Streng geheimer Auftrag – Tatort 398 / Vorschau Dienstag 04.12.2018 WDR 22:10 Uhr // #Tatort #WDR #TatortKöln #Köln #Ballauf #Schenk #StrenggeheimerAuftrag

Titelfoto © WDR, Kerstin Stelter

Streng geheimer Auftrag: Lücke schließen!

Heute Abend stellt uns der WDR auf eine harte Probe. Gleich zwei Tatorte hintereinander, die wir bisher nicht rezensiert haben. Erst „Streng gheimer Auftrag“ aus dem Jahr 1998, dann geht’s ein paar Jahre rückwärts zum Tatort 277 namens „Gefährliche Freundschaft“. Der leitende Ermittler Ballauf wird dadurch wieder zum Assistent von Hauptkommissar Flemming und die Zeitreise führt uns von Köln nach Düsseldorf, also in eine ganz andere Welt.

Die harte Probe besteht nicht darin, dass wir furchtbare Erwartungen an die beiden Filme haben, sonder in der Tatsache, dass es jetzt doch wieder geschafft ist. Trotz viel stark reduzierter Aufzeichnungstätigkeit ist jetzt doch der Media Receiver voll und was schmeißen wir nun raus? Die 16 Babylon-Berlin-Folgen, die wir ja alle vor der Rezension noch einmal anschauen wollten (mit der ersten Sichtung sind wir durch)? „The Great Dictator“, weil der eh sicher bald wiederholt wird? Oder einige DEFA-Filme, die anzuschauen uns doch mühsam wurde (was nicht für alle DEFA-Filme gilt, aber für die derzeitigen „Restanten“). Oder einige Kunstfilme, die wir uns immer nur in größeren Abständen gönnen? Doch nicht die Lotte Reiniger-Werkschau, die ARTE dankenswerterweise gebracht hat. Die Doku dazu haben wir aber schon vor längerer Zeit angeschaut, nicht rezensiert, jetzt verschwinden die Infos schon wieder in irgendeinem Kasten im Gedächtnis, der schwer zu öffnen ist? Aber die Filme von ihr sind doch so kurz, wie viel Platz wird durch die Löschung schon frei?

Tatort muss. Daran führt nichts vorbei. Und Flemming müssten wir dann bald komplett haben und bei den Kölnern Ballauf und Schenk könnten wir im Bereich der ältesten Tatorte, denen aus den ersten zwei, drei Jahren, wieder eine Lücke schließen, denn die ersten vier haben wir schon gesehen und rezensiert und „Streng geheimer Auftrag“ ist nun einmal die Nummer fünf. Auch die Sechs, „Restrisiko“, kennen wir. Also: Lücke schließen und vielleicht die Augen schließen, wenn der Receiver ältere Aufnahmen, die wir nicht mit individuellem Löschungsvermerk versehen haben, einfach von selbst cancelt. Oh nein, das geht gar nicht. So viel Zufall. So wenig Kontrolle. Wir werden über „Streng geheimer Auftrag“ schreiben. So. Wir haben nämlich gerade entdeckt, dass Klaus Borowski aus Kiel auch dabei ist. Natürlich heißt er hier noch anders.

TH

Handlung

Samstagabend auf einer Bowlingbahn irgendwo in Köln. Freddy Schenk freut sich diebisch: Der Kommissar räumt mächtig ab – im Gegensatz zu seinem Kollegen Max Ballauf. Plötzlich klingelt dessen Handy: Petra Klein, eine attraktive junge Frau, die Ballauf auf einem Empfang kennengelernt hatte, bittet ihn mit angsterfüllter Stimme in ihre Wohnung. Freddy kommt gleich mit, aber Petra öffnet nicht. Am nächsten Tag wird ihre Leiche im Rhein gefunden: Mord.

Petra Klein arbeitete in einer Firma für chemische Produkte. Wie die Kommissare nach mühsamen Recherchen herausfinden, hatte sie sich in den Besitz von Unterlagen über die Herstellung eines Nervengases gebracht, das ihr Vorgesetzter und Geliebter Jonas Reinhart im Auftrag seiner Firma für die Arabische Konföderation entwickelt.

Der Mord an Petra, der – wie die Kommissare vermuten – auf das Konto der arabischen Mittelsmänner geht, soll offensichtlich Reinhart in die Schuhe geschoben werden. Ballauf und Schenk staunen nicht schlecht, als ihre Ermittlungen massiv behindert werden – von BND und BKA. Es sieht ganz so aus, als ob man die Firma auffliegen, die Araber aber ungeschoren davonkommen lassen wolle, denn die Regierung will weder die Wirtschaftsbeziehungen noch den „kritischen Dialog“ aufs Spiel setzen. Aber Ballauf und Schenk sind keine  

Besetzung und Stab

Hauptkommissar Freddy Schenk – Dietmar Bär
Hauptkommissar Max Ballauf – Klaus J. Behrendt
Sattmann – Jürgen Schornagel
Dr. Reinhart – Axel Milberg
Egon Schwarz – Ueli Jäggi
Lissie – Anna Loos Petra Klein
Dr. Korber – Ludwig Boettger
Katja Giammona von Prinz – Christian Tasche

Buch und Regie – Markus Fischer
Kamera – Philippe Cordey
Szenenbild – Alexander Scherer
Musik – Markus Fritzche

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