#Corona 28: Jetzt mit Testzahlen + erstmals mehr als 100.000 neue Fälle am 03.04. #CoronaLage #COVID19 #COVID2019 #COVID19de #COVIDー19 #Coronavirus #CoronavirusDE #coronavirusdeutschland #Covid_19

Am späten gestrigen Abend ging es um Corona. Was sonst? Zumindest überwiegend. Wir wollen nicht so tun, als wenn wir heroisch nach Themen-Alternativen suchen würden. Dabei kam auch zur Sprache, dass einige Länder, die ein besonders gutes Gesundheitssystem haben, erstaunlich hohe Fallzahlen und auch teilweise hohe Todesfallzahlen aufweisen.

1.) Testzahlen werden ausgewiesen

Wir wiesen dabei auf die Schweiz hin, mit dem Tenor: Erstaunlich, dass dort pro Kopf der Bevölkerung mehr als doppelt so viele Infiziert gemeldet sind wie bei uns. Bis auf einige Kleinstaaten ist die Schweiz immer noch das Land mit den höchsten Pro-Kopf-der-Bevölkerung-Fallzahlen – nicht mehr. In Spanien ist sie jetzt leider noch höher. Unsere Vermutung: In der Schweiz wird mehr getestet als in den meisten anderen Ländern.

Diese Vermutung hat sich heute bestätigt, denn Worldometer weist nun auch die Zahl der bisher durchgeführten Tests aus und liefert auch die durchgeführten Tests pro Kopf der Bevölkerung, die man ansonsten selbst errechnen müsste. Und da liegt die Schweiz mit fast 18.000 pro eine Million Einwohner, also 1,8 Prozent der Bevölkerung, die schon getestet wurden, um einiges besser als Deutschland mit ca. 1,1 Prozent. Noch besser: Norwegen mit 1,9 Prozent. Auch die hohe Zahl von Infizierten z. B. im kleinen Luxemburg erklären sich genau auf diese Weise: Bisher wurden bereits 3,6 Prozent der Bevölkerung getestet. Spitze: Die Faröer. Dort hat jede*r zehnte Einwohner*in bereits einen Corona-Test hinter sich, gefolgt von Island mit 6,9 Prozent.

Unter vergleichbaren Ländern liegt Deutschland aber nicht schlecht, auf eine ähnliche Testquote kommen Österreich, Italien und Israel. Den USA und vielen anderen Ländern hingegen dürften noch einige unangenehme Erkenntnisse bevorstehen. Zwar haben die Vereinigten Staaten weltweit die höchste Zahl an Tests durchgeführt (1,4 Millionen), aber getestet sind damit nur 0,4 Prozent der Bevölkerung. Und auch dies müssen wir leider erwähnen: Dass in einigen Regionen die Fallzahlen so langsam steigen, liegt, wie im Umkehrschluss zur obigen Darstellung eines Landes mit gutem Gesundheitssystem, wie die Schweiz eines vorweisen kann, offensichtlich daran, dass noch kaum getestet wurde. Wenn wir sehen, dass z. B. in Brasilien gerade 0,025 Prozent der Bevölkerung einen Test durchlaufen haben, in Indien gar 0,0084 Prozent, kommt Furcht auf vor dem, was das Virus in großen Ländern mit niedrigen Standards der Gesundheitsersorgung und vielen engen Slums, teilweise kombiniert mit schwacher Durchsetzungkraft der Exekutive und wenig wirtschaftlichen Möglichkeiten, die es erlauben, schnell und angemessen zu reagieren, anrichten könnte.

Viele Länder des globalen Südens liefern bisher nicht einmal Zahlen – interessanterweise trifft das auch auf China zu. Schade, es hätte uns sehr interessiert, wie viele Tests notwendig waren, um die Maßnahmen so passgenau zu gestalten, wie es retrospektiv wirkt, angesichts von Neuerkrankungszahlen nahe Null nach nur drei Monaten heißer (erster) Corona-Phase und der Tatsache, dass die vor zwei Monaten beinahe ungeheuerlich wirkende Zahl von ca. 3.200 Toten mittlerweile nicht einmal mehr fünf Prozent der weltweiten Fälle ausmacht und vor allem pro Kopf der Bevölkerung viel geringer ist, als in allen westlichen Ländern, in denen der Peak gerade erst erreicht ist oder noch bevorsteht.

2.) Allgemeine Fallzahlen, Stand 04.04.2020, 19:45 Uhr

Gestern wurden erstmals über 100.000 Neufälle gemeldet, davon entfielen mehr als 32.000 allein auf die USA. Die Zahl der erfassten Fälle hat gerade die Zahl 300.000 überschritten und damit 0,09 Prozent der Bevölkerung. Das sind immer noch etwas weniger als in Deutschland (0,11 Prozent), vermutlich dreht sich dieses Verhältnis aber in den nächsten Tagen. Die USA und Frankreich überschritten am 03.04. die Zahl von 1.000 Todesfällen pro Tag und damit eine bisher weltweit nicht erreichte Grenze.

An den beiden vergangenen Wochenenden ging die Zahl neuer Fälle immer etwas zurück und auch das hat sicher damit zu tun, dass samstags und sonntags weniger getestet wird als von Montag bis Freitag. Gegenwärtig stehen wir bei ca. 1.173.000 Fällen weltweit, Zunahme heute bisher „nur“ 55.000, die Zahl der Todesfälle „ermäßigte“ sich von gestern fast 6.000 auf heute bisher ca. 3.600.

Es wäre jedoch schon ein Erfolg, wenn die prozentuale Zunahme der Neufälle pro Tag zurückgehen würde. Die nun vorliegenden Zahlen über durchgeführte Tests bestätigen allerdings eine Befürchtung, die sicher nicht nur wir hatten: Eine dritte Welle nach der in China und im Westen steht uns noch bevor. Werden wir aus manchen Ländern je erfahren, was Corona dort wirklich bedeutete? Vielleicht werden vielerorts auf der Welt nur erhöhte Sterblichkeitsziffern darauf hindeuten, dass eine Seuche unermessliches Leid verursacht hat.

TH

#Corona 26, 02.04.2020

Heute um 20.05 Uhr MESZ meldete unsere Referenzquelle „Worldometer“, dass die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle weltweit die Millionengrenze übersprungen hat. Weiteres in Kürze.

Am Abend zeichnete sich ab, dass die Zahl der Corona-Fälle heute noch die Millionengrenze überspringen würde. Um 19:37 Uhr waren 997.555 Fälle gemeldet. Um 19:41 Uhr lag die Zahl bereits bei 999.798. Kurz zuvor hatte Frankreich seine Zahlen gemeldet. Wir hatten damit gerechnet, dass bereits diese Meldung dazu führen würde, dass die Millionengrenze übersprungen wird, doch aus Frankreich wurden heute nur 2.116 Neuerkrankungen gemeldet. Umso besser!

Plötzlich, um 19:46 Uhr ging die Zahl jedoch auf 998.767 zurück. Was war geschehen? Die Zahlen der USA waren um über 1.000 nach unten revidiert worden, während noch einige Länder mit geringen Infektionszahlen ihre Neufälle gemeldet hatten. Aktuell steht die Neuinfektionszahl in den USA bei ca. 20.700, um 19:37 lag sie bei 21.309. Es mag kurios klingen, aber es wirkt, als hätte man es vermeiden wollen, den millionsten Infizierten im eigenen Land zu haben. An den Hotspots New York und New Jersey lag es nicht, deren Zahlen, die derzeit ganz oben stehen, blieben gleich – und die gesamte US-Tabelle hatten wir nicht durchgesehen oder gar archiviert, denn mit einer Rückwärtsbewegung, deren Herkunft zu analysieren wäre, hatten wir nicht gerechnet.

Wir könnten diese vielleicht durch die Inanspruchnahme der Wayback-Machine ermitteln, aber letztlich ist diese kurzfristige Bewegung nebensächlich und ihre exakte Verfolgung der Situation nicht angemessen, dass die Welt am heutigen Abend des 2. April 2020 über eine Million Infizierte sieht – und ca. 51.500 Tote zu beklagen hat.

Vielmehr heute unsere Solidarität mit allen Erkrankten, mit allen Hinterbliebenen und mit allen, die weltweit in einem aufopferungsvollen Kampf gegen die Corona-Pandemie stehen.

Die Entwicklung der Fallzahlen am 02.04.2020 von 19:37 bis 19:46 Uhr MESZ:

Nachtrag: Die neuen Fälle in Deutschland werden immer noch nach oben korrigiert und liegen aktuell bei 6.303, das ist der zweithöchste Wert weltweit hinter den USA und vor Spanien. Die Todeszahl steigt auf 158, vier mehr als der bisherige Höchststand gestern.

TH

#Corona 25 vom 02.04.2020, ca. 17 Uhr

Vorgestern hatten wir die leise Hoffnung, dass der Höhepunkt der Corona-Krise zumindest bald erreicht sein könnte (# 24 + unten), doch der Wendepunkt ist noch lange nicht erreicht. Vor allem die USA entwickeln sich zum Welt-Hotspot der Pandemie und melden mittlerweile doppelt so hohe Fallzahlen wie jedes andere Land. Weltweit steuert die Zahl der Erkrankten auf eine Million zu (aktuell 965.535, Stand 02.04.2020, 18 Uhr) und wird diese spätestens morgen überschreiten, ebenso wird die Zahl der Getöteten (49.247)in den nächsten Stunden die Marke von 50.000 erreichen.

  • Beim Wechsel vom 01. zum 02.04.2020 zählte man in den USA ca. 216.000 Krankheitsfälle, im danach am meisten betroffenen Land, Italien, ca. 110.000.
  • Die USA sind das bisher einzige Land, das täglich mehr als 10.000 Neuinfektionen meldete (gestern ca. 26.500).
  • Die USA verzeichnen als erstes Land über 1.000 Todesfälle am Tag (01.04.2020).
  • In Relation zur Bevölkerung sind die Zahlen immer noch niedriger als in den am stärksten betroffenen europäischen Ländern Italien und Spanien, aber die Zunahme ist in den letzten Tagen sehr hoch gewesen – nachdem es am 30.03. nach einer Beruhigung, nach einem „Flatten the Curve“ aussah, das sich auch in anderen Ländern zeigte. Die rechten Balken, die den 31.03. und den 01.04. zeigen, machen deutlich, dass eine neue Welle eingesetzt hat:

Was wir teilweise zu der sehr schnellen Ausbreitung in den USA lesen, teilen wir in dieser Form nicht und billigen es auch nicht. Natürlich ist Präsident Trump untragbar und vielleicht ein Psychopath (mit dem Finger an der Atombombe), klar sind seine Wähler irgendwie selbst daran schuld, wenn es sie jetzt dahinrafft, sofern man jeden einzelnen Todesfall dem Missmanagement der jetzigen Administration und den Mängeln im Gesundheitswesen der USA zuschreibt und davon ausgeht, die Menschen wollen das so.

Es gibt viele dort, die eine allgemeine Krankenversicherung als kommunistisches Teufelswerk ansehen – aber es sind dennoch Menschen und Opfer. Wenn wir in Deutschland beim Tod von all jenen Menschen schadenfroh wären, die nicht so recht hinzulernen, kämen wir aus diesem Gefühl niemals wieder raus. Karl Lautenbach (SPD) hat dazu getwittert und auch seine Diktion finden wir in diesem Zusammenhang grenzwertig – sie ist aber bei weitem nicht so hämisch wie einige andere Wortmeldungen. Lautenbach und Nina Scheer hätten wir übrigens gewählt, wenn wir bei der SPD-internen Abstimmung über die neuen Vorsitzenden hätten mitmachen dürfen. Ein Dank an @HeimatNeue für die Zustellung des Tweets!

  • In Europa sieht es zwar immer noch dramatisch aus, insbesondere steigen in Deutschland jetzt die Todeszahlen täglich an, aber sie sind noch weit von jenen in Spanien, Italien oder Frankreich entfernt, die sich auf hohem Niveau zu stabilisieren scheinen.
  • Aktuell hat die Gesamt-Fallzahl in Deutschland gerade die Zahl der Fälle in China überschritten, das eine um fast da 17-fache höhere Bevölkerungszahl aufweist. Erinnern wir uns noch an die Zeit vor zwei Monaten, ja vor sechs Wochen? Als die meisten von uns dachten, dieses Virus sei eine exotische Geschichte aus einem seltsamen Land, in dem ziemlich alles anders ist als hier und wir mit Verwunderung quittierten, welch harte Einschränkungen im Alltag die Menschen in der Provinz Hubei hinnehmen mussten, weil die Regierung nicht auf „Herdenimmunisierung“ gegen einen Krankheitserreger setzte, für den es noch keinen Impfstoff gibt?
  • Mittlerweile existiert es kein westeuropäisches Land mehr, das in Relation zu seiner Bevölkerungsgröße die chinesischen Fallzahlen nicht weit übertrifft. Man mag über die Validität der chinesischen Meldungen denken, was man will – oder vielleicht besser nicht: Das Land ist nicht so hermetisch wie Nordkorea. Es würde durchsickern, wenn das Virus in China weiterhin ungehindert wüten würde, während die Offiziellen das Gegenteil, nämlich Neuinfektionen nahe Null, verkünden, denn die international verflochtene Wirtschaft außerhalb der Provinz Hubei wäre davon erheblich betroffen. Nicht auszuschließen allerdings, dass es zu einer weiteren Welle kommt, wenn die Restriktionen gelockert werden. So schlimm wie das Chaos in Europa, das derzeit herrscht, wird sie nicht werden. Bemerkenswert übrigens: Die Letalität kann man ja bereits gut beurteilen, das sich kaum noch Verschiebungen ergeben: Sie liegt bei 4,5 Prozent, nicht etwa bei einem Prozent, wie bei uns immer wieder als allgemeingültig behauptet wird. Auffällig niedrig ist sie vor allem in Japan mit 0,5 Prozent.
  • In Spanien und Italien, den europäischen Hotspots, stabilisiert sich die Lage auf hohem Niveau, Spanien zeigt derzeit ca. 7.000 Neuinfektionen pro Tag, Italien zwischen 4.000 und 5.000 Doch immer noch sterben viele Menschen, in beiden Ländern regelmäßig mehr als 700 pro Tag. Die Zahlen in Frankreich steigen in letzter Zeit ebenfalls stark an, vor allem die Todeszahlen, in den letzten beiden Tagen jeweils ca. 500. In Frankreich gilt eine sehr strikte Ausgangssperre.
  • Wir haben hier alle Länder mit Fallzahlen über 10.000 abgebildet, Stand 02.04.2020, 00:15 Uhr:

 TH

#Corona 24

Im Rahmen der Auffächerung unserer Beiträge zur Corona-Krise in mehrere Rubriken ist „Lage“ der Fortsetzungsbeitrag zu #Corona 20 und beschreibt die Lageentwicklung vom 27. bis 30. März 2020 bzw. 31. März, 12 Uhr mittags.

  • Innerhalb von vier Tagen hat sich die Zahl der weltweit gemeldeten Infektionen von ca. 470.000 auf 781.000 erhöht, die Zahl der Todesfälle stieg von ca. 24.000 auf ca. 38.000 an, am 30. März wurde ein neuer Tages-Höchststand von 3.703 erreicht, das sind ca. 500 Todefälle mehr, als China, das Land der „ersten Phase“, insgesamt zu verzeichnen hat. Die Zahl der erkannten Neuerkrankungen stabilisierten sich in den letzten Tagen bei ca. 60.000 – der prozentuale Zuwachs ist also deutlich rückläufig.
Quelle aller Grafiken: Worldometer
  • Mittlerweile sind die USA das Land mit den höchsten Infektionszahlen (ca. 164.000), auch Italien hat China vor wenigen Tagen überholt (ca. 102.000 / ca. 82.000), Spanien liegt mit ca. 94.000 Fällen nur knapp dahinter (ca. 88.000, am 31.03. ca. 94.000).
  • Einerseits ist in einigen Ländern, in denen die Corona-Krise am dramatischsten ist, eine Abflachung der Erhöhung bei neuen Fallzahlen eingetreten, teilweise halten sich die gemeldeten Neuerkrankungen seit mehreren Tagen auf nahezu gleichem Niveau, andererseits sinken die Todesfallraten nicht, Italien und Spanien verzeichnen jeweils ca. 700 bis ca. 900 Todesfälle pro Tag.
  • In Deutschland ist die Lage auf hohem Niveau stabil, in den letzten beiden Tagen ging die Zahl der Neuerkrankungen deutlich zurück. Den Rückgang am Sonntag hielten wir noch für typisch für einen Wochenendtag, aber auch gestern gab es nur etwas mehr al 4.000 Neumeldungen, was für die weltweiten Zahlen gilt, trifft also verstärkt auf Deutschland zu – die Zahl der Neuinfektionen nimmt vor allem prozentual ab.
  • Nun steigt nun auch die Zahl der Todesfälle in Deutschland auf etwa 100 pro Tag, mit einem leichten Rückgang gestern, liegt allerdings noch weit hinter der anderer europäischer Länder ähnlicher Größenordnung zurück:
  • Die Bundesländer mit den höchsten Fallzahlen sind derzeit Nordrhein-Westfalen (ca. 15.000) und Bayern (ca. 14.800).
  • In Berlin waren am 30.03., Stand 18 Uhr, 2.581 Fälle gemeldet und 13 Todesfälle. Auffällig ist die Zahl der als genesen Ausgewiesenen (1.055), die in Relation zu den Gesamtfallzahlen weitaus höher liegt als im Bundesdurchschnitt. Diese Menschen und alle anderen, die bereits immun sind gegen Corona sind, könnten enorm wichtig für die Aufrechterhaltung des städtischen Lebens werden. So viele Menschen wie möglich auf Antikörper zu testen und die Genesenen gezielt anzufragen, wenn sie derzeit keine systemrelevanten Tätigkeiten ausüben und besonders dann, wenn ihre Arbeitsplätze ihnen derzeit nicht zur Verfügung stehen, ob sie etwas zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur beitragen möchten, ist sicher keine schlechte Idee.
  • Unser Wohnbezirk liegt mit 257 Fällen und einer Inzidenz von 731 Fällen pro eine Million Einwohner (umgerechnet auf die Weltzahlen, für Berlin weist der Senat die Fälle pro 100.000 Einwohner aus) auf jeweils mittlerem Niveau, hier die Zahlen für Berlin.

Ob die gegenwärtigen Zahlen darauf hindeuten, dass der Höhepunkt der Krise erreicht ist, können wir natürlich nicht sagen, es sieht in den „Hotspots“, den europäischen Ländern, derzeit so aus und wird auch nicht durch höhere Zahlen in anderen Weltgegenden „ausgeglichen“, denen man ein hohes Corona-Potenzial zurechnet (Südamerika, Afrika), wo die Zahlen aber derzeit eher langsam ansteigen.

Anmerkung

Wir wurden gefragt, warum wir die Zahlen der Plattform „Worldometer“ und nicht diejenigen der John-Hopkins-Universität verwenden, die häufig zitiert werden und in sytlischem Dunkelgrau-Hintergrund daherkommen. Der Grund ist einfach: Worldometer ist schneller. Die Zahlen liegen meist regelmäßig höher als bei der John-Hopkins-Universität – nicht, weil sie auf anderer Datengrundlage erstellt werden, sondern, weil die Implementierung offenbar ohne wesentliche Zeitverzögerung geschieht. Außerdem gibt Worldometer alle Quellen an, die verwendet werden, um die Zahlen zu generieren.

Hier ein Beispiel von gestern gegen Mittag, der Screenshot von Worldometer wurde einige Sekunden vor dem der entsprechenden Seite der John-Hopkins-Universität erstellt.

Außerdem werden die Daten umfangreicher für die Öffentlichkeit aufgearbeitet, unter anderem mit den Grafiken, die wir hier hin und wieder abbilden.

TH

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