In geheimer Kommandosache (Strategic Air Command, USA 1955) #Filmfest 913

Filmfest 913 Cinema

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In geheimer Kommandosache (im Original Strategic Air Command) ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Anthony Mann aus dem Jahr 1955. Das Drehbuch basiert auf einer Erzählung von Beirne Lay jr. Die deutsche Erstaufführung fand am 7. Oktober 1955 statt.

„SAC“ ist einer der beiden Film aus der Zusammenarbeit von Superstar James „Jimmy“ Stewart mit dem Regisseru Anthony Mann, die noch auf meiner Wachtlist standen. Der andere ist „Die Todesbucht von Louisiana“, den ich zwar einmal mit ca. 15 Jahren gesehen habe, seitdem aber nicht mehr. Die bekanntesten Werke von Mann und Stewart, die sie zusammen inszeniert haben, sind Western, von denen wiederum „Winchester 73“, der erste davon, vielen als der beste gilt. Unter Manns Regie hat Stewart aber auch Glenn Miller gespielt, ein Jahr vor „SAC“ und damit seine Reihe der Darstellung großer Persönlichkeiten begründet, die 1957 in seiner Verkörperung von Charles Lindbergh gipfelte. Warum die Mitwirkung von Stewart in Fliegerfilmen so viel Sinn ergibt und vieles mehr erklären wir in der – Rezension.

Handlung

Zu Beginn der 1950er Jahre ist Dutch Holland Reserveoffizier der US Air Force. Er wird in den aktiven Dienst gerufen und soll Nuklearbomber vom Typ B-36 und B-47 für das Strategic Air Command (SAC) fliegen. Seine Dienstzeit soll 21 Monate betragen. Hollands Problem ist, dass er ein hochbezahlter Profi-Baseballer bei den St. Louis Cardinals ist. Zudem haben sich die Anforderungen an Piloten seit dem Zweiten Weltkrieg, als Holland noch Pilot einer B-29 war, sehr geändert.

Als Holland auf der Luftwaffenbasis Carswell auftaucht, trägt er Zivilkleidung, weil seine Uniform veraltet ist. Der Kommandeur des SAC, der jähzornige General Hawkes, ist verärgert. Holland fliegt viel und hat bald seine eigene B-36-Mannschaft. Er hat Freude an seiner Arbeit und an der Rolle des SAC im Kalten Krieg. Seine Frau Sally ist hingegen unzufrieden, denn ihr machen die Fluggefahren und die lange Abwesenheit ihres Mannes zu schaffen. Trotz dieser Vorbehalte bezeichnet sie sich als glücklich, solange sie mit ihrem Mann zusammen ist.

Bei einer Notlandung in Grönland wird Holland an der Schulter verletzt. Trotzdem ist er in General Hawkes Achtung gestiegen. Sein neuer Auftrag beinhaltet Flüge mit der neuen B-47 auf der Luftwaffenbasis MacDill in Florida. Dabei fliegt Holland über St. Petersburg (Florida), wo seine Baseball-Mannschaft gerade ihr Trainingslager absolviert. Holland wird zum Colonel befördert und so entscheidet er sich, seinen Dienst bei der Air Force bis zum offiziellen Ende abzuleisten und danach wieder ins Baseball-Team zurückzukehren.

Bei einem Nonstopflug von MacDill zur Luftwaffenbasis Kadena auf Okinawa macht sich die Verletzung, die sich Holland bei der Notlandung zugezogen hat, bemerkbar. Sie ist schwerer als befürchtet, denn er kann nicht mehr fliegen und die Weiterführung seiner Baseball-Karriere ist ebenso unmöglich. General Hawkes ist sicher, dass Holland ein guter Team-Manager wäre, so dass Holland zum Schluss die Air Force verlässt. 

Rezension

„Ein Film, der für die Notwendigkeit der nationalen atomaren Verteidigungsbereitschaft wirbt und neben einer sentimentalen Liebesgeschichte als Höhepunkte aufregende Flugaufnahmen und technische Details zu bieten hat.“ – Lexikon des internationalen Films [1]

„SAC“ wird von den Nutzer:innen der IMDb aktuell mit durchschnittlich 6,3/10 bewertet. Das ist eine ganze Ecke weniger als bei den Western von Mann und Stewart, die alle über 7 liegen, bis zu 7,8 für „Winchester 73“. Die höchsten Noten bekommen übrigens „Vertigo“, „Das Fenster zum Hof“ und „Ist das Leben nicht schön“, alle über 8/10 und in der IMDb Top 250 vertreten. Stewarts Vermächtnis, denn er war u. a. ein herausragender Capra- und Hitchcock-Darsteller. Für mich ist er ein Lieblingsschauspieler, obwohl ich seine politische Einstellung nicht teile oder geteilt haben würde, lebte er noch:

James Stewart war als konservativer Republikaner bekannt, der unter anderem Richard Nixon und vor allem Ronald Reagan bei öffentlichen Auftritten unterstützte. Sein Freund Henry Fonda war hingegen liberaler Demokrat. Nach einem Streit beschlossen beide, nicht mehr über Politik zu diskutieren.

Ein ähnliches Szenario wie bei John Wayne und Kirk Douglas, das allerdings nicht aus einer Freundschaft resultierte, sondern aus ihrer Zusammenarbeit vor der Kamera von „The War Wagon.“ Warum sollte sich die politische Landschaft der USA nicht in Hollywood spiegeln, das Anfang der 1950er diesbezüglich seine tiefsten und besten Stunden erlebte, als die Kommunistenhetze unter der Leitung von Senator McCarthy Denunziantentum und Widerstand zugleich hervorbrachte. Stewart war aber darüber hinaus der höchstdekorierte Hollywoodstar aller bisherigen Zeiten, einer der ersten, der gegen die Nazis in den Zweiten Welktrieg zog, ohne Rücksicht auf seine Karriere, und zu dem Zeitpunkt, als „SAC“ gedreht wurde, Brigadegeneral der Reserve war. Und er diente in der Luftwaffe damals noch US Army Air Corps, weil die Luftwaffe bis nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs keine eigene Teilstreitmacht war. Stewart war Bomberpilot und flog ca. 20 Feindeinsätze. Den Wandel der Luftwaffe zur heutigen Air Force zeigt der Film und Stewart war ein absoluter Unterstützer der Air Force. Authentischer hätte man diesen Werbefilm für die Air Force nicht besetzen können, zumal Stewarts wahres Alter und das seiner Figur in etwa übereinstimmen.

Was vor allem Militärliebhaber und Flugfans besonders schätzen, ist der Realismus des Films, die fantastischen Flugaufnahmen inbegriffen, die von maximaler Unterstützung dieses Werbefilms für die atomare Abschreckung aus der Luft durch die Streitkräfte künden. Man kommt aus dem Staunen wirklich kaum heraus, denn nie wieder hat es einen größeren Bomber als die anfangs im Vordergrund stehende B-36 gegeben, die nicht weniger als sechs Kolbenmotoren und in der hier gezeigten Version bereits die vier zusätzlichen Strahltriebwerke hatte, die schon zur B-52 überleiteten und den Riesenvogel etwas wendiger machen und ihm zu mehr Beschleunigung beim Start verhelfen sollten. War ein so großes Flugzeug wirklich notwendig, um Atombomben zu transportieren? Nein. Die Entwicklung begann bereits zu Beginn der 1940er, als die Amerikaner fürchteten, Nazideutschland würde Großbritannien erobern und den Amerikanern würde dadurch die Basis für Einsätze in Europa fehlen. Das Flugzeug musste also eine gigantische Reichweite von 16.000 Kilometern haben, um Nonstop von den USA nach Europa und zurück fliegen zu können. Inklusive Einsatz mit Bombenabwurf. Die Maschinen werden im Flug und auch von innen detalliert gezeigt, inklusive ihrer Verbautheit, die durch den Kriechtunnel demonstriert wird, durch den man musste,  um zwischen den Kabinen für die einzelnen Mannschaftsteile zu wechseln.

Die B-36 hatte zu Beginn große Probleme mit Triebwerksbränden und anderen Fehlfunktionen. Technische Ursachen waren die schlechten Kühlungseigenschaften der Propellertriebwerke in der dünnen und damit wenig wärmeaufnahmefähigen Luft der großen Flughöhen. Die häufig auftretende Vereisung der Vergaser führte zu Austritten von Treibstoff, der sich häufig entzündete. Auch die starken Vibrationen der Propellerantriebe lösten Schwierigkeiten aus, ebenso die Flexibilität des langen Bugs, der sich bei Turbulenzen für die Besatzung spürbar bewegte. Die Anfangs acht Zwillings-Maschinenkanonen des Flugzeugs funktionierten unzureichend. Ihre Radarsteuerung war anfällig für Funkstörungen und es kam häufig zu Ladehemmungen. Aus diesem Grund wurde bald alle außer der Heck-Geschützstation wieder ausgebaut. Allerdings sollte sich das Flugzeug ohnehin nicht primär kämpfend gegen Jagdflugzeuge verteidigen. Vielmehr wurde darauf gesetzt, dass Jäger in der Flughöhe der B-36 kaum operieren und Ziele bekämpfen konnten. Zudem sollte der strategische Bomber, insbesondere in der schnelleren, jetunterstützten Variante, nur möglichst kurze Zeit über feindlichem Territorium bleiben müssen.[5]

Besonders aus der United States Navy kam heftige Kritik am Projekt. Als eigenes Projekt entwarf die Navy den Flugzeugträger USS United States, der als mobiler Stützpunkt für Atombomber dienen sollte. Letztendlich setzte sich die Air Force durch und bekam die B-36. Daraus entwickelte sich der Aufstand der Admirale.

Die Triebwerksprobleme der B-36 werden im Film erstaunlich offen thematisiert. Vermutlich, weil sie 1955 bereits Geschichte waren und sich die Ablösung der B-36 durch die heute noch verwendete B-52 bereits abzeichnete. Durch einen Triebwerksbrand entsteht auch die gefährlichste Situation im Film, in der Oberst Holland notlanden muss und die Maschine verlorengeht. Die Mannschaft kann aber rechtzeitig abspringen, nur der Pilot und sein Navigator werden erst später geborgen. Dabei zieht sich Holland eine Armverletzung zu, die später für seine Ausmusterung sorgen wird. Die Story des Reservisten, der aus einer vielversprechenden Karriere als Baseballspieler gerissen und wieder einberufen wird, weist Ähnlichkeiten mit Stewarts eigener Biografie auf, da er gerade auf dem Weg zu einem führenden Hollywoodstar war, als die USA 1941 in den Zweiten Weltkrieg eintraten. Diesen Weg konnte er dann allerdings so erfolgreich fortsetzen, wie es ohne die fünf Jahre beim Militär, die ihn sichtlich reifen ließen, vielleicht nicht der Fall gewesen wäre. Wenn man so will, eine Win-Win-Situation, trotz der Verzögerung von fünf Jahren.

Im zweiten Teil spielt der erste reine Strahlbomber der US Air Force, die B-47, die Hautrolle auf dem Mechaniksektor, die bereits aus der Luft betankt werden konnte. Auch dazu gibt es Aufnahmen, die bis heute vermutlich zu den besten zählen, die je für einen Spielfilm vom Einsatz der US-Streitkräfte gedreht wurden. Auch die Entwicklung dieser Maschinen ging auf einen geplanten Einsatz gegen Deutschland zurück, die ersten davon wurden aber erst 1951 als Atombomber in Dienst gestellt. Was wir sehen, ist der ziemlich krasse Start mit den 18 Hilfsraketen, die anfangs herhalten mussten, um diese ebenfalls nicht gerade leichte Maschine anzuschieben und in die Luft zu bringen. Im Film sieht man auch, dass das später nicht mehr als notwendig erachtet wurde, wohl aber die Zuhilfenahme eines Fallschirms für das Abbremsen nach der Landung. Es war eine technische Übergangszeit, das merkt man beiden Flugzeugmodellen an, in der die Macht und Herrlichkeit bis an die Grenzen getrieben wurden und die Perfektionierung des Erreichten erst einmal nachrangig schien. Die wurde sozusagen im Einsatz vorgenommen, deswegen auch die vielen Testflüge und Übungen, die man im Film sieht. Noch heute sind die USA unschlagbar darin, neue Technologien vor allem marktreif zu machen, und sie nicht, wie hierzulande, so lange detailverliebt zu verbasteln, bis die anderen schon längst die nächste Evolutionsstufe der Entwicklung verkaufen. Schön kann man diese unterschiedlichen Prinzipien derzeit wieder am Wettbewerb Tesla gegen die deutsche Autoindustrie studieren. Grundsätzlich haben beide Herangehensweisen ihre Vorteile. Die eine bei Technologien, die sich nur noch langsam weiterentwickeln, die andere, wenn schnell gesprungen werden muss, um an der Spitze der Entwicklung zu sein.

Ideologisch kann man über den Film eine Menge sagen. Dass die B-36 auch „Peacemaker“ hieß, war damals sicher ernst gemeint und wird im Film ebenfalls thematisiert: Dank dieser Superbomber sollte der Frieden in der Welt, die Pax Americana nach dem Zweiten Weltkrieg, erhalten werden. Die B-36 wurde niemals für Bombenabwürfe eingesetzt und innerhalb der US-Streitkräfte gibt es bis heute Richtungsstreits, die sich auf den Wert der Teilstreitkräfte beziehen, aber der „Aufstand der Admirale“, zu dem u. a. die B-36 geführt hatte, wird im Film denn doch nicht gezeigt, weil man anderes im Sinn hatte, als die Auseinandersetzung zwischen Air Force und Navy zu beschreiben. Ich kann mir gut vorstellen, wie fasziniert junge Menschen in den USA damals von den Bildern gewesen sein müssen, wie Generationen geprägt und vor allem einfache Leute für den Dienst beim Militär begeistert wurden. Was sich hinter all dem verbarg und wie schwierig die Formel Frieden durch Militärmacht 1955 schon wirkte, wie sich das alles weiterentwickelte, ist bekannt. Die Geschichte hat bisher diesem Ansatz allerdings recht gegeben, inklusive der atomaren Abschreckung und jenseits der Tatsache, dass vor allem bei der Air Force, nicht bei der Navy, die Falken angesiedelt waren, die einen Atomwaffeneinsatz aus der Luft für eine durchaus mögliche reale Option hielten. Aber weder Koreakrieg noch der Vietnamkrieg wurden so geführt, sonst wäre das alles anders ausgegangen. Wie genau, kann ich nicht sagen, aber ein Inferno wäre auf jeden Fall eine Folge des Atomwaffeneinsatzes gewesen. Für den heutigen Ukrainekrieg hat das übrigens auch eine Bedeutung: Russland wird diesen Feldzug wohl eher drangeben, als erstmals nach Nagasaki 1945 wieder eine Atombombe oder -rakete in einem Krieg einzusetzen. Friedlich ist die Welt deswegen allerdings nicht und die Amerikaner haben sich auf ihre massive Streitmacht stützen können, wenn sie überall auf der Welt auf andere Weise intervenierten, oft nicht für die Demokratie, sondern zu ihren Lasten, wenn ihnen die politische Ausrichtung einer gewählten Regierung nicht passte. Einige Jahre gab es auch Filme, die sich kritischer mit den politischen Hintergründen jener Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg befassten.

Es ergibt in diesem Fall Sinn, den Film nicht vorrangig aus filmkritischer Sicht zu betrachten, denn nur dadurch kann eine längere Rezension entstehen. Die Handlung abseits des Fluggschehens ist nämlich sehr dünn und James Stewart kann seine Spielweise hier nicht so in den Vordergrund stellen, die sehr differenzierte Charakterzeichnungen erlaubt. Sein Colonel Holland darf zwar über die Reaktivierung zunächst meckern, aber es ist keine Frage, dass die Zweifel in einem Propagandafilm irgendwann verstummen müssen. Zumindest beim Helden, der so lange fliegt, bis sein rechter Arm nicht mehr mitmacht und sogar seine Verletzung verschweigt, um weiter aktiv dabei sein zu können. Den undankbaren Part der Person, die Angst hat, dass bei einem der Einsätze etwas schiefgehen könnte, hat Hollands Frau, gespielt von June Allyson, die damals eine heute kaum nachvollziehbare Beliebtheit in den USA genoss. Ich mochte ihren Typ noch nie sehr und das hat sich auch nicht dadurch geändert, dass sie quasi Sand ins Getriebe der Militärmaschinerie steuert. Es geht nicht um politische Auseinandersetzungen, sondern einfach nur darum, dass jemand mit dem gefährlichen Job des Ehemanns nicht recht klarkommt. Man soll das natürlich nicht unterschätzen, aber der Konflikt wirkt hier künstlich und wird außerdem mit den Einsätzen dramaturgisch nicht sehr gut verzahnt.

Finale

James Stewart hat diesen Film sicherlich aus Überzeugung gemacht, aber gilt das auch für Regisseur Anthony Mann, der sich z. B. in den Western mit Stewart darin hervortat, genau hinzuschauen und anhand exemplarischer Situationen Allgemeingültiges zu destillieren, den menschlichen Charakter betreffend, Wandlungen wie die des einsamen Wolfes, der Enttäuschung und Schicksal erlebt hat und im Verlauf des Films in die Gesellschaft zurückfindet. Gleich drei aufeinanderfolgende Western der beiden spiegelten das in hübsch erzählten Variationen: „Meuterei am Schlangenfluss“ (1952), „Nackte Gewalt“ (1953) und „Über den Todespass“ (1954). Diesbezüglich war Mann bei „SAC“ stark eingeschränkt, weil der Held auch zu Beginn eine durchweg positive Figur sein musste und natürlich, weil es galt, den Glanz und die Herrlichkeit der USAF zu vermarkten. Auch wenn der Film mit James Stewart großartig besetzt ist, geht die Dominanz der Flugschau aber schon zulasten der Nebenfiguren, die Mann sonst auch viel besser konnte, geht zulasten eines breiteren Panoramas an menschlichen Verhaltensweisen, das einen Film erst lebendig und farbkräftig macht.

Die Farben des Vistavision-Produkts (ein mittleres Bereitwandformat, das hervorragend mit den heutigen 16:9 Fernsehern korrespondiert) von Paramount sind für damalige Verhältnisse erstklassig, Die Story ist allerdings ziemlich schwach und außer Stewart glänzen die Schauspieler kaum. Auch er kann nicht alles zeigen, was er draufhat. Aber wer erwartet von einem fast zwei Stunden langen Werbefilm schon etwas anderes als fast zwei Stunden Minuten Werbung? Btw.: Die Mann-Stewart-Western waren auch deshalb so schön verdichtet, weil sie ihre Geschichte in konzentrierten 90 Minuten abspulten. Für unsere Stewart-Mann-Anthologie war der Film wertvoll, außerdem ist er ein tolles Zeitdokument, zu dem man sich Hintergrundinformationen für das besorgen sollte, was an Militärischem gezeigt wird. Ich glaube, weniger Punkte habe ich bisher noch für keinen Film von James Stewart vergeben. Aber am Ende zählt das Filmische. Ob die Wertung auch eine politisch bedingte Rücksetzung des rein filmischen Ergebnisses beinhaltet? Kann ich selbst gar nicht so genau sagen. Ein paar Punkte vielleicht, aber auf der häufig anzutreffenden Zehn-Stufen-Skala wäre auf jeden Fall eine 6/10 herausgekommen.

58/100
© 2023 Der Wahlberliner, Thomas Hocke (Entwurf 2022)

Regie Anthony Mann
Drehbuch Valentine Davies
Beirne Lay jr.
Produktion Samuel J. Briskin
Musik Victor Young
Kamera William H. Daniels
Schnitt Eda Warren
Besetzung

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