Am Tag der wandernden Seelen – Tatort 1270 #Crimetime Vorschau Das Erste 05.05.2024, 20:15 Uhr #Tatort #Berlin #Bonard #Karow #RBB #Seelenwanderung

Crimetime Vorschau – Titelbild © RBB / Provobis, Britta Kehl

Am Tag der wandernden Seelen ist ein Fernsehfilm aus der Krimireihe Tatort. Der vom RBB produzierte Beitrag ist die 1270. Tatort-Episode und soll am 5. Mai 2024 im SRF, im ORF und im Ersten ausgestrahlt werden. Es ist der 18. Fall des Berliner Ermittlers Robert Karow und der zweite gemeinsame Fall des Ermittlerteams Karow/Bonard.[1]

Der Film nimmt die vietnamesische Community von Berlin in den Blick. Wer an Berlin denkt, denkt nicht zuerst an sie, wenn er nicht hier wohnt, und selbst dann vielleicht nicht, wenn er nicht in bestimmten Vierteln von Ostberlin großgeworden ist. Dort stammt sie aber her: Die Vietnamesen, die es in Berlin gibt, haben ihre Wurzeln in Vertragsarbeiter:innen, die in die DDR eingewandert sind. So, wie die Vorfahren der heute aktiven türkischen Generation in der Regel als „Gastarbeiter“ und Familie in den Westen der Stadt kamen. In beiden Fällen reichen die Wurzeln der Immigration nun bis zu fünfzig oder mehr Jahre zurück.

Worum geht’s im Film?

In Berlin-Lichtenberg ist ein Mann in seinem Haus durch mehrere Messerstiche getötet worden, doch es gibt weder Einbruchsspuren noch Hinweise auf einen Raubmord. Susanne Bonard und Robert Karow finden bei ihren Ermittlungen eine versteckte Tür im Haus, die in einen Keller führt.[2]

Was zuerst nach einem gewöhnlichen Tatort aussieht, entpuppt sich für die Berliner Kommissare Robert Karow und Susanne Bonard als Ort grausamer Folter und Morde: Hans Engler hat mehrere Frauen in seinem Keller zu Tode gequält, doch das letzte Opfer hat sich gewehrt und seinen Peiniger erstochen. Die Spurensuche führt Bonard und Karow in die vietnamesische Community Berlins, eine fremde Welt, in der sie nur schwer Vertrauen zu den Menschen fassen können. Wird es den beiden dennoch gelingen, die Hintergründe der brutalen Taten aufzuklären? Die Antwort gibt der Tatort Berlin am 05.05.2024 um 20:15 Uhr im Ersten.[3]

In ihrem zweiten gemeinsamen Fall werden Susanne Bonard und Robert Karow zu einem Tatort nach Berlin-Lichtenberg gerufen. Der Tote starb in seinem Haus durch mehrere Messerstiche, doch es gibt weder Einbruchsspuren noch Hinweise auf einen Raubmord. Auch erste Nachforschungen führen ins Leere, bis Karow auf eine versteckte Tür im Haus stößt. Was die beiden Kommissar:innen dort vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ist ihr Opfer auch grausamer Täter gewesen?

Im Zuge der Fahndung nach einer flüchtigen, vermutlich traumatisierten und verletzten Person tauchen Bonard und Karow in die vietnamesische Lebenswelt Berlins ein. Sie treffen auf die Tierärztin Dr. Lê Müller aus Charlottenburg. Müller kennt den Toten von früher und weiß mehr, als sie zugibt, aber sie traut der Polizei nicht. Die LKA-Beamtin Pham Thi Mai bringt Bonard und Karow auf die Spur einer jungen Vietnamesin – ist sie die Frau, nach der sie suchen? Die Ermittlungen führen Karow zu einer Pagode in Lichtenberg, hier haben die Seelen der Ahnen ihren Platz. Das kulturelle Zentrum der Gemeinde ist jedoch akut vom Abriss bedroht. Das trifft bei Karow einen wunden Punkt. Um den herausfordernden Fall zu lösen, müssen Bonard und Karow auch emotional als Team zusammenwachsen.[4]

Unsere Betrachtung

Zum Team Karow / Bonard kann ich nichts schreiben, weil ich den ersten Film der beiden noch nicht gesehen habe. Was ich sicher sagen kann: Dass Karow im Zusammenspiel mit der ausgeschiedenen Kommissarin Rubin nicht gerade der Typ war, mit dem ich warm werden konnte. Und das, obwohl er doch (auch) einen warmen Bruder gibt. Zugegeben, ein billiger und politisch unkorrekter Scherz, aber es war auch gut, dass er eine Klischeefigur war oder ist. Da aber auch Rubin ziemlich exzentrisch wirkte, hat mir bei dem Team schlicht der Aufhänger gefehlt, der mehr als Interesse, nämlich Sympathie und Mitempfinden hätte hervorrufen können. Blieben die Episodenrollen, aber auch die waren, soweit ich es in Erinnerung habe, eher so angelegt, dass man auf Distanz blieb. Anders als bei den Vorgängern Ritter und Stark. Auch die beiden fand ich als Team nur mittelmäßig, aber zum Ende hin haben sie einige gute Krimis bestückt und hin und wieder haben die Menschen, um die sich die jeweiligen Fälle drehten, für die emotionale Anbindung gesorgt.

Der letzte Berliner Kommissar, vielleicht sogar der einzige, mit dem ich als Typ wirklich etwas anfangen konnte, war Franz Markowitz, gespielt von Günter Lamprecht, und das ist nun etwa 30 Jahre her. Damals habe ich noch keine Tatorte geschaut, aber ich kenne mittlerweile fast alle Berliner Tatorte bis zum Ende seiner Ära, habe sie mir weitgehend in den 2010ern angeschaut, u. a. ca. 2016/17, als der RBB seine alten Schinken,  und so kann man die frühen Berliner Tatorte wirklich überwiegend nennen, restauriert und dankenswerterweise mal wieder ausgestrahlt hat.

Mein Tipp ist, dass auch Corinna Harfouch ihre Kommissarin-Ffigur Bonard nicht so anlegt, dass man dahinschmilzt oder ständig angefasst ist, obwohl in dem, was ich in den Kritiken schon kurz angelesen habe, etwas in die Richtung vorhanden zu sein scheint.

Ich bin nun am meisten gespannt, wie die vietnamesische Community in Berlin gezeigt wird. Worum geht es bei dem Verbrechen? Um etwas Universelles oder traut man sich, in bestimmte Strukturen etwas mehr hineinzugehen, die für diese Ethnie genauso typisch sind wie das bei anderen der Fall ist, inklusive natürlich den deutschen Steuerhinterziehern und Betrügern und was es sonst noch gibt und damit wir diese nicht vergessen, in der unübersichtlichen Welt der OK und der Individualkriminalität. Jedenfalls wird dort, wo wir es beobachten können, weniger abgerissen als immer neu gebaut, zum Beispiel auf dem geschäftlichen Generalankerplatz der vietnamesischen Gemeinschaft im Osten, dem Dong Xuan Center. Lichtenberg ist insofern der richtige Schauplatz, als in diesem Bezirk vermutlich immer noch die meisten vietnamesischstämmigen Bewohner:innen Berlins leben. Dort, in der Herzbergstraße, ist auch das oben erwähnte Einkaufsparadies angesiedelt.

Wir haben mal etwas weitergelesen. In der Tat scheint dieses Center eine Rolle im Film zu spielen. Ob man wirklich dort drehen durfte, ist eine andere Frage und außerdem wird es spannend sein, zu sehen, ob es seinen richtigen Namen auch im Film behalten wird. Falls ja, würden wir das sogar eher problematisch finden und es würde darauf hinweisen, dass die OK in Berlin unterschiedlich behandelt wird. Was wir nicht wussten: Dass es zwischen den Vietnamischstämmigen in Berlin große Unterschied bezüglich der Herkunft zu geben scheint. Die meisten dürften aber aus Nord-Vietnam stammen, dem „sozialistischen Bruderstaat der DDR“, sie Eingangsbemerkung zu den Vertragsarbeiter:innen. Wir haben schon einen Absatz über die Clankriminalität in Berlin geschrieben, mit der auch Teile der vietnamesischen Community zugange sind. Da der Film das Thema offenbar mindestens streift, werden wir ihn hier angliedern und etwas verkürzen.

(…) Das Clanbusiness hat sich dort genauso breitgemacht wie bei anderen Ethnien. Es ist in der Familie, eigentlich immer, wo es funktioniert, das unterscheidet die heutige OK von den überwiegend deutschstämmigen Banden früherer Zeiten. Family Business ist grundsätzlich ein Vorteil, ohne hier näher auf die Gründe einzugehen.

 (…) Es fällt bei den Vietnamesen nicht so auf, weil sie grundsätzlich dezente Menschen sind, auch wenn sie dickte Autos fahren, wie man sie auch von anderen Clans kennt, vielleicht abgesehen von den ganz grässlichen Protz-Tuningkisten. Und sie breiten sich aus, haben mittlerweile auch unseren Kiez erreicht. Eine spannende Konkurrenzsituation, wenn immer mehr Geschäftsleute  etwas vom Kuchen haben wollen. Vielleicht ist die Berliner Unterflächenwirtschaft aber auch groß genug für alle und das Einzige, was hier geschäftlich tatsächlich noch hohe Wachstumsraten erzielt. Wie weit es noch tragen kann, ohne dass es zu Bandenkriegen kommt, dazu fehlt uns der Einblick. Dass die Vietnamesen so unauffällig sind, hat auch den Grund, dass es keine offensiven religiösen Implikationen gibt. Wir wussten nicht einmal, dass es in Lichtenberg eine Pagode gibt. Wenn wir uns also in einer Stadt, in der das alles unvermeidlich scheint, ein Clanbusiness aussuchen dürften, dann eher das vietnamesische, weil es nicht (auch) auf Einschüchterung basiert.

Dass es nicht „ethischer“ ist, wie auch immer man das bei der OK definieren mag, weiß jeder, der, wie wir den General-Ankerplatz der vietnamesischen Geschäftswelt im Osten der Stadt, das Dong Xuan Center, etwas näher kennt, das immer wieder Razzien wegen des Verdachts auf Menschenhandel erlebt. Auch da herrscht aber offenbar keine Gleichbehandlung, denn die Clans anderer Ethnien werden nicht auf diese massive Weise von der Staatsmacht behelligt. Der neue Berliner Law-und-Order-Senat wirkt aber ohnehin, als wenn er noch weniger gegen die OK vorgeht als die vorherigen. Die OK zu begrenzen, wo es möglich ist, ist übrigens nicht unbedingt nur eine rechte Position, sondern hat auch etwas mit Solidarität und notwendiger Grundfunktionalität einer Gesellschaft zu tun, die sozial sein will, auch ein funktionierender linksliberaler Staat kann sich eigentlich kein unendliches Ausufern der Schattenwirtschaft leisten, wenn die Demokratie nicht auch von der Seite geradezu im wörtlichen Sinne ausgehöhlt werden soll. Natürlich gibt es immer die Dualität zwischen Toleranz und Eingriffsbereitschaft, aber ein komplettes Loslassen der Kontrolle ist keine Abwägung, ist nicht progressiv, sondern zerstört die legalen Strukturen, die für eine rechtsstaatlich-verfassungsmäßige Realität unerlässlich sind.

Wer das anders sieht, nämlich anarchistisch, der sollte übrigens keine Tatorte schauen, denn in ihnen geht es ja darum, den Rechtsstaat auf der Ermittlungsebene Realität werden zu lassen.

Das war das Wort am Sonntag, nun zu den Kritiken:

An den sehr starken Einstand des Duos Bonard/Karow kann der zweite Fall sicher nicht anknüpfen, aber ein Vergleich drängt sich ohnehin nicht auf. Diese Episode hat ihren ganz eigenen, eher ruhigen Rhythmus und beleuchtet sensibel und zugleich realitätsnah ein Milieu, das es nicht so oft in die Sonntagabendkrimis schafft. Leider bleibt dabei die Spannung manchmal auf der Strecke, was auch daran liegt, dass die Fallkonstellation schnell klar ist. So entsteht eher der Eindruck einer Milieustudie als eines Kriminalfilms, die aber sehr glaubhaft die Probleme der vietnamesischen Community in Deutschland thematisiert.[5]

Eine Bewertung konnten wir aus dem Text nicht herauslesen, die nächste Stimme gibt aber immer eine solche ab:

Als Zuschauer habe ich mich gefragt: Wie arbeiten die beiden zusammen? Kann das ein gutes Team sein? Wahrscheinlich brauchen sie einfach noch mehr Zeit, um zusammenzuwachsen. Was mich erleichtert hat, ist, dass der Tatort „Am Tag der wandernden Seelen“ die Grausamkeiten, die extreme Gewalt und den Missbrauch nicht zeigt.

Die Erzählungen, die Geräusche, die Musik, die Bilder der Waffen reichen, um sich das Grauen im Kopf vorzustellen. Die Ermittlungen in der vietnamesischen Community ziehen sich teilweise in die Länge. Hier verliert der Tatort an Spannung. Einiges wirkt außerdem verwirrend. Trotzdem: Dieser Tatort geht einem noch lange nach. 3 von 5 Elchen.[6]

Ein nachgehender Tatort hätte doch vielleicht einen Elch mehr verdient, drei klingt so durchschnittlich. Nun ja, wir sind weiter auf der Spurensuche: Offenbar wird die Figur Bonard doch mit mehr Emotionen ausgestartet als der diesbezüglich schon traditionell karge Karow, dessen Gefühls-Highlight bisher wohl der Moment war, in dem Kollegin Rubin im Dienst erschossen wird. Irgendwo muss ja die Schwelle liegen, oberhalb derer man doch involviert ist.

Fortan kann man diesen düsteren Film durchaus einen Beitrag zum Thema Migration in Geschichte und Gegenwart nennen. Aber er ist vor allem ein Film über das Böse, das „immer noch ein bisschen böser ist, als man denkt“, und sich hier in massiver Gewalt gegen Frauen zeigt.[7]

Auch wichtig: Die Berliner Zeitung gibt preis, dass Corinna Harfouch sechs Tatorte als Kommissarin Bonard machen wird. Vorerst? Falls das Ende klar ist: Leider wieder vorbei, die Kontinuität, die mit Ritter und Stark immerhin einmal erreicht wurde, nach vielen ruppigen Wechseln am Tatort Berlin, die irgendwo auch den Geist der Stadt spiegelten oder wieder spiegeln, falls Bonard keine Perspektivkandidatin ist. Bei einem Krimi aus Berlin werden wir es uns künftig zur Pflicht machen, miindestens eine Stimme aus der Stadt zu zitieren. Haben wir oben getan. Lesen Sie weiter! Denn die Berliner Zeitung ist nicht nur aus Berlin, sondern aus dem Osten und dürfte sich mit der Gemeinschaft, die überwiegend aus den früheren Vertragsarbeiter:innen entstanden ist, besser auskennen als wir. Wir sehen ja nur die Fassade und lesen die Nachrichten, wir blicken nicht in die Funktionsweise der Geschäftswelt.

Der zweite „Tatort“, in dem Corinna Harfouch und Mark Waschke gemeinsam vor der Kamera stehen, ist ein Highlight der Krimireihe: Nach dem Fund einer männlichen Leiche ermitteln Kommissarin Susanne Bonard und ihr Kollege Robert Karow im Milieu der vietnamesischen Gemeinschaft in Berlin. Die Episode „Am Tag der wandernden Seelen“ (RBB / Provobis) beweist, dass von extremer Gewalt erzählt werden kann, ohne Voyeurismus zu bedienen, ohne zu verharmlosen und dabei der Perspektive und der Würde der Opfer gerecht zu werden. Außerdem sticht die respektvolle, differenzierte Darstellung der vietnamesischen Kultur und ihrer Geschichte in Deutschland hervor. Und dann ist der Film von Mira Thiel (Drehbuch, Regie) und Josefine Scheffler (Drehbuch) noch hochspannend, dabei nicht nur düster und abstoßend, sondern auch voller Empathie, herausragend inszeniert, erstklassig gespielt.[8]

Also, jetzt bin ich erst einmal geplättet. Tittelbach-TV gibt 6/6. Ich glaube, das habe ich bei einem Tatort noch nicht gesehen (oder einem Polizeiruf), sondern nur bei hochklassigen Filmen, die nicht diesem Genre zuzuordnen bzw. nicht Bestandteile einer Krimireihe sind. Unter Vorbehalt, ich kann jetzt nicht zum Beginn der Tätigkeit der Quelle zurückrecherchieren. Na bitte, Berlin, geht doch! Hoffentlich war es am Ende nicht etwas zu respektvoll, falls die OK wirklich eine Rolle spielt, denn unabhängig von der Ethnie muss der Respekt davor sich in den  Grenzen halten, die wir weiter oben angedeutet haben. Wichtig ist vor allem, dass man versucht, der Realität so nah wie möglich zu kommen, und die ist oft nicht von Respekt in seinen verschiedenen Facetten geprägt. Berlin ist hinter den Kulissen und manchmal nicht nur dahinter ein Wespennest. Da stechen auch die Medien nur ungern direkt hinein, sonst verirrt sich mal ein Schwarm in die Redaktionsstuben, ähnlich wie das bei Polizei und Justiz längst der Fall ist. Aber, siehe oben, diesen Druck nach außen baut die vietnamesische Community in der Regel nicht auf, zumindest gab es dazu  noch keine Schlagzeilen.

Etwas anderes ist der Respekt vor der Kultur eines Landes. Davon kann es, sofern sie keine Eroberungsstrategien durchführt, nicht genug geben, und es ist ja auch interessant. Wo sonst kann man sich so viele Kulturen anschauen und vielleicht auch sich näher mit ihnen befassen als in Berlin? In London oder New York, das war’s dann aber. Insofern sind wir hier auch privilegiert, es kann uns leichtfallen, unser Weltbild zu erweitern. Das erste Symbol dafür, das wir kennengelernt und direkt im Jahr unserer Ankunft hier besucht haben, war der Karneval der Kulturen. Folklore, schon klar, aber auch ein Ausdruck dieser Vielfalt und Vielgestaltigkeit, die grundsätzlich und von kriminellen, oft in ihrer Ausprägung spezifischen Faktoren abgesehen ein Plus für eine so große Stadt ist. Was bei allem auffällt: Es gibt hier unzählige Ethnien, die bisher nicht durch herausragende Leistungen beim Aufbau krimineller Vereinigungen aufgefallen sind.

Wir müssten den Film eigentlich „vorziehen“, denn immerhin hatten wir schon den einen oder anderen Kontakt in die vietnamesische Community, sind aber über deren religiöse Gebräuche kaum informiert, weil uns das Thema Religion im Allgemeinen nicht besonders berührt und in seiner Funktion als Triebmittel einer expansiven Politik suspekt ist.

Die Mindestzahl von vier Rezensionen, die wir zitieren, haben wir erreicht. Aus Gründen der kulturellen Bildung verzichten wir auf weitere Stimmen und erklären noch kurz den „Tag der wandernden Seelen“.

Der Tag der wandernden Seelen (vietnamesisch Tết Trung Nguyên) ist ein Fest der Vergebung, das in einigen ostasiatischen Ländern zum Gedenken der Ahnen und ihrer herumirrenden Geister begangen wird, wie z. B. in Vietnam, China, Taiwan, Singapur und Japan1.

Das Fest fällt auf den 15. Tag (Vollmondtag) des 7. Mondmonats1Es ist ein wesentlicher Bestandteil der Kultur in Vietnam, weil die Vietnamesen an diesem Tag ihrer Verstorbenen gedenken und ihre Dankbarkeit gegenüber ihren Vorfahren und Eltern zeigen1Sie halten Gebete für ihre Verstorbenen und andere Seelen ab, um alle ungerechten Vorwürfe gegen sie aufzulösen und ihnen zu einem guten Leben in der jenseitigen Welt von Buddha zu verhelfen1.

Obwohl es ein buddhistisches Fest ist, beschränkt es sich nicht nur auf Buddhisten, sondern wird von allen Vietnamesen gefeiert, die an die Existenz des Allmächtigen glauben: in Häusern, Industrieanlagen, Geschäftseinheiten und Regierungsgebäuden sowie Pagoden1.

An dem Vollmondtag des siebten Monats wird in Vietnam auch das Fest Vu Lan gefeiert, das Fest der kindlichen Pietät. Die beiden Feste sind nicht dasselbe, symbolisieren jedoch die Liebe und Dankbarkeit zu den eigenen Eltern sowie das freiwillige Teilen als Mensch1.

Das Fest der wandernden Seelen stammt ursprünglich aus einem uralten vietnamesischen Glauben. Dieser geht davon aus, dass die Seele eines verstorbenen Menschen ein Verfahren durchläuft, bei dem das Urteil gefällt wird, ob seine Seele, abhängig vom Verhalten des Menschen in der Welt der Lebenden, zum Himmel oder in die Hölle geschickt wird1.

Weitere Informationen 1de.wikipedia.org3mainpost.de5film-rezensionen.de6bing.com

Dank an die KI und nun wissen Sie und wissen wir Bescheid. Lassen Sie sich den Tatort nicht entgehen – wenn die von uns hochgeschätzten Tittelbacher auch nur annährend richtig liegen, dann ist die Nr. 1270 ein Muss, und das muss man doch in Berlin über einen Berliner Tatort mal sagen bzw. schreiben können.

TH

Besetzung und Stab

Kriminalhauptkommissar Robert Karow – Mark Waschke
Kriminalhauptkommissarin Susanne Bonard – Corinna Harfouch
LKA-Beamtin Pham Thi Mai – Trang Le Hong
Dr. Lê Müller – Mai-Phuong Kollath
Bui Thi Vien – Hanh Mai Thi Tran
Phan Van Tuyen – Viet Pham
Jacky Wiemann – Paula Knüpling
Malik Aslan – Tan Çağlar
Jamila Marques – Cynthia Micas
Barbara Thelen – Reiki von Carlowitz
Linda Acheo – Debrecina Arega
Mönch Thao – Duc Toan Au
Werner Siepert – Hannes Pastor
u. v. a.

Drehbuch – Josefine Scheffler, Mira Thiel;
nach einer Idee von Josephine Scheffler, Thomas André Szabó und Dagmar Gabler
Regie – Mira Thiel
Kamera – Moritz Anton

 

 

 

 

 

 

[1] Tatort: Am Tag der wandernden Seelen – Wikipedia

[2] Tatort: Am Tag der wandernden Seelen – Wikipedia

[3] Tatort Folge 1270: Am Tag der wandernden Seelen – Tatort Fans (tatort-fans.de)

[4]

[5] Tatort Folge 1270: Am Tag der wandernden Seelen – Tatort Fans (tatort-fans.de)

[6] Tatort-Kritik heute: „Am Tag der wandernden Seelen“ – Berlin 5.5. (swr3.de)

[7] „Tatort“ aus Berlin: Hinterher in die Waschstraße (msn.com)

[8] https://www.tittelbach.tv/programm/reihe/artikel-6585.html

 


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