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Liebe Leser:innen, in nächster Zeit werden wir dem Wahlberliner ein wenig die Zügel freigeben und dabei auch mal die eine oder andere Information verschicken, die außerhalb der Hauptrubriken liegt, die sich immer mehr verdichten (das Briefing mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen, der Klima-Energie-Report, der Corona-Affenpocken-Report) oder bereits traditionelle Formate darstellen (Filmfest, Crimetime). Unsere mittlere Prioritätentstufe Newsroom ist für diese Nachrichten der geeignete Pool.

Und somit heute zum Sport? Wir haben uns bisher nicht viel mit Basketball beschäftigt, auch wenn es eine faszinierende Sportart darstellt, bei der vor allem sehr groß gewachsene Menschen einen unschätzbaren Vorteil haben, nämlich, den Ball direkt von oben ins Netz werfen zu können. Dass Deutschland in dieser Sportart einen Europameistertitel vorweisen kann, hat uns überrascht, denn dieses Land zählt auch auf Vereinsebene nicht zu den Spitzen, weder weltweit noch in Europa. Ohnehin geben die USA nach wie vor den Takt an, in dem der Ball versenkt wird.

Deswegen geht auch bei den Treffen der europäischen Nationalteams heutzutage nichts mehr ohne einige Spieler aus der NBA, der US-amerikanischen Basketball-Liga. Populärer wurde die Sportart denn auch bei uns bis zu einem gewissen Grad durch Dirk Nowitzki, der zu einem der beliebtesten Stars dieser Liga wurde. Dieses Jahr ist Deutschland auch eines der Austragungsländer der EM, neben Georgien, Italien und Tschechien.

Wie sich die Zeiten wandeln, sieht man auf der Grafik: Die beiden Staaten, die in Europa einst dominierten, existieren beide nicht mehr: die Sowjetunion und Jugoslawien. Anlass dieses Beitrags ist, dass die deutsche Nationalmannschaft aktuell im Halbfinale der aktuellen EM steht, ihre Spiele hohe Einschaltquoten erreichen und offenbar die Fans begeistern können. Heute Abend wird das Halbfinale Deutschland gegen Spanien steigen. Der Sieger wird gegen den Sieger des anderen Halbfinals Polen gegen Frankreich ins Finale einziehen.

Diese Statista-Grafik wurde unter einer Lizenz https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/deed.de erstellt und wir geben sie unter gleichen Bedingungen wieder. Folgend der Statista-Begleittext dazu, dann weiter mit unserem Kommentar.

Die Sowjetunion hat die meisten Europameistertitel im Basketball gewonnen. 12-mal konnte die Mannschaft der sozialistischen Union das Turnier seit 1950 gewinnen. Die zweitmeisten Titel holte sich mit Jugoslawien eine weitere Nation, die in ihrer damaligen Form heute nicht mehr existiert.

Richtet sich der Blick eher auf die Verdienste der vergangenen 22 Jahre, so ist Spanien die dominante Basketball-Nation in Europa. Wie die Statista-Grafik zeigt, sind die Spanier bisher dreimal den Europameister geworden – 2009, 2011 und 2015. Griechenland und Italien folgen mit jeweils zwei Titeln.

Die deutsche Nationalmannschaft konnte sich bisher nur einmal als Europas bestes Team auszeichnen. 1993 gewannen sie im Finalspiel gegen Russland mit nur einem Punkt Unterschied. Das war wohlgemerkt noch vor der aktiven Zeit von Basketball-Legende Dirk Nowitzki.

Der amtierende Europameister heißt Slowenien. Das Team um die NBA-Stars Goran Dragic und Luka Doncic konnte sich 2017 zum ersten Mal durchsetzen – Doncic war damals sogar erst 18 Jahre alt.

Sowohl Deutschland als auch Slowenien haben in diesem Jahr gute Chancen auf den Titel. Die deutsche Nationalmannschaft mit ihren drei NBA-Spielern Schröder, Wagner und Theis hat bereits das Halbfinalticket gelöst. In einem starken Viertelfinalspiel setzten sie sich gegen das griechische Team um den zweimaligen NBA-MVP Giannis Antetokounmpo durch. Der nächste Gegner am Freitag den 16. September heißt Spanien.

Nur noch eine kurze Anmerkung: Slowenien hat sein Viertelfinale 87:90 gegen Polen verloren, der Text, den wir hier wiedergegeben haben, stammt vom 14.09.

TH

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