#Aufstehen als Starkult oder nach 7G? #Wagenknecht #Lafontaine #Bewegung #Demokratie #Patizipation #GerhardKugler #NeueDebatte #Teambuilding

Kommentar 84

Der Psychotherapeut Gerhard Kugler begrüßt „Aufstehen“ in seinem Beitrag „Aufstehen oder Zusammenwirken“ prinzipiell und befindet „Die Loslösung von den alten Parteistrukturen fixiert nicht unmittelbar auf Wahlen, die Sammelbewegung ist etwa durch das Befragungsinstrument Pol.is offener für Basisinitiativen und lockert die automatisierte Zuordnung zu traditionellen Richtungen wenigstens etwas auf.“

Kugler erwähnt bereits am 05.09.18 Pol.is (er schreibt es Po.lis). Das würde bedeuten, dass er selbst das Modul getestet hat.

Nicht alle, die bei „Aufstehen“ verortet sind gleich.  Neben den Alphas bis Gammas (Gruß an eine liebe Freundin und Leserin) muss es noch Omegas geben.

Trotz der Implementierung von Pol.is meint er, die Bewgung sei von oben initiiert, um die Mass in Bewegung zu bringen und die Masse sei wankelmütig.

Fraglos ist stellt ein Parteibuch eine festere Bindung dar als das, was bei „Aufstehen“ bisher getan wurde, um Mitglieder an Bord zu bringen und zu halten. Aber warum sofort wieder ins Wasser springen? Außerdem werden auch Parteimitgliedschaften heutzutage oft mit einer verblüffenden Leichtigkeit gecancelt. Da geht es manchmal gar nicht um Grundsatzfragen, sondern, ob jemand sich in einer doch recht großen Gemeinsacht mit seinen Spezialinteressen oder persönlichen Bedürfnissen repräsentiert sind. Das ist in der Tat ein Phänomen unserer Zeit und unserer Verortung im ichbezogenen Neoliberalismus: Dass unser Frustschwelle immer niedriger wird und wir immer weniger bereit sind, Dinge nicht nur wegen, sondern auch mit einem gewissen „trotzdem“ anzunehmen. So sehe ich übrigens auch „Aufstehen“, deswegen habe ich oben ein wenig über die Typen in gruppendynamischen Prozessen gewitzelt. Dieses Phänomen der Individualisierung und damit einhergehender Wankelmütigkeit betrifft also nicht nur „Aufstehen.“

Massen springen an auf Unabhängigkeit von Logik, auf große Worte und Bilder, auf charismatische Persönlichkeiten, wiederholte Behauptungen, zitiert Kugler den französischen Psychologen Gustave le Bon.

Hitler muss diese le Bon gelesen haben. Klar sind Bewegungen mit massenpsychologischen Mustern zugangen, die sich an genau dem orientieren, was oben beschrieben wird. Aber ist das Wählen einer Partei logischer? Es gibt doch immer wieder diese Umfragen nach den wichtigsten Themen. Da sagen beispielsweise eindeutige Mehrheiten: Gute Rente ist wichtig. Gute Pflege ist wichtig. Frieden ist wichtig (wenn auch nicht ganz so viele). Dies und das und eigentlich alles ist wichtig. Für die Mehrheit dieser Themen steht in Deutschland nur DIE LINKE. Wird sie deshalb aber von der Mehrheit gewählt?

Das hat vielleicht mit Widerständen gegen die Herkunft der Partei oder gegen andere Programmpunkte zu tun.

Klar, wer im gegenwärtigen weltweiten Politiksetting offene Grenzen will, haut sich natürlich viele potenzielle Wähler weg, aber die meisten müssten rational genug sein, sich zu sagen, dass dies eine Vorstellung für später und nicht das nächste ist, was umgesetzt werden kann. Politiker_innen, die das anders sehen, wären ja selbst wiederum vollkommen irrational.

Wenn es also rationaler ist, den Parlamentarismus  mit seiner Stimme zu bedienen und nicht in eine Bewegung zu gehen, dann frage ich mich wirklich, wieso nicht mehr Menschen DIE LINKE wählen und dafür mal die eine oder andere Position in Kauf zu nehmen, die nochmal diskutiert werden muss, falls die Basis sich weiter verbreitet. Dann kämen ja auch mehr Mitglieder mit eher mittigen oder ausgewogenen Ansichten rein.

Kugler schreibt aber selbst, er sei parteiisch und setze sich für den 7G-Ansatz ein, der eine wirkliche Basisdemokratie ermöglicht.

Ich gehe mal die ersten Punkte durch. Natürlich gibt es einen Auftrag an die Macher. Und über die Art, wie ich das Basisdemokratische mit Pol.is empfinde, habe ich hier geschrieben und wer will, kann es von mir beziehen. Ich finde auch, mit den Zahlen wird etwas viel kommuniziert – aber je mehr sich die Mitmachmodule herausbilden und verfestigen, desto richtiger wird es, auch die Zahlen zu benennen. Denn man muss ja immer weitere Schritte gehen, die jedes Mal wieder eine Entscheidung bedingen, bisher waren es diese Stufen: Anmeldung für den Newsletter. Da haben viele Gegner der Bewegung drüber gewitzelt. Dann kam: Abfordern von Wohnort, Interessen und sogar Parteizugehörigkeit. Das ist schon eine andere Hausnummer. Und dann Pol.is als dritte Stufe. Alle Fragen Fragen zu beantworten, das ist mehr, als man machen muss, um in eine Partei einzutreten, zumindest vom Zeitaufwand.  Wie viele von den derzeit plakatierten 130.000 Mitgliedern das schon getan hat, weiß ich nicht.  Aber man muss es tun, um seine Meinung zu äußern.

Keine Ahnung, wie das dann genutzt wird, um etwa in der Praxis Gruppen zusammenzuführen, die sowohl meinungsähnlich als auch regional verortet sind. Das wäre jedenfalls die Konsequenz: Dass der Computer mir irgendwann eine Arbeitsgemeinschaft mit Themenschwerpunkt Wirtschaftspolitik in Berlin-Tempelhof-Schöneberg vorschlägt und wen ich dabei treffen könnte, wäre ein Ansatz. Und dann vernetzt und trifft man sich und es sind auch Menschen dabei, die nicht bereits Mitglieder meiner Partei sind. Das wäre der Idealfall. Damit würde dann auch die Selbstermächtigung unterstützt, so, wie die Prominenz der Macher die mediale Wirksamkeit der Bewegung unterstützt. Eine solche Gruppe hätte sicher auch eine hohe Volatilität, das ist ja sogar dann der Fall, wenn alle in derselben Partei sind. Aber die Bewegung könnte auch Tools anbieten, mit denen man diesen Prozess so kanalisiert, dass er nach oben eine gewisse Wirkung erzielt.

Glauben wir denn, dass das wirklich so laufen wird?

Das kann ich jetzt nicht wissen. Aber ob es das überhaupt soll, darauf gehe ich noch ein.

Der 7G-Prozess ist auf Vorleben aller,  nicht auf „Lichtgestalten“ angelegt.

Für überschaubare Gruppen, die langsam einen Prozess erarbeiten, ist das fraglos eine gute Sache, weil ich glaube, dass dadurch eine Festigkeit und in jeder Hinsicht eine Nachhaltigkeit entstehen kann. Das geht sehr viel tiefer ins eigene Leben hinein und stellt Fragen an jeden Beteiligten und wie er sich umstellen muss. Aber haben wir dafür sie Zeit, das auf eine so große Ebene hochzuziehen und wer soll dabei die Bewegung dann verkörpern und wirksam vertreten? Letztlich muss sie ja doch in der Politik wahrgenommen werden und eben in den Medien. Das ist bei vielen sozialen Bewegungen nicht der Fall.

Zitieren wir den dann folgenden Absatz direkt: „Im 7er-Ansatz baut jeder an den strukturellen Veränderungen unserer Demokratie mit. Man baut daran selbst, verlangt es nicht von anderen. #Aufstehen zielt ab auf inhaltliche Änderungen der Politik, ohne zu berücksichtigen, dass diese im traditionellen Rahmen nicht durchsetzbar oder wenigstens nicht durchhaltbar sind. Auch deshalb, weil ein großer Teil der deutschen Bevölkerung noch vom globalisierten Kapitalismus profitiert.“

Oder davon zu profitieren glauben. Den psychischen Verschleiß erkennen insbesondere Jüngere noch nicht, die generell optimistischer sind und auch ein anderes Verhältnis zum eigenen Kräftehaushalt haben als jemand, der schon Brüche aufweist, weil er irgendwann überfordert war.

Wenn ich dem 7G oder wie immer man das Herangehen apostrophiert, es gibt ja viele ähnliche Bezeichnungen und Methoden, gar nichts abgewinnen könnte, würde ich den Beitrag von Kugler nicht besprechen, denn wir kommen hier langsam in das Stadium, in dem wir nicht immer auf derselben Ebene Meinungen zu Aufstehen abhandeln müssen. Das werden wir künftig auch teilweise kürzer fassen und dabei auf bisherige Aussagen verweisen.

Aber das Positive: Damit alle wirklich dahinterstehen, sind solche Prozesse gut. Wie man später die Bewegung frisch und innovativ hält, da kann man sich einiges vom 7G und anderen Modellen abschauen. Und wenn Menschen sich so organisiert haben, wie es hier angedeutet wird, hat das Vorteile. Aber wo ist nun der große Unterschied zu einer Parteiorganisation, die ja auch an der Basis anfängt? Den sehe ich hier noch nicht. Denn irgendwann müssen solche Gruppen doch Sprecher_innen wählen, welche die Anliegen, die man gemeinsam erarbeitet hat, zusammenfassend auf eine höhere Ebene tragen. Und Manifeste oder Positionsbestimmungen spiegeln doch immer das Ergebnis eines Abstimmungsprozesses, der auch  – ja, Verlierer? – hat? Man muss die Unterlegenen nicht so bezeichnen, aber letztlich ist es so, dass eine Kumulation stattfindet.

Ja, nein, unentschieden, mehr gibt es bei Pol.is nicht. Kein Konsensieren.

Wie es sich hier liest, setzt Konsensieren einen wirklich allseitigen Konsens voraus, der dann auch zufriedener macht als nur mit „Ja“, mit „Nein“, oder „Weiß nicht“ abstimmen zu können. Klar, dass „Konsensieren“ mehr Partizipation bedeutet, zumal wenn die Fragen auf Pol.is noch so gestellt sind , dass – aber dazu  mehr in unserer oben erwähnten Sonderauswertung.

Aber es ist wirklich seltsam: Sind eigentlich alle Linken unfähig, in Prozessen zu denken. Muss man damit wirklich, wie ich, im Arbeitsprozess eines Unternehmens mit tiefer Wertschöpfungskette gestanden haben?

Also: Erst muss mal etwas geschehen. Und natürlich sind dafür die „Zugpferde“ enorm wichtig. Wie eine Bewegung sich dann so verfestigt, dass sie demokratische Strukturen aufbaut, darüber kann man diskutieren. Erst die Positionen, von diesen zuerst die naheliegenden bearbeiten, in den politishen Raum tragen mit Menschen, die das sowieso schon lange tun und beherrschen,  dann die Strukturen. Sonst wäre es ja keine Bewegung, wenn man sich erst hinsetzen und konsensieren müsste, bevor man irgendwann aufsteht.

Jetzt noch einmal zu oben: Ich würde gar nicht erst so tun, als ginge es um echte Partizipation, sonst kommen Menschen wie Kugler daher und nehmen das ernst und überlegen sich andere Ansätze oder schlagen sie vor.

Eine Frage davon weg: Wären nicht neue Gesichter wirklich?

Auch Wagenknecht bedient in ihren Statements den Jugendkult, obwohl sie selbst schon eine halbe Ewigkeit dabei ist und nie etwas anderes als Parteipolitik gemacht hat. Und, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, das merkt man auch. Und sie weiß natürlich, dass ein Kevin Kühnert, mit dem sie kürzlich im Babylon diskutiert hat, eine Ausnahme darstellt und nur so prominent geworden ist, weil er sich einen super Marketing-Trick für sich selbst hat einfallen lassen, als er den Kurzzeit-Widerständler gegen die GroKo 17 gespielt hat, nicht, weil er als Person eine überzeugende Politik-Novität darstellt. Ich würde mir auch unverbrauchte Gesichter wünschen, unabhängig vom Alter, aber die müssten doch ebenfalls Star-Qualitäten haben, sogar mehr als langjährige Profis um in kurzer Zeit eine hinreichende Außenwirkung zu erzielen. Und kämen solche Menschen wirklich hoch und hätten sie dann auch noch teilweise von Wagenknecht abweichende Ansichten, dann wären sie für diese eine Doppelkonkurrenz. So sehe ich das nicht, mit „Aufstehen“. Dieses Bild habe ich einfach nicht vor mir.

Aber Kugler will Graswurzelstrukturen.

Wenn man den gesamten politischen Raum und alle Handlungsebenen betrachtet, die „bespielt“ werden müssen, wie lange soll’sdenn bitte dauern? Bis wir alle, wie Kugler im Anschluss meint, unser Leben wirklich umgestellt haben. Ich habe zum Beispiel einen weniger große ökologischen Fußabdruck als der Durchschnitt, da bin ich mir ziemlich sicher, von mir aus also gerne. Aber wir haben in Deutschland nicht einmal zehn Prozent, die sich wirklich mit Ökologie befassen. Deswegen bin ich auch der Meinung, es muss eine Rückkoppelung geben: Wir ändern etwas für euch, aber ihr müsst dabei helfen und euch selbst ermächtigen. Die normativen Voraussetzungen dafür sind aber ebenfalls wichtig und die können von Profis schnell und wirksam in die Welt gebracht werden. Dass dieser ewige Forderungsduktus, den auch die Aufstehen-Macher pflegen, auf Dauer nicht ausreichen wird, ist eine andere Sache. Wir sind schon alle gefragt und ich sehe die Gefahren, dass man die Verantwortung auf wenige Politiker überträgt und dadurch nie selbst ins Rennen kommt und die eigenen Anteile angeht.

Zusammengefasst sagt Kugler, der Ansatz greift auch zu kurz, spätestens auf der mulitlateralen Ebene ist Schluss, weil die Macht der Wirtschaft nicht zu brechen ist.

Über andere Wirtschaftsansätze, für die ein anderes Geld einen starken Symbolwert hat, denke ich häufig nach und es stimmt natürlich: Ohne eine Veränderung der Strukturen von unten her geht keine Systemänderung. Und wenn ich sehe, wer vom Wirtschaftspolitischen so als Unterstützer der Bwegung fungiert, befürchte ich auch, eine wirkliche Systemveränderung ist gar nicht angedacht, sondern es wollen Menschen mit uralten Ansichten Einfluss nehmen, die auch selbst nicht mehr innovativ sind. Wenn ich Namen wie Al. Müller oder Flassbeck lese – okay. Dazu im nächsten Beitrag. Mit denen ist jedenfalls das spannende, innovative Morgen nicht mehr zu gestalten und das leitet mich darauf hin, dass auch der Stratege hinter „Aufstehen“, der ja mit diesen beiden gut clubben kann, nicht mehr für Innovation steht, sondern für einen Forderungskatalog. Das war bei ihm immer schon so, aber es gilt natürlich für die meisten Politiker_innen. Ich denke häufig darüber nach, warum Politik und Kreativität nicht miteinander zu gehen scheinen und habe aufgrund meiner Verortung in einer Partei mittlerweile auch eine Ahnung, warum das so ist.

Dann müsste ja wirklich die Revolution ihre Eltern fressen, wenn sich was ändern soll?

Klingt revolutionäre, ist es aber gar nicht. Eine wirklich glaubwürdige Bewegung, die tief in den Herzen der Menschen verankert ist und nicht nur auf Ansprüchen, sondern auch auf Vorleben beruht, die müsste die jetzigen Macher in der Tat überwinden, wenn sie das System überwinden will. Da müsste sich irgendwann ein Bündel von Akteuren herausschälen, die anders sind. Aber: Auch sie würden in den Zentren der Macht arbeiten müssen und die typischen Veränderungen, die Menschen zeigen, wenn sie Macht erhalten, würden sich auch bei ihnen zeigen.

7G und der Pessimismus – das ist nun also die Konsequenz.

Ja, ich sehe den Prozess, der dafür notwendig ist und warum es so enorm schwierig ist, ihn zu gestalten und immer weiterzutreiben.  Die Art, wie gute Firmen aufgestellt sind, bietet mir da übrigens weit mehr Ansatzpunkte als jedes politische Modell, das derzeit ausgeführt wird. Ein genossenschaftlicher Ansatz, der ständige Innovation und Partizipation implementiert, wäre es im Grunde. Gibt es ja auch, Mondragon etc. haben zumindest so angefangen. Ich denke mir ja hier nichts Neues aus. Da fehlt dann aber wieder der politische Überbau. Diese Ansätze sind gezwungen, sich im Konkurrenzsystem zu behaupten und saugen dadurch  natürlich auch das Gift des Eigennutzes auf, das oder der zur Entsolidarisierung führt.

Sind wir jetzt irgendwie weitergekommen?

Eher wenig. Ich finde es richtig, sich darüber Gedanken zu machen, wie man langfristig eine echte Veränderungsbereitschaft fördern kann. Dazu müssten weite Bevölkerungskreise aber vom Konsum als Ersatz für tiefere Befriedigung durch gute Beziehungen oder ein harmonisches Verhältnis zur Umwelt entwöhnt werden oder sich selbst entwöhnen. Wenn man das von oben diktiert, gibt es gerade in dem Bereich einen Widerstand, den man sich beim Widerstand gegen die Kriegspolitik mal wünschen würde.

Es gibt in Deutschland nicht so wenige Elektroautos, weil die Industrie sie nicht bauen kann, sondern, wie auch Wagenknecht gerne behauptet, weil sie als Oligopol alles auskungelt und deshalb angeblich nicht mehr innovativ sein kann – sondern, weil die Mehrkosten den Nutzern schlicht zu hoch sind, es fehlt der zentrale Anreiz, der die Mehrkosten durch eine politische Entscheidung so drücken würde, dass das ethische Mehr die trotz gezielter Förderung noch vorhandenen, aber geringeren Mehrkosten überwiegen würde. Abgesehen davon: Auch Elektro-Autos sind Mist, ökologisch gesehen. Falls die Individualmobilität in heutiger Form, nämlich, dass jeder mindestens ein eigenes Vehikel besitzt, bei mehr Nachhaltigkeit überhaupt noch gerettet werden kann und vom Fahrrad abgesehen, dann durch die Brennstoffzellentechnik. Aber das nur am Rande. Über solche Fragen lese und höre ich bis jetzt übrigens gar nichts, obwohl sie seit vielen Jahren über Status „Nur für Randgruppen“ hinaus sind.

Es ist klar, dass man, um hier zu handeln, eine tiefe Basisverankerung braucht. Aber: Die Reihenfolge und warum nicht mehrgleisig fahren? Dann muss man aber auch Kontrolle abgeben können. Wie in der LINKEn beispielsweise, wo der Mangel an Kontrollmöglichkeiten immer wieder dazu führt, dass man eben nicht konsensiert. Okay, das ist jetzt ein wenig abstrakt. Aber ich  muss mir ja hier keine Gedanken um ungelegte Eier machen, also die Art, wie nachhaltig arbeitende Teams in der Bewegung gestaltet werden können. Aber man muss schon aufstehen, um irgendwo zusammenzuwirken, ans Bett kommt die Bewgung nicht, um den Morgenkaffee und das bessere Morgen auf dem Tablett zu bringen.

© 2018 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

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