Digitale Lebensqualität im Vergleich | Newsroom | Wirtschaft Wandel | Digitale Infrastruktur, Kosten, Service

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Sie haben sicher nicht vermutet, Deutschland sei führend bei der digitalen Lebensqualität. Ist es auch nicht. Immerhin rangiert es aber unter den Top 10 weltweit, wobei es gegenüber der vorhergehenden Version der Untersuchung sieben Plätze gewinnt.

Das geht aus einer von Statista zur Verfügung gestellten aktuellen Grafik hervor. Die neue Regierung, die sich das Digitalprojekt auf die Fahnen geschrieben hat, hat dennoch einiges zu tun, denn von der digitalen Lebensqualität hängt auch die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu einem gewissen Grad ab, die für Deutschland immer noch relativ wichtig ist. Offenbar wird sie in den Folgejahren aber auch von Anstrengungen profitieren, die bereits in die Wege geleitet wurden, wie die Verbesserung der deutschen Platzierung schon vor dem Antritt der neuen Regierung belegt.

In einer aktuellen Grafik zeigt Statista, wer Digitales wirklich gut kann, wir empfehlen aber auch, die Studie etwas näher anzuschauen, auf welche die Grafik sich bezieht und die sehr interessante Einzelaufschlüsselungen beinhaltet und auch das Fazit, dass alle unter den Besten auch Schwächen aufweisen. Niemand ist perfekt, gilt auch für die Digitalausstattung eines jeden Landes, doch ist dies kein Grund, nicht weiter an Verbesserungen zu arbeiten. Angesichts der hohen Inflationsrate in Deutschland sind aber gerade auch Faktoren wie günstige Preise für Internetanschlüsse wichtig, und da sieht es noch recht gut aus.

Begleittext von Statista:

Deutschland belegt im Digital Quality of Life Index 2021 den neunten Platz und kann sich somit gegenüber dem Vorjahr um sieben Plätze verbessern. Vor allem die gute Qualität des Mobilen Internets, die Bezahlbarkeit eines Internetanschlusses und eine starke Infrastruktur für Künstliche Intelligenz befördern die Bundesrepublik in diesem Jahr in die Top 10. Weniger überzeugend sind hierzulande Breitbandgeschwindigkeit (Platz 82) und -stabilität (Platz 59). Insgesamt besteht für Deutschland in Sachen Digitalisierung im Vergleich zu anderen europäischen Nationen noch immer deutlicher Nachholbedarf, wie die Statista-Grafik zeigt.

Dänemark schneidet in dem von Surfshark erstellten Ranking erneut am besten ab. Als einziges Land erreicht unser Nachbar im Norden einen Indexwert von mehr als 0,8. Komplettiert werden die Spitzenränge von Südkorea und Finnland. Korea zeichnet sich durch seine überragende Internetqualität aus – hier belegt das asiatische Land den ersten Platz. Finnlands Stärke liegt in der Infrastruktur und E-Governance-Services.

Der Surfshark Digital Quality of Life Index misst die Qualität des digitalen Lebens in 110 verschiedenen Ländern weltweit und berücksichtigt dabei Faktoren wie Internetqualität und –bezahlbarkeit sowie digitale Infrastruktur, Sicherheit und Verwaltung. Dabei werden die Faktoren in Relation zu wirtschaftlichen Indikatoren wie BIP, Durchschnittsgehalt und Preise für mobiles und Breitbandinternet gesetzt. Der errechnete Wert liegt zwischen 0 und 1 – dass kein Land einen Wert über 0,9 aufweisen kann, verdeutlicht, dass es auch in den weit entwickelten Staaten noch Luft nach oben gibt.

TH

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