Atomarer Schutzschirm unter deutscher Beteiligung? (Umfrage + Analyse + Kommentar)

Briefing, Umfrage, Geopolitik, Atomwaffen, Kernwaffen, Zwei-plus-vier-Vertrag, Atomwaffensperrvertrag, Abschreckung, konventionelle Aufrüstung, USA, Russland, Ukraine, China, EU, Europa

Wir haben prognostiziert, dass das Thema Atomwaffen nicht vom Tisch verschwinden, sondern zunehmend an Relevanz gewinnen wird, wenn sich die Dinge auf der Welt so weiterentwickeln, wie sie das spätestens seit dem Start des Ukrainekriegs tun. Nun haben wir als Europäer auch noch Donald Trump gegen uns – den Mann, der Europa vor einer Aggression bewahren soll, indem er den atomaren Schutzschild bereitstellt. Wird er das tun? Wir haben schon während Joe Bidens Zeit als US-Präsident Zweifel angemeldet, die sich nun unweigerlich verstärkt haben. Die Idee eines europäischen atomaren Verteidigung ist nicht neu und auch wir entwickeln unsere Meinung weiter. Wir lassen zunächst Zusammenfassung und Analyse schreiben, im Anschluss kommentieren wird.

Atomarer Schutzschirm unter deutscher Beteiligung? Hinter dem Link sehen Sie auch den kompletten Begleittext von Civey.

Kurzfassung: Europa sorgt sich seit Trumps Rückkehr vor einem Jahr um die Verlässlichkeit des US-atomaren Schutzschirms; in Deutschland werden sowohl finanzielle Beteiligung als auch ein eigenständiger europäischer Nuklearschirm diskutiert, während Regierung und Oppositionsvertreter widersprüchliche Positionen vertreten. Entscheidend sind völkerrechtliche Schranken (Atomwaffensperrvertrag, Zwei‑plus‑Vier‑Vertrag), politische Realitäten in Paris/London und die Kosten‑/Zeitfrage einer europäischen Lösung MSN POLITICO Carnegie Endowment for International Peace.

Zusammenfassung des Civey‑Begleittexts (faktentreu)

  • Seit Trumps Amtsantritt wachsen in Europa Zweifel an der Verlässlichkeit der USA als Schutzmacht; Kritik an NATO und „America First“ nähren diese Sorge MSN.
  • Kern der US‑Garantie ist der nukleare Schutzschirm, also die Bereitschaft der USA, Atomwaffen zum Schutz europäischer Verbündeter einzusetzen Carnegie Endowment for International Peace.
  • CDU‑Politiker Roderich Kiesewetter fordert deutsche Finanzierung und Stationierung in einem europäischen Schutzschirm, ohne Führungsrolle zu beanspruchen MSN.
  • Jens Spahn (CDU) plädiert für Debatte über einen eigenständigen europäischen Nuklearschirm und sieht deutsche Führung als Voraussetzung POLITICO.
  • Bundeskanzler Friedrich Merz will die nukleare Teilhabe mit den USA erhalten; SPD‑Außenpolitiker Rolf Mützenich favorisiert Rüstungskontrolle statt indirekter Beteiligung.
  • Deutschland ist an den Atomwaffensperrvertrag und den Zwei‑plus‑Vier‑Vertrag gebunden; US‑Atomwaffen sind jedoch im Rahmen der NATO in Westeuropa stationiert, auch in Deutschland Carnegie Endowment for International Peace.

Vergleich: drei strategische Optionen

Option

Machbarkeit

Völkerrecht

Kosten & Zeit

Strategische Wirkung

1. NATO/US‑Schirm erhalten

Höchste kurzfristige Machbarkeit

Vereinbar mit NPT/2+4

Geringste Zusatzkosten

Erhält Abschreckung; abhängig von US‑Willen

2. Europäischer Nuklear‑schirm (FR+DE+UK‑Koop)

Politisch komplex; erfordert enge FR‑UK‑Konsultation

Komplex, aber möglich durch bilaterale Absprachen

Sehr hoch; Jahre bis Jahrzehnte

Erhöht europ. Autonomie, aber Entscheidungsfragen bleiben

3. Deutsche Atomwaffen (national)

Sehr schwer politisch; völkerrechtlich problematisch

Widerspruch zu NPT/2+4; Austritt möglich, aber teuer

Extrem teuer; Jahrzehnte

Maximale Autonomie, hohes Eskalationsrisiko

Sources: MSN POLITICO Carnegie Endowment for International Peace DGAP.

Analyse unter Berücksichtigung Ihrer Thesen

  • These 1 (2+4 in anderer Zeit): Historische Verträge spiegeln frühere Sicherheitsannahmen; eine Neubewertung ist politisch plausibel, aber rechtlich und diplomatisch heikel DGAP.
  • These 2 (Austritt aus NPT): Ein Austritt wäre völkerrechtlich möglich, aber hochriskant: es würde internationale Isolation, Rüstungsdynamik und Vertrauensverlust auslösen Carnegie Endowment for International Peace Peace Research Institute Oslo.
  • These 3–4 (nur FR/UK als Nuklearmächte; deutsche Eigenwaffen): Ohne US‑Schirm blieben Frankreich und UK zentrale Akteure; Frankreich wird Deutschland kaum Mitentscheidungsrechte über französische Atomwaffen gewähren DGAP. Ein deutscher Alleingang würde Deutschland strategisch zwar unabhängiger machen, aber politisch und ökonomisch extrem teuer und destabilisiert.

Risiken, Trade‑offs und Handlungspunkte (konkret)

  • Risiken: Eskalation, Rüstungswettlauf, Bündnisbrüche, wirtschaftliche Kosten, innenpolitische Spaltung Carnegie Endowment for International Peace Peace Research Institute Oslo.
  • Kurzfristige Schritte: Intensivierte europäische Konsultationen zwischen Nicht‑ und Nuklearstaaten; Ausbau konventioneller Abschreckung gekoppelt mit Diplomatie für Rüstungskontrolle DGAP.
  • Mittelfristig: Verhandelte europäische Abstimmungsmechanismen zwischen Frankreich, UK und EU‑Partnern zur nuklearen Konsultation; Kosten‑ und Stationierungsmodelle prüfen Carnegie Endowment for International Peace.
  • Langfristig: Nur bei klarer politischer Mehrheit und internationaler Absicherung wäre ein Austritt aus dem NPT oder nationale Bewaffnung zu erwägen — mit erheblichen Konsequenzen Peace Research Institute Oslo.

Empfehlung: Priorisieren Sie jetzt europäische Koordination (Paris/London) und verstärkte diplomatische Initiativen zur Rüstungskontrolle, während Deutschland parallel Szenarien für finanzielle/technische Beiträge zu einer europäischen Abschreckung prüft; ein nationaler Atomwaffenweg bleibt aus Risiko‑ und Kostenperspektive die schlechteste Erstoption Carnegie Endowment for International Peace DGAP Peace Research Institute Oslo.

Analyse unter Berücksichtigung Ihrer Thesen

  • These 1 (2+4 in anderer Zeit): Historische Verträge spiegeln frühere Sicherheitsannahmen; eine Neubewertung ist politisch plausibel, aber rechtlich und diplomatisch heikel4.
  • These 2 (Austritt aus NPT): Ein Austritt wäre völkerrechtlich möglich, aber hochriskant: es würde internationale Isolation, Rüstungsdynamik und Vertrauensverlust auslösen35.
  • These 3–4 (nur FR/UK als Nuklearmächte; deutsche Eigenwaffen): Ohne US‑Schirm blieben Frankreich und UK zentrale Akteure; Frankreich wird Deutschland kaum Mitentscheidungsrechte über französische Atomwaffen gewähren4. Ein deutscher Alleingang würde Deutschland strategisch zwar unabhängiger machen, aber politisch und ökonomisch extrem teuer und destabilisierend.
  • Kostenanalyse unter Berücksichtigung der konventionellen Hochrüstung:
    • Es ist zu beachten, dass die Kosten für eine konventionelle Hochrüstung sich erheblich vermindern würden, wenn Atomwaffen eingeführt werden.
    • Dies bedeutet, dass nicht nur Mehrkosten für Atomwaffen anfallen, sondern auch Einsparungen auf der konventionellen Seite möglich sind, die derzeit als viel zu teuer eingeschätzt wird.
    • Als Beispiel dienen die Verteidigungsbudgets von Frankreich und dem Vereinigten Königreich, die trotz ihrer Atomwaffen niedriger sind als der aktuelle deutsche Rüstungsetat.

Risiken, Trade‑offs und Handlungspunkte (konkret)

  • Risiken: Eskalation, Rüstungswettlauf, Bündnisbrüche, wirtschaftliche Kosten, innenpolitische Spaltung35.
  • Kurzfristige Schritte: Intensivierte europäische Konsultationen zwischen Nicht‑ und Nuklearstaaten; Ausbau konventioneller Abschreckung gekoppelt mit Diplomatie für Rüstungskontrolle4.
  • Mittelfristig: Verhandelte europäische Abstimmungsmechanismen zwischen Frankreich, UK und EU‑Partnern zur nuklearen Konsultation; Kosten‑ und Stationierungsmodelle prüfen3.
  • Langfristig: Nur bei klarer politischer Mehrheit und internationaler Absicherung wäre ein Austritt aus dem NPT oder nationale Bewaffnung zu erwägen — mit erheblichen Konsequenzen5.

Empfehlung: Priorisieren Sie jetzt europäische Koordination (Paris/London) und verstärkte diplomatische Initiativen zur Rüstungskontrolle, während Deutschland parallel Szenarien für finanzielle/technische Beiträge zu einer europäischen Abschreckung prüft; ein nationaler Atomwaffenweg bleibt aus Risiko‑ und Kostenperspektive die schlechteste Erstoption345.

Kommentar

Nun könnte man natürlich witzeln, dass eine amerikanische KI kein Interesse daran haben kann, dass die Deutschen eigenständig Atomwaffen bauen. Aber der Weg dazu ist in der Tag ein langer und nicht einfacher. Angesichts der riesigen Verteidigungausgaben, die mittlerweile in Deutschland getätigt werden, sehen wir das Hauptproblem auch nicht auf der Kostenseite, sondern in zwei anderen Punkten.

  • Es dauert Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, bis Atomwaffen tatsächlich gebaut sind. Es sei denn, man würde sie von Ländern importieren, die damit Erfahrung haben. Wir glauben aber nicht, dass auch nur einer der bestehenden Atomstaaten seine Waffentechnologie verkaufen würde – unabhängig davon, wie viel man dafür bieten würde. Grundsätzlich ist aber in Deutschland noch genug Wissen vorhanden, um den Bau selbst zu tätigen.
  • Der Zwei-plus-vier-Vertrag, der die deutsche Einheit ermöglicht hat, ist eine starke Sperre. Deutschland würde sich gegen alle vier Siegermächte stellen, nicht nur gegen Russland und die USA, wenn es diesen Teil des Vertrags brechen würde. Auch die europäischen Unterzeichner würden diesen Vertragsbruch nicht unkommentiert hinnehmen.
  • Sind Verträge aber für alle Ewigkeit gemacht, gleich, wie die Lage sich entwickelt? Das einzige Land, das faktisch die Entwicklung von deutschen Atomwaffen verhindern könnte, wären die USA, aufgrund ihrer hohen Truppenpräsenz in Deutschland, inklusive Atomwaffen. Ob es absurd ist, Staaten zu mehr Rüstungsanstrengungen aufzurufen, ihnen aber die finale Abschreckung zu verwehren? Logisch ist es nicht, aber die Trump-Regierung hat ihre eigene Agenda, und die sieht keinen Zuwachs an Atomstaaten dort vor, wo es möglich ist, dies zu verhindern.
  • Natürlich sollte man alle diplomatischen Wege ausreizen, bevor man ein eigenes Kernwaffenprojekt initiiert. Wenn andere Staaten keine atomare Teilhabe gewährleisten, kann man gerade darauf verweisen, wenn man es schlussendlich selbst regelt.
  • Es gibt auch Meinungen, die dahin gehen, dass der atomare Schutzschirm der USA immer schon eine Chimäre war. Die USA hätten für Europa niemals ihre Atomwaffen eingesetzt. Der Art. 5 des NATO-Vertrags ist zumindest dehnbar genug, um kein zwingendes Erfordernis zu konstituieren.
  • Wir haben u. a. am Beispiel der Ukraine darauf verwiesen, dass Atomstaaten noch nie angegriffen worden sind, bei Nicht-Atomstaaten ist das leider anders, und dies als Argument für deutsche Atomwaffen ins Feld geführt.
  • Hier gibt es aber einen zusätzlichen Gedanken, den man nicht außer Acht lassen darf: Im Ukrainekrieg hat ein Land, das sich für stärker hält, ein anderes angegriffen – aber nicht mit Kernwaffen, sondern konventionell, weil es eben glaubt, konventionell überlegen zu sein. Mit einer einzigen Atombombe hingegen hätte Russland die Ukraine ohne jeden Verlust eigener Soldaten zur Kapitulation zwingen können, wie die USA es mit Japan 1945 getan haben (mit zwei Bomben). Das Mittel hat man aber nicht gewählt. Wir gehen davon aus, dass man das auch gegenüber EU-Staaten nicht tun würde, auch wenn sie selbst keine Atomwaffen haben. Wohl aber müssen diese Staaten sich konventionell so aufstellen, dass sie nicht auf gleicher Waffenebene überrannt werden können.
  • Wenn man es so sieht, ergibt prinzipiell die Aufrüstung in Deutschland einen Sinn, nicht aber der Wunsch nach eigenen Atomwaffen.
  • Was aber ist mit der nuklearen Drohung, die Russland immer wieder ausspricht, auch Deutschland gegenüber? Wir halten sie im Moment für das, was sie besonders dann ist, wenn das Gegenteil gesagt wird: für einen Bluff. Ein Land, das Atomwaffen einsetzt, würde jedwede weltweite Unterstützung verlieren, und auf eine solche ist z. B. Russland als wirtschaftlich einseitig orientiertes und vergleichsweise schwaches Land sehr angewiesen. Das ist aber nur eine Argumentation, eine Lesart. Wir wissen nicht, ob wir richtig liegen.

Trotzdem gehen wir im Vergleich zu früheren Artikeln einen Schritt zurück: Die eigene Atomwaffenproduktion sehen wir als ultima ratio an, wenn sich die internationale Ordnung vollkommen auflösen sollte.

  • Aber: Dann ist es schon sehr spät. Wir meinen, Deutschland sollte Vorbereitungen treffen, zum Beispiel Uran waffenfähig anreichern. Sich so aufstellen, dass Atomwaffen relativ schnell gebaut werden können, wenn es erforderlich ist. Kritisch ist der Zeitpunkt, ab dem man sagt, es ist erforderlich. Wenn andere Länder tatsächlich Kernwaffen einsetzen sollten, ist es auf jeden Fall zu spät. Anders als bei konventionellen Angriffen gibt es überhaupt keine Reaktionszeit.
  • Und damit wären wird doch bei präventiven Maßnahmen. Man müsste also eine Linie definieren, auch diese Möglichkeit haben wir schon in einem früheren Artikel angerissen: Wenn geopolitisch dieses und jenes passiert, gehen wir den Schritt zu eigenen Kernwaffen. Dies müsste offen kommuniziert werden, sowohl den Bürgern wie anderen Staaten gegenüber. Vertragliche Bindungen und Kostengesichtspunkte sind wichtig und bis zu einem gewissen Punkt verhindern sie eine bestimmte Maßnahme. Wenn es ums schiere Überleben geht und man der Ansicht ist, dass es nach sorgfältiger Prüfung nur mit Kernwaffen gesichert werden kann, gibt es keine andere Wahl und man darf sich nicht an Regeln binden, die in Zeiten getroffen wurden, in denen es aussah, als ob eine allseitige friedliche Kooperation der Staaten möglich wäre. Es versteht sich von selbst, dass Deutschland Atomwaffen nie offensiv einsetzen würde. Ob sie einmal für eine glaubwürdige Verteidigungsfähigkeit benötigt werden, würden wir, Stand heute, wieder offenlassen wollen.
  • Der Stand von heute kann morgen obsolet sein. So ist leider mittlerweile die geopolitische Lage. Deswegen bleiben wir in dieser überaus ernsten Frage flexibel. Hier gibt es keine Ideologie, sondern nur: glaubt man, dass es unabänderlich ist oder nicht? Im Moment sehen wir das noch nicht, das ist die Verschiebung, die wir vornehmen. Das mag seltsam wirken im Vergleich zu 2024, 2025. Aber gerade die Leichtfertigkeit, mit der mittlerweile internationale Politik betrieben wird, erfordert ein besonnenes Handeln seitens der Staaten, die sich noch an das Völkerrecht gebunden fühlen. Diese Bindung vorzeitig aufzukündigen, hätte sicher auch etwas Befreiendes, was die Ängste vor dem Krieg angeht – aber nur für jene, die prinzipiell an die atomare Abschreckung als Notwendigkeit auch für Länder glauben, die konventionell so gut gerüstet und in Verteidigungssysteme eingebunden sind, dass es schwer wird, sie zu erobern. Insofern ist „den Preis hochtreiben“ keine bloße Rhetorik, aber es ist eine andere als die Atomlogik, die nur hopp oder topp kennt. Im Grunde ist der Preis eine Trump-Logik, und wird ihm gegenüber auch wirksam sein. Trump ist ein Hasenfuß, wenn er auf starke Gegner trifft und holt sich immer wieder Abfuhren, sowohl aus Russland wie aus China. Wir meinen, die Europäer können ihm auch ohne eine Erweiterung der Zahl der Atomstaaten standhalten. China geht bei seiner Welteroberungsstrategie ohnehin anders vor.
  • Und Russland? Solange keine Atombomben auf Moskau fallen werden auch keine auf Berlin abgeworfen werden, aller Drohungen zum Trotz. Davon gehen wir im Moment fest aus. Und auch das hat mit Donald Trump zu tun: Sein Handeln in Sachen Venezuela, Iran, Grönland, das Putin Verbündete und strategische Optionen entzieht, wird Russlands Kapazitäten binden und damit Möglichkeiten für einen Angriff auf ein EU-Land einschränken. Dies wiederum wird dazu führen, dass die konventionelle Hochrüstung der EU-Länder erfolgreich sein kann.
  • Insofern hatten die neuesten Ereignisse Auswirkungen auf unsere Meinungsverschiebung. Wir glauben weniger als noch vor einem Jahr, dass Europa aus dem Osten angegriffen werden wird und werden kann. Insofern hat Trumps Handeln, so gefährlich es für ein EU-Land derzeit auch ist, nicht nur Nachteile für Europa als Ganzes. So, wie Putin sich in der Ukraine gegenwärtig noch festfrisst, sorgt Trumps Agieren ebenfalls dafür, dass der Fokus potenzieller Gegner sich verschiebt. Und zeigt im Grunde auch, dass es immer nur darum geht, wer konventionell stärker ist und sich auch traut, loszuschlagen. Wir sind zum Glück noch nicht in der Atomlogik angekommen. Diesen Zustand sollten wir bewahren, so lange es möglich  ist.
  • Ob eine deutsche Beteiligung an einem internationalen Schutzschirm möglich ist? Diesbezüglich sind wir weiterhin skeptisch. Denn eine Beteiligung würde auch Mitspracherechte über den Einsatz der Waffen nach sich ziehen, damit sie Sinn ergibt. Und wer sollte sich dazu gegenüber Deutschland bereitfinden?

TH

Referenzen (5)

1Wegen Trump: Kiesewetter wirbt für deutsche Beteiligung an … – MSN. https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/wegen-trump-kiesewetter-wirbt-für-deutsche-beteiligung-an-europäischem-atomschirm/ar-AA1U3XvV

2German conservative leader calls for European nuclear deterrent …. https://www.politico.eu/article/germany-conservative-jens-spahn-european-nuclear-deterrent-independent-us/

3Can Europe Build Its Own Nuclear Umbrella? – Carnegie Endowment for …. https://carnegieendowment.org/emissary/2025/04/can-europe-build-its-own-nuclear-umbrella?lang=en

4What If the USA Closes Its Nuclear Umbrella Over Europe?. https://dgap.org/en/research/publications/what-if-usa-closes-its-nuclear-umbrella-over-europe

5The US nuclear umbrella over Europe was a myth. https://www.prio.org/comments/1786

 

 

 

 


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