„Die Anstalt“ erklärt, wie Immobilienspekulation und Gentrifizierung geht (ZDF) // #DieAnstalt #Patrizia #DeutscheWohnen #Vonovia @HeimatNeue #Mietenwahnsinn #Mieterproteste #Habersaathstraße #IGHAB #Mieterhöhungen #LakenrausBerlin #Berlin #Spekulation #Entmietung #KampfumdieStadt

2018-06-24 Medienspiegel

Medienspiegel 111/ Serie „Mieter!“

Das ZDF macht sich im Moment um die Erklärung der Immobilienwelt verdient, sehr interessant.

Dieses Mal haben wir „Die Anstalt“ vom 23.10.2018 herausgesucht, die sich sich an dem Abend ausschließlich mit dem Thema Wohnen befasst hat. Einen Tag zuvor gab es bereits diesen Bericht, der sich wiederum um die Habersaathstraße 40-48 in Berlin-Mitte dreht, aber auch um ein neues Urteil zu Mieterhöhungen nach Luxussanierung.

Vor allem macht die Sendung den Irrsinn deutlich, dass es trotz der angespannten Lage nicht endlich mehr, sondern immer weniger Wohnungen mit Sozialbindung gibt, selbst wenn jetzt überwiegend kommunal neu gebaut und projektiert oder zumindest mit kommunaler Beteiligung gebaut wird, wie in Berlin.

Die Patrizia, die im Beitrag der „Anstalt“ erwähnt wird, kenne ich dem Namen nach, wusste aber nicht, wie sie konstruiert ist und wie sie gleichzeitig mit einigen Interessen in Berlin in Bayern im großen Stil investiert hat. Und überhaupt, das Wissen: Bis ich alles gecheckt habe, was die „Anstalt“ hier an Fakten und Quellen zusammengetragen hat (23.10.2018), ist es Frühjahr und ich war wieder nicht aktiv bei einer Mieterinitiative.

Am Ende wird auch der Volksentscheid „Deutsche Wohnen enteignen“ erwähnt.

Cracks werden die Sendung schon kennen, ich bin erst heute Nachmittag zum Anschauen gekommen: Ich finde den Beitrag unbedingt empfehlenswert, weil er dazu beiträgt, dass ein paar Zusammenhänge verständlicher werden.

Unser Lieblingsthema, warum die Preise immer weiter steigen, wird zumindest in der Sendung selbst nicht aufgeschlüsselt. Die Quellen im obigen Dokument sind noch auszuwerten. Warum muss der Investor immer mehr für seine Wohnung bezahlen? Warum lassen sich die Wohnungen immer wieder mit Aufschlägen weiterveräußern? Damit beschäftige wir uns in den nächsten Tagen nochmal ausführlich.

Es ist ein gutes Zeichen, dass sich die Leitmedien des Mietenwahnsinns häufiger annehmen und das auf eine Weise, dass ein größeres Publikum unterhaltsam in einige Aspekte eines so ernsten und wichtigen Themas eingeführt wird.

Wie lange wir noch brauchen, um uns informations- und aktionsmäßig an die vorderste Front durchzuarbeiten, kann ich nicht genau abschätzen, aber danke für das Angebot, IG HAB, wir bleiben auf jeden Fall dran. Gewisse fachliche Bezüge sind gegeben und Sympathie für diejenigen, die versuchen, der Macht die Stirn zu bieten, haben wir ohnehin.

TH

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