Deutsche starten zeitig mit dem Weihnachtsgeschenkekauf (Statista + Zusatzinfo Black Week + Kurzkommentar)

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Der Black Friday, der im Statista-Begleittext erwähnt wird, ist ja nun schon ein paar Tage vorbei. Er korrespondiert aber gut mit dem, was wir auf der Grafik sehen: Dass die Menschen in Deutschland zumindest nach eigenen Angaben schon vor Dezemberanfang mit dem Geschenke-Kauf beginnen. Hingegen erledigt diese Aufgabe angeblich fast niemand, wie es bei uns lange Zeit üblich war, nämlich in der Woche vor Weihnachten.

Infografik: Deutsche starten zeitig mit dem Weihnachtsgeschenkekauf | Statista

Statista-Begleittext

Einst aus den USA importiert, läutet die Rabattschlacht rund um Black Friday und Cyber Monday mittlerweile auch hierzulande die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts ein. So bietet sich rund vier Wochen vor Weihnachten die ideale Gelegenheit das ein oder andere Geschenk zu einem günstigen Preis zu ergattern.

Wenn es um den Weihnachtsgeschenkekauf geht, sind die Deutschen gerne pünktlich. Laut Statista Consumer Insights planen 47 Prozent der Befragten, in diesem Jahr bereits vor dem Dezember mit dem Einkauf von Geschenken zu beginnen, weitere 23 Prozent wollen Anfang Dezember starten.

Auf den letzten Drücker wird hierzulande kaum geshoppt. Nur zwei Prozent der Befragten gaben an, erst in der letzten Woche vor Weihnachten zu shoppen. An Heiligabend selber beginnt praktisch niemand mit dem Geschenkekauf.

Zusatzinfo

📅 Wann ist Black Friday

  • Black Friday fällt immer auf den Freitag nach dem US-Feiertag Thanksgiving — also jeweils auf den vierten Freitag im November. (almanac.com)

  • Für 2025: Black Friday ist Freitag, 28. November 2025. (RND.de)

Wann üblicherweise die Aktionen beginnen (Black Week / Pre-Sales)

  • Viele Händler starten mittlerweile eine Woche vor Black Friday mit Angeboten – bekannt als Black Week. Im Jahr 2025 beginnt diese laut gängiger Planung am Montag, 24. November. (nrz.de)

  • Es gibt sogar häufig schon deutlich früher “Pre-Black-Friday”-Rabatte — teilweise schon Mitte November oder früher. (FR.de)

  • Manche Händler nutzen den ganzen November für gestaffelte Angebote, was manchmal als „Black November“ bezeichnet wird. (Spinbert)

🛒 Dauer & Was folgt danach (Black Weekend, Cyber Monday / Cyber Week)

  • Der Black Friday ist der Höhepunkt — viele der best-beworbenen Deals erscheinen an diesem Tag. (GQ Germany)

  • Direkt im Anschluss folgt oft das Cyber Monday — 2025 ist das der Montag, 1. Dezember 2025. (GQ Germany)

  • Viele Händler verlängern die Aktionen über das Wochenende oder sogar bis zum Abend des Cyber Monday (manchmal länger) – was auch als Cyber Week bezeichnet wird. (nrz.de)

🎯 Warum und wie hat sich der Zeitraum ausgeweitet

  • Ursprünglich war Black Friday nur ein einzelner Tag — der Freitag nach Thanksgiving. (Parade)

  • Inzwischen wollen Händler den Verkauf strecken: Viele Kunden sollen früher kaufen (Geschenke, Weihnachtszeit), und der Online-Handel macht es möglich. (Spinbert)

  • Deshalb kann der „Deals-Zeitraum“ mittlerweile mehrere Wochen umfassen — von frühen Vorab-Rabatten bis hin zu verlängerten Cyber-Week-Angeboten. (SWP)

Kommentar

Vermutlich hat es hier durch die Rabattschlacht im November und allgemein tatsächlich eine Verschiebung gegeben: Geschenke werden strategischer eingekauft als früher, weil mehr gespart wird und weil Konsum eine etwas andere Farbe bekommen hat als in den Jahren, in denen es immer nur aufwärts ging mit dem realen Einkommen und der Kaufkraft. Die Händler geben diese Rabatte ja nicht, weil es ohne sie so einfach läuft mit dem Absatz.

Sie machen immer noch genug Gewinn, zumindest die Online-Händler, denn die meisten Konsumwaren sind qualitativ mittlerweile so schlecht, dass sie äußerst billig zu produzieren sind. Und daher auch schnell ersetzt werden müssen. Ob man dabei wirklich spart gegenüber mehr Nachhaltigkeit und weniger, hochwertigeren Käufen, wagen wir zu bezweifeln. Aber zu Weihnachten darf es ja vielleicht doch mal etwas sein, was nicht nur glitzert, sondern auch langfristig Spaß macht.

Die Black Week ist allerdings auch tückisch, das hat sich gezeigt, als wir weiter recherchiert haben – daraus machen wir einen eigenständigen Kaufberatungs-Artikel für Sie. Was Sie auch immer tun sollten: Auf „Idealo“ oder „Preisvergleich“ nachschauen, wo ein Artikel, den Sie haben möchten, derzeit wirklich am günstigsten ist. Die Erfassungsquote liegt nach unserer Erfahrung bei etwas höherpreisigen Artikeln in Technik und Mode bei über 90 Prozent. Und vielleicht einen Preiswecker einrichten, wenn der Kauf etwas Zeit hat.

TH / Zusatz-Info durch KI erstellt / Wichtiger Hinweis: Die in der Grafik enthaltenen Daten basieren auf Umfragen, nicht auf einer offiziellen Statistik.


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