Kaputt – Tatort 1098 / Crimetime Vorschau 10. Juni 2019 DAS ERSTE 20:15 Uhr // #Tatort #Koeln #Köln #Ballauf #Schenk #Kaputt #Tatort1098 #WDR

Crimetime Vorschau - Titelfoto © WDR, Thomas Kost

Kaputt ist die Welt noch lange nicht

Auch im 76. Tatort mit Max und Freddy müssen wir nicht befürchten, dass ihnen die Fälle ausgehen, denn nur dann wäre ihre Welt kaputt. Es geht dieses Mal viel um die Polizei selbst und die Beziehungsflechte in der Truppe, die vermutlich stärker ausgeprägt sind als in der Realität – was dazu passt, dass Tatort-Cops mit einer statistischen Häufung von Konstellationen zu kämpfen haben, in die sie selbst involviert sind.

Homophobie bei der Polizei, ist das ein Tabu? Wir werden es sehen, aber wenn es zwei Typen gibt, die damit umgehen können, obwohl sie bisher beide eindeutig als hetero gezeigt wurden, dann sicher die beiden Kölner Sozialarbeiter, die außerdem Spezialisten für Interna sind. Die Vorab-Kritiken zu dem Film sind eher durchwachsen, das wollen wir unseren Lesern nicht verschweigen, vor allem wird bemängelt, dass der Film nicht zentriert und spannend wirkt und zu dialogreich ist. Wir mögen pointierte wörtliche Rede auch lieber als ausfaserndes Geplapper, es gibt aber Plots und Figuren, in bzw. bei denen ein zu gestanzter, literarischer Sprech fehl am Platz wäre.

Wir werden nach der Ausstrahlung dieses 1098. Tatorts damit fortfahren, den Premieren immer die Rezension eines älteren Falls desselben Teams beizustellen – oder einen, mit dem es eine andere Verbindung gibt, unabhängig davon, ob dieser Fall gerade wiederholt wurde oder nicht. Wir müssen die Frequenz insgesamt weiter erhöhen, um die vielen Kritiken in „Crimetime“ zu veröffentlichen, die bereits für den  „ersten“  Wahlberliner, für „Rote Sonne 17“ geschrieben und von dort archiviert oder noch nie gezeigt wurden. Viele von den 76 Filmen der Kölner haben wir bereits angeschaut und wollen uns nicht darauf verlassen, dass sie in nächster Zeit wieder auf den Bildschirm kommen – denn auch Wiederholungen sind derzeit eher Tatorten aus den letzten Jahren gewidmet als „klassischen“ Fällen.

TH

Handlung

+++ Schock für Kölner Polizei: Streifenbeamter im Einsatz ermordet, Kollegin schwer verletzt +++ Schwierige Ermittlungen: Auch Polizisten in den Fall verwickelt? +++ Götz Schubert übernimmt Rolle eines Dienststellenleiters +++

Eigentlich sollten die Polizisten Melanie Sommer und Frank Schneider bei einer lauten Feier in einem Wohnhaus nur für Ruhe sorgen. Doch wenig später wird die junge Kriminalbeamtin verletzt und traumatisiert im Garten des Hauses aufgefunden. Ihr Kollege wurde so brutal zusammengeschlagen, dass für ihn jede Hilfe zu spät kommt.

Der Polizistenmord sorgt nicht nur im Präsidium und in der Presse für Aufregung. Auch Frank Schneiders Lebensgefährte Stefan Pohl kann den Verlust nicht fassen: Die beiden hatten sich im Dienst kennengelernt. Die Beziehung sah der Dienststellenleiter Bernd Schäfer nicht gern. Auch, dass die Mordkommission jetzt die eigenen Leute überprüft, passt ihm gar nicht.  

Besetzung und Stab

Max Ballauf Klaus J. Behrendt
Freddy Schenk Dietmar Bär
Melanie Sommer Anna Brüggemann
Stefan Pohl Max Simonischek
Bernd Schäfer Götz Schubert
Thomas Theissen Ronny Miersch
Janine Meier Caroline Hanke
Selina Greve Svenja Jung
Norbert Jütte Roland Riebeling
Ben Theissen Hauke Diekamp
Beate Theissen Heidi Ecks
Lukas Strauss Luke Neite
Karin Strauss Friederike Bellstedt
Raimund Strauss Marc Fischer
Dr. Peters Thomas Goritzki
Nachbar Pflüger Artus-Maria Matthiessen
Musik: Fabian Römer
Kamera: Peter Nix
Buch: Rainer Butt
Christine Hartmann
Regie: Christine Hartmann

Hauptkommissar Max Ballauf – Klaus J. Behrendt
Hauptkommissar Freddy Schenk – Dietmar Bär
Assistent Norbert Jütte – Roland Riebeling
Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth – Joe Bausch
Dienstgruppenleiter Bernd Schäfer – Götz Schubert
Polizistin Melanie Sommer – Anna Brüggemann
Polizistin Janine Meier – Caroline Hanke
Polizist Stefan Pohl – Max Simonischek
Gastronom Thomas Theissen – Ronny Miersch
sein Bruder Benjamin „Ben“ Theissen – Hauke Diekamp
Mutter Beate Theissen – Heidi Ecks
Raimund Straus – Marc Fischer
seine Ehefrau Karin Strauss – Friedericke Bellstedt
Lukas Strauss – Luke Neite
Selina Greve – Svenja Jung
Polizeipsychologe Dr. Peters – Thomas Goritzki
Nachbar Pflüger – Artus Maria Matthiessen
u.a.

Drehbuch – Rainer Butt, Christine Hartmann
Regie – Christine Hartmann
Kamera – Peter Nix
Szenenbild – Stefan Schönberg
Schnitt – Cosima Schnell
Ton – Wolfgang Wirtz
Musik – Fabian Römer

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