Söhne Rostocks – Polizeiruf 110 Fall 383 #Crimetime Vorschau #Polizeiruf110 #Polizeiruf #Rostock #Bukow #König #NDR #Sohn #Soehne

Crimetime Vorschau - Titelbild © NDR, Christine Schroeder

Die Bukowski-Fraktion ist wieder am ermitteln

Begraben unter einem Toten: Hauptkommissar Bukows (Charly Hübner) erschrockener Gesichtsausruck spricht Bände. Der blutbesudelte Sterbende fällt bei der Routinekontrolle eines Wohnhauses dem Polizisten unvermittelt in die Arme, als der das Garagentor öffnet – zwischenzeitlich flüchtet der vermeintliche Mörder hinaus in die Nacht. Was ist im Polizeiruf 110 „Söhne Rostocks“ zuvor geschehen?, schreibt die Redaktion von Tatort Fans.

Und wir sind dieses Mal mit der Vorschau besonders spät dran, daher fassen wir uns kurz und die Meinungen derer, die vorab rezensieren, in weniger Sätzen zusammen als üblich. Was also halten andere, die das Team mit dem besonders proletarischen Anstrich in der Regel ja recht gerne mögen? Der SPIEGEL findet, die Polizeiruf-Nr. 383 ist ein „stimmungsvoller Zwielicht-Krimi“ und vergibt 7/10. „Das Schwierigste ist immer der Schluss“, meint SWR 3 und billigt dem Film drei von fünf Elchen zu. „Bukow war wohl noch nie so locker, ausgeglichen und gleichzeitig bestimmt wie in diesem „Polizeiruf“. Die Kollegin indes steht weiterhin neben sich“, meint Tittelbach-TV und kommt auf 4,5 von 6 Sternen und die Frankfurter Rundschau schreibt: „Der Rostocker Polizeiruf in der ARD ist überladen, aber mit großen Momenten.“

Überladen kennen wir, weil das auf die meisten Tatorte zutrifft, auch die Rostocker Filme waren zuweilen schon so vollgepropft mit Handlungselementen, dass man sich als Betrachter bei der Begehung des fiktionalen Raums ziemlich eingezwängt fühlte – aber es passt auch zu der dampfenden Atmosphäre, die ausgerechnet an der Ostseeküste inszeniert wird, dem relativ großen Team und diesen Verstrickungen in Gegenwart (Bukow) und Vergangenheit (König), die stets weitererzählt werden müssen. Langweilig wird es bestimmt wieder nicht. Der kantige Name der Stadt fasziniert die Macher vom NDR offensichtlich: Im Titel kam er schon einmal vor: „Einer für alle, alle für Rostock“. Alles andere werden wir uns anschauen und demnächst erscheint hier die Kritik zu „Söhne Rostocks“.

Handlung

In Sascha Bukows Armen stirbt der 36-jährige Frank Fischer – und der aufstrebende Rostocker Jungunternehmer Michael Norden, der dabei zugesehen hat, ist auf der Flucht. Bald finden sich Hinweise, dass Norden sich irgendwo in Rostock versteckt hält – und etwas mit der Sache zu tun hat.

König und Bukow treffen sich mit Nordens Jugendliebe Beate, einer Alleinerziehenden, der ihr halbwüchsiger Sohn Jon über den Kopf wächst. Doch sie weiß nach eigener Aussage ebenso wenig über den Verbleib von Norden wie dessen Geliebte Alex. Die einzige Info: Norden und Fischer waren Schulfreunde. Es wird noch ein langer Tag vergehen, bis klar ist, was wirklich hinter dem Mord an Frank Fischer steckt.

Besetzung und Stab

LKA-Analystin Katrin König – Anneke Kim Sarnau
Kriminalhauptkommissar Alexander „Sascha“ Bukow – Charly Hübner
Leiter der Mordkommission Henning Röder – Uwe Preuss
Kriminaloberkommissar Anton Pöschel – Andreas Guenther
Kriminaloberkommissar Volker Thiesler – Josef Heynert
Michael Norden, Inhaber der Firma „RODI-Time“ – Tilmann Strauß
seine Freundin Alexandra Viegel – Romina Küper
Jon Hövermann – Oskar Belton
Jons Mutter Beate Hövermann – Katharina Behrens
Stefan Larges, Ex-Geschäftspartner von Norden – Germain Wagner
Natalia Grummer – Trang Le Hong
u.a.

Drehbuch – Markus Busch
Regie – Christian von Castelberg
Kamera – Martin Farkas
Schnitt – Dagmar Lichius
Szenenbild – Sonja Strömer
Ton – Thorsten Schröder
Musik – Eckart Gadow

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