Ein Mädel wirbelt durch die Welt (DE 1934) #Filmfest 668

Filmfest 668 Cinema

Eine Frau ist hin- und hergerissen zwischen zwei verschiedenen Komponisten, innerhalb des größeren Konflikts zwischen traditioneller klassischer und der neueren zeitgenössischen Populärmusik„, heißt es in der IMDb, in welcher der Film immerhin eine Bewertung von 6,8/10 erhält.

Das ist für eine deutsche Komödie (nicht bloß für eine solche aus der NS-Zeit) gar nicht so wenig. Einen Wikipedia-Eintrag gibt es überraschenderweise nicht, sodass ich nicht, wie bei vielen anderen Filmen, den Bogen zwischen meiner damaligen Rezeption und der heute meist beachtlichen Informationsfülle bezüglich älterer Filme schlagen kann. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Theo Lingen den Populärmusik-Komponisten gespielt hat, und falls der seinerzeit viel beschäftigte Regisseur Georg Jacoby, der zahlreiche Lustspiele zu verantworten hat, darunter auch bekannte Werke wie „Die Frau meiner Träume“ mit Marika Rökk, ihn richtig eingesetzt hat, ist seine Darstellung vermutlich das größte Plus des Films.

Cineasten ist Magda Schneider, die Mutter von Romy Schneider, was ihr Schaffen in jener Zeit angeht, vor allem durch die weibliche Hauptrolle in Max Ophüls‘ „Liebelei“ (1933) bekannt, der zu den frühen Meisterwerken des kurz darauf nach Frankreich emigrierten Regisseurs zählt. Das erinnert mich daran, dass ich mir diesen Film zum Anschauen notieren muss.

TH

© 2021, 1989 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

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