Einer zuviel an Bord (DE 1935) #Filmfest 679

Filmfest 679 Cinema

Einer zuviel an Bord ist ein Filmdrama des Regisseurs Gerhard Lamprecht aus dem Jahr 1935. Die Literaturverfilmung basiert auf dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers Fred Andreas, der auch an dem Drehbuch mitwirkte. In der Hauptrolle verkörpert Albrecht Schoenhals den Kapitän des Frachtschiffes Cedar, von Moltmann, der nach einem Sturm auf hoher See unauffindbar ist und als vermisst gemeldet wird.

„Der Film nach einem seinerzeit vielgelesenen Kriminalroman ist umständlich konstruiert und darstellerisch bemüht, beeindruckt jedoch in der Kameraarbeit, insbesondere den Aufnahmen vom Sturm.“ – Lexikon des internationalen Films[4]

Um den gut gefilmten Sturm zu würdigen, ist meine Erinnerung an den Film zu schwach, man kann auch sagen, sie ist nicht mehr vorhanden. Joseph Goebbels war nicht nur Propagandaminister, sondern konnte sein Filmhobby auch institutionalisieren, weil er sämtliche Medien in Deutschland kontrollierte, auch die Filmkonzerne und besonders die tonangebende Ufa. In der IMDb wird „Einer zuviel an Bord“ heute mit 5,8/10 bewertet. In der Besetzungsliste finden sich einige bekannte Namen wie Willy Birgel und René Deltgen. Bei uns wird es vermutlich bei den 5/10 bleiben, da der Film nicht auf der Liste der erneut zu sichtenden Produktionen steht.

Gerhard Lamprecht hat durchaus bemerkenswerte Filme inszeniert, gesehen habe ich davon z. B. „Menschen untereinander“ (1926) und „Emil und die Detektive“ (1931) sowie einen der ersten deutschen Nachkriegsfilme, „Irgendwo in Berlin“ (1946).

© 2021, 1989 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Kursiv, zitiert, tabellarisch: Wikipedia

Regie Gerhard Lamprecht
Drehbuch Philipp Lothar Mayring
Kurt Heuser
Produktion Bruno Duday
UFA
Musik Werner Bochmann
Kamera Robert Baberske
Schnitt Milo Harbich
Besetzung

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