Planet der Affen (Planet of the Apes, USA 1968) #Filmfest 520.1 #Top250

Filmfest 520.1 Cinema – Concept IMDb Top 250 of All Time (67)

Planet der Affen ist ein Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1968 von Franklin J. Schaffner mit Charlton Heston in der Hauptrolle. Die Handlung basiert auf dem Roman La Planète des singes (deutscher Buchtitel: Der Planet der Affen) aus dem Jahr 1963 von Pierre Boulle.

Zusatztext (2021)

Es wird zu einer etwas ausführlicheren –> Rezension (Filmfest Cinema 520.1) kommen, die im Jahr 2017 verfasst wurde. Mittlerweile wurde der Affenzirkus ja erneut fortgeschrieben, weil die Originalideen dem Blockbusterkino langsam ausgehen. Die Bewertung von 8/10 aus dem Jahr 1988 wird der Film bei der erweiterten Rezension halten, eher noch etwas ausbauen können. Dass der Chef der 20th Century Fox, die den Film produziert hat, behauptete, dies sei kein politischer Film, wirkt auf seine Weise schon wieder witzig, denn kaum je hat ein Film, der im weitesten Sinn dem Genre SF, im engeren aber dem dystopischen Film zuzurechnen ist, so umfassend ein affiges und sehr treffendes Porträt menschlichen Verhaltens und aller Zivilsationsfails, die wir uns gönnen, angelegt. Äußerst effektvoll ist dabei, dass die Affen zwar intelligent sind, aber noch nicht die technische Stufe Entwicklung der Menschheit erreicht haben. Angeblich sei dies der Tatsache geschuldet, dass man die Produktionskosten in Grenzen halten wollte, aber das wirkt nicht ganz schlüssig: Man hätte die Affen ja in „Normalsetting“ für Gegenwartsfilme stellen können. Ihre Dorfkultur wirkt aber, ähnlich wie im Western, durch das Archaische erst richtig prägnant, in seiner Mischung aus entstehender Intellektualität, die aber bestimmte Grenzen nicht überschreiten kann und besonders scharf auf die Zeit der Religionsstiftungen rekurriert, bei gleichzeitig noch recht primitiven materiellen Bedingungen.

Dadurch erhält der Film eine sehr interessante weitere Ebene: Wir sind technisch bei Weitem vorangekommen, aber die Ideen, die unsere Weltanschauung bestimmen, sind Jahrtausende alt und werden von vielen unhinterfragt in eine Zeit übernommen, die aufgeklärt sein und wenigstens in der Lage sein sollte, diese Anschauungen weiterzuentwickeln, um sie den so offensichtlichen Erfordernissen und Erkenntnissen unserer Zeit anzupassen. Mutiger wäre es freilich, die Gesellschaft neu zu denken, aber wer möchte das verlangen von Menschen, die geistig größtenteils auf dem Niveau der nunmehr auf der Erde herrschenden Zivilisation in „Planet der Affen“ stehengeblieben sind?

Gemäß dieser Aufzählung: IMDb Top 250 ► Alle aktuellen und ehemaligen Filme der Topliste der weltweit größten Filmdatenbank – Liste von BaltiCineManiac (moviepilot.de) stand „Planet der Affen“ in den Jahren 2002 bis 2012 auf der Liste der 250 besten Filme aller Zeiten der IMDb und trägt bei uns innerhalb des Konzepts, alle Filme, die je in dieser Liste enthalten waren, im Laufe der nächsten Jahre zu rezensieren, die Nummer 67. Die aktuelle durchschnittliche Bewertung der IMDb-Nutzer:innen entspricht mit 8/10 der meinen aus dem „Internationalen Filmverzeichnis Nr. 8“ aus dem Jahr 1989.

Nachdem wir gerade „2001“ auf dem Filmfest vorgestellt haben, folgt schon der zweite Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1968, der es in die Top 250 der IMDb geschafft hat. Hatte, muss man in diesem Fall sagen, denn ganz reicht es derzeit für „Planet der Affen“ nicht mehr, obwohl seine Rezeption weiterhin sehr positiv ist. Mehr in der –> Rezension.

Handlung (und zum weiteren Inhalt): Wikipedia.

Der Astronaut [George, A. d. Verf.] Taylor ist in einem Raumschiff im Weltraum unterwegs und spricht gerade seinen letzten Logbuch-Report auf Band, bevor er sich zu den mitfliegenden Astronauten Landon, Dodge und Stewart in den künstlichen Tiefschlaf begibt. Obwohl sie die Erde des Jahres 1972 erst vor sechs Monaten verlassen haben, schreibt man dort inzwischen aufgrund der Zeitdilatation bei annähernder Lichtgeschwindigkeit das Jahr 2673. Taylor gibt an, dass er die Erde des 20. Jahrhunderts ohne Bedauern verlassen habe, und kritisiert die Menschheit, die sich in Kriegen gegenseitig umbringe.

Als die Crew ein Jahr später, 18 Monate nach Verlassen der Erde, im Erdenjahr 3978 wieder aus ihrem Tiefschlaf erwacht, ist das Raumschiff gerade auf einem unbekannten Planeten in einen See gestürzt und versinkt gerade. Wegen eines Defekts der Tiefschlafkammer ist die Astronautin Stewart tot und ihr Körper mumifiziert. Die drei Überlebenden können sich mit einer Notausrüstung in ein Schlauchboot retten und darin an Land schwimmen. Als Landon dort eine kleine Flagge der Vereinigten Staaten errichtet, kann Taylor darüber nur lauthals lachen.

Nach dem Durchqueren einer Wüstenlandschaft kommen sie an seltsamen Gebilden vorbei, die wie Vogelscheuchen aussehen, und entdecken dahinter eine Oase mit Wasser. Als sie im Wasser ein Bad nehmen, werden ihnen die Ausrüstung und ihre Kleidung gestohlen. Bei der Verfolgung der Diebe geraten sie auf eine Gruppe primitiver und stummer Humanoiden, die auf der Suche nach Nahrung ein Maisfeld plündern. Plötzlich stürmen Horden von aufrecht gehenden, sprechenden und teilweise auf Pferden reitenden, bewaffneten Gorillas heran und machen Jagd auf die Menschen. Dabei wird Dodge erschossen, Landon bewusstlos geschlagen und Taylor mit einer Schusswunde am Hals gefangen genommen.

Zusammen mit anderen gefangenen Menschen, einschließlich einer Frau namens Nova, wird Taylor in die Stadt der Affen gebracht. Wegen der Verletzung seines Kehlkopfes kann Taylor zunächst nicht sprechen und wird wie alle Menschen in Käfigen gehalten. Man erfährt, dass die Menschen früher von den Affen als Haustiere gehalten wurden, da sie aber nicht zu zähmen waren, wurde dies vom Gesetzgeber verboten.

Taylor trifft auf die „Tier“-Psychologin Dr. Zira, die mit dem Archäologen Dr. Cornelius verlobt ist. Die beiden Schimpansen sind sehr an den Menschen interessiert: Zira will beweisen, dass die wilden Menschen gezähmt werden können, und auch Cornelius wünscht sich weitergehende Forschungen in Bezug auf die Menschen. Der Orang-Utan Professor Zaius hält hingegen nichts davon und verweigert dies in seiner Funktion als Minister für Wissenschaft und zugleich oberster Verkünder des Glaubens. Cornelius hatte einst bei einer Expedition in die sogenannte „verbotene Zone“ Spuren einer bislang unbekannten, alten Kultur entdeckt und die Theorie aufgestellt, dass die Affen von einer niederen Art von Primaten – möglicherweise von den Menschen – abstammen könnten. Er darf dies jedoch nicht mehr öffentlich vertreten, da Zaius diese Theorie zur Ketzerei erklärt hat.

Rezension: Anni und Tom über „Planet der Affen“ (2017)

Anni: 
Na, Dr. Cornelius?

Tom: 
Hi, Dr. Zira. Nicht  so stürmisch mit der Ketzerei, wenn ich bitten darf.

Anni: Vielleicht wäre ich auch lieber „Nova“ gewesen und hätte mich auf dem Pferd an Charlton Heston schmiegen können.

Tom: Ohne reden zu können? Als Jane und mit wem auch immer als Tarzan?

Anni: Stimmt. Eine grausame Vorstellung, des wichtigsten Werkzeugs des weiblichen Teils der menschliche Spezies beraubt zu sein, das soziale Interaktion erst richtig in Schwung bringt.

Tom: Und für viel Verdruss sorgt. Wer andere nicht beschimpfen oder beleidigen kann, ist besser dran. Allerdings kommt die Zivilisation auch nicht recht voran.

Anni: Es wurde höchste Zeit, dass wir uns den Film angeschaut haben – und es gibt ja noch vier Fortsetzungen aus den 1970ern und seit 2011 schon wieder eine neue Trilogie. Der Affenstaat hat  etwas Faszinierendes.

Tom: Und der Film passt so gut in seine Zeit, weil er politisch hinterfragt – wäre er ein paar Jahre später entstanden, hätten die Bosse des Studios 20th Century Fox den politischen Content wohl auch nicht mehr abgestritten, dabei ist er schon beinahe zu offensichtlich. Allein das Ende mit der zertrümmerten Freiheitsstatue sagt genug. Aber auf der Ebene des Affenstaates ist die Sache nicht so einfach. Ich finde den Film philosophisch und politisch sogar ziemlich komplex. Weil er nicht eine reine Anklage gegen Rassismus, Intoleranz im Sinn der Religion, Wissenschaftsfeindlichkeit undsoweiter ist. Sondern weil dahinter die Möglichkeit steckt, dass einiges davon zum Schutz der eigenen Zivilisation gerechtfertigt sein könnte. Als Professor Zaius Taylor verabschiedet, wird das Dilemma am deutlichsten.

Anni: Also, der Film wendet sich gegen Rassismus, gegen Sklaverei, die Affen gehen mit den Menschen um wie einst die Weißen mit den Afrikanern, als sie dies einfingen, über die Meere brachten, als Sklaven verwendeten und natürlich, wie Menschen mit allen vorgeblich niederen Lebewesen umgehen und sich selbst zu den Herren der Schöpfung erklären. Wie es in der Bibel steht, so steht es in den „Rollen“ der Affen-Theologie. Und natürlich sind die Affen untereinander nicht gleich, sondern haben ein Kastensystem. Im zweiten Film, da haben wir ja schon kurz reingeschaut, wird das noch stärker ausgespielt. Da bewegen sich die Affen auch mehr, wie man es Affen zurechnet. Und der Film wendet sich gegen Inquisition aus politisch-religiösen Gründen, wie das im Grunde rechtsfreie Tribunal gegen die jungen, wissbegierigen Schimpansen erläutert.

  • Während der Szene des Untersuchungsausschusses kann man beim Tribunal (dem drei Affen vorsitzen) sehen, wie jeweils einer von ihnen die Augen, die Ohren und den Mund zuhält, was eine Anspielung auf die Drei Affen ist, die nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören und nichts (Böses) sagen (Wikipedia).

Und der Kreationismus stellt sich gegen die Evolutionslehre. Man glaubt ja kaum, dass das in den USA wirklich ein Thema ist, dass man, um das eine zu verteidigen und die Bibel wörtlich zu nehmen, das andere ablehnen muss. Aber in „2001“ wird der Kreationismus ja auf eine andere Weise bestätigt: Damit die Affen auf diesem Planeten sich endlich weiterentwickeln, bekommen sie von einer außerirdischen Kultur gezeigt, wie man simple Werkzeuge natürlichen Ursprungs einsetzt, um Artgenossen eins über die Rübe zu ziehen.

Tom: Ja, aber dieser Affenstaat ist wirklich diffizil. Denn implizit wird die überwachende Herrschaft der Orang-Utans am Ende dadurch gerechtfertigt, dass all ihre Verbote dazu dienen sollen, dass die Gemeinschaft erfährt, wie hoch man eine Zivilisation wirklich entwickeln kann und was dann mit ihr passiert. Was also mit ihr geschieht, wenn die technischen Skills sich immer mehr entwickeln, die Ethik aber nicht Schritt hält, sodass man immer dichter und häufiger an der selbst ausgelösten Apkolypse entlangschrammt – und sie letztlich auslöst, wie der Schluss belegt, der ja wohl auf einen Atomkrieg hinweist, welcher dann die Todeszone bedingt. Das heißt also, die Weisen unter den Affen beschützen ihre Population auch davor, sich auf diese Weise weiterzuentwickeln. Im Film kommt das noch stärker heraus als im Buch, denn dort waren die Affen technisch fortgeschrittener und konnten etwa das, was die Menschen zur Zeitpunkt der Entstehung des Buches auch konnten, während es im Film wirkt, als würde die Herrscherkaste in bestimmten Bereichen die Entwicklung stark bremsen. Nicht auf allen Gebieten jedoch, wie die modernen Schnellfeuerwaffen zeigen. Also dort, wo für dienlich erachtet, wird durchaus eine Annäherung an den technischen Stand der Menschen zugelassen. Und das ist sinnigerweise dort, wo es darum geht, die vagabundierenden, die Ernte vernichtenden überlebenden Menschen in Schach zu halten.

Anni: Das Klassenystem, die Ungleichheit und Intransparenz der Gesellschaft der Affen wird also durch eine externe Bedrohung gerechtfertigt. Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Soll es ja wohl auch. Die Bedrohung ist im Grunde die Erkenntnis, dass es einmal eine weit höher entwickelte menschliche Zivilisaiton gab, die sich selbst vernichtet hat. Der Film ist Dystopie und Utopie in einem, wenn auch mehr Ersteres. Die Dialoge sind allerdings eher einfach, was den Vorteil hat, dass die vielen Anspielungen so klar auf der Hand liegen. Was zu dem sehr diffizilen Gesamteindruck beiträgt ist, dass mit Taylor nicht etwa ein klassischer Held die Hauptrolle spielt, sondern dass Charlton Heston einen Typ verörpert, der zynisch ist und auf seine Weise genauso überheblich den Affen gegenüber wie diese gegenüber der niederen Menschen, die am Rande ihrer Zivilisation leben. Dass er sich am Ende so wundert, was mit der Menschheit des uns bekannten Zuschnitts passiert ist, hat mich dann wieder etwas gewundert, denn sein Zynismus müsste es doch innerhalb seines Erwartungsbereichs liegen lassen.

Tom: Selbst Zyniker hoffen ja doch, dass alles nicht so schlimm ist, wie sie selbst es sehen und wollen auch den Widerspruch seitens der Idealisten und vielleicht ein paar, die nicht nachgedacht haben, auf ihre Seite ziehen – und sich wichtig nehmen dürfen, versteht sich. Es ist doch eine besondere Ironie, dass der einzige von der Besatzung des Raumschiffs, der überlebt, derjenige ist, der zwar die Menschen auch kritisiert und ihr Tun hinterfragt, aber selbst eine Persönlichkeitsstruktur aufweist, die durchaus noch herrische und kriegerische Züge trägt und der davon profitiert, dass wissbegierige Schimpans_innen wie Dr. Zira und Cr. Cornelius ihm einen gewissen Raum geben, damit er sich ihnen mitteilen kann. Dass die Affen und die Menschen, wenn sie denn mal miteinander ins Schreiben und Sprechen kommen, tatsächlich dieselbe Sprache haben, vereinfacht die Dinge natürlich ungemein, ansonsten wäre der Film auch an einer Stelle kompliziert geworden, die nicht viel Neues erbracht hätte. Kommunikationsprobleme zwischen den Spezies sind ja dadurch hinreichend erläutert, dass die Menschen nicht sprechen können.

Anni: Der Film ist also eine Art Doppel-Spiegel. Zum einen wird gezeigt, was die Menschen irgendwann anrichten werden, und wer wollte angesichts der Entwicklung der letzten Jahre bestreiten, dass das alles andere als unwahrscheinlich ist, und gleichzeitig sieht man in der Gesellschaft der Affen viele menschliche Verhaltensweisen, die genau in diese Richtung geführt haben. Da die Affen aber technisch nicht so weit entwickelt sind und untereinander auch eine ziemlich strikte Ordnung einhalten, richten sie nicht solchen Schaden an. Die Menschen sind ja auch nur dank ihrer hohen Fertilität noch nicht ausgestorben, die sie alle natürlichen und selbstgemachten Katastrophen, vor allem Letztere, hat überstehen lassen. Auf viele Fragen gibt der Film keine eindeutige Antwort, das macht ihn so bemerkenswert. Er kennt sie oder könnte sie geben, hält sich aber mit Empfehlungen zurück.

Tom: Was den Eindruck des Films mitbestimmt, ist die sehr moderne visuelle Gestaltung mit den schnellen, subjektiven Kamerafahrten, die vor allem in den Actionszenen im Feld eingesetzt werden oder wenn Taylor flieht. Typisch für einen Film der 20th Century Fox, dass die Gestaltung insgesamt hochwertig wirkt, auch die Affenkostüme und -Masken sind ja legendär geworden und es ist erstaunlich, wie gut die Mimik der Darsteller mit diesen Masken funktioniert und auf Gesten und Bewegungen abgestimmt ist. Ein Kracher ist auch die atonale Filmmusik von Jerry Goldsmith, der für einen Oscar nominiert wurde. In ihr wurden traditionelle Elemente und solche der Zwölfton-Musik von Arnold Schönberg miteinander verbunden, sodass sich ein expressiver und, wie sich eine Kritik ausdrückt, die Fremdartigkeit der Szenerie gut untermalender Score entsteht. Für mich einer der besten SF-Filme überhaupt, ich gebe 9/10.

Anni: Da bin ich – fast – bei dir und ich weise mal noch auf den ebenfalls 1968 entstandenen „2001“ von Stanley Kubrick hin. Zwei komplett unterschiedlich wirkende Konzepte und Optiken, aber ein Revival des SF auf einer hohen Ebene. Und wie z. B. der Western lässt sich der SF ja gut verwenden, um politische Botschaften indirekter zu transportieren oder sie sogar negieren zu können, wie man das seitens der Veratnwortlichen bei „Planet der Affen“ getan hat, als wenn man aktuelle, reale Vorgänge hätte aufgreifen müssen. Es war damals, während der Vietnamkrieg in vollem Gang war, auch wohl unmöglich, schon direkt auf seine apokalyptische Wirkung hinzuweisen, Filme dazu kamen erst gegen Ende der 1970er auf. Von mir 8,5/10. Ich hätte vielleicht auch 9 gegeben, wenn ich nicht genau das, was du gesagt hast, nämlich, dass die gesellschaftlichen Restriktionen, denen die Affen seitens ihrer Führung unterzogen werden, auch als Schutzmaßnahmen interpretiert werden können. Ich glaube immer noch an die Erziehung zur echten Demokratie, die solche Beschränkungen nicht braucht – nur wird diese Erziehung nirgendwo angegangen und verfestigt sich dadurch nicht, sodass sie ein höherer Ethik münden kann.

Tom: Und jetzt frag dich, warum das so ist und ob die einerseits zynische und wegen der Erkenntnis, dass das nicht gehen wird, das menschliche Tun auf eine eher zentral diktierende Form begrenzende Variante nicht zur Arterhaltung besser ist. Ich sehe nur, dass wir technisch alles machen, was geht, aber uns nicht die entsprechenden Verhaltensregeln zu geben in der Lage sind, die zum verantwortungsvollen und langfristig die Zivilisation und die Ökologie der Erde erhaltenden Umgang mit dieser Technik unbedingt notwendig wären.

Anni: Dafür ist gute Politik da. Wir schaffen das.

Tom: Schade, dass diese Rezension nicht mehr während des aktuellen Wahlkampfs erscheinen wird.

87/100
 

Kursiv: Wikipedia

© 2021, 2017, 1989 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Regie Franklin J. Schaffner
Drehbuch Michael Wilson
Rod Serling
Produktion Arthur P. Jacobs
Musik Jerry Goldsmith
Kamera Leon Shamroy
Schnitt Hugh S. Fowler
Besetzung

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