Wahre Lügen – Tatort 1080 / Vorschau Sonntag 13.01.2019 DAS ERSTE 20:15 Uhr // #Tatort #TatortWien #Wien #Eisner #Fellner #WahreLügen #Tatort1080

Titelfoto © ORF, Petro Domenigg

„Im Bild: Der Mord an einer Journalistin, die zuletzt an einer Geschichte über illegale Waffengeschäfte gearbeitet hat, bringt die beiden Wiener Sonderermittler Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) nicht nur an seine Grenzen, sondern auch zu einem nicht restlos aufgeklärten Todesfall aus der Vergangenheit.“  (ARD)

„Am 13. Januar 2018 wird der Wiener Tatort „Wahre Lügen“ erstmals im Fernsehen ausgestrahlt – es ist der 20. Einsatz von Majorin Bibi Fellner, seit 2011 dargestellt von der gebürtigen Griechin Adele Neuhauser. Passenderweise feiert auch die Darstellerin nur wenige Tage später, am 17. Januar nämlich, ein rundes Jubiläum in eigener Sache: Neuhauser wird 60 Jahre alt“. (Tatort Fans)

Für Moritz Eisner und Harald Krassnitzer ist es aber schon der 44. Fall, das heißt, er hat immer noch mehr allein-Tatort als solche mit Fellner / Neuhauser gedreht. Nach den Kölnern nun also die Wiener. Wieso vergessen wir die immer, wenn es um die „Unersetzlichen“ geht? Vielleicht, weil wir für wirklich unersetzlich nur Schenk und Ballauf halten. Das ist sicher eine Marotte, aber was kann man dagegen tun? So schlimm ist sie wieder nicht, dass wir sie für behandlungsbedürftig halten. Aber gleich nach den Köllnern, unter denen, die wir ganz ungern verlieren würden, finden sich neben den Münchenern Batic und Leitmayr und dem Kieler Kommissar Borowski auch Bibi und Moritz. Vielleicht trauen wir den Österreichern auch eher zu, sie adäquat  zu ersetzen, deutsche Schauspieler ersten Ranges findet man kaum, um 20 Tatortstädte zu besetzen, wofür ja heute etwa 80 Personen notwendig sind, die wichtige Rollen haben. Der ORF aber hat nur einen Tatort und es gibt so viele gute Darsteller in Österreich.

Jetzt noch etwas in eigener Sache: Mit der Rezension zu diesem Tatort, die in den Tagen nach der Ausstrahlung folgen wird, ändert sich etwas in unserer Beitragskategorie „Crimetime“. Um den Schnitt von einer Rezension pro Tag zu  halten, hat es bisher ausgereicht, alle Tatorte, die Premiere feiern und alle, die wiederholt haben, hier mit einem Artikel zu besprechen. Da aber immer häufiger nun Wiederholungen von Filmen kommen, die wir bereits hier vorgestellt haben, verhindern wir das dadurch bedingte Nachlassen des Veröffentlichungstempos in einem ersten Schritt so: Wir stellen jeder Rezension zu einer Premiere eine Rezension zu einem älteren Film des Teams bei, der aber nicht zwangsläufig in den nächsten Tagen wiederholt wird. Im zweiten Schritt werden wir dann zu Standorten und Sendern übergehen, die übereinstimmen sollten, weil wir sonst nicht in den Bereich der alten Tatorte mit nicht mehr aktiven Teams kommen. Und nun zur ->

Handlung

Die beiden Wiener Sonderermittler Moritz Eisner und Bibi Fellner werden zu einem rätselhaften Mordfall ins Salzkammergut gerufen. Im Wolfgangsee wurde eine weibliche Leiche gefunden. Erschossen und in einem Auto versenkt. Die Tote stellt sich als vermisst gemeldete, deutsche Journalistin heraus, die zuletzt an einer Geschichte über illegale Waffengeschäfte gearbeitet hat. Eisners und Fellners Recherchen führen die beiden zur verzweifelten Lebensgefährtin der Toten, zu ihrem Informanten, zu ihrem Chefredakteur und zu einem mysteriösen und auch nach Jahrzehnten noch immer nicht restlos aufgeklärten Todesfall eines ehemaligen österreichischen Ministers.

Schnell fühlt sich nun die Generaldirektion für Innere Sicherheit auf den Plan gerufen, die offenbar an einer Aufarbeitung dieses alten, politisch unbequemen Falles ganz und gar nicht interessiert ist, und übt Druck auf die beiden Kommissare und deren Vorgesetzten Ernst Rauter aus. Eisner und Fellner ermitteln dennoch unbeirrt weiter und stellen rasch fest, dass der historische Kriminalfall und der Mord an der Journalistin tatsächlich etwas miteinander zu tun haben müssen. Als es im Zuge der weiteren Ermittlungen zu einem nächsten, rätselhaften Todesfall kommt, sehen sich Eisner und Fellner vor die schier unlösbare Aufgabe gestellt, den alten, mysteriösen Fall lösen zu müssen, um den Mord an der Journalistin aufklären zu können. Dabei stoßen sie allerdings auf immer größeren Widerstand und schließlich auch an ihre beruflichen und persönlichen Grenzen. 

Playlist

Titel Komponist Interpret
So What Miles Davis Miles Davis
16th Street Blues Karl Ratzer Karl Ratzer
Züri Tosca Tosca
Piano Sonate No.3 K281 W.A.Mozart Alfred Brendel
The Astounding Eyes of Rita Anouar Brahem Anouar Brahem

Besetzung und Stab

Oberstleutnant Moritz Eisner – Harald Krassnitzer
Majorin Bibi Fellner – Adele Neuhauser
Oberst Ernst Rauter – Hubert Kramar
Gerichtsmediziner Werner Kreindl – Günter Franzmeier
Dr. Maria Digruber, Generaldirektion – Franziska Hackl
ihr Sekretär Lukas Kragl – Sebastian Wendelin
Journalistin Sylvie Wolter – Susanne Gschwendtner
ihre Freundin Sybille Wildering – Emily Cox
Arbeitgeber von Wolter, Chefredakteur – Alexander Absenger
David Weimann, Geschäftsführer – Robert Hunger-Bühler
Politiker Lütgendorf – Peter Appiano
Hans-Werner Kirchweger – Peter Matić
Ausbilderin in der Polizei-Schussstätte – Madallena Hirschal
u.a.

Regie – Thomas Roth
Kamera – Arthur Ahrweiler
Schnitt – Cordula Werner
Szenenbild – Florian Reichmann
Musik – Lothar Scherpe

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s