Sonderbeitrag: Danke für 400 und zeitgemäße Medienauswertung

Wir haben zuletzt unsere Artikel deutlich verkürzen und deren Zahl herunterfahren müssen, weil wir jenseits des Wahlberliners viel um die Ohren haben, aber heute eine kleine Sondermeldung aus der Rubrik „In eigener Sache“.

Obwohl es noch nicht „safe“ ist, denn es kommt ja immer mal wieder zu einzelnen „Austritten“, möchten wir uns ganz herzlich für 400 Folgende auf Twitter bedanken!

Es geht maßvoll voran und wir werden bei gleichbleibendem Tempo noch im ersten Halbjahr 2020 die Zahl 500 erreichen. Zuletzt hat man auch an der Entwicklung in diesem Bereich gemerkt, dass wir den Output gedrosselt haben und uns vor allem bei der aufwendigen Berichterstattung über einzelne Vorgänge und Projekte (aus Zeitgründen) zurückhalten (müssen).

Wir verbinden die obige Erwähnung mit einem Statement, das besonders die Arbeit mit Twitter betrifft.

Ist es nur unser subjektiver Eindruck oder nehmen die „Twitter-Schlangen“, also die langen, wir haben schon welche mit mehr als 20 Teilen gezählt, in letzter Zeit stark zu? Wir haben Bedenken, auch so zu verfahren, weil wir befürchten, dass jemand schon eingreift, bevor wir mit einer solchen Schlange fertig sind und sie dann nicht mehr wie ein halbwegs geschlossener Text aussieht. Außerdem finden wir Artikel im Wahlberliner doch immer noch ein Stück weit journalistischer als diese Äußerungsform – auch wenn einige dieser Threads, die sich vor allem mit Sachfragen befassen, eine beachtlich hohe Qualität aufweisen.

Wir meinen damit, dass auch Pressemitteilungen etc. immer häufiger auf diese Weise veröffentlicht werden, nicht Diskussionen, bei denen klar ist, dass Reaktion und Gegenreaktion nicht komplett vorauszuberechnen sind und das Ganze sich über Dutzende von Beiträgen ziehen kann.

Wir werden solche Meldungen aber künftig vermehrt abfotografieren und in unsere Artikel einbinden oder sie nur einbetten, weil sie eben Pressemitteilungen sehr ähneln. Streng genommen sind sie das nämlich nicht, wenn sie auf Twitter veröffentlicht werden – oder auf Facebook, wo man immerhin einen längeren Text am Stück konzipieren kann, bevor jemand anderes ihn zu sehen bekommt. Auf jeden Fall setzen wir immer einen Link zum Original. Nach unserer Auffassung, sind solche Threads frei zugänglich, werden auf Twitter oder Facebook wiederum zitiert und manchmal aus Dokumentationsgründen auch fotografiert von anderen Teilnehmern wiedergegeben. Daher steht auch ihrer Einbindung in unsere Artikel kein Copyright entgegen.

Das gilt ja auch für die meisten unserer eigenen Texte, das wollen wir bei dieser Gelegenheit ebenfalls klarstellen. Unter jene Beiträge, bei denen wir das anders sehen, setzen wir ein © und hoffen, dass niemand den in solchen Fällen meist etwas umfangreicheren Content in eigene Texte einbaut, ohne uns einen Credit zu geben. Da wir nicht kommerziell arbeiten, reicht uns eine nette Erwähnung auch in solchen Fällen aus.

Bei der Mehrzahl derer, die solche Twitterschlangen absetzen, gehen wir sogar davon aus, dass die Weiterverbreitung gewünscht ist und wir fragen nicht jedes Mal einzeln nach, ob das tatsächlich zutrifft, denn dazu fehlt uns die Zeit – vor allem, um auf Reaktionen zu warten, wenn es um aktuelle Tatbestände geht und / oder um die möglichst lückenlose Dokumentation von Vorgängen. Die sozialen Medien sind nun einmal sehr schnell und wenn wir sie mit unserem eher traditionellen Blogmagazin einigermaßen bestücken wollen, müssen wir das manchmal auch sein.

2020 wird also beim Wahlberliner unter anderem das Jahr der vermehrt eingebundenen Threads werden.

Thomas Hocke, Berlin, 08.01.2020

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