße 103e – Erpressung der Mieter: Vertragsänderung oder Verkauf“ (Berliner Mieterverein) @BMietvererein @Oltmann26 / @HeimatNeue / #Mietenwahnsinn #Eigenbedarf #Schoeneberg #Schöneberg #Danmark #Mietvertrag

2019-01-05 medienspiegel aktuelles format „Mieter, kämpft um diese Stadt!“

Wir kehren noch einmal zum #Mietenwahnsinn zurück und in unseren Bezirk. 

Der Berliner Mieterverein hat einen neuen Fall von Verdrängung öffentlich gemacht, der sich (fast) vor unseren Augen abspielt: „Zahlt mehr Miete oder wir verkaufen euch einzeln und ihr fliegt raus wegen Eigenbedarf!“, ist das Motto dieser Attacke.

Durchaus möglich, wenn es um schöne Wohnungen geht, in die Käufer gerne selbst einziehen möchten – und die Eisenacher Straße, die für uns gefühlt beinahe mehr Wilmersdorf als Schöneberg ist, ist natürlich auch eine gute Lage.

Es geht um ein ehemaliges Atelierhaus, das in den frühen 1980ern instandbesetzt wurde, dessen Bewohner_innen dann „legalisiert“ wurden, also Mietverträge erhielten. Doch wieder zieht ein „Investor“ gegen Mieter_innen zu Felde, die ihm nichts getan haben als ihm ein Haus günstig zu übergeben und noch Miete dafür zu zahlen, ein Haus, das sie selbst erst wieder bewohnbar gemacht haben. Nun reicht diesem Eigentümer die Miete nicht mehr aus und er will die Bewohner_innen zu Vertragsänderungen erpressen. Wie das genau abläuft, beschreibt der Beitrag des Berliner Mietervereins.

Wir meinen, keinem Investor darf Raum gegeben werden, so mit Menschen umzugehen, gleich, ob sie für drei Jahre oder für zehn weitere Jahre wohnen bleiben dürfen, wenn sie sich den Wünschen eines Immobilienhais gebeugt haben.

Die Politik, die froh sein kann, dass in den Zeiten schwacher Stadtentwicklung jene Besetzer_innen Leerstand zu Lebensraum entwickelt haben, muss verhindern, dass ein Investor sie rausschmeißen lassen will.

Diejenigen, welche Berlin erst zu Berlin machen, die ein Stück lebendige Stadtgeschichte sind, müssen bleiben! Zu dieser Geschichte zählen die Instandbesetzer der 1980er auf eine besondere Weise. Sie entmieten zu wollen, ist ein Anschlag auf die Stadtkultur und wir haben in Schöneberg mit Potse und Drugstore schon Vorgänge, bei denen die zuständige Politik eine alles andere als gute Figur macht. Dürfen wir also damit rechnen, dass die Eisenachersträßler_innen  Hilfe erhalten?

Heute Abend widmen wir unsere Solidarität den Bewohner_innen der Eisenacher Straße 103a.

TH / Dank an die IG HAB @HeimatNeue für die schnelle Info

Medienspiegel 290

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