2019/114 Morgen, 25.04.2019, um 17 Uhr zur Schöneweider Straße 20, Hand in Hand gegen Verdrängung & bitte das Video schauen! // @derjochen @schoeneweider20 @Else75bleibt @hobrecht59 @BSchweiger51 @elbeeckeweigand @Sander11_11a @KiezinAktion @HeimatNeue #Vorkaufsrecht #Abwendungsvereinbarung #Mietenwahnsinn #Neukölln #ReclaimRixdorf #wirbleibenalle #Neukoelln #Verdrängung #Enteignung

2018-11-11 Mieter,kämpft um diese Stadt + zusammen gegen MietenwahnsinnNach der Osterpause straffen wir unsere Neukölln-Berichterstattung ein wenig, um wieder auf den Stand zu kommen und diesen Stand an unsere Leser_innen zu vermitteln.

Wir beginnen mit der Schöneweider Straße 20, weil diese bereits morgen Abend zur Menschenkette gegen Verdrängung vor ihr Haus bittet:

2019-04-25 Aktion vorm Haus

Das ist ein ziemlich junger Altbau, wie man anhand der Angaben in diesem Tagesspiegel-Bericht erahnen und auf den Bildern sehen kann. Bilder? Die Bilder von Bewohn_erinnen auf dem Video, das wir etwas weiter unten eingebettet haben. Die Schöneweider Straße hat einen eigenen Song und der ist so schön gemacht – wir sind begeistert. Darin ist die Rede von dem, was alle umtreibt, von aktuellen, von bereits verlorenen Kämpfen und von Hoffnung – nicht umsonst ist der Baustadtrat von Neukölln, Jochen Biedermann, zu sehen, wie er sich mit den Mieter_innen unterhält.

Wir reichen ein Unauffällig-Update nach: Wer sich zum Original des Liedes informieren möchte und wie gut das passt.

Sind die Guten in Berlin an der Macht? Sie haben jeden Tag die Möglichkeit, es zu beweisen und wenn die vielen netten Menschen und ihre Ideen, ihre Kreativität und ihr Mut kein Ansporn sind, immer wieder das Beste zu geben und jedes Haus zu retten – ja, dann wissen wir’s auch nicht.

Es ist ein Trend bei den Hausinitiativen, dass sich diejenigen zeigen, die in den Häusern wohnen. Wir hatten in einem Bericht zur Elsenstraße 75, dem „Eichhörnchen-Haus“, geschrieben, wie wichtig wir es finden, dass man die Betroffenen sieht und dass klargemacht wird:

Sie sind die Zukunft der Stadt, einige haben auch viel zu ihrer Vergangenheit beigetragen – und nicht profitgierige neofeudale Investoren. In der Schöneweider Straße 20 gibt es bekanntlich zwei Kitas, die von einem Eigentümerwechsel besonders betroffen sein könnten. Sinnfälliger als mit dem Auftritt der Kinder kann man die  Ansagen von Immobilienmanagern nicht kommentieren, die behaupten, das Berlin, das sich gegen den Mietenwahnsinn erhebt, sei unseriös, laut und hässlich und habe keine Zukunft.

Dieser entlarvende Satz, geäußert vor ein paar Wochen von Deutsche-Wohnen-Chef Michael Zahn, klingt noch immer in uns nach und wir hoffen, morgen werden sich möglichst viele Berliner_innen solidarisch vor der Schöneweider 20 einfinden und Hand in Hand gegen Verdrängung protestieren – und natürlich auch den Haussong nicht zu leise erklingen lassen. Ach so …

…  der Einstieg mit Bildern, die im Hof entstanden sind, ist bereits ein Plädoyer für Inklusion und dafür, dass der Slogan „Wir bleiben alle“ ganz umfassend gemeint ist. Sicher werden sich einige Immobilienmanager_innen bestätigt fühlen 😉 Da musste ein Grinser sein, ausnahmsweise:

TH

SMH 350

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