Sonntagsfrage Bund: Auswirkungen der Bayernwahl // #Sonntagsfrage #AfD #CDU #CSU #DIELINKE #SPD #Grüne #FDP #Sonstige #Bundestagswahl #Civey #Merkel #Seehofer #Nahles #btw21 #Nahles #HartzIV #ltwby18 #ltw18

Umfrage & Ergebnis 40

Sechs Tage nach unserer letzten Erhebung und vier Tage nach der Bayernwahl haben wir uns gefragt: Wie hat sich das Wahlergebnis auf die „Sonntagsfrage“ für die Bundestagswahl ausgewirkt?

Wir betrachten das Civey / SPIEGEL-Ergebnis vom 17.10.2018, 16:50 Uhr (hier kann man abstimmen).

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Partei / Tag 17.10.2018 11.10.2018 04.10.2018
CDU/CSU 26,9 26,8 26,6
SPD 16,5 16,2 16,3
Grüne 17,3 16,7 16,1
AfD 16,0 16,6 17,4
DIE LINKE 9,9 10,3 10,0
FDP 8,6 8,6 8,7
Sonstige 4,8 4,8 4,9

Vielleicht haben sich die Wähler bei der Bayernwahl abreagiert, auch die Nichtbayern – oder waren beeindruckt, wie gut sich die CSU letztlich doch geschlagen hat. Die SPD genießt hingegen Artenschutz.

Jedenfalls verschlechtert sich die GroKo gegenüber der Erhebung vor sechs Tagen nicht weiter. Wir schrieben bereits zuletzt, was die SPD denn verbrochen habe, dass es so schlimm kommt. Die Bayernwahl ändert nun wahrlich nichts an dieser Frage. Nun sind die recht geringen Unterschiede bei den großkoalitionären Parteien natürlich auch nicht geeignet, einen klaren Trend zu spiegeln. Ich könnte mir aber durchaus denken, dass die Beißhemmung traditioneller Wähler_innen der CDU/CSU oder SPD erst einmal ein bisschen nachgelassen hat – außerdem steht am übernächsten Wochenende noch die Hessenwahl an und da gibt es wieder die Gelegenheit zur Bestrafung der Berliner Regierung.

Zwei weitere Parteien sind ziemlich stabil: Die FDP steht geradezu still, nicht erst seit dem Beginn des hier ausgewiesenen kurzen Zeitraums, und DIE LINKE kreist wie gehabt um die magische Zehn. Kein Effekt von irgendetwas erkennbar, was sich in letzter Zeit zugetragen hat, also auch nicht von „Aufstehen“.

Ganz anders bei den Grünen und der AfD. Was die Grünen in so kurzer Zeit hinzugewinnen, ist durchaus eine Tendenz, die sich nach der und vermutlich durch die Bayernwahl offenbar fortsetzt – und bei der AfD genau umgekehrt. Fast auf das Zehntel genau haben sich die Zahlen zwischen den beiden Parteien gedreht. Wenn man’s ein wenig humorvoll betrachtet: Da sieht man, zwischen welchen politischen Kräften der wahre Wähleraustausch stattfindet, aber so ist es natürlich nicht. Die Grünen gewinnen fast so viel von der Union, der SPD und wohl auch der LINKEN, wie die AfD im Moment an diese Parteien zurückzugeben scheint. Diese Wanderungsströme muss man sich also indirekt vorstellen.

Wie tief der Fall der GroKo immer noch ist, sieht man aber daran, dass sie jetzt gerade auf 43,4 Prozent kommt – zehn weniger als bei der Wahl 2017 und nur 0,5 besser als auf dem absoluten bisherigen Tiefststand vor knapp zwei Wochen.

TH

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