Filmfest 1426 Cinema
James Bond – 007 jagt Dr. No (Originaltitel Dr. No) ist ein britischer Actionfilm nach dem gleichnamigen Agentenroman von Ian Fleming. Es ist der erste Film von Eons James-Bond-Reihe nach Flemings Werken. Die beiden Hauptdarsteller Sean Connery und Ursula Andress schafften damit jeweils ihren internationalen Durchbruch. Der Film wurde am 5. Oktober 1962 in London uraufgeführt[2] und startete am 25. Januar 1963 in den bundesdeutschen Kinos.
Als wir die kleine Rezension schrieben, die oben abgebildet ist, war das James-Bond-Franchise unfassbare 29 Jahre alt. Das war damals schon ein Rekord. Aber war in den etwas wackeligen 1980ern mit ihren nicht immer überzeugenden Filmen und Wechseln bei der James-Bond-Figur absehbar, dass es so weitergehen und der Erfolg über 70 Jahre anhalten würde? Nicht alles ist aber neueren Datums: Als Megaklassiker der Reihe gilt immer noch der dritte Bond überhaupt, „Goldfinger“ aus dem Jahr 1964, der 25-Jähriges feierte, als wir dieses Filmverzeichnis im jugendlichen Schwung noch auf der Maschine tippten. Was auch bedeutet, dass jede Ausgabe neu abgeschrieben werden mussten (ein Jahr später hielt der erste Computer bei uns Einzug.
Jedoch kam es viele Jahre nicht mehr zu einem weiteren Filmverzeichnis, obwohl dessen Erstellung nun viel leichter geworden wäre. Den Wahlberliner gibt es nun auch, mit einer Unterbrechung, seit 15 Jahren, über 70 wird er zumindest in der Hand des jetzigen Redakteurs und Herausgebers nicht schaffen können.
Ja, die Bond-Reihe evoziert Erinnerungen, Rückblenden, episches Denken, weil sie so beständig ist, weil sie uns seit dem Beginn unseres Filminteresses begleitet. Das gilt für keine andere Filmreihe – und im Fernsehen nur für den „Tatort“, der 1970 startete. „Dr. No“ ist ein recht guter Einsteig, fanden wir 1989, den 7 Punkten gemäß und sehen das auch heute noch so. Alles, was an den Filmen spektakulär ist, war bereits zu sehen, auch wenn sich die Action gemäß der allgemeinen Entwicklung verdichtet und brutalisiert hat, seit Ursula Andress aus dem Meer stieg. Sean Connery stieg schon 1971 aus der Reihe aus und kam 1983 noch einmal für einen „inoffiziellen“ Bond zurück, der bis heute eine Kontroverse darüber auslöst, ob er überhaupt zur Reihe gerechnet werden kann, außerdem ist er ein Remake des 1966er-Bond „Man lebt nur zweimal“.
Eine neuere Rezension zu „Dr. No“ gibt es auch, in diese werden wir dieses auch schon historische Stück integrieren, das Sie hier lesen. Voraussichtlich wird die Bond-Reihe eine eigene Werkschau erhalten.
2025, 1989 Der Wahlberliner, Thomas Hocke
Kursiv, tabellarisch: Wikipedia
| Regie | Terence Young |
|---|---|
| Drehbuch | |
| Produktion | |
| Musik | Monty Norman |
| Kamera | Ted Moore |
| Schnitt |
| James Bond | Sean Connery | Klaus Kindler |
| Honey Ryder | Ursula Andress (Stimme: Nikki van der Zyl) |
Uta Hallant |
| Dr. Julius No | Joseph Wiseman | Friedrich Joloff |
| M | Bernard Lee | Siegfried Schürenberg |
| Felix Leiter | Jack Lord | Rainer Brandt |
| Professor R. J. Dent | Anthony Dawson | Gerd Martienzen |
| Miss Taro | Zena Marshall | Brigitte Grothum |
| Quarrel | John Kitzmiller | Gerd Duwner |
| Sylvia Trench | Eunice Gayson | Eva Katharina Schultz |
| Miss Moneypenny | Lois Maxwell | Beate Hasenau |
| John Strangways | Timothy Moxon (Stimme: Robert Rietti) |
Eckart Dux |
| Major Boothroyd | Peter Burton | |
| Puss-Feller | Lester Prendergast | Arnold Marquis |
| Jones | Reginald Carter | Herbert Stass |
| Falsche Reporterin | Margaret Le Wars | Renate Danz |
Entdecke mehr von DER WAHLBERLINER
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

