Bienzle und der Biedermann – Tatort 266 / Vorschau Mittwoch 19.12.2018 SWR 23:05 Uhr // #Tatort #TatortStuttgart #Stuttgart #Bienzle #Biedermann #Bienzleundder Biedermann #Tatort266

Titelfoto © SWR / Schröder

Es wird Ernscht

„Bienzle und der Biedermann“ ist Bienzle von vorne. Sein allererster Fall. Und da wir heute leider wenig Zeit haben, eine Vorschau mit Betrachtungen zum Schwabenpfeil unter den Tatort-Cops zu schreiben und weil die ARD zum Ausgleich eine recht ausführliche Handlungsbeschreibung geliefert hat, steigen wir nun ein in die – genau.

TH

Handlung

Dieser Fall führt Kommissar Ernst Bienzle in den Bereich der Wirtschaftskriminalität. Bienzle ermittelt gegen Dr. Dreher, einen Anwalt und Fachmann für EG-Wirtschaftsrecht. Dr. Dreher steht im Verdacht, seinen Klienten durch Subventionsbetrügereien beträchtliche Summen zuzuschanzen und dabei selber kräftig mitzukassieren. Offensichtlich erhält er, gegen angemessene finanzielle Beteiligung, Rückendeckung aus den höchsten Ebenen der Ministerialbürokratie.

Als Bienzles Kollege Gächter an einem Grenzübergang nach Österreich in Notwehr einen LKW-Fahrer erschießt, der in Dr. Drehers Auftrag subventioniertes Fleisch mit gefälschten Papieren ins Ausland verschieben sollte, muß Bienzle befürchten, daß ihm der Fall entzogen wird. Doch Bienzle recherchiert hartnäckig weiter und trifft dabei auf seinen alten Jugendfreund Paul Stricker, der es im Lauf der Jahre vom Metzgerssohn zum angesehenen Fleischgroßhändler gebracht hat. Äußerlich ist Stricker ein biederer Geschäftsmann. Doch die Fassade trügt. Denn damit der Betrieb floriert, nimmt Stricker die kriminellen Dienste von Dr. Dreher in Anspruch.

Außerdem zieht es Stricker von Zeit zu Zeit in ein Domina-Studio in der Stuttgarter Innenstadt. Der Vorgang ist deshalb interessant, weil er selber ein Geheimnis daraus macht und seiner Mitwelt gegenüber gleichzeitig den Moralspostel spielt. Das bedeutet, Stricker ist erpreßbar.

Nicht ahnend, an welchem Fall Bienzle arbeitet, lädt Stricker den Kommissar zu seinem alljährlich stattfindenden Reh-Essen ein. Zu den Gästen zählen ranghohe Vertreter aus Politik und Verwaltung, und nicht zuletzt auch Dr. Dreher, der ein Verhältnis mit Strickers Tochter Cordula hat.

Während Bienzle die Gelegenheit nutzt, um Belastungsmaterial gegen Dr. Dreher und seine Hintermänner zu sammeln, erhärtet sich sein Verdacht, daß auch Schulfreund Stricker in schmutzige Geschäfte verwickelt ist. Doch bevor er ihn endgültig des Betrugs überführen kann, eskalieren die Ereignise zu einem tödlichen Finale.

Besetzung und Stab

Hauptkommissar Ernst Bienzle – Dietz Werner Steck
Paul Stricker – Rüdiger Vogler
Dr. Joachim Dreher – Hanns Zischler
Ingrid Stricker – Heide Simon
Cordula Stricker – Christina Plate
Hilbert – Hubertus
Gertzen Gensmer – Uwe Müller
Bossle – Dieter Eppler
Hannelore Schiedinger – Rita Russek
Fahlbusch – Christoph Hofrichter
Günter Gächter – Rüdiger Wandel

Drehbuch – Felix Huby
Regie – Peter Adam
Kamera – Fritz Moser
Musik – Stefan Melbinger

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