Filmfest 1347 Cinema
Riff-Piraten (Alternativtitel: Die Taverne von Jamaika[1], Originaltitel: Jamaica Inn) ist ein Abenteuerfilm des Regisseurs Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1939. Es war sein letzter britischer Film vor dem Beginn der Zusammenarbeit mit David O. Selznick in den Vereinigten Staaten. Gedreht wurde er nach dem Roman Gasthaus Jamaica („Jamaica Inn“, 1936) von Daphne du Maurier in den Elstree Studios nahe London.

Der Film basiert auf dem Roman Gasthaus Jamaika von Daphne du Maurier. Das Drehbuch schrieben Sidney Gilliat und Hitchcocks Assistentin Joan Harrison. Eine der Hauptrollen spielte Charles Laughton, der an der Produktion des Filmes mit seiner eigenen Firma beteiligt war, die allerdings insgesamt nur drei Filme drehte (1937 Vessel of Wrath und 1938 St. Martin’s Lane). Koproduzent und Mitinhaber der Mayflower Productions war der aus Deutschland emigrierte Produzent und Regisseur Erich Pommer, den Hitchcock schon seit der Zusammenarbeit bei der deutsch-englischen Filmproduktion Die Prinzessin und der Geiger (The Blackguard, 1925) kannte, an der Hitchcock als Autor und Szenenbildner beteiligt war.
Mit 6,3/10 sind die IMDb-Nutzer:innen diesem Hitchcock-Film nicht gerade wohlgesonnen, und viele Kritiker, zeitgenössische und heutige, sehen ihn als nachrangig im Werk des Meisters an. Wir haben ihn später noch einmal rezensiert und werden das Ergebnis im Rahmen einer Hitchcock-Werkschau zeigen, die wir so komplett wie möglich halten werden. In jenen Jahren waren wir positiv gestimmt, wie die kurze eigene Anmerkung belegt, wobei das Prädikat möglicherweise seltsamster Film von Hitchcock heute zumindest diskutabel wäre. Jedenfalls fällt uns außer diesem nur ein weiterer Kostümfilm des Meisters ein, der ebenfalls als sonderbar gilt: „Sklavin der Liebe“ / „Under Capricorn“ aus dem Jahr 1949.
Weder mit Maureen O’Hara noch mit Charles Laughton hatte Hitchcock danach noch einmal gedreht.
Ebenfalls von Daphne du Maurier hingegen stammt die Vorlage für Hitchcocks nächsten Film „Rebecca“, und in diesem Fall gibt es keine zwei Meinungen: ein ganz großer Klassiker. Auch dazu liegt ein Text von uns vor.
Hier geht es aber um die „erste britische Chronologie“, mit der wir uns ein wenig in das vierte Filmland hineintasten, das wir nach den USA, Deutschland und Frankreich mit einer eigenen chronologischen Darstellung bedenken (Nr. 5 wird Italien sein). Es ist eine sehr kleine Schau, die nachfolgende wird wesentlich umfassender sein, wobei wir Hitchcocks Filme möglicherweise in diesem Rahmen als Werkschau zeigen werden, vermutlich auch die James-Bond-Filme.
Auch der Auftaktfilm zur vorliegenden Chronologie war ein Hitchcock-Werk: „Secret Agent“ / „Geheimagent“.
Kursiv, tabellarisch: Wikipedia
| Regie | Alfred Hitchcock |
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| Drehbuch | |
| Produktion | |
| Musik | Eric Fenby |
| Kamera | |
| Schnitt | Robert Hamer |
| Besetzung | |
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