Ist der Rechtskonservativ-Neoliberale ein unterdrücktes Subjekt in einer linken Welt? // #TitusGebel @TitusGebel #Staatsbürger #AfD #FDP #DIELINKE #Kapitalismus #PrivateCities #Sozialismus

2018-06-24 AnalyseAnalyse 17*

Es ist Samstag. Zeit, entspannt Umschau zu halten. Wir widmen uns einem Beitrag, den wir über ein paar Weiterverlinkungen entdeckt haben. Er ist in einem mir bisher unbekannten Blog namens „Achgut.com“ erschienen und trägt den Titel Heute noch Staatsbürger, morgen schon Dissident.

Der Autor heißt Titus Gebel und vertritt eine anti-linke Position und ist oder war Mitglied der FDP.

Er möchte „Freie Privatstädte“ innerhalb der bisherigen staatlichen Territorien verwirklichen, in denen quasi alles privatisiert ist, auch die Elemente der Daseinsvorsorge. Er benennt Monaco als Beinahe-Vorbild. In der NZZ gibt es einen Bericht darüber, was ihm vorschwebt, ein Leben ohne „staatliche Gängelung“. Diesen Artikel sollte man sich zunächst durchlesen, damit man versteht, welche Haltung hinter der „Staatsbürger“ steckt. Diesen hatte ich zuerst gelesen und dachte, es handelt sich bei Gebel um einen AfD-Mann. Und der letzte Satz sei ein verklauselter Aufruf zum Mord an allen, die links denken. Ich weiß aber nun, was gemeint ist.

Wir zitieren die Eingangspassage, um auf den Tenor einzustimmen „Die Linke will die Gesellschaft nicht spalten, sondern nach ihren Vorstellungen einen. Auf dem Weg dahin müssen freilich alle Andersdenkenden beseitigt werden. Selbstverständlich durch Überzeugungsarbeit, aber wenn das nicht fruchtet, sind auch alle anderen Mittel recht. Etwa Verleumdung, Bedrohung, Zerstörung der beruflichen und gesellschaftlichen Existenz, körperliche Gewalt. Die Linke befindet sich nämlich immer im Recht, weil sie für eine gute und gerechte Sache kämpft. Solange ihr Ziel nicht erreicht ist und man sie lässt, wird sie den Druck daher stetig erhöhen.“ Das fängt ja schon gut an. 

Ich bin selbst in der Schule von ein paar  spinnerten Linksextremen gemobbt worden, weil ich aus einem bürgerlichen Umfeld stamme und leider bessere Zensuren hatte als sie. Ein nicht ganz unwichtiger Leistungskurs-Lehrer war dann tatsächlich so schwach, sich auf dieses Mobbing einzulassen, stand diesen Leuten aber politisch auch recht nah. Ich schrieb trotz Infiltrationen bis zum Ende meiner Schulzeit das beste Deutsch-Abi, freilich mit einem höheren Zweitvotum von einer anderen Schule als dem meines eigenen Lehrers, normalerweise ist das eher umgekehrt. Qualität setzt sich schon irgendwie durch.  Aber ich weiß, was Gebel meint und wir haben in Berlin genug von diesem Publikum, das nicht nur vorgeblich linke Positionen hat, sondern das man ganz bürgerlich auch als linke Säue bezeichnen kann.

Das sind ja ganz neue Ansichten und Einsichten. 

Einsichten, nicht Ansichten. Diese eben erwähnten Menschen sind grunddestruktiv und haben mit dem, was ich unter links verstehe, nichts zu tun.

Bei mir gab es auf dem Weg zum Links durchaus Hindernisse, die nicht nur im konservativen Setting meiner Kindheit begründet liegen – teilkonservativ, es gab ja immer den Dualismus mit den ebenfalls vorhandenen Sozen, vor allem meinem verbeamteten und SPD wählenden Großvater, der mich das politische Diskutieren gelehrt hat. Außerdem arbeite ich selbst in der „freien Wirtschaft“ und war unternehmerisch tätig, auch das eröffnet Perspektiven, die unseren Funktionärslinken verwehrt bleiben und deren Einseitigkeit erklärt – verbunden mit Narrativen in der Wirtschaftspolitik, bei denen ich immer wieder den Kopf schütteln muss.

Ich kann also Menschen verstehen, die auf die ideologische Borniertheit vieler Linker nicht gut zu sprechen sind. Manche sogenannte Linke sitzen ethisch auf einem lächerlich hohen Ross, bei anderen schimmert  Querfrontdenken nach ganz rechts durch.

Beides gab es aber „zuhause“ und später bei mir nie. Die gewisse politische Ambivalenz, die mir wohl immer bleiben wird, verbessert jedoch erheblich die Erkenntnisfähigkeit und setzt mich in die Lage, etwas unabhängiger an Themen heranzugehen, als es vielen anderen Teilnehmern am politischen Diskurs möglich ist. Ausdruck dessen ist auch, dass ich mich heute mit einem Autor befasse, der ganz tickt denkt als ich. Einfach so, weil ich seiner Gedankenwelt nachspüren möchte und endlich wieder Zeit für einen längeren Beitrag habe.

Gehen wir weiter im Text – haben die Linke den Staat erobert?

 Da kommen wir schon zum ersten Unterschied bei den Ansichten. Es stimmt zwar, dass im Zuge der Bildungsoffensive der 1960er und 1970er viele Arbeiterkinder, die links dachten, den Weg durch die Institutionen angetreten haben, indem sie studiert haben und heute wichtige Stellen in der staatlichen Administration besetzen, aber deswegen ist der Staat noch lange nicht links. Denn diese Menschen haben sich auf dem Weg nach oben sehr verändert. Viele Grüne haben einen wirklich erstaunlichen Wandel mitgemacht, der darauf schließen lässt, dass ihr links mehr Ausdruck der vorherrschenden Jugend-Mode in den 1980ern war als eine tiefsitzende Gesinnung. Gerhard Schröder, nicht grün, aber mit den Grünen seinerzeit in Regierung, ist ein klassisches Beispiel dafür, wie man die Interessen der arbeitenden Menschen verraten kann, obwohl man selbst aus einem authentischen proletarischen Milieu stammt. Das gesamte exekutive Setting und das Normengerüst sind heute bei weitem mehr rechts und vor allem mehr neoliberal als in der Gründungsphase der Bundesrepublik und bis in die 1970er. Anders im gesellschaftspolitischen Bereich, da gibt es, wenn man es so ausdrücken mag, eine Linkstendenz: Hin zu mehr Akzeptanz unterschiedlicher Lebensmodelle und Gender-Ausrichtungen, beispielsweise. Das sollte für einen FDP-Liberalen aber kein Problem darstellen.

Jeder, der die Wahrheit sagt, spaltet nach Ansicht der Linken und die heutige Spaltung der Gesellschaft ist trotzdem allein, kursiv geschrieben, ein Produkt linksgrüner Umgestaltungsversuche.

 Ich bleibe dort, wo die letzte Passage endete. Der immer größere Gruppenlobbyismus ist ein Spaltpilz, daran besteht kein Zweifel. Eine Gesellschaft kann im Ganzen nicht funktionieren, wenn jeder sich nur noch Mikromilieu-Interessen verpflichtet fühlt. Aber diese Form von Individualismus, der sich selbst nicht einfangen kann, wenn es ums Ganze geht, der ist für mich eher durch die FDP befördert worden, allerdings auch durch die Grünen. Nicht umsonst spöttele ich gerne über die Grünen in meiner Wohngegend als „FDPler, die im Bioladen kaufen“. DIE LINKE ist aber nicht viel anders, mit ihren unzähligen Untergruppierungen, die schon in einer 10-Prozent-Partei kaum miteinander vereinbar sind. Demgegenüber sind Bürgerliche viel kooperativer, sonst würde eine CDU niemals funktionieren. Aber auch die FDP hatte früher mindestens zwei Flügel und mir hat derjenige, der auf die Bürgerrechte gepolt war und sie verteidigt hat, nicht unsympathisch. Den gibt es aber heute nicht mehr, diese Partei hat sich, signifikant ist dabei das Jahr 1982, verengt, nicht die total zersplitterte Linke, die gerade wieder dabei ist, sich auszufasern.

Wirtschaftlich wurde Deutschland komplett nach rechts verschoben. Diese Form von Liberalismus, die vor allem den Konzerninteressen frönt, müsste einem freien Privatdenker eigentlich fremd sein, aber ganz sicher ist diese kein linksgrüner Umgestaltungsversuch, sondern Ausdruck der Hörigkeit der herrschenden Politik gegenüber dem Großkapital. Und dass das Kapital von einer partikularistisch organisierten gesellschaftlichen Progression profitiert, ist etwas, das echte Linke triggern muss, weil es eben dazu führt, dass Menschen gegeneinander gestellt werden, weil sie der einen oder anderen Gruppe angehören – anstatt dass wir links wieder ökonomisch ausgerichtet definieren, ohne dabei den gesellschaftlichen Fortschritt zu vernachlässigen. Einfach ist das nicht, nach Jahrzehnten neoliberaler Indoktrination mit Konkurrenzdenken und Egoismus als Grundlage des perfekt dem System dienlichen Verhaltens.

Gibt es wirklich keine Linksideologie, die immer weitere Denkverbote durchsetzt oder durchsetzen will? 

Woraufhin die Bürger Gegenbewegungen wie die AfD gründen, das meint Gebel, um seine Formulierung etwas in Klarsprech zu übersetzen. Er hätte auch „AfD“ schreiben können, niemand hätte ihm das PoC-mäßig verboten. Der Kampf um die Begriffe ist immer im Gang. Die Linke versucht ebenso wie die Rechte, die Deutungshoheit zu erlangen, um die Wirklichkeit entsprechend gestalten zu können. Das ist aber ein politischer Wettstreit, der gerade beweist, dass es nicht so einfach ist, Sprech- und Denkverbote durchzusetzen. Ich kenne viele Linke, die genau das Gegenteil behaupten. Dass die Herrschenden jede linke Position und jede linke Person, die Einfluss zu gewinnen droht, diskreditieren wollen und ihnen die Leitmedien und deren Autoren, wie der erwähnt Henryk Broder oder der berüchtigte Michael Wolfssohn, der „Aufstehen“ als NS-Bewegung diffamiert, dabei behilflich sind; außerdem seien von Rechts wieder Dinge sagbar, die wären noch vor wenigen Jahren nicht möglich gewesen. Insofern sehe ich eher eine Polarisierung als einen Linksruck. Gebel weist hier eine für einen Liberalen erstaunliche Wagenburg-Mentalität auf.

Gute Bürger, also liberale und konservative, dürften mal ein paar unterschiedliche Ansichten haben, sollen ansonsten aber ihrem „Tagwerk“ nachgehen, um ihre Familien ernähren zu können.

 Schön, wie sich der Autor da als reaktionär enttarnt. Nach dem Motto, der anständige Bürger muss seine Familie, vermutlich möglichst allein, ernähren können und soll nicht so viel politisieren, also über ein System nachdenken, das ganz offensichtlich für immer mehr Menschen materiell und ökologisch schädlich ist und in dem das „freie Spiel der Kräfte“ in Berlin beispielsweise dafür sorgt, dass kein Mensch sich mehr zu vernünftigen Preisen eine Wohnung leisten kann.  Die meisten Linken, die ich kenne, arbeiten aber ganz normal und dies oft in sinnvollen Berufen,, in denen die Schäden bearbeitet werden müssen, die der Egomanen-Kapitalismus anrichtet, der den Erfolg privatisiert, aber die mentalen und materiellen Schäden und die ökologischen Kosten sozialisiert. Das ist zu einfach. Gut, dass das Monaco-Beispiel fiel.

Monaco, Stadt der Zukunft?

 Stadtstaat. In der NZZ wird Gebel so zitiert, dass es verschiedene Privat-Stadt-Angebote für verschiedene Bedürfnisse, sprich, für verschiedene Gesellschaftsschichten, geben soll. Die Reichen in ihre eigenen, komfortabel total abgesicherten Zonen, wie es sie ja in einigen Ländern mit besonders dramatischer gesellschaftlicher Ungleichheit sowieso gibt, dann noch was für den Mittelstand, Zahnärzte und dergleichen, und der hart arbeitende Kern, der allen anderen zu Diensten ist, der darf dann schauen, wie er klar kommt, denn die Reichen zahlen ja dann noch weniger Steuern als bisher.

Gerade Monaco, die französische Steueroase, als Beispiel zunehmen, sagt schon fast alles. Ein Ressort für Superreiche, die Frankreich sich aber nicht komplett entgehen lassen möchte, aber nur lebensfähig dadurch, dass diese Reichen ihr Geld weltweit verdienen. Ich würde fordern, dass diese Privatstädtler auch ihre Umsätze dann ausschließlich in den Privatstädten und unter ihren Privatstadt-Mitkapitalisten machen dürften. Dann würde man sehen, wie schnell solch ein System am Ende ist. Aber so ist das mit diesen Modellen. Sie sind im Grunde archetypische Adelsburgen.  Und wenn dysfunktionale Länder wie Honduras auf diese Weise noch ein paar weitere Steueroasen schaffen wollen, dann soll man das bitte als das benennen, was es ist: Ausbeuter-Sammelzonen zulasten der übrigen Welt.

Übt die Linke solchen Druck aus in einem eben nicht freien Staat wie Deutschland, dass die Andersdenkenden keine Versammlungsräume mehr bekommen und keine Bankkonten mehr führen dürfen? 

Niemand kann die Vertragsfreiheit so einfach aushebeln. Es ist richtig, dass nicht alle Veranstalter an die AfD vermieten wollen, aber ich wette, es gibt mehr Wirte im konservativen ländlichen Raum, die nicht an die DKP oder MLPD und vielleicht nicht einmal an DIE LINKE vermieten würden. Und wo Gebel das mit den Banken her hat, bleibt sein Geheimnis. Selbst wenn eine Gruppierung vom Verfassungsschutz überwacht wird, werden ihr deshalb nicht die Konten gesperrt. Ich finde es immer schade, wenn jemand behauptet, die Freiheit der Andersdenkenden sei so in Gefahr, aber gleichzeitig davon profitiert, dass man bei uns doch sehr viele Dinge einfach mal so behaupten und damit manipulieren darf. Aber das ist eben eine Form der Freiheit, die wir noch haben und viele dieser angeblich so totalitär veranlagten Linken sind gegen die immer stärkere staatliche Überwachung eingestellt, die bei uns Raum greift. Früher mal war die FDP auch eine Partei, mit der man in solchen Dingen zusammenarbeiten konnte. Was ist davon übrig? Es fehlt durchaus eine wichtige an den Freiheitsrechten orientierte Stimme, das ist die FDP, seit sie zum verlängerten Arm der Wirtschaftslobbyisten verkommen ist.

Driften alle Organisationen immer mehr nach links ab, weil Rechte es zulassen, dass Linke aufsteigen dürfen, umgekehrt hingegen nicht?

 Ich würde wirklich mal gerne sehen, bei welcher Firma in meiner früheren Position ich unterkäme, wenn sie mich heute googeln würde. Ich habe jahrelang mein politisches Blog anonym geführt, um berufliche Nachteile zu vermeiden. Und gerade die Unis mit ihrer heutigen Ausrichtung, Student_innen nur noch für die Wirtschaft zu konfektionieren, anstatt sie zu denkenden Menschen zu erziehen oder ihnen wenigstens den Raum dafür zu geben, sollen linksgewirkt sein? Ich muss mich wirklich wundern. Dass Seilschaften für politisch Gleichgesinnte gebildet werden, ist ganz normal un gut, dass wir darüber schreiben können, an dieser Stelle. Die ganzen Alt-Seilschaften, die geradezu ständisch organisiert und traditionell rechts sind, lassen die Linken einfach so rein? Deshalb sind auh die Bildungschancen in Deutschland wohl so überaus gleich. Weil die Rechten so tolerant sind. Mir wurde zu Beginn des Studiums angeboten, in eine Verbindung einzutreten, weil ich den „Stallgeruch“ hatte – gerade so. Gerade so. Da fanden sich dann die zusammen, die in der Schule von links angegriffen wurden und in der Minderheit waren. Aber das gehörte zur Rache des oberen Mittelstandes, es hatte nichts damit zu tun, dass  ich damals schon exorbitant gute Leistungen hätte vorweisen können, also keinerlei Anerkennungscharakter. Leistungsprinzip von rechts? Nicht wirklich, auch da zählen die Connections, wenn es um die richtig guten Posten geht. Wie der Adel zum Beispiel immer noch seine Pfründe sichert, ist ein legendäres Beispiel dafür, wie das Leistungsprinzip gerade nicht funktionieren sollte. Also bitte den Menschen keine Märchen über eine arbeitsame rechtsliberale Welt anbieten wollen, in der man nur durch ehrliche Arbeit richtig toll was werden kann. Das sind hochtalentierte Ausnahmen, vor allem im sportlichen und künstlerischen Bereich, die auf diese Weise zu einigem Wohlstand gelangen können. Zu etwas zu viel Wohlstand, wenn man es wirklich leistungsmäßig sieht, aber daran ist die freie Marktwirtschaft schuld. Und die doofen Fans und Konsumenten natürlich, die dazu erzogen wurden, bloß nicht politisch zu denken und solche ausufernden Systeme zu hinterfragen.

Die Linken führen Krieg, während die Rechten immer um Harmonie und Verständigung bemüht sind, ein ganz asymmetrisches Szenario.

 Es gibt tolerante Großbürgerliche, die es sozusagen nicht nötig haben, eng zu wirken, weil sie materiell besonders gesegnet sind. Es gibt aggressive „Linke“, siehe oben. Aber es gibt nichts Übleres als den wadenbeißerischen, piefigen Kleinbürger, der gleich AfD wählt, wenn ihm   irgendwas nicht passt. Der wirkt nach außen nicht so politisch, aber er hetzt sich am Stammtisch. Das sind innerlich kriegerische, aggressive Typen mit niedriger Frustrationstoleranz und das merkt man auch an ihrer Sprache. Deshalb werden viele Protest-AfD-Wähler auch von der Gesellschaftslinken kritisch beäugt, nämlich  dahingehend, ob sie wirklich sozialwütend sind oder nicht doch bloß Rassisten, die sich bisher hinter einer CDU-Wähler-Fassade versteckt haben und jetzt die Zeit für gekommen halten, das Rad der Gesellschaftsentwicklung zurückzudrehen. Am liebsten in die Zeit von 1933 bis 1945, die gesellschaftlich so schön konservativ war, aber wo selbstverständlich die Wirtschaftssystemfrage nicht auf den Tisch kam, denn man brauchte die Großkapitalisten ja für die Aufrüstung.

Die Linken wähnen sich aber doch im Besitz der alleinigen Wahrheit?

Wer so schreibt wie Titus Gebel, der wähnt sich auch im Besitz der alleinigen Wahrheit, ganz sicher. Der Duktus ist nicht der eines fragenden, toleranten Menschen. Und falls er mit abweichenden Meinungen rassistische Hetze meint, dann muss er sich fragen lassen, ob wir die allen Ernstes nach den  historischen Erfahrungen in Deutschland mal einfach so weiterhin als ganz normale Meinung durchlassen sollen. Bestimmte Verhaltensweisen und Muster voneinander zu trennen, ist nicht einfach ich habe mich schon dafür rechtfertigen müssen, dass ich nach Chemnit  nicht alle Sachsen einfach mal als gestörte Nazis ansehen wollte, aber Gebel macht genau das Gleiche in der anderen Richtung, indem er alle Linken als Gesinnungsnazis darstellt. Für ihn gibt es auch nur „die“ Linken.

In den frühen 1980ern konnte man mit linken Lehrern noch diskutieren, heute ist die Regierungspolitik links, glaubt an den Klimawandel durch CO²-Ausstoß und jeder, der das anzweifelt, würde außerhalb des Diskurses gestellt, ebenso wie jeder Trump-Anhänger.

 Manchmal ist es ein Vorteil, wenn man nicht nur juristisch, sondern auch psychologisch ein wenig nachgeforscht hat.  Nee, mit den linken Lehrern an unsere Schule konnte man nicht wirklich reden, dafür war die Politik aber in den frühen 1980ern mehr links als jetzt. Diesen freidrehenden Neoliberalismus unserer Tage als links zu bezeichnen, dafür muss man – ja, ich weiß nicht, aus welcher Ecke kommen. Man kann ihn als Liberaler als richtig bezeichnen, das mag ich ja auch an viele FDPlern, dass man weiß, wo der Gegner steht und sie nicht so tun, als wenn sie menschenfreundlich wären, aber genau das ist der Punkt: Gebel spiegelt mir eine Wahrnehmung, die meiner eigenen zentral entgegengesetzt ist. Das muss man erst einmal schaffen, weil ich ja immer etwas auf Distanz zur eigenen politischen Blase gehe, wenn ich Beiträge wie diesen schreibe, weil ich weiß, dass meine Freunde ebenso wenig fehlerlos sind wie alle anderen Menschen. Deswegen ist und bleibt es natürlich doch meine Wahrnehmung und ich hoffe, der Herr Gebel wird denen, die andere Wahrnehmungen haben als er selbst, die Berechtigung dieser von seinen abweichenden Wahrnehmungen und die Berechtigung der daraus folgenden abweichenden Interpretationen der Weltwirklichkeit zubilligen.

Jetzt kommt die Venezuela-Keule. Alle linken Systeme sind Wahn.

Bevor man in Europa dem Deregulierungswahn verfallen war, der zur Finanzkrise von 2008 geführt hat, welche, wie wir wissen, in Europa heute noch nicht überwunden ist und nur mit einer schrägen Währungspolitik notbehelfsmäßig in Schach gehalten wird, haben gemäßigt linke, sozialdemokratische Systeme, die Gebel interessanterweise als mehr rechts als die heutigen Regierungen ansieht, sehr erfolgreich existiert. Spuren davon sind in Skandinavien, aber auch in Österreich und einigen weiteren Ländern noch anzutreffen. Dass einige Linke, auch in meinem Umfeld, das Witzregime in Venezuela unterstützen, nur, weil es mit „links“ gelabelt ist, ist nicht meine Position.  So, wie ich hoffe, dass Herrn Gebels Position, wenn er unterschwellig der AfD huldigt, nicht rassistisch ist.

Ich weiß, dass Teile der Linken sich durch Positionierung für ein System, vor dem Millionen von Menschen auf der Flucht sind, für genau solche Einlassungen wie die von Herrn Gebel anfällig machen und sich den Zugang zu einer etwas realistischer orientierten Wählerschicht verstellt. Dass DIE LINKE zugunsten dieses Regimes immer noch Parteitagsbeschlüsse fasst, liegt aber auch daran, dass sie so fragmentiert ist und jede Gruppe an Bord halten will, auch wenn deren Positionen noch so exzentrisch sind.

Siehe auch die erwähnte No-Border-Policy, die gegenwärtig eine Utopie ist, aber innerhalb der LINKEn – hauptsächlich, auch hier schon wieder eine Schematisierung – aus einer anderen Richtung kommt als der Venezuela-Hype. Manches ist eben auch anders, wenn man es von innen betrachtet. Ich würde vor der LINKEn, aber auch von der deutschen „Linken“ anstelle von Herrn Gebel keine Furcht haben, die ist nämlich kaum handlungsfähig, weil sie eben gerade nicht so machtvoll zusammenarbeitet, wie er sich das vorstellt.

Aber: Ich kann’s nicht ändern, auch das verstehe ich wieder. Viele meiner Genossen (ich schreibe „Genossen“, weil es fast ausschließlich Männer sind, die so ticken) glauben an die kapitalistische Weltverschwörung, weil sie nie Einsicht in die Funktionsweise der Privatwirtschaft  hatten. Ebenso ist es bei Herrn Gebel mit der Funktionsweise der Linken. Dass die LINKEn einander nicht trauen, weil sie sich bei jeder moderaten oder realistischen Position, die einer von ihnen äußert, untereinander im Verdacht haben, schon infiltriert zu sein von den Kapitalisten und dass diese Wagenburg-Mentalität auch die Außensicht mitbestimmt, das verrate ich dem Herrn Gebel jetzt aber mal, damit er das Ganze etwas relativer sehen kann.

Aber das kapitalistische System ist doch repressiv und versucht, alle auf seine Seite zu bringen.

Viel mehr, als DIE LINKE das kann. Aber als System mit unzähligen Akteuren und Profiteuren, die nicht immer gleichgerichtete Interessen haben und nicht als anderer Begriff für einen Club von fünf amerikanischen WASPs im Olymp des Bösen, welche sämtliche Weltfäden alleine in der Hand halten. Das meine ich damit, dass  meine  Wirtschaftserfahrungen mir einen freieren Zugang ermöglichen.  Oder einen weiteren Horizont. Aber ich bin zum Beispiel eben wegen jener Erfahrungen auch der Tatsache gewiss, dass bestimmte Grundelemente der Daseinsvorsorge besser in staatlicher Hand aufgehoben sind, vor allem aber ein Fan des Genossenschaftswesens. Dieses setzt ja gerade auf private Eigenverantwortung und ist doch links in dem Sinn, dass eine gute Genossenschaft einen Ausgleich findet zwischen den Interessen der Einzelnen und der Gemeinschaft. Die Baugenossenschaften und die Genossenschaftsbanken waren zum Beispiel von der Krise 2008 fast vollkommen verschont geblieben und mussten nicht, wie viele Akteure der ach so freien Wirtschaft, den Staat und die Steuerzahler anbetteln oder erpressen mit dem fiesen Argument der „Systemrelevanz“.

Deswegen heißen wir ja auch in meiner Partei  Genossen und nicht Staatskapitalisten oder Planwirtschaftsliebhaber – aber auch nicht Marktradikale, die, wenn sie am Ende ihrer Weisheit angelangt sind, die Gemeinschaf in Regress für ihre Fehler und ihre arrogante Hybris nehmen.

Wenn man links auf die Füße stellt, hat es jedenfalls mehr Zukunft als dieses die Welt in einem atemberaubenden Tempo vermüllende System unserer Tage. Die Privatstädter, die würden dann wohl wegen ihres Mülls ein Auslagerungsgeschäft mit denen abschließen, die nicht so gut gestellt sind. Oder ihn einfach ins Meer kippen, tun ja eh fast alle und dort schädigt er wieder nicht die Verursacher. Dieser Hochkapitalismus wäre schnell am Ende, wenn man alles nach dem Verursacherprinzip bewerten würde, was so an Folgeschäden und -kosten entsteht.  Wer also über Venezuela herzieht, der hat wohl noch nicht gemerkt, dass dem Kapitalismus sowohl in den 1930ern wie auch 2008 mit erheblicher Kraftanstrengung aus der selbstverschuldeten Patsche geholfen werden musste und wie er an der Substanz des Planeten zehrt. Wären 2008 die wirklich braven Steuerzahler von verantwortungslosen Regierungen nicht dazu erpresst worden,  hätten viele Banker und sonstige Spekulanten nicht mehr ihre Familien ernähren können, sondern sie hätten sich an den Tafeln anstellen dürfen. Nein, das natürlich nicht, es gibt ja immer noch Millionenabfindungen für Nieten in Nadelstreifen und persönlich haften, das tun sie sowieso nicht.

Wie frei der Kapitalismus mittlerweile wirklich dreht, merkt man daran, dass in den USA im Jahr 2009 keine Politik wie die von Roosevelt in den 1930ern möglich gewesen wäre, die für viele Jahrzehnte den sogenannte freien Markt so gestaltet hat, dass zumindest der gefährliche Finanzsektor einigermaßen unter Kontrolle war.

Linke sind in wirtschaftsfernen Berufen tätig, weil sie nicht in Systemen funktionieren , die funktionieren, also „wirtschaftlich messbare Resultate“ bringen müssen.

Natürlich sind Linke vor allem dort tätig, wo die Kapitalismusschäden repariert werden müssen, im sozialen Bereich beispielsweise. Also an Stellen, an denen der Kapitalismus seine Opfer ablädt, für die er keine Verantwortung übernehmen mag. Aber nach Herrn Gebel könnten die  sicher millionenweise zugrunde gehen, und das ist ja auch die Idee von Private Citys. Jede Verantwortung für die Folgen des eigenen Handelns wegschieben zu können. Und natürlich ist das asozial im tiefsten und vollständigsten Sinn des Wortes und die oben erwähnten Sicherheitszonen für die Superreichen sind ja auch vor allem in Rechtsdiktaturen anzutreffen. Ausbeutung funktioniert schon, daran besteht kein Zweifel, solange der Globus es noch aushält und die Unterdrückten nicht stark genug sind, um sich aufzulehnen. Der Ausbeutungskapitalismus klappt gut, solange die Macht schon da ist, die über Länder und Völker herfällt, die Macht, die auf Hierarchie, auf Brutalität beruht. Linke Systeme sind um ein Vielfaches anspruchsvoller und daher nicht so leicht umzusetzen. Nicht nur nicht mit den Profiteuren der Ausbeutung, sondern leider auch nicht so einfach mit Menschen, die durch Ausbeutung zerstört und durch kapitalistische Ressourcenkriege traumatisiert wurden.

Die Linken werden von den Rechten alimentiert.

Ich würde mir eine Gesellschaft nicht vorstellen wollen, in denen nicht halbwegs linke Kulturschaffende ein bisschen drüber wachen, dass die AfD wenigstens noch negativ kommentiert wird. Aber mir ist klar, dass die GEZ-Gebühren dem Verfechter der archaischen Raubtiergesellschaft ein Dorn im Auge sind, weil in den ÖR-Medien immer mal wieder etwas sanft Kapitalismuskritisches zum Besten gegeben wird.

Viele Linke lehnen diese Gebühren auch ab.

Es gibt Linke, die ein bisschen dumm sind. Aber das ist eine andere Diskussion, wir besprechen hier nicht die verschiedenen Medien.

Wir zitieren wieder mal, weil es in Teilen ein Weiterzitat ist: „Linke haben verstanden, was Edward Bernays in seinem Hauptwerk Propaganda schon 1928 beschrieb und was bis heute gilt: „Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften.““

 Ja, damals hat man sich viele Gedanken über Propaganda gemacht, weil die Massenmedien Film und Radio aufkamen. Einer der ersten Leser dürfte Adolf Hitler gewesen sein, der alte Sozi, der mit dieser Methode den größten Völkermord der bisherigen Geschichte auf den Weg gebracht und sich dann selbst umgebracht hat, nachdem er die allerletzten Kinder und Versehrten und Alten in den Krieg fürs untergehende Dritte Reich getrieben hatte. Offenbar sehnen sich manche nach solchen vernunftgeleiteten, gemäßigten Persönlichkeiten.

Der war ja nun wohl nicht gemeint.

Als ob Massenmanipulation nicht auch von Rechten betrieben würde, die auf jedem Thema oder Problem ihr braunes Süppchen kochen, wie Sahra Wagenknecht es ausdrücken würde. Das meinte ich damit. Grober Klotz, grober Keil. Es gibt Momente, in denen kann man nicht differenzieren, aber das ist insofern fair, als es um die Argumentation einer Person gegen die Ansichten einer konkreten anderen Person geht und wenn Erstere zu sehr in die Grütze haut, darf Letztere auch mal etwas steiler gehen – das ist etwas anderes als die typische, oberflächliche Verallgemeinerung, die ich oft erlebe. Womit wir doch schon wieder bei der Differenzierung sind.

Was ist nun mit der Evolutionsbiologie?

 Der Herr Gebel, der neue Städte, neue Welten erschaffen will, ist einfach nur ein Old-School-Sozialdarwinist, so enttarnt er sich spätestens hier. Die Menschen haben sich immer gegenseitig die Schädel eingehauen, um sich Vorteile zu verschaffen, also muss das auf ewig so weiterlaufen. Eigentlich könnten wir alle zivilisatorischen Errungenschaften kippen, weil uns die wesensfremd sind und nur Sand im Getriebe des Kapitalismus. Nur, wo kämen dann die Staaten her, auf deren Territorien sich dann diese Städte parasitär ansiedeln sollen? Damit sowas geht, müssen doch Länder durch den Ausbeutungskapitalismus so in den Ruin getrieben worden, dass sie ihrer Halbentmachtung auf eigenem Gebiet tatenlos zusehen oder sie gar als letzte Lösung akzeptieren. Ich bin sicher, in diesen Städten werden auch „Wanderarbeiter“ tätig sein, die komplett rechtlos sind und natürlich dort nicht wohnen oder nur in einem abgegrenzten Getto, solange sie gebraucht werden. So viel zur Autonomie. So viel zur Arbeit der Freien nur für Freie und unter Freien.

Der ewige Kreislauf hin zum Linken, die von den Rechten ernährt werden.

 Bei dem Rechtsdrall in vielen europäischen Ländern müsste Gebel doch hochzufrieden sein. Denn der Spuk der Autoritären in Osteuropa und vielleicht auch bald anderswo wird nicht in z wie Jahren erledigt sein, da bin ich  mir sicher. „Wenn Merkel abtreten muss“ – ja, das wünschen sich viele, deshalb gehe ich auch nicht mit ungeteilter Freude zu Demonstrationen von links, die sich gegen Anti-Merkel-Demonstrationen von rechts wenden. Aber was Gebel wirklich meint, da will er sich aber nicht so ganz outen, vielleicht ist er noch in der FDP: Nicht jemand anderes in der CDU übernimmt, etwa Seehofer, sondern die AfD. Klar käme dann ein Immigrationsstopp. Und man könnte sich mal endlich um die Integration der schon hier länger Verweilenden mehr kümmern. Und kein Mensch, der ein Hirn hat und sich ein bisschen in seiner großstädtischen Umgebung umschaut und mit Menschen spricht, die das alles zu schaffen haben, kann Merkels Handhabe vom Herbst 2015 in allen ihren Details gut finden, die internationalen Auswirkungen nicht einmal mitbetrachtet. Aber Gebel will wohl offensichtlich das Grundgesetz abschaffen, in dem das Asylrecht, wie er als Jurist wissen sollte, ziemlich vorne, also im Grundrechte-Katalog, verankert ist. Ein Verfassungsfeind, ohne es klar auszudrücken? Und ich hoffe, er hat mindestens zwei Kinder, sonst wäre er auch persönlich dafür verantwortlich zu machen, dass wir Zuwanderung brauchen, damit das Land nicht komplett vergreist.

Ernähren nun die Rechten die Linken?

Mit der Deutschen Rohstoff AG beteiligt sich Gebel auch an Spekulationen auf Nahrungsmittel, wenn ich das Logo richtig deute, wollte ich ursprünglich schreiben, aber es ist ein ganz klassisches Unternehmen, tätig im primären Sektor, sofern man den Bergbau diesem zurechnet. Da arbeiten also viele Menschen in schwierigen Jobs für die Profite von Gebel und anderen.  So gesehen, finde ich, dass die meisten Staatsdiener, die nach Gebel alle Parasiten sind und die sozialen Dienstleister wesentlich mehr selbst arbeiten und dass es gerechtfertigt ist, dass sie dafür bezahlt werden.

Die Gegenmaßnahmen.

Diese juristischen Stolpersteine, die Gebel vorschlägt, liegen bei einem Juristen auf der Hand oder vor den Füßen. Der Aufbau einer Gegenmedienwelt hat mir einmal mehr gezeigt, wie ähnlich wir einander alle in vieler Hinsicht sind. Genau das tun ja Linke auch, Gegenmedien wie die „Nachdenkseiten“ einrichten, die sich als Davids im Kampf gegen den Mainstream-Goliath sehen. Weil sie nämlich keineswegs der Ansicht sind, die Linken werden etwa vom „Staatsfernsehen“ gepampert. Und es gibt schon vielgelesene rechte Blogs. Auch hier wieder: Wahrnehmungssache.

Das Fazit?

Ich schreibe ja meist schon während des ersten Lesens, weil ich das spannend finde, aber am Ende des Beitrag, zum Glück ist damit nicht auch das Ende des Tages erreicht, sehe ich wieder: Erinnerungen kommen hoch. Meine Kindheit, meine Jugend! Mein konservativer, marktorientierter Vater gegen meinen staatsdienlichen Großvater. Ich muss gerade lächeln. Es ist alles so Old School, was Gebel da anbietet. Wie immer es auch weitergehen wird, vor allem, wenn die Rohstoffwirtschaft sich auf ökologische Aspekte umstellen muss, weil man die Erde nun einmal nicht ewig ausbaggern kann – so jedenfalls nicht. Da müssen wir schon etwas kreativer werden. Wenn’s sein muss, alle zusammen, denn wir Linken sind ja nicht so, wir bieten denen ein Plätzchen, die sich geirrt haben und bereit sind, ihre Irrtümer in öffentlicher Selbstkritik, also am Pranger auf dem Marktaplatz, so zu bekunden, dass alle anderen es mitbekommen und gewarnt sind.

Damit ich den richtigen Moment, den seiner Einsicht und damit den Beginn seiner von uns unterstützten Wandlung nicht verpasse, habe ich mir aber einen weiteren Beitrag von Herrn Gebel unter „AAA“ in der Reihe meiner nach Prioritäten benannten Browserordner gelegt. Ich werde also demnächst mal wieder reinschauen, was der Feind schreibt.

© 2018 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

*Für diesen Beitrag haben wir die Serie „Das Weiße im Auge des Klassenfeindes“ ins Leben gerufen. Sie wird sicher nicht jeden Tag fortgeführt werden und nicht immer mit dem relativ langen Feature „Analyse“ verknüpft sein. Aber hin und wieder wollen wir genauer wissen, was die andere Seite denkt. Und ein im wörtlichen Sinne Erzkapitalist wie Titus Gebel ist der perfekte Einstiegsgegner. Sein Artikel ist übrigens technisch und orthografisch tadellos und das erhöht den Spaß an der Erwiderung.

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