“Der Dänemark-Krimi: Rauhnächte“ #Crimetime #Vorschau 07.10.2021 Das Erste 20:15 Uhr #Danmark #NordicNoir

Filmfest Vorschau Zuhause Krimis im Oktober

„Der Dänemark-Krimi: Rauhnächte“ Pilot für neue Krimireihe mit Marlene Morreis und Nicki von Tempelhoff in den Hauptrollen

Liebe Leser:innen, Sie werden es bemerkt haben: Die Sommerpause ist vorbei. Dieses Mal war sie etwas kürzer als sonst. Erstaunlicherweise, denn wir hätten eher vermutet, dass Corona das Drehen von Filmen immer noch erschwert, aber Tatort und Polizeiruf sind früher zurückgekommen als üblich. Gibt es einen Überhang an fertigen Produktionen? Auf jeden Fall gibt es einen weiteren Regional- oder Länderkrimi der ARD, dieses Mal am Donnerstagabend.

Er spielt in Dänemark und nennt sich „Rauhnächte“, sogar mit der alten Rechtschreibung, weil man das Raue dann vielleicht noch besser spüren kann. Ich finde übrigens, das ist wirklich so, aber ich habe auch meine eigenen Vorstellungen davon, wie eine gute Rechtschreibreform hätte gestaltet werden können. Nun aber die wichtigen Infos zu unserer Empfehlung:

(Pressetext)

Der Donnerstagskrimi im Ersten hat einen neuen Schauplatz: Dänemark mit seiner rauen, kargen und mystischen Landschaft. Unter der Regie von Christian Theede und nach dem Drehbuch von Timo Berndt ist ein außergewöhnlicher Krimi im Stil des Nordic Noir entstanden. Nicht Kommissare stehen hier im Mittelpunkt, sondern einfache Kleinstadt-Polizisten, die sich mit einer mysteriösen Mordserie konfrontiert sehen. Ein kaltblütiger Täter auf Rachefeldzug treibt sein Unwesen und niemand ahnt, wo sein letztes Opfer steckt…

Am 7. Oktober 2021 um 20.15 Uhr zeigt Das Erste auf dem Donnerstags-Sendeplatz “Der Dänemark-Krimi: Rauhnächte“ und eröffnet damit die Krimi-Saison nach der Sommerpause.

Marlene Morreis und Nicki von Tempelhoff sind Ida Sörensen und Magnus Vinter, Streifenpolizisten im pittoresken Städtchen Ribe, auf der verzweifelten Suche nach Opfer und Täter. In weiteren Rollen sind u.a. Tim Bergmann, Janek Rieke, Katharina Heyer, Anne Kanis und Simon Licht zu sehen.

Informationen zum Film:

Inhalt: Ein dunkler Januartag in Dänemark. Irgendwo in der Wildnis kann sich eine angekettete Frau losreißen und flüchtet in das nächste Polizeirevier. Doch die diensthabende Polizistin Ida Sörensen (Marlene Morreis), die mitten in einer Beziehungskrise mit ihrem Partner, dem Autor Jannik Larsen (Tim Bergmann) steckt, wird von betrunkenen Randalierern abgelenkt, die das Ende der Rauhnächte feiern und lässt die verwirrte, betrunken scheinende Frau aus der Wache entfernen. Es ist das letzte Mal, dass Smilla Vestergaard (Anne Kanis) gesehen wird. Als am kommenden Morgen feststeht, dass es sich um das Opfer eines Serientäters handelt, sucht die verzweifelte Polizistin, überwältigt von Schuldgefühlen, gemeinsam mit ihrem Kollegen Magnus Vinter (Nicki von Tempelhoff) auf eigene Faust nach der verschwundenen Frau, entgegen den Anordnungen der zuständigen Kommissarin, Frida Olsen (Katharina Heyer) und im Wettlauf gegen die Zeit. 

„Der Dänemark-Krimi: Rauhnächte“ ist eine Produktion der EIKON Media (Produzentin: Michaela Nix, Producerin: Katarina Cvitic) im Auftrag der ARD Degeto für den Sendeplatz “Donnerstagskrimi im Ersten“ unter der Regie von Christian Theede. Das Drehbuch stammt von Timo Berndt. Die Kamera führte Simon Schmejkal. Für die Redaktion zeichnen Birgit Titze und Katja Kirchen (ARD Degeto) verantwortlich. Gedreht wurde in Dänemark und Norddeutschland.

 Weitere Infos von der Produktionsfirma EIKON

Ribe, die älteste Stadt Dänemarks, ein gemütliches, idyllisches mittelalterliches Örtchen im Südwesten Jütlands an der rauen dänischen Nordseeküste. Einst zogen die Wikinger von hier nach Europa, um Angst und Schrecken zu verbreiten, seit Mitte November treibt dort unter der Regie von „Tatort“-Regisseur Christian Theede ein Serientäter im ARD Degeto-Krimi „Rauhnächte“ sein Unwesen. Seine Opfer teilen alle dasselbe Schicksal: Sie werden in die unwegsame Wildnis verschleppt, die Ribe umgibt, und dort zum Sterben zurückgelassen. Doch dann kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung – und  einem unverzeihlichen Fehler: Polizistin Ida Sörensen, gespielt von Marlene Morreis, erkennt das neueste Opfer nicht, das sie während der „Wilden Jagd“, dem Höhepunkt der titelgebenden Rauhnächte, auf der Polizeiwache um Hilfe bittet. Sie schickt die Frau zurück auf die Straße, wo sie ihrem Peiniger erneut direkt in die Arme läuft. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

***

Wenn ich an den rauen Norden denke, fallen mir eher Nordschweden, Norwegen oder Island ein, vielleicht auch Grönland, Sibirien oder Alaska. Bei Dänemark eher die Märchen von Hans Christian Andersen.

Der Regionalkrimi expandiert immer mehr, mittlerweile reicht er fast vom Nordkap bis nach Istanbul, sofern ich nicht eine noch südlicher liegende Stadt vergessen habe. Da liegt es im wörtlichen Sinne nah, auch in Dänemark eine Schiene zu etablieren. Die Beliebtheit dieser Krimis ist ein Phänomen, sie ziehen bei ihren Premieren mitten in der Woche oder an Freitagabenden oft mehr als 5 oder 6 Millionen Zuschauer:innen in den Bann. Würde man sie auf Sonntagabende verlegen, wären sie vermutlich den Tatorten oder Polizeirufen bezüglich des Publikumszuspruchs ebenbürtig.

Ein „Nordic noir“ ist wohl vor allem das, was uns von Henning Mankells Wallander-Krimis bekannt ist, die längst eine eingeschworene Fangemeinde vorweisen können. Films noirs mag ich sehr gerne, habe eine bestimmte Vorstellung davon, was für die Einordnung ins Genre unerlässlich ist und erwarte demgemäß subjektives Filming, Schicksalhaftigkeit und viel Innensicht, also eine Konzentration auf die Figuren, die über das normale Krimimaß hinausgeht. Eines geht schon aus der Inhaltsangabe hervor: Dass die Hauptermittlerin ein Privatleben hat, das per se bereits ein wenig noir wirkt. Am Abend des 7. Oktober wissen wir mehr!

TH

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