The Whispering Chorus (USA 1918) #Filmfest 1224

Filmfest 1224 Cinema

The Whispering Chorus ist ein US-amerikanisches Stummfilmdrama aus dem Jahr 1918 unter der Regie von Cecil B. DeMille[1] Es ist der erste und früheste Film, der als psychologisches Drama gilt. [2][3]/[1]

US-Filmchronologie, 3. Durchgang, „von Beginn an, jedes Jahr ein Film, abgesehen von Werkschauen …“ so lautet unser derzeitiger Rezensionsauftrag, das US-Kino betreffend. 1917 hatten bereits den  zweiten Film rezensiert, der von Cecil B. DeMille inszeniert wurde, „The Little American“. Im Jahr 1915 war es „Carmen“ gewesen, die Version mit Geraldine Farrar in der Titelrolle. Und für 1919 arbeiten wir sozusagen schon am nächsten DeMille, „Male and Female“. Und wieso 1918 nun auch wieder ein Film von ihm? Wird das nicht langweilig? Wir orientieren uns bei diesem Durchlauf am Box Office, und das ist ab Mitte der 1910er Jahre verfügbar. Man mag es kaum glauben, aber alle fünf Filme mit den höchsten Kasseneinnahmen im Jahr 1918 wurden tatsächlich von DeMille gedreht.

Eine solchermaßen überragende kommerzielle Stellung hatte im Filmbusiness später niemand mehr. Ob man DeMilles Filme mag und den Geschmack der Zeit, in der sie entstanden und erfolgreich waren,  ist die eine Sache, aber unter seinen Kritikern waren auch viele, die schlicht neidisch waren, weil er es so phänomenal gut verstand, das Publikum zu triggern und zu kitzeln mit Stoffen und ihrer Aufbereitung, die immer etwas spektakulärer waren als das, was die übrigen damaligen Hollywood-Filmschaffenden drauf hatten. Nun also das erste psychologische Drama. So zumindest wird der Film gerne bezeichnet.

Handlung (1)

John Tremble (Hatton), ein verarmter Kassierer in einem Bauunternehmen, hört auf die Stimme des Bösen und erliegt der Versuchung, indem er seinem Arbeitgeber 1000 Dollar stiehlt. Als er anfängt, Angst vor Entdeckung zu haben, läuft er weg und versteckt sich auf einer abgelegenen Insel, wo er zu einem Stück menschlichem Treibholz wird. Beim Fischen findet er die Leiche eines Toten, und da er wieder der Stimme des Bösen lauscht, tauscht er die Kleider und verstümmelt dann den Kopf des Leichnams, um zu suggerieren, dass er selbst ermordet wurde. Der Fund der Leiche wird seiner Familie gemeldet und Tremble beginnt sein Leben von neuem. Die Polizei sucht nach dem Mörder und Tremble wird schließlich vor Gericht gestellt. Währenddessen hat seine Ex-Frau Jane Tremble (Williams) den Gouverneur des Bundesstaates geheiratet und erkennt John Tremble nicht wieder, als sie ihn vor Gericht sieht. Nach einem dramatischen Prozess wird John Tremble des Mordes für schuldig befunden. Er begegnet dem Tod auf dem elektrischen Stuhl eher, als seiner früheren Frau Unglück zu bereiten. [4]

Rezension

Wahrhaft, beim Anschauen dieses Films atmet man dicke psychologische Luft. Ein Teil von DeMilles Erfolg dürfte auch seiner Klarheit zu verdanken gewesen sein. Alles, was man sieht, wird noch einmal mehr oder weniger in Zwischentiteln gut erklärt. Und die Stimmen, die der Protagonist hört, sind genau drei. Der Teufel, der den Mann anstacheln will, Böses zu tun oder Illegales, der Bedenkenträger und – das Gewissen. Das Gewissen ist weiblich, passend zu der wirklich guten Frau, die er hat und die er gar nicht verdient, wie wir im Verlauf erfahren. Bei den Zwischentiteln, die modernerweise schon rein aus Dialogen bestehen, ebenso wie es keine sichtbare Akte-Unterteilung gibt, ist immer eine Öllampe beigegeben, aus der alle Stimmen sozusagen als Duft herauswabern und sich moralisierenden oder auch handlungsorientierten Dialogsätzen manifestieren.

Im Prinzip ist alles Dialektik, angereichert um die moralische Stimme, die normalerweise in der Dialektik selbst enthalten ist, deswegen hätte man den Bedenkenträger auch weglassen können. Diese Dialektik findet in uns allen statt, und je feinfühliger wir sind und je vielgestaltiger unsere Persönlichkeit, desto häufiger nehmen wir diese Dialektik selbst wahr. Das Böse gegen das Gute, Triebe gegen Moral, Archaisches und Zivilisatorisches. Ich fand das nicht so neu, dass ich dieses rama als den ersten Psychothriller der Geschichte empfunden hätte. Alfred Hitchcock, der Meister des Thriller, aber auch der Küchenpsychologie, würde mir sicher zustimmen, wenn ich ihm gegenüber äußern würde, dass DeMilles Whispering Chorus, der aus genau drei Stimmen besteht, zwar hochmoralisch ist, was Hitchcock überhaupt nicht lag, aber keine coolen Traumdeutungen, Ödipus-Komplexe über den Tod hinaus oder Fliegenfängereien beinhaltet. Was sich in dem Film ausdrückt, sind Gewissenskonflikte oder auch soziale Konflikte, die jemand mit sich selbst austrägt.

Dabei nimmt der Film eine eigenartige Position ein, die zwar das Gute hervorhebt, aber auch wenig Mitleid mit den Gefallenen hat. Es fällt sehr schwer, sich mit dem Protagonisten zu identifizieren, obwohl er gänzlich in einen Film noir hineingerät, den er selbst anzettelt. Die Frage ist allerdings, ob er mit seiner hundertprozentigen, nicht durch die mächtige Hand des Schicksals herbegeführten oder unterstützten Handlungen überhaupt ein Noir-Antiheld ist. Ein Verlauf, wie ihn diese Handlung nimmt, wurde hingegen später viel anrührender, gefilmt. Natürlich hat der Film noir eine psychologisierende Komponente, wo, wenn nicht hier kann erklärt werden, dass Menschen oft gegen ihr eigenen Interessen handeln. Allerdings spielt dabei meist das erwähnte Schicksalhafte eine Rolle, das ist in diesem Werk von 1918 noch nicht zu erkennen. Jemand geht einen falschen Weg, weil er seine relative Armut nicht erträgt und ständig von reichen Gaunern umgeben ist.

Wie viele amerikanische Filme dieser Zeit wurde auch The Whispering Chorus von den städtischen und staatlichen Filmzensurbehörden gekürzt. Zum Beispiel schnitt das Chicago Board of Censors in Rolle 2 eine Nahaufnahme der Veränderung des Hauptbuchs, des Diebstahls von Geld, Rolle 4, in der ein Mann mit einer Flasche ins Gesicht geschlagen wird, zwei Szenen einer jungen Frau im Kimono, die einen Mann lockt und ihn in Richtung Zimmer zieht, Rolle 5, ein Polizist, der einem Mann zweimal ins Gesicht schlägt, und auf Rolle 7, zwei Szenen, in denen der Hebel für den elektrischen Stuhl gezogen wird. [5]

Später war es dann das zentrale Hays-Office und auch später wurden manche Filme nicht überall gezeigt. Interessanterweise waren in der Version, die ich gesehen habe und die die einzige derzeit verbreitete ist, einige der Szenen enthalten, wie die des Polizisten, der Tremble zwei Ohrfeigen erteilt und das Umlegen des Hebels des elektrischen Stuhls, nicht aber die „Mann wird mit Flasche geschlagen“-Szene, dafür aber wieder die Nahaufnahme der Radierung im Hauptbuch enthalten. Sehr interessant übrigens, wie rudimentär die Buchführung von damals optisch wirkt. Da hat DeMille sicher der Einfachheit wegen die Realität verkürzt, während ich leider Schwierigkeiten hatte, die vielen Briefe zu lesen, die in dem Film eine wichtige Rolle spielen, die Bildqualität war nicht die beste. Und die 1997 neu geschriebene Filmmusik war nicht dabei, was natürlich der dramatischen Wirkung gegenüber einem musikalisch sinnvoll begleiteten Film einen gewissen Abbruch tut.

Kommen wir zur Handlung und zu den Figuren. Eines muss man DeMille lassen, er haut richtig in die Kacke, für damalige Verhältnisse. Wenn irgendwo die Logik verlorengeht, ein Anschluss im Plot nicht so richtig stimmt, wird irgendwas aus dem Hut gezaubert, was die Story wieder einfängt, am besten ein Brief oder eine unerwartete – Pychologie! – Verhaltensweise. Offenbar war das Publikum damals noch viel offener als in späteren Jahren, als die Plausibilitätsanforderungen an Filmehandlungen höher wurden als jene an das Realleben.

Das Medium war noch sehr jung und die Menschen waren ständig mit verrückten Alltagswendungen konfrontiert, das Leben war aufregend, ungewiss, voller Gefahr, auch moralischer Natur, und das spiegelt sich gut in den Filmen dieser Zeit. Es gibt fast nichts, was es nicht gibt, obwohl sich schon Konventionen herausbildeten, wie zum Beispiel ein anständiges, nicht abruptes Ende zu konstruieren, wie es auch DeMille hier tut, als er den Geist des auf dem elektrischen Stuhl Getöteten noch einmal umherwandern lässt.

Manches ist wirklich reizend  und mit Liebe zum Detail gemacht. Dadurch wird etwas geschaffen, was den Film prägt: Die Sympathie des Zuschauers ist nicht bei dem Protagonisten, sondern bei seiner Frau. Ihr sozialer Aufstieg ist zwar ein typischer Amerikanismus und etwas hat mich daran genervt, auch weil es so – sic! – didaktisch in Gegenschnitten mit dem Abstieg ihres Mannes nach dem Crime-Urknall der Buchfälschung dargestellt wird, ganz auf maximale Verherrlichung des guten Wegs, der unbedingt ins totale Glück führt, ausgerichtet, während der Haufen Scheiße, in den der Mann tritt, immer größer wird, bis er zerschunden, verkrüppelt und komplett heruntergekommen ist. Wer solche Vereinfachungen mag, der wird den Film klasse finden, den man auch sieben oder drei Jahre Pech durch Betreten der schiefen Bahn nennen könnte, mit dem Gipfel, dass sich seine Mutter über das Wiedersehen mit ihm so aufregt, dass sie einen Schlag bekommt, verstirbt und nicht mehr aussagen kann, dass er tatsächlich ihr Sohn ist und nicht jener ominöse Edgar Smith, in dessen Rolle er zu schlüpfen beliebte.

Man muss sich diesen Plot vor Augen führen. Jemand sucht eine neue Identität, eine angeschwemmte Leiche hilft ihm dabei, diese zu wechseln, dann stellt sich heraus, dass der Tote wegen Mordes gesucht wird und man wird an dessen Stelle zum Tode verurteilt. Oder wahlweise, weil man diesen Mann umgebracht hat, im Grunde egal. Diese Conclusio ist natürlich Quatsch. Dass Smith Tremble umgebracht hat, bedeutet eben nicht, dass Tremble Smith umgebracht hat, er kann ihn ja tatsächlich tot gefunden haben. Nicht mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit, aber immerhin.  Heutige KTU-Füchse würden natürlich festgestellt haben, dass die Leiche wirklich so und so lange im Wasser gewesen war und manches mehr, was Trembles Manöver sofort entlarven würde.

Entweder war die Kriminalistik damals noch sehr rudimentär oder DeMille stellt sie so dar, damit der Plot irgendwie funktioniert. Durch solche Verfahrensweisen kann ein Film auch sehr amüsant werden, aber um amüsant zu werden, ist „The Whispring Chorus“ zu düster. Man kann auch sagen, er ist die Hölle, wenn man es nicht hinbekommt, sich auf den Aufstieg der braven Frau Tremble zu konzentrieren und sich daran zu erfreuen. Was mir, siehe oben, trotz Sympathie für sie, nicht so recht gelingen wollte. Ich dachte eher daran, wie das eigene Outfit, das langsam schäbig wird, zu Kurzschlüssen in der Moral führen kann, und so ganz abwegig kam mir das nicht vor. „Verarmt“, wie in der Handlungsangabe zu lesen, ist aber nicht der richtige Begriff, denn nirgends wird dargestellt, dass der Mann, Mr. Tremble, früher einaml besser gestellt war. Man kann es nur daraus schließen, dass seine Klamotten eigentlich respektabel sind, aber nicht mehr durch gleichwertige ersetzt werden können.

Ich kenne noch nicht genug von DeMilles Filmen, um diesen hier gut einordnen zu können, aber da DeMille für seine Massenszenen und riesigen Schund bekannt war, muss man zumindest sagen, da hat er sich in „The Whispering Chorus“ sehr zurückgehalten, abgesehen von den Szenen in China, die wohl dafür gedacht waren, dass man nicht vergisst, was DeMille am besten kann, und intensiv am Charakter seines Protagonisten gearbeitet. Dabei kam ein Mann heraus, den nicht mal jemand zum Freund haben will, der keine sehr hohen Maßstäbe mehr an die Ethik der Menschen anlegt. Allerdings vor allem deshalb, weil Pech bekanntlich abfärbt, während Glück immer sehr zurückhaltend mit seinem Verbreitungswillen außerhalb des einzelnen Beglückten zu sein scheint. Nun ja, das stimmt nicht ganz, die Aura eines Menschen macht etwas mit seiner Umgebung. Der Alleinzustand, den Tremble in der kleinen Hütte erreicht, ist der Grundstoff des Lebens, hier kann man noch einmal diesen oder jenen Weg neu einschlagen.

Auch wenn sich kein mächtiges Schicksal als Treiber zeigt, finde ich, „The Whispering Chorus“ hat viel von einem Noir in einer Zeit, als es den Begriff noch lange nicht gab; inklusive dem Ende natürlich, denn der elektrische Stuhl wurde geradezu erfunden, um in Gangsterfilmen und Noirs eine zentral letale Position einzunehmen.

Finale

Ich bin bei dem Film ein wenig  hin-  und hergerissen. Die Story ist furchtbar, die Psychologie erschöpft sich erst einmal in Fragen der Ethik, aber natürlich ist die Art, wie Tremble regelrecht zugrundegeht, eine – nennen wir es Suggestion von psychologischer Verfassung, wie sie die Realität formt.

Es gibt diesen Typ sicher, der immer mehr ins Abseits gerät, weil er sich dem Verbrechen hingegeben hat, auch wenn es nicht wirklich ein Kapitalverbrechen war, sondern ein Vermögensdelikt der unteren Mittelklasse, das – und da kommt die Realität ins Spiel – meist nicht zu solchen Gewissensbissen führt. Nur bei Menschen, die Angst haben, nicht bei den wirklich großen Verbrechern, also bei Menschen wie Hatton, nicht bei den Bossen, die man hier sieht.

Sie machen die Welt schlechter, das kann man vielleicht auch für Trembles Arbeitgeber sagen, aber sie geraten selten in solchermaßen schlechte Umstände. Auch in größeren Epen wurde gezeigt, wie kleine  Menschen im Grunde dazu verdammt sind, klein zu bleiben, ob ehrlich oder unehrlich, und in seinen besten Zeiten hat der amerikanische Film das wunderbar in allen Varianten und zwischen Schwarz und Weiß in vielen Grautönen ausgemalt. Was ich an dem Film mag, ist also der Hinweis, den er schon auf das Kino der 1940er gibt. Was ich an ihm nicht ausstehen kann, sind die Übertreibungen des Plots, vor allem auf der Seite seiner Frau, für die das Vermögensdelikt und das anschließende Verschwinden des Mannes der hundertprozentige Glücksfall ist, aber nicht, weil sie mit dem unterschlagenen Geld Reichtum begründet. Ein Tipp: Stiften Sie Ihre Frau (oder Ihren Mann) dazu an, die Bücher zu fälschen oder was immer er in seiner Position anrichten kann, dann lernen Sie eine tolle Gouverneurin (oder einen Gouverneur oder Ministerpräsidenten) kennen und werden die soziale Leiter wie in einem Aufzug hinaufgezogen.

The production is a most effective one and the direction is admlruble. There are severul thrills in the way of fights and such, but it 1b the lighting of the celebration of the Chinese New Year in Shanghai that is the most effective work. Of the cast Raymond Hatton, as tbe defaulter, Is by far the best, presenting a remarkable characterization. Elliott Dexter is the leading man and Kathlyn Williams plays the wife. She is exceedingly pleasing. Tully Marshall has a small meaningless role. Gustav von Seyffertltz is the „face“ for evil in the double exposures and scores.[2]

Das ist wieder eine andere Seite, dass der Film visuell sehr gut funktioniert, da war DeMille sicherlich State of t he Art, nicht nur für amerikanische Verhältnisse, sondern auch schon dort, wo der deutsche Film gerade hinwollte, von expressionistischen Ausformungen abgesehen, aber bezüglich der sehr symbolischen Bilder, der teilweise noch heute beeindruckenden Lichtführung, die zwar alle im Dienst eines Menschen standen, der ein anderes Mindset hatte als die deutschen Filmemacher der 1920er, aber „The Whispering Chorus“ hat einen Impact auch im sozialen Bereich. Ein bisschen erinnert er vom Gesamtkonzept an die Filme von Fritz Lang, zu denen seine Frau Thea von Harbou ihre kolportagehaften Plots beisteuerte und dafür sorgte, dass Lang nie nur künstlerisch, sondern auch spekulativ und spektakulär unterwegs war. Das Spektakuläre, muss man fairerweise noch einmal betonen, hält sich bei diesem DeMille in vertretbaren Grenzen, das Spekulative tritt aber deutlich hervor, wegen der harten Gegenüberstellung von Abstieg und Aufstieg und der Idee, dass ein Mangel an Ethik die schlimmsten Folgen hat.

Die IMDb-Nutzerinnen vergeben aktuell durchschnittlich 6,6/10, bei Rotten Tomatoes kommt der Film ziemlich gut weg,  mit 75 Prozent frisch.

Der IMDb-Durchschnitt ist für mich in dem Fall eine gute Richtlinie.

68/100

© 2024 Der Wahberliner, Thomas Hocke

[1], kursiv, tabellarisch: Der Flüsterchor – Wikipedia

[2] Variety (March 1918) : Variety : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archive

Regie: Cecil B. DeMille
Geschrieben von Jeanie MacPherson
Aufgrund „The Whispering Chorus“ (Kurzgeschichte, 1918)
von Perley Poore Sheehan
Produziert von Cecil B. DeMille

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