Filmfest 1309 Cinema
Stille Wasser (Originaltitel: Eaux profondes) ist ein französischer Thriller aus dem Jahr 1981 von Michel Deville, der auf dem Roman Deep Water (1957) von Patricia Highsmith basiert. Die Hauptrollen spielen Isabelle Huppert und Jean-Louis Trintignant.

Jean-Louis Trintignant habe ich mittlerweile als einen meiner Lieblingsschauspieler aus der „großen Zeit des französischen Starkinos“ entdeckt. Was ich in der Wikipedia über den Film gelesen habe, lässt möglicherweise darauf schließen, dass ich damals noch nicht den Sinn für das Genre der makaberen Krimikost hatte. Heute, im Zeichen meiner Film-noir-Präferenz, würde die Bewertung möglicherweise höher ausfallen. Andererseits vergeben auch die IMDb-Nutzer:innen nur durchschnittlich 6,7/10 für den Film, was für die Verfilmung eines Highsmith-Romans nicht herausragend ist. Die Kritiken in Deutschland (überwiegend neueren Datums) fallen hingegen gut aus:
- „Großartig gespielt, liefert die Patricia-Highsmith-Adaption ein finsteres Katz-und-Maus-Spiel zwischen Eheleuten […] Charakterstudie mit starker Sogwirkung.“ (cinema.de)
- „Eine außergewöhnliche, bemerkenswert gespielte und inszenierte Charakterstudie, die in suggestiven Szenen ein düsteres Klima beschwört.“ (Lexikon des internationalen Films)
- „Regisseur Michel Deville gelang hier ein subtil inszenierter Psychothriller nach dem Roman von Patricia Highsmith, in dem Jean-Louis Trintignant und Isabelle Huppert als Ehepaar mit makaberen Spielgewohnheiten glänzen.“ (prisma.de)[1]
2025, 1989 Der Wahlberliner, Thomas Hocke
Kursiv, tabellarisch: Wikipedia
| Regie | Michel Deville |
|---|---|
| Drehbuch | Christopher Frank Florence Delay Michel Deville |
| Produktion | Denis Mermet |
| Musik | Manuel de Falla |
| Kamera | Claude Lecomte |
| Schnitt | Raymonde Guyot |
| Besetzung | |
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