Désirée Nosbusch ermittelt wieder in Galway: Das Erste zeigt im Herbst zwei neue Folgen von „Der Irland-Krimi“: „Familienbande“ und „Preis des Schweigens“ | Crimetime Präsentation

Crimetime Präsentation | Irland-Krimi | Familienbande, Preis des Schweigens | Fotos © good friends Filmproduktion / ARD Degeto 

Liebe Leser:innen,
der Krimiherbst wird immer spannender. Nicht nur die Sonntagsformate Tatort und Polizeiruf 110 sind wieder im Premierenmodus angelangt, auch die mittlerweile etablierten „Tage-Krimis“ der öffentlich-rechtlichen Sender kommen mit neuen Episoden. Darunter der Irland-Krimi am Donnerstag, ein Format der ARD.

*** Pressetext ***

Kriminalpsychologin Cathrin Blake (Désirée Nosbusch) scheint nach mehreren persönlichen Tiefschlägen ihr Glück gefunden zu haben, als ihr der charmante Matt MacNamara, (Thomas Sarbacher), begegnet. Doch als zwei Mordfälle in der kleinen Hafenstadt Galway wieder aufgerollt werden müssen, steht plötzlich ihr Ruf als psychologische Gutachterin auf dem Spiel – und damit droht ihr Leben erneut aus dem Ruder zu laufen …

Das Erste zeigt zwei neue Folgen aus der erfolgreichen Donnerstags-Krimi-Reihe „Der Irland-Krimi: Familienbande“ und „Der Irland-Krimi: Preis des Schweigens“ am 29. September und 06. Oktober 2022, jeweils donnerstags um 20.15 Uhr. Unter der Regie von Matthias Tiefenbacher und Alexander Dierbach spielen an der Seite der mehrfach ausgezeichneten Schauspielerin Désirée Nosbusch („Bad Banks“) im deutsch-irischen Cast Rainer Bock („Die Luft die wir atmen“), Thomas Sarbacher („Das Unwort“), Mercedes Müller („Oktoberfest 1900“), Rafael Gareisen („Immer der Nase nach“), Luisa-Céline Gaffron („Der Palast“) sowie Declan Conlon, Shauna Higgins, Denise McCormack, Muiris Crowley, Molli Mc Cann, Róisin O’Donovan, Tristan Heanue, Isla Jane Eagleton, Owen Mulhall, Lucy Cray Miller, Conor Delaney, Diarmaid De Faoite und Alexandra Finder.

„Der Irland-Krimi: Familienbande“
Abbie Campbell (Luisa-Céline Gaffron) sitzt wegen Mordes im Gefängnis, sie hat ihren schlafenden Mann erstochen. Die Hintergründe der brutalen Tat wurden nie geklärt. Kriminalpsychologin Cathrin Blake (Désirée Nosbusch) gelingt es, für die verurteilte Mörderin Hafturlaub zu erwirken, damit Abbie ihre kleine Tochter Maisie (Molli Mc Cann) wiedersehen kann. Maisie lebt bei Abbies jüngerer Schwester Erin (Shauna Higgins), deren Ehemann (Muiris Crowley) und ihrer Mutter Kate (Denise Mccormack). Bei dem Besuch kommt es zur Katastrophe: Abbie flüchtet mit Maisie. Hat sich Cathrin in ihrer professionellen Einschätzung so sehr in Abbie getäuscht? Auf der Suche nach Abbie kommt Cathrin einem schrecklichen Familiengeheimnis auf die Spur.

„Der Irland-Krimi: Preis des Schweigens“
Das Leben scheint es gut mit Kriminalpsychologin Cathrin Blake (Désirée Nosbusch) zu meinen: Aus der Bekanntschaft mit Matt MacNamara (Thomas Sarbacher) hat sich eine zarte Liebesbeziehung entwickelt. Beruflich hingegen steht Cathrin vor einem kniffligen Fall: Vor eineinhalb Jahren ist die renommierte Psychologin Helen Bell (Lucy Cray Miller) spurlos verschwunden. Seinerzeit gab es keine Anzeichen für ein Verbrechen, doch nun taucht ihre Leiche auf. Cathrin, die mit Helen flüchtig bekannt war, wird von Inspektor Sean Kelly (Declan Conlon) zu dem Fall hinzugezogen. Unter Verdacht gerät Helens Ehemann Erik (Rainer Bock), doch der scheint ein Alibi zu haben und war nach dem Verschwinden seiner Frau sogar bei Cathrin in therapeutischer Beratung. Kann Erik sie wirklich hinters Licht geführt haben? Was hat er zu verbergen?

„Der Irland-Krimi“ ist eine Produktion der good friends Filmproduktion (Produzent: Moritz von der Groeben, Produzentin: Nikola Bock) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie bei „Familienbande“ führten Matthias Tiefenbacher (Kamera: Hanno Lentz, Drehbuch: Sebastian Andrae) und bei „Preis des Schweigens“ Alexander Dierbach (Kamera: Ian Blumers, Drehbuch: Alexander Dierbach). Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto). Gedreht wurde im Herbst 2021 an der irischen Westküste in und um Galway.

***

Bisher gibt es vier Ausgaben der Irland-Krimis, der 2019 startete, die beiden, die nun Premiere haben werden, sind als Nr. 5 und 6. Zu den bisherigen Filmen schrieb Tilmann P. Gangloff:

„Bei seiner Inszenierung der beiden ‚Irland-Krimis‘ […] hat er [Regisseur Züli Aladag, Anm. TH} sich gemeinsam mit Kameramann Roland Stuprich offenbar an der schnörkellosen Art der BBC-Krimis orientiert. Die Bildgestaltung ist betont nüchtern, die Atmosphäre kühl, die Außenaufnahmen sind gern in Grau gehalten, was natürlich zur freudlosen Handlung passt; immerhin verströmen die Innenaufnahmen mitunter eine gewisse Heimeligkeit. Ein besonderes ästhetisches Stilmittel ist der Umgang mit der Schärfe: In bestimmten Einstellungen hat Stuprich dafür gesorgt, dass große Teile des Bildes unscharf sind, sodass der Blick automatisch auf ein bestimmtes Detail im Zentrum oder am Rande fokussiert wird; diese Szenen sind auch durch eine besondere Farbgebung geprägt. […] Eine weitere Besonderheit ist das Alter der Hauptfigur: Für Schauspielerinnen ab fünfzig werden Hauptrollen in Fernsehfilmen immer rarer. Theoretisch hätte sich diese Geschichte auch mit einer jüngeren Protagonistin erzählen lassen; umso besser, dass sich die ARD-Tochter Degeto für eine Frau mit viel Lebenserfahrung entschieden hat.“ – Tilmann P. Gangloffevangelisch.de[5]

Ausführliche Kritiken von Tilmann Gangloff zu den beiden neuen Episoden lesen Sie hier: http://www.tittelbach.tv/programm/reihe/artikel-6148.html

Der vierte Irland-Krimi mit dem Titel „Vergebung“, in dem es um den Nordirland-Konflikt ging, hatte eine Premieren-Zuschauerzahl von 3,92 Millionen und einen Marktanteil von 12,8 Prozent erreicht. Das ist ausbaufähig, denn die „Tage-Krimis“ erreichen teilweise Marktanteile von über 20 Prozent, wie die beiden Sonntags-Premiumreihen, und Zuschauerzahlen von 6 bis 7 Millionen bei der Erstausstrahlung (der letzte neue Tatort, Nr. 1208 aus der Schweiz, „Risiken mit Nebenwirkungen“, kam mit 7,37 Millionen kaum darüber hinaus). Der Wunsch, gute Krimis sehen zu wollen, beschränkt sich nicht mehr auf den Sonntagabend, das ist eindeutig festzustellen. Die Idee, in anderen Ländern zu drehen, ist bei der ARD mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Angebots herangewachsen und ergänzt die Regionalkrimis, die in verschiedenen deutschen Gegenden spielen, recht konsequent bzw. erweitert sie um die europäische Perspektive. 

TH Sept 22

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