Filmfest 844 Cinema
Die Wiege der Sonne (Originaltitel: Rising Sun) ist ein Thriller aus dem Jahr 1993 mit Sean Connery und Wesley Snipes in den Hauptrollen. Regie führte Philip Kaufman, der gemeinsam mit Michael Backes und Michael Crichton auch das Drehbuch verfasste. Grundlage war Michael Crichtons Roman Rising Sun aus dem Jahr 1992, der in Deutschland unter dem Titel Nippon Connection veröffentlicht wurde.
Vermutlich sind wir im Moment aus Gründen besonders kritisch, aber „Die Wiege der Sonne“ ist immerhin auf einer Romanvorlage von Michael Crichton basiert und da hätten wir mehr Impact erwartet. Natürlich, Crichton ist umstritten, nicht zuletzt wegen „Welt in Angst“, wegen dem man ihn heute als Klimaleugner bezeichnen würde – und die Romanvorlage von „Die Wiege der Sonne“ soll recht stark mit Rassismus durchzogen sein, heißt es im Wikipedia-Artikel zum Film. Wir klären dies und mehr in der -> Rezension.
Handlung (1)
Am Abend eines festlichen Empfangs zur Einweihung eines neuen Bürohochhauses des japanischen Konzerns Nakamoto in Los Angeles wird im Konferenzzimmer des Vorstandes das Callgirl Cheryl tot aufgefunden. Sie hatte außergewöhnliche sexuelle Wünsche, da Spuren am Hals auf sexuelle Asphyxie durch ein Würgespiel hindeuten, womit sie sich durch Sauerstoffmangel beim Strangulieren sexuell erregt haben soll. Lieutenant Web Smith ist Verbindungsoffizier der Polizei des LAPD und für die Kontakte mit Ausländern zuständig. Web soll mit Polizei-Captain John Connor zusammenarbeiten, der mehrere Jahre in Japan verbrachte und die Gepflogenheiten der Japaner kennt.
Nur wenige Stunden zuvor fanden tagsüber im selben Raum Geschäftsverhandlungen zwischen dem Nakamoto-Konzern und der Computerchip-Firma MicroCon statt. Zahlreiche Überwachungskameras, die tagsüber die Verhandlungspartner ausspionierten, liefen auch in der Tatnacht. Die Bilder der Überwachungskameras werden auf Laserdiscs aufgezeichnet. Im Überwachungsraum des Gebäudes stellt Connor fest, dass die Disc mit den Aufzeichnungen aus dem fraglichen 46. Stockwerk als einzige vor 2 Stunden ausgetauscht wurde, alle anderen jedoch bereits über 10 Stunden liefen.
Am nächsten Tag erhalten sie vom Angestellten Ishihara eine Disc, auf der die Tat scheinbar zweifelsfrei festgehalten wurde. Man kann das Gesicht von Eddie Sakamura erkennen. Als die Polizei noch in der Nacht Eddies Haus stürmt, um ihn festzunehmen, flüchtet dieser mit einem Sportwagen. Auf der Flucht verunglückt der Wagen und explodiert, die Leiche verbrennt darin bis zur Unkenntlichkeit.
Connor ist aufgrund der scheinbar einfachen Lösung des Falles misstrauisch geworden und hat die Bilder der Disc in der Zwischenzeit von Experten überprüfen lassen. Die Bildbearbeitungsexpertin Jingo Asakuma findet heraus, dass das Video manipuliert wurde. Durch digitale Nachbearbeitung wurde das Gesicht des Würgers durch das von Eddie ersetzt und die tatsächlichen Bilder von Eddie, wie er Zeuge des Vorgangs wurde, herausgelöscht.
Da sich der Mord um 20:30 Uhr ereignete und sie die Disc fünf Stunden später erhielten, versuchen sie herauszufinden, wo eine solch hochwertige Manipulation in der kurzen Zeit möglich gewesen wäre. Die Spur führt in die Labore von Jim Donaldson, die vor kurzem von der Firma Hamaguri aufgekauft wurden. Dort möchte man nicht offiziell über seine Kunden sprechen. Connor ist sich jedoch sicher, dass sie in der Nacht die Disc von Nakamoto bearbeitet haben.
Plötzlich taucht der verstorben geglaubte Eddie auf. Es stellt sich heraus, dass nicht er, sondern Tanaka, der Leiter der Sicherheit bei Nakamoto, im Sportwagen starb und Eddie auch den Mord bei der Polizei meldete und Connor anforderte. Eddie ist auch im Besitz der Original-Disc, diese hatte er von Tanaka erhalten. Er übergibt sie an Connor, bevor er von einer gegnerischen Yakuza-Bande getötet wird.
Das Original-Video zeigt Senator Morton als Würger, der mit Cheryl Sex hatte. Morton sollte dadurch erpresst werden, da er im Senat gegen den Verkauf von MicroCon an die Japaner stimmen wollte. Er änderte daraufhin auch seine Meinung. Eddie beobachtete die Szene. Kurz danach sieht man allerdings, dass sich Cheryl wieder bewegt und die Strangulation sie nur bewusstlos machte. Erst danach kommt eine andere Person in den Raum, die Cheryl tatsächlich erwürgt. Der tatsächliche Mörder ist auf dem Video nicht erkennbar.
Als Connor und Web es dem Chef von Nakamoto vorführen, erklärt dieser, von der Vertuschungsaktion nichts gewusst zu haben. Der Angestellte Ishihara soll die Manipulation veranlasst haben. Der wiederum sagt aus, der Mörder wäre der Angestellte Bob Richmond gewesen. Richmond flüchtet auf eine benachbarte Baustelle. Connor und Smith verfolgen ihn. Als sie zu ihm gelangen, ist er bereits aus großer Höhe von Eddies Yakuza-Freunden in ein frisch gegossenes Betonfundament gestoßen worden und geht darin unter. Senator Morton verübt Selbstmord und Ishihara gerät in Ungnade.
Als Web die Bildbearbeitungsexpertin Jingo Asakuma nach Hause fährt, erfährt er, dass sie die Geliebte von Connor ist. Auch deutet sie an, dass in Japan derjenige, der den Mord gesteht, nicht unbedingt der wahre Mörder sein muss, sondern ein Untergebener es als Pflicht ansieht, sich für seinen Vorgesetzten zu opfern. Sie beide stellen auch fest, dass sie ineinander verliebt sind, und sie beschließen damit zu warten, bis Connor stirbt. Dabei bemerkt Smith ebenfalls, dass Connor dies voraussah, und damit einverstanden ist, da er bald sterben wird und will, dass jemand sich nach seinem Tod um Asakuma kümmert. Das führt dazu, dass er ihn vollständig respektiert.
Rezension
Nicht so witzig: Man merkt es dem Film gut an, obwohl deutlich daran gearbeitet wurde, diese Spuren zu verwischen. Aber wenn man möchte, kann man das Ganze so sehen: Die Japaner sind auch lange nach dem Zweiten Weltkrieg immer noch hochaggressiv, auch untereinander, ihr technologischer Vorsprung kommt vor allem durch die Übernahme von US-Unternehmen zustande. Sie werden selbst als rassistisch dargestellt, indem sie ihre Advanced Technology suboptimal einsetzen, da sie meinen, das würde ausreichen, um die Amerikaner zu leimen. Es gibt aber einen Amerikaner, der sie gut kennt und sie durchschaut. Dieser führt wiederum einen Afroamerikaner, der das alles nicht kann und daher ist der Weiße der Master, auch wenn er sich anders nennt. Wir wollen hier nicht alle japanischen Hierarchie- und Gruppenkampfbegriffe nachzeichnen, die im Film verwendet werden. Am Ende bewährt sich der Afroamerikaner und lockt die Krieger der Industriemafia in ein Getto, aus dem sie locker vertrieben werden, was schlussendlich und wenn es fern der Technologie um das harte Ding Mann gegen Mann geht, bedeutet, auch Afroamerikaner sind immer noch dominanter unterwegs als Japaner.
Selbstverständlich gibt es viele Momente, die diesen Spin kaschieren sollen, aber das tun sie eben nicht. Der Film entstand 1993. Damals war die erste Asien-Krise zwar schon im Gange, aber die USA hatten eine wirtschaftlich nicht einfache Zeit hinter sich und die Erholung in der Clinton-Phase war noch nicht gesichert. Dass Japan, von einigen Spitzenfirmen abgesehen, doch nicht die westliche Welt industriell überrollen würde, war in jenen Jahren noch nicht so klar zu erkennen wie heute – aber es ist ganz einfach: Man setze China anstelle Japans und man hat eine ganz ähnliche Konstellation im Hier und Jetzt. Mit einem Unterschied: Aufgrund seiner gewaltigen Größe bzw. Bevölkerungszahl hat China tatsächlich die Möglichkeit, den Westen abzuhängen, Japan war dafür schlicht zu klein und auf andere Länder als Abnehmer seiner Produkte zu sehr angewiesen. Viele US-Unternehmen sind durchaus in japanischer Hand und die Ableger japanischer Autokonzerne in den USA sind erfolgreicher als die alteingesessenen Unternehmen, aber was dort entsteht, ist weitgehend Made in America und angesichts der Größe des Marktes geht es nicht anders und wird auch einer Renationalisierung der Wirtschatsordnung standhalten. Das ist stabil, aber das überalterte und hoch verschuldete Japan ist nicht mehr die Gefahr, für die man es in den 1980ern mit einiger Berechtigung hielt.
„Die Wiege der Sonne“ spiegelt noch die Verhältnisse jener Zeit, anstatt eine Brücke in die etwas friedlicheren Mitt-90er zu schlagen, als es für ein paar Jahre so schien, dass weltweite Kooperation mit einem Benefit für (fast) alle, zumindest für die Menschen in den arrivierten und jenen in den sich gerade zu Werkbänken entwickelnden Länder zu einer friedlicheren und im Ganzen produktiven Ordnung führen konnten. Wenn man die Zeitalter der Imperien betrachtet, war das eher eine irritierende Phase und es ging auch nicht lange gut. Viele Historiker lassen diese Phase mit 9/11 enden, Pazifisten in Deutschland spätestens mit dem Jugoslawienkrieg mit dem Stichjahr 1998.
Japan ist also wenige Jahre nach diesem Film aus dem Fokus gerückt und war kein Angstgegner mehr für die USA. Einige Branchen hatte das Reich mit der roten Sonne in der Flagge abgeräumt, auch in Deutschland, aber dann der Stillstand; keine weitere Machtverschiebung mehr. Wir sind auch mit Japan als industriellem Angstgegner aufgewachsen, aber heute liegt der Fokus auf etwas, das „Die Wiege der Sonne“ nicht zeigt, in dem es auch einen rassistischen US-Polizisten gibt, der hier noch als Identifikationsfigur für eine gedachte Minderheit von Patrioten, also Rassisten, dient – aber die Minderheit des einbrechenden demokratischen Clinton-Zeitalters ist mittlerweile die Mehrheit, sonst hätte Donald Trump nicht Präsident werden können.
Einige Handlungselemente des Films sind nicht sehr stimmig, das kommt hinzu und müsste demgemäß auch im Roman einen Fallstrick bilden, es sei denn, die filmische Verdichtung hat zu Plotholes geführt. Den Unsinn mit dem „Geist“, den man im manipulierten Video sieht und der nur dadurch zu sehen sein soll, dass die Japaner bei der Bildbearbeitung geschlampt haben, weil sie die US-Polizei für nicht fähig hielten, dieses Video zu analysieren, ist sicher ein zentraler Quatsch, denn niemand bleibt freiwillig hinter seinen technologischen Möglichkeiten zurück, nur, um anderen etwas zu beweisen, was sie ja nicht bemerken würden, wären die Verhältnisse so wie gedacht: die eigene Überlegenheit. Eine Halbjapanerin, die in den USA und in Nippon nie recht heimisch wurde, rächt sich dafür und hilft dem International, der von Sean Connery gespielt wird, und seinem Adlatus in Person von Wesley Snipes, die japanische Arroganz zu enttarnen. So subtil das alles gemeint sein mag, so sehr verstärkt gerade jenes Verschwurbelte den Eindruck, der Film will mehr, als er letztlich hinbekommt.
Die Bebilderung ist gut, bereits in den überwiegenden Warmtönen der 1990er, die Musik sogar mehr als gut, stellenweise gewinnt „Die Wiege der Sonne“ dadurch beachtlich viel Atmosphäre und Sean Connery, der als Produzent dabei war, kann sich in „Die Wiege der Sonne“ in einer Rolle sonnen, die sehr gut an seine Darstellungen als James Bond anschließt, aber weniger actionlastig und erheblich erwachsener angelegt ist.
Ein bisschen wollen wir doch noch ins Wirtschaftliche einsteigen und einen wichtigen Begriff erläutern, der im Film sogar die Handlung antreibt, weil konkurrierende Keiretsu sich um ein amerikanisches Unternehmen bewerben, das nach eigener Aussage technologisch ohnehin einen Rückstand gegenüber hat:
Eine einheitliche Definition für Keiretsu gibt es nicht, sie werden über einen Katalog von Merkmalen identifiziert. Zu diesen Merkmalen gehören:
gleiche Namensbestandteile der Unternehmen
Präsidententreffen (社長会 shachō-kai) zur Absprache von Unternehmensstrategien,
eine „Hausbank“, die in der Regel der Hauptkreditgeber ist,
ein Generalhandelshaus (Sōgō Shōsha), das für den Handel im In- und Ausland beauftragt wird,
das Überkreuzhalten von Aktien anderer Gruppenmitglieder,
das Vorziehen der Vergabe von Aufträgen innerhalb der Gruppe,
die Entsendung von Managern in die Vorstände anderer Gruppenunternehmen, sowie
ein starkes Zugehörigkeitsgefühl.
Zudem werden horizontale[1] und vertikale Keiretsu unterschieden. Horizontale Keiretsu setzen sich aus Unternehmen verschiedener Branchen zusammen. Oftmals sind die verschiedenen Unternehmen um eine Bank gegliedert, welche einen starken Einfluss hat. Die Verbindungen zwischen den Firmen beruhen auf gegenseitigen Anteilen und Handelsbeziehungen. Meist gehen ihre Vorläufer auf Unternehmen aus Unternehmensgruppen zurück, die bereits vor 1945 Bestand hatten (財閥 zaibatsu). Vertikale Keiretsu können Endhersteller und deren Zulieferunternehmen (企業系列 kigyō keiretsu) bezeichnen oder Handelsketten (流通系列 ryūtsu keiretsu). Anders als bei horizontalen Keiretsu stammen die Firmen hierbei meist aus derselben Industrie. Zusätzlich sind sie oft eingebettet in ein horizontales Keiretsu. Die Ausprägung der Merkmale ist je nach Keiretsu unterschiedlich.
Vorgänger der Keiretsu waren Zaibatsu, riesige, Japans Wirtschaft dominierende Wirtschafts- und Handelskonzerne. Diese wurden unter Aufsicht des US-Generals Douglas MacArthur zerschlagen.[2] Weiterhin wurde unter Alliierter Besatzung die Form der Unternehmensholding sowie das Führen alter zaibatsu-Namen verboten. Die Organisation in Keiretsu diente sozusagen als Ersatzmechanismus zur Senkung von Transaktionskosten. Eine zunehmende Globalisierung und Deregulierung des japanischen Wirtschaftssystems seit Mitte der 1990er Jahre macht auch eine Umstrukturierung der Keiretsu erforderlich. Die Reform des Banksektors hat beispielsweise die Zusammenlegung von „Hausbanken“ zur Folge gehabt. Dies führt zu einer Konkurrenzsituation bei der Kreditvergabe an Unternehmen einer Branche, die vormals unterschiedlichen horizontalen Keiretsu angehörten. Auch über Kreuz gehaltene Aktien werden verkauft.
Die Keiretsu befinden sich in einem starken Wandlungsprozess. In welcher Form sie weiter Bestand haben werden, ist derzeit nicht abzusehen. 1997 wurde das Verbot von Holdinggesellschaften aufgehoben, wodurch sich japanische Unternehmensverbünde wie Mischkonzerne in anderen Industrieländern zentralisiert organisieren können und Überkreuzbeteiligungen nicht mehr das wichtigste Mittel der Integration sind.
Finale
Die Keiretsu-Repräsentanten und –strukturen werden im Film deutlich an Yakuza angelehnt und die Security wirkt, als sei sie von der OK gestellt worden. Ein sauberes Bild, wie ähnlich sich die Gesellschaften in verschiedenen großen Industrieländern sind, die alle ihre eigenen Formen der Mafia haben, hätte man daraus natürlich machen können, stattdessen werden Unterschiede betont, in denen der amerikanische Individualismus zunächst schlecht wegzukommen scheint, bis er eben in Person von Captain Connor (Sean Connery) doch ganz gut mithalten kann, weil er das so Fremde versteht und dabei haufenweise Klischees mit seiner Souveränität überstrahlt. In den letzten Jahren, in der Zeit des Terrors und der immer häufigeren Krisen, ist die Diskussion wieder sehr aktuell geworden: Wieviel muss wer von wem lernen, wie muss eine bessere Kooperation mit mehr gegenseitigem Verständnis aussehen damit die menschliche Zivilisation überhaupt gerettet werden kann – und ist sie es wert? Technologie ist immer nur das, was wir ihr beimessen zu sein: Zum Beispiel werden die DVDs im Film vorweggenommen, die tatsächlich zwei Jahre später erschienen: Video auf Laserdisc, eine Sensation. Sie Scheiben waren dann ein wenig größer als die im Film gezeigten. Heute ist diese Technik weitgehend Vergangenheit, die Gegenwart und noch mehr die Zukunft gehört Speichern ohne Teile, die bewegt werden müssen und die keinen mechanischen Verschleiß haben. Vielleicht erweisen sich dann die Verhältnisse der Nationen und Menschen zueinander auch wieder als durabler als in der doch sehr zeitgebundenen Darstellung, die man in „Die Wiege der Sonne“ sieht.
58/100
© 2022 Der Wahlberliner, Thomas Hocke (Entwurf 2020)
(1), kursiv, tabellarisch: Wikipedia
| Produktionsland | USA |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1993 |
| Länge | 124 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Philip Kaufman |
| Drehbuch | Philip Kaufman, Michael Crichton, Michael Backes |
| Produktion | Peter Kaufman |
| Musik | Toru Takemitsu |
| Kamera | Michael Chapman |
| Schnitt | Stephen A. Rotter, William S. Scharf |
| Besetzung | |
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