Wenn’s ums Geld geht … beliebteste Banken in Deutschland + Geschäftsstellen ++ Kommentar #Negativzinsen | #Newsroom #Banken #Wirtschaft | Statista

„Wenn’s um Geld geht, Sparkasse!“ Kennt jemand diesen Slogan nicht? Ich glaube, er wird so nicht mehr verwendet, aber ich glaube auch, Generationen sind mit ihm aufgewachsen. Und es ist immer noch was daran, wie die nachstehende Infografik von Statista zeigt:

Hätte man auch Menschen über 65 Jahren einbezogen, wäre das Voting zugunsten der Traditionsbanken des „einfachen Mannes“ sicher noch überragender ausgefallen. Die ING oder die Targobank sind doch eher Mitspieler auf dem deutschen Markt, die sich an ein jüngeres Publikum richten. Und sie haben den Markt insofern verändert, als früher ausländische Banken in Deutschland keinen Fuß in die Tür bekommen haben. Dies auch wegen des starken Sparkassen- und Genossenschaftsbankensystems. Außerdem haben sich Geschäftsbanken wie die Deutsche oder die Commerzbank mit vielen Problemen, die sie sich selbst geschaffen haben, disqualifiziert und haben international bei weitem nicht mehr die Bedeutung wie vor wenigen Jahrzehnten. Einige gibt es gar nicht mehr, sie sind in internationalen Instituten aufgegangen. Die Genossenschaftsbanken sind übrigens etwas stärker, als die Grafik sie ausweist, denn die Volks- und Raiffeisenbanken und die Sparda-Bank bilden zusammen jene Gruppe von Geldinstituten, deren Kontoinhaber normalerweise auch – überwiegend in geringem Maße – Anteile an der jeweiligen Bank besitzen.

Was tun aber all diese beliebten Banken jetzt? Sie verlangen Strafzinsen und die Einlagenhöhe, ab der Strafzinsen gezahlt werden, sinkt immer weiter. Ich bin gespannt, wie sich das Gefühl, so abgezockt zu werden, auf die allgemeine und politische Stimmung auswirkt, wenn erst einmal eine Mehrheit der Bürger*innen betroffen ist. Nun ja, der Euro wird auch akzeptiert, obwohl er seit zwölf Jahren nur noch mit Dauerkrisenpolitik über Wasser gehalten wird und dies massive Verwerfungen an den Anlegermärkten hervorruft. Kontoführungsgebühren für Girokonten sind übrigens auch Strafzinsen. Damit die Menschen nicht lieber das Geld zu Hause aufbewahren, als für seine Einlagerung bei den beliebten Banken per Saldo auch noch blechen zu müssen, wird eifrig an der Bargeldabschaffung gearbeitet. Glauben Sie bitte anderweitigen Beteuerungen nicht, es wird so kommen. Wir haben, wie immer, noch etwas recherchiert. Die Zahl der Geschäftsstellen hingegen sinkt seit der Wende permanent, der starke Anstieg von 1987 auf 1997 ist der Tatsache zu verdanken, dass die Geschäftsstellen im Osten hinzukamen.

https://de.statista.com/infografik/22594/anzahl-der-bankstellen-in-deutschland/

TH

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