„250 Jahre Ludwig van Beethoven: Das Erste zeigt zu Weihnachten den Spielfilm LOUIS VAN BEETHOVEN mit Tobias Moretti in der Titelrolle“ #Filmfest Vorschau DAS ERSTE 25.12.2020, 20:15 Uhr #Beethoven #Moretti #ARD #Weihnachten2020

Filmfest Vorschau - Titelfoto © ARD Degeto / WDR / ORF / EIKON Media, Zuzana Panská

Liebe Leser*innen,

lieben Sie – nein, dieses Mal nicht Brahms, sondern Beethoven? Auch wenn Sie diesen großen Musiker nur interessant finden oder Musikfreund*innen sind, am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages wartet eine spannende Premiere auf Sie. Unterhalb des Pressetextes erhalten Sie ein paar zusätzliche Infos von uns.

Louis! Ludwig! Beethoven! Das TV-Ereignis LOUIS VAN BEETHOVEN erzählt die Geschichte des Komponisten aus unterschiedlichen Perspektiven neu: Aus Sicht eines jungen Genies, das im späten 18. Jahrhundert in einer Zeit der politischen Umbrüche aufwächst, die Europa für immer verändern. Und aus Sicht eines tauben und einsamen Mannes, der – gefangen in einer höchst ungewöhnlichen Familienkonstellation – auf sein Leben zurückblickt.

Das Erste zeigt am ersten Weihnachtstag, dem 25. Dezember 2020 um 20.15 Uhr den aufwendig inszenierten Eventfilm LOUIS VAN BEETHOVEN. Der vielfach ausgezeichnete Regisseur Niki Stein („Bis nichts mehr bleibt“, „Rommel“), der hier auch das Drehbuch schrieb, nähert sich dem Komponisten in drei verschiedenen Lebensphasen, die von drei unterschiedlichen Schauspielern verkörpert werden: Das Kind Louis wird vom Jungpianisten Colin Pütz gespielt, der junge rebellische Ludwig von Anselm Bresgott und Beethoven am Ende seines Lebens von Tobias Moretti.

Zur hochkarätigen Besetzung zählen des Weiteren auch Ulrich Noethen, Ronald Kukulies, Silke Bodenbender, Sabin Tambrea, Caroline Hellwig, Cornelius Obonya, Johanna Gastdorf, Peter Lewys Preston und Manuel Rubey.

Inhalt: Bonn, 1779. Der achtjährige Louis van Beethoven (Colin Pütz) wächst im provinziellen Bonn auf und gilt als musikalisches Wunderkind. Die Versuche seines Vaters Jean (Ronald Kukulies), den Jungen zu unterrichten, scheitern. Der aufständische Sänger und Schauspieler Tobias Pfeiffer (Sabin Tambrea) und der Bonner Hoforganist Christian Gottlob Neefe (Ulrich Noethen) nehmen sich des jungen Genies an und prägen es auf höchst unterschiedliche Weise. Ludwig lernt, eigene Wege zu gehen, eckt damit aber in der Gesellschaft an. Eine folgenreiche Begegnung mit Wolfgang Amadeus Mozart (Manuel Rubey) in Wien und die politischen Umbrüche der Zeit, die in der Französischen Revolution münden, erwecken bereits im jungen Beethoven einen freiheitsliebenden Geist, der nur der Kunst, aber keinem Herrn dienen will. Die verpasste Liebe zur jungen Adeligen Eleonore von Breuning (Caroline Hellwig) sowie eine Reihe von familiären Tragödien lassen Ludwig fast aufgeben, bis er im Winter 1792 doch nach Wien zieht, um bei Joseph Haydn in die Lehre zu gehen. Eingebettet ist die Erzählung in eine Rahmenhandlung, in der der ältere Beethoven (Tobias Moretti) kurz vor seinem Tod 1826 gemeinsam mit seinem Neffen Karl (Peter Lewys Preston), der einen Selbstmordversuch hinter sich hat, auf dem Gut seines Bruders Johann (Cornelius Obonya) und dessen Frau Therese (Johanna Gastdorf) weilt. Trotz seiner großen musikalischen Erfolge, wie zuletzt der berühmten Neunten Symphonie, hadert Beethoven mit sich selbst, weil sein Spätwerk die Zeitgenossen komplett überfordert. Mittlerweile vollkommen taub, schaut er zurück auf verpasste Chancen und stellt sich die Frage nach dem richtigen Leben.

LOUIS VAN BEETHOVEN ist eine Produktion der EIKON Media GmbH in Koproduktion mit der ARD Degeto, WDR und ORF. Die Federführung liegt bei der ARD Degeto, Redaktion Christine Strobl und Carolin Haasis. Für den WDR zeichnet Elke Kimmlinger und für den ORF Dr. Klaus Lintschinger redaktionell verantwortlich. Produzent ist Ernst Ludwig Ganzert, Producerin Katarina Cvitic. Das Drehbuch schrieb Niki Stein, der auch Regie führte. Hinter der Kamera stand Arthur Ahrweiler. Gefördert wird die Produktion von der Film- und Medienstiftung NRW und vom Tschechischen Filmfonds. Gedreht wurde zwischen September und November 2019 in Tschechien und NRW.

(Text der betreuuenden PR-Agentur)

Ich habe den Film für die Aufzeichnung programmiert, da ich am Abend des 25. nicht dazu kommen werde, ihn anzuschauen. Ich bin gespannt, wie Nikolaus Stein von Kamienski (Niki Stein), dessen Arbeit ich vor allem aufgrund unserer Rubrik #Crimetime aus vielen Tatorten und Polizeirufen kenne und der zu jenen Filmschaffenden zählt, die Ende der 1990er das moderne Gepräge des Köln-Tatorts schufen, dieses Musikerporträt umsetzen wird. Der Film wird sicher auch in der ARD-Mediathek abrufbar sein.

Über Beethoven selbst muss ich nicht viel schreiben, man mag klassische Musik oder nicht, auch wenn man einige zu den Lieblingskomponisten zählen mag und andere eher nicht auf ganz auf der eigenen Linie liegen – die Bewunderung für die Werke, die sie schufen, ist ihnen sicher. Trotzdem wusste ich nicht, dass er als Beethoven als Kind (auch) nach der französischen Form seines Namens gerufen wurde.

Bisherige Rezeption (1):

Thomas Gehringer von tittelbach.tv befand, dass Louis van Beethoven alles andere als ein langweiliger Jubiläums-Lehrfilm sei, sondern intelligent und zum Teil mitreißend vom Leben des Musikers erzähle. Eine erstklassige Besetzung, ein eindrucksvoller Jung-Pianist (Colin Pütz), prächtige Kulissen und Kostüme und die Musik würden diesen Film zu einem echten Weihnachts-Highlight machen.[8]

Das Presseportal schreibt: Das Weihnachtshighlight „Louis van Beethoven“, das am Freitag, 25. Dezember, um 20:15 Uhr im Ersten läuft und seit 17. Dezember in der ARD-Mediathek abrufbar ist, wird international gefeiert. Niki Steins Film über Ludwig van Beethoven wurde vom Weltvertrieb Beta Film bereits in 35 Länder verkauft und ist u.a. in den USA auf begeisterte Kritik gestoßen. So lobt etwa die „Los Angeles Times“ das Biopic als „elegant zugeschnitten“ und „TheaterByte“ schreibt, der Film sei „äußerst empfehlenswert“. Das Online-Portal „Watch or Pass“ fasst zusammen: „‚Louis van Beethoven‘ ist eine wunderbare Darstellung von Beethovens Leben, mit einer wunderbaren Besetzung, dem exzellenten Einsatz von Musik und der menschlichen Geschichte der überlebensgroßen Figur. Watch it!“
Der aufwendig produzierte, historische Fernsehfilm anlässlich des 250. Geburtstags des Komponisten ist in vielen Ländern Nord- und Südamerikas, in zahlreichen süd- und osteuropäischen Staaten wie Italien, Spanien, Ungarn, Kroatien sowie in Russland zu sehen.

Weitere Informationen (1):

Louis van Beethoven ist ein deutsch-tschechischer Fernsehfilm aus dem Jahr 2020 von Nikolaus Stein von Kamienski mit Tobias Moretti, Anselm Bresgott und Colin Pütz als Ludwig van Beethoven in unterschiedlichem Lebensalter.[1] Premiere des Historienfilmes war am 27. Oktober 2020 bei den 42. Biberacher Filmfestspielen, wo die Produktion als Eröffnungsfilm gezeigt wurde.[2] Im ORF ist eine Erstausstrahlung im Rahmen eines Programmschwerpunkts zum 250. Geburtstag Beethovens am 23. Dezember 2020 vorgesehen.[3][4][5] Auf Das Erste soll der Film am 25. Dezember 2020 erstmals ausgestrahlt werden.[6] In der ARD-Mediathek wurde der Film am 17. Dezember 2020 veröffentlicht.[7]

Besetzung und Stab :

RolleDarsteller
BeethovenTobias Moretti
Christian Gottlob NeefeUlrich Noethen
Ludwig (17 – 21 Jahre)Anselm Bresgott
Louis (8 – 12 Jahre)Colin Pütz
Helen von BreuningSilke Bodenbender
Eleonore von Breuning (17 – 21)Caroline Hellwig
Johann van BeethovenCornelius Obonya
Therese von BeethovenJohanna Gastdorf
Jean van BeethovenRonald Kukulies
KarlPeter Lewys Preston
PfeifferSabin Tambrea
MozartManuel Rubey
MagdalenaTatiana Nekrasov
WaldsteinDominik Maringer
Susanne NeefGabriela Lindl
HolzSebastian Straub
AmalieNoemi Krausz
KanonikusHubertus Hartmann
Magdalena WellmannAngela Braun
Caspar BelderbuschJürgen Hartmann
Konstanze MozartLisa Fertner
Madame GrossmannMarie Schöneburg
Ignaz SchuppanzighC. C. Weinberger
FunktionsbereichName des Stabmitglieds
Kamera:Arthur W. Ahrweiler
Buch:Niki Stein
Regie:Niki Stein

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