Thomas Crown ist nicht zu fassen (The Thomas Crown Affair, USA 1968) #Filmfest 661

Filmfest 661 Cinema

Das Spiel mit dem Stil

Thomas Crown ist nicht zu fassen (Originaltitel The Thomas Crown Affair) ist ein Heist-Movie aus dem Jahr 1968 mit Steve McQueen und Faye Dunaway in den Hauptrollen.

Welcher ist der beste Film des Regisseurs Norman Jewison? „In the Heat“ of The Night“, der ein Jahr vor “The Thomas Crown Affair” entstand oder „Fiddler on the Roof“ aus 1972?

Keiner der erwähnten Filme hat nur annährend so viele optische Gimmicks wie der Film mit „The Windmills of Your Mind“ als stimmungsvollem Titelsong, und nur wenige Filme vereinen so alle Konsumobjekte, die gerade angesagt waren, als die Streifen gedreht wurden. Ist der überaus stylische „The Thomas Crown Affair“ (im Folgenden „Crown“ genannt) doch der beste Jewison und vielleicht gemäß IMDb ein wenig unterbewertet (dort steht er aktuell bei 7/10, die oben erwähnten Filme jeweils bei 8/10, womit sie an der Grenze zu den berühmtenTop 250 besten Filmen aller Zeiten gemäß Nutzercommunity angesiedelt sind) (1).

Die Frage ist vor allem, ob hier Nebensächliches hochstilisiert wird, oder ob unter diesem bildgestalterisch edlen Überzug etwas schlummert, was diese brillante Oberfläche mehr verdeckt als zum Vorschein bringt. Dazu in der -> Rezension.

Handlung (1)

Thomas Crown ist ein junger und erfolgreicher Geschäftsmann. Allerdings erscheint ihm sein Leben etwas unbefriedigend und langweilig. So entschließt er sich, das perfekte Verbrechen durchzuführen: einen Bankraub mit anonym angeheuerten Gangstern. Der Raub ist erfolgreich und Thomas Crown übernimmt die Beute auf einem Friedhof aus einem Mülleimer, der als toter Briefkasten fungiert.

Vicki Anderson, freischaffende Versicherungsdetektivin, wird mit den Ermittlungen beauftragt. Schnell verdächtigt sie Thomas Crown und beginnt, ihm offen nachzustellen. Auch gegenüber Thomas Crown macht sie kein Geheimnis aus ihrer Absicht, ihm den Bankraub nachzuweisen und die Provision zu kassieren. Aber bald entwickelt sich aus ihrem Wettstreit eine intime Beziehung. Doch Crown will es noch einmal wissen und organisiert einen weiteren Raub – auf die gleiche Weise. Dieses Mal wartet Vicki Anderson mit der Polizei auf dem Friedhof. Doch statt Thomas Crown ist in seinem Rolls-Royce ein Bote mit der Nachricht: „Bin früher abgereist, komme mit dem Geld nach oder behalte den Wagen.“

Rezension

Ein Gedanke nach dem Film war: Ist er ein kontemplativer James Bond, dieser Thomas Crown? Einer, der die Action nicht selbst macht, sondern sie von fünf angeheuerten Bankraub-Spezialisten ausführen lässt und sich noch mehr auf die schönen Dinge des Lebens konzentriert als der Agent im Auftrag ihrer Majestät E II R? Dass „Crown“ durch die Bond-Serie beeinflusst wurde, ist offensichtlich. Dass man ohne Action-Heckmeck gedachte, noch mehr mondänes Leben reinzubringen als in die typischen Genre-Vehikel der 1960er, wohl auch. Aber wenn man Bond toppen will, geht das nur mit Bond, also hätte man Sean Connery anheuern müssen, um die Rolle des Crown zu spielen.

Wir haben nun nachgelesen – in der Tat, er wurde gefragt, lehnte aber ab. Damit hat der Film sein erstes Fragezeichen. Steve McQueen und Regisseur Jewison hatten in „The Cincinnati Kid“ drei Jahre zuvor erfolgreich zusammengearbeitet.

Steve McQueen ist für bestimmte Rollen ein guter Schauspieler, aber nach unserer Ansicht nicht verfeinert genug, um einen solchermaßen eklektizistischen Gauner aus Langeweile zu verkörpern. Sein Lachen ist einen Tick zu derb, seine Mimik, seine gesamte Art einen Tick zu wenig oberschichtig, um optimal einen Typ zu verkörpern, der sein Leben und sich selbst perfekt designt.

Im Film wird die Figur als 36 Jahre alt bezeichnet, McQueen war in der Tat erst 38, als er den Crown spielte – sieht aber in den Großaufnahmen älter aus. Konsequenterweise hätte man die Figur etwas über 40 sein lassen dürfen, was zu einem so arrivierten Typ mit vielfältigen geschäftlichen Aktivitäten auch besser gepasst hätte (2), er ist ja kein Wall-Street-Boy, auch wenn er mit Devisenmargen handelt, was im Grunde ein ganz normales Geschäft ist, das simultane Verschiebungen im Wert von Währungen an unterschiedlichen Handelsplätzen nutzt (3). Ein im Vergleich zum Bankraub gewiss weniger die Nerven kitzelndes Unterfangen.

Wäre der Film zehn Jahr zuvor entstanden, wäre Cary Grant die erste Wahl für den Crown gewesen, so hätten wir Sean Connery lieber gesehen, der hätte vielleicht auch auf dunklen Anzügen bestanden, sogar durchgehend.

Glänzend besetzt ist hingegen die Rolle der Vicki Anderson mit Faye Dunaway, die ein Jahr nach ihrem Durchbruch als Bonnie in „Bonnie und Clyde“ so angesagt war wie die vielen Accessoires, die sie trägt, es gewesen sein mögen, wenn man die Stilübertreibungen außen vor lässt, die den Eindruck machen, die Frau befände sich ständig auf dem Laufsteg, um Mode zu präsentieren, die auch in der Oberschicht kaum alltagstauglich ist. Einmal erlaubt man sich einen Fauxpas, indem man sie im selben Dress zeigt, dass sie zuvor schon einmal trug – und bei dem ausgerechnet beißen sich die Farben von Hut, Kleid und Schal.

Nichts aber gegen den Ferrari 275 GTB, diesem Männerspielzeug, gegen das Segelfliegen in gelben Einheiten oder gegen das Polospiel, das aber nicht zu Unrecht in unendlich viele gesplittete Screens aufgelöst wird – fragmentiert wirkt das Spiel so richtig mondän, das im Gegensatz zu jenem, bei dem man ähnliche Bälle zu Fuß abschlägt, noch heute nicht jeder spielen darf. Insofern sind viele Komponenten eines begehrenswerten, für die meisten nicht erreichbaren Lebensstils vorhanden. Doch wir sind nicht in 2014, wo derlei nachgerade lächerlich wirkt, sondern in den Swinging Sixties. Und vom Geist dieser Zeit transportiert der Film eine gute Menge, und das macht ihn auf eine   etwas ironisch aufzufassende Art liebenswert. Bevor wir uns im Anschluss ans Schauen mit den Daten befassten, hatten wir als Jahr des Drehs 1966 im Kopf. Der Film ist aber zwei Jahre jünger. Warum ist das so wichtig? Ob ein Film 2012 oder 2014 entstanden ist, wird wohl kaum jemand aufgrund des Stils unterscheiden können. Nicht, die Zeit von etwa 1965 bis in die frühen 1970er betreffend.

Das war die Epoche, in welcher der Hollywoodfilm sich am meisten verändert hat, die Entwicklung weg vom klassischen, in den frühren 1960ern geradezu festgefrorenen Stil hin zu neuen Ausdrucksformen in Sprache, Handlung und Dramaturgie war rasant. Demnach sind wir der Ansicht, für 1966 wäre der Film geradezu avantgardistisch gewesen, 1968 jedoch war er nur noch modern und besonders auf Bildwirkung bedacht. Gerade die vielzitierte Splitscreen-Technologie hatte nämlich kurz zuvor schon in „Grand Prix“ ihr großes Kinodebüt und ist offenbar auch einem Werbefilm aus dem Jahr 1967 abgeschaut.

Die Kombination verschiedener visueller Stile könnte man insgesamt schon wieder als stillos bezeichnen, wenn sie nicht so wunderbar verspielt wäre und Fragen hinterließe. Zum Beispiel, ob die Splitscreens eine wirkliche Funktion haben. Zumindest bezüglich der von ihnen dominierten Anfangssequenz würden wir das bejahen. Aus vielen Ausschnitten ergibt sich bei deren Zusammenführung ein Bild von Thomas Crown, die ausführenden Bankräuber hingegen füllen in dieser Sequenz nie den ganzen Bildschirm – sie sind nur Teile eines Ganzen, das sie nicht überblicken und Objekte in einem Plan, den sie nicht verstehen. Sie werden später einzeln gezeigt, wie sie in dieser seltsamen Telefonzellen-Orgie agieren und einer davon beinahe den Einsatz verpasst. Möglich ist das wohl nur, weil sie eine Antenne dafür haben, in welche Zelle Crown gerade ein R-Gespräch laufen lässt. Vollständig erklärbar ist dieses Verfahren nicht. Da die Gehilfen-Täter sowieso nichts voneinander wussten, bestand kein Grund für diese simultane Instruierung. Doch wer, wie Crown, Geschäfte mit simultanen Werten an unterschiedlichen Orten macht, der mag auf eine solche Fingerübung nicht verzichten wollen.

Entkleidet man das Geschehen vom optischen Glanz und einer vorgeblichen Notwendigkeit zu einem absolut präzisen Timing schon im Vorfeld, wirkt es gleich viel konventioneller. Auch diese, wenn man so will, Vorspiegelung exquisiter Momente ist mit Crown verbunden, wohingegen seine Gegenspielerin Vicki tatsächlich über ungewöhnliche Fähigkeiten verfügt. Sie kann nach der Vorlage einer Reihe von Fotos durchweg erfolgreicher Männer mit absoluter Sicherheit beurteilen, wer der Millionendieb ist. Gäbe es solche Menschen als Profiler für die heute nicht mehr so häufigen Zweifelsfälle, in denen die Kriminaltechnik nicht weiterführt, würde die ohnehin hohe Aufklärungsrate bei Tötungsdelikten gegen 100 Prozent tendieren. Klar, dass der offenbar ein wenig in sie verschossene Polizist Eddie Malone (Paul Burke), der die Ermittlungen leitet, die eine oder andere Motte kriegt. Mehr davon gibt’s, als Vicki auf illegale Weise den Fahrer des Flucht- und Beutewagens zu einer Aussage zu zwingen versucht, indem sie seinen Sohn entführt – aber dieser simple Handwerker des Verbrechens weiß nun einmal nicht, wer ihn in der Eingangszene des Films angeheuert hat.

Viele berühmte Krimis haben plotseitige Schwachstellen, warum nicht ein Heist-Movie von 1968? Es gibt aber einen Aspekt, in dem Top-FIlme sich klarer aufstellen: Die Hintergründe und das konsistente Handeln der Charaktere, mithin die Figurenzeichnung. Man weiß nie, was Thomas Crown antreibt. Einerseits entspricht das dem mehr dokumentarischen Duktus der neuen Hollywood-Filme, welche die sichtbare, durch Dialoge ans Publikum vermittelte Psychologisierung von Figuren aufgab zugunsten des im Grunde guten, alten „Show, don’t tell-Prinzips“. Das war sicher eine gute Idee, um die zuvor statisch gewordenen US-Filme wieder flott zu bekommen, also akzeptieren wir auch in diesem Film, dass Vicki Fragen an Crown stellt – indirekt – warum jemand, der schon vier Millionen hat, unbedingt noch  2,66 Millionen dazubekommen will (Anfang 2014 etwa 17,5 Millionen), aber dass es darauf keine Antwort gibt. Ist Crown gelangweilt von seinen bisherigen Geschäften? Man möchte es meinen, warum übergibt er sonst alle seine Aktivitäten in treue Hände und verkauft sie im Verlauf sogar (sie erst nur verwalten zu lassen und dann doch zu verkaufen, als es etwas brenzlig wird, weil die schöne Vicki auftaucht und Crown klar sagt, dass sie ihn für den Drahtzieher des Millionenraubes hält, ist eigentlich gar nicht so cool).

Vickis Verhalten ist gar nicht so schwer zu entschlüsseln. Sie ist cool und rücksichtsloos, wie man es von einer vormaligen Bonnie Parker erwarten darf, aber sie verliebt sich in Crown und ihr Auftrag gerät ins Hintertreffen. Am Ende muss sie das Duell wieder aufnehmen, weil alles andere ein zu deutliche Demütigung wäre. Das ist kein Kräftemessen zwischen Gleichen mehr, wie ihre plötzlichen und auf den ersten Blick unmotivierten Tränen beweisen. Zwischenzeitlich scheint es, als würde sie den cleveren Gegner wirklich in den Griff bekommen, besonders während der berühmten und symbolischen Schachspiel-Szene, als sie ihm tatsächlich – Schach anbietet.

Dann kommt es aber zu diesem außerordentlich visuell vielseitig gefilmten, langen Kuss, der wenige Jahr zuvor qua Production Code unmöglich gewesen wäre. Offenbar ist Crown ein sehr guter Küsser, denn von da an verliert Vicki erst unmerklich, dann deutlicher an Boden und der glatte Fisch entgleitet ihr – beinahe. Er springt nicht ins Wasser, sondern fährt nur mit einem echt zeitgeistigen Buggy am Strand entlang und macht dann auf Lagerfeuer-Romantik an der Hausbaustelle.

Die Kussszene vereint mittlerweile bekannte Elemente – weil Hitchcock sie für solche Momente verwendet hat – wie die um die Figuren herumfahrende Kamera, welche die innige Abgeschlossenheit gegenüber der Umwelt vermitteln soll mit ein wenig Schnickschnack wie die Auflösung der Farben in ihr Spektrum und der Hinterleuchtung der Münder. Die Geschwindigkeit der Kamerafahrt ist keine Ironisierung der Hitchcock-Marotte, sondern wohl ganz ernst gemeint: Nicht Romantik, sondern die Vorstufe zur Ekstase, die dann aber nicht gezeigt wird – schade eigentlich, denn das wäre 1968 vielleicht schon möglich gewesen.

Schließlich bietet er ihr sogar eine Wette an, dass er den Raub wiederholen kann, was tatsächlich geschieht, während sie immer noch nichts gegen ihn in der Hand hat. Wie er das macht, obwohl mittlerweile sein Telefon angezapft wird und es noch keine Mobiltelefonie gibt, wissen wir nicht. Man muss auch nicht jedes Detail wissen. Er könnte von einem sicheren Ort aus telefoniert haben, nachdem Vicki ihm gesagt hat, dass  sie ihm das Finanzamt auf den Hals gehetzt hat (offenbar achten Finanzämter erst auf die Deklaration von Geldflüssen, wenn man sie darauf hinweist, dass etwas nicht stimmt). Jedenfalls trägt der Aspekt, dass man auf ihn aufmerksam geworden ist, dazu bei, dass er am Ende bei näherer Betrachtung nicht vollständig gewinnt. Er wird nicht gefasst, muss aber ins Ausland fliehen. Das war ihm klar, als er die Wette anbot, dass der amerikanische Boden für ihn schon so heiß geworden war, dass es nicht mehr auf einen neuen Coup ankam.

So wandert er wohl in die Schweiz aus, seinem Geld hinterher. Oder nach Südamerika, das Geld liegt in der Schweiz sicher. Nett, wie die Schweizer als Menschen dargesellt werden, die nicht so genau nach der Herkunft, sondern lieber nur nach der Höhe bei ihnen eingehender Gelder fragen und Nummernkonten für alle dubiosen Besucher dieser Welt anlegen. An dieser Darstellung soll etwas Wahres sein. Wäre beinahe schade, wenn diese krude Art der Wirtschaftstätigkeit eines Tages fallieren sollte, weil andere Länder sich das nicht mehr gefallen lassen. Denn wie wird man Filme wie „Crown“ dann so hübsch auflösen und dabei sogar halbwegs glaubwürdig bleiben?

Die Figuren sind nicht komplett entschlüsselt und auch ein wenig widersprüchlich. Da der Film sich auf die Figuren konzentriert und nicht sehr handlungsstark ist, die Figuren also wegen zu viel Action sehr einfach gezeichnet sind, wie in vielen heutigen Filmen, gehen wir zugunsten der Regie davon aus, dass sie diese Anlage als modern angesehen und gewisse Irritationen durchaus beabsichtigt hat.

Finale

Die Frage ist dann nur noch, ob man dabei folgen möchte oder nicht und das Überstylte genießen kann, ohne zu sehr in jeder Sekunde nach dessen inhaltlicher Berechtigung zu fragen. Sicher, eine traditionelle Auffassung spricht jedem Stilelement seine Bedeutung zu, aber man kann den ganzen Film auch als ein typisches Werk seiner Zeit auffassen, in der viel experimentiert wurde und die bei allem gesellschaftlichen Wandel eine Leichtigkeit und Vespieltheit gewann wie keine Epoche zuvor. Wir finden das sehr reizend. Ein Klassiker ist „Crown“ auf jeden Fall, auch wenn der eine oder andere Wunsch offen bleibt.

Der Film wird heute vermutlich auch aus zwei Gründen kritisch betrachtet: Wegen seiner hedonistischen Tendenz und der mangelnden Moralität hinter der Amoralität seiner Figuren, die nun endlich auch mit dem Geld durchbrennen dürfen, nachdem auch dies zuvor vom Production Code nicht geduldet war. Verbrechen durfte sich im Film nicht lohnen, um keinen allgemeinen Verfall der Sitten oder gar Nachahmungstaten auszulösen.

Es ist doch schön, dass man nun der Wirklichkeit näherkam – nämlich, dass gerade ökonomisch versierte Menschen auch gerne Gewinnmaximierung auf die illegale Art betreiben. Da macht es kaum einen Unterschied, ob jemand Steuern in Millionenhöhe hinterzieht oder Banken Millionen raubt, letzteres ist nur plakativer und spannender darzustellen. Zudem wird ausführlich dargestellt, dass nicht die Kleinsparer die Dummen sind, sondern die Versicherung. Wer würde das in der heutigen Bankenkrise so eindeutig aussagen wollen?

Der andere Grund ist wohl, dass sich die besonderen visuellen Stilmittel, die verwendet werden, so nicht durchgesetzt haben. „Crown“ ist in vielen Details ein Einzelstück geblieben. Die Evolution des Kinos, mag sie seitdem in die richtige Richtung gegangen sein oder nicht, hat diese Mutation nicht honoriert – und doch findet sich das eine oder andere daraus immer wieder. 

78/100

© 2021, 2014 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

(a), kursiv, tabellarisch: Wikipedia

(1)    Die Internet Movie Database (IMDb) ist das größte und vollständigste Filmportal weltweit, zu dem wir mittlerweile einen eigenen Account haben. Anlässlich dessen Erstellung ein paar Worte off topic: Die Bewertungen der Nutzer enstprechen nicht immer unseren Ansichten oder der Reputation des Films unter professionellen Kritikern, vor allem sind neuere Filme permanent überbewertet – dennoch gibt es keine besere Quelle zur Orientierung und auch zum Ermitteln von Fakten zu einem Film. Zudem listet die IMDb alle wichtigen Kritiken zu einem Film, inklusive der US-Meta-Kritikportale „Metacritic“ und „Rotten Tomatoes“ und erlaubt Nutzern eigene Kritiken auf der Plattform. Dies ermöglicht es, sich in kurzer Zeit einen Überblick über das zu verschaffen, wie andere den von uns zu besprechenden Film gesehen haben, wo es Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei den Eindrücken gibt. Diese spannenden Möglichkeiten hatten Filmrezensenten vor dem Internet-Zeitalter nicht, sondern konnten höchstens die Meinungen professioneller Kollegen im Print nachlesen. Die Vollständigkeit, die heutige Kritiken haben können, wenn man es darauf anlegt, ist deswegen einfacher zu erarbeiten als die autarken Meinungen eines Bosley Crowther (NYT) oder Roger Ebert.

(2)    Der typisch amerikanische Spruch, dass man es entweder mit 40 geschafft hat, Multimillionär zu sein, oder sein Leben quasi vergessen kann, lässt tief blicken – an alle, die älter sind und e nicht geschafft haben: Das Leben kann andere Reize haben, einfach weitermachen.

(3)    Arbitragegeschäfte sind generell darauf angelegt, bei großem Einsatz aus kleinen, aber vergleichsweise wenig riskanten Margen den Gewinn daraus zu ziehen, dass die Zahl der Geschäfte der wichtigste Faktor ist, und nicht die Marge.

Regie Norman Jewison
Drehbuch Alan Trustman
Produktion Norman Jewison, Hal Ashby
Musik Michel Legrand
Kamera Haskell Wexler
Schnitt Hal Ashby, Byron ‚Buzz‘ Brandt, Ralph E. Winters

Steve McQueen: Thomas Crown
Faye Dunaway: Vicki Anderson
Paul Burke: Detective Lt. Edward ‚Eddy‘ Malone
Jack Weston: Erwin Weaver
Astrid Heeren: Gwen
Gordon Pinsent: Jamie McDonald
Biff McGuire: Sandy
Addison Powell: Abe
Yaphet Kotto: Carl
Sidney Armus: Arnie
Richard Bull: Booth Guard
Peg Shirley: Honey Weaver
Patrick Horgan: Danny
Carol Corbett: Miss Sullivan
Tom Rosqui: Pvt. Detective
Michael Shillo: Schweizer Banker
Nora Marlowe: Marcie
Sam Melville: Dave
Ted Gehring: Marvin
Paul Verdier: Fahrstuhlführer
Judy Pace: Mädchen in Bank

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