Hilflos – Tatort 754 / Crimetime 1

2018-06-24 CrimetimeTitelfoto (c) SR, Manuela Meyer

BR 26.06.2018, 20:15 Uhr

Heute wiederholt der Bayerische Rundfunk den Tatort „Hilflos“, der vom Saarländischen Rundfunk mit dem damaligen Polizistenduo Kappl und Deininger gedreht wurde. Wir nutzen diese Wiederholung, um für die Neuauflage des Wahlberliners das Feature „Crimetime“ zu starten. Mit einem besonderen Hintergrund: Als wir heute sahen, dass zufällig gerade dieser Tatort ausgestrahlt wird, haben wir uns kurzfristig entschlossen, den Restart von „Crimetime“ vorzuverlegen, denn zu diesem Tatort und seinem Entstehungs-Bundesland haben wir bekanntlich eine besondere Verbindung. Ein kleines Geschenk des BR an uns und von uns an unsere Leser_innen. Wir übernehmen die ausführliche Rezension aus dem Jahr 2011 inhaltlich und optisch weitgehend unverändert, ohne die mittlerweile übliche Headline, dafür mit Angabe, wann wir diesen Tatort erstmalig angeschaut und rezensiert haben. Der Beitrag ist auch ein schöner Showcase für die Eröffnung der Reihe „Crimetime“, da sie mit ihrer Länge und der zweistufigen Gliederung bis heute zu den Ausnahmen gehört.

ARD 03.07.2011 / ES 24.01.2010

  1. Kurzkritik

Love it or leave it – das gilt für diesen Tatort wieder einmal. Man muss die langsame Inszenierung und die quälende Ermittlungsarbeit als Teil des Konzeptes begreifen und das Konzept mögen, sonst kommt man mit diesem polarisierenden Krimistück nicht klar.

Sehr interessant und ungewöhnlich ist die Erzählung in Form einer einzigen langen Rückblende, gleichermaßen die Tatsache, dass ein Narrator verwendet wird – Hauptkommissar Kappl spricht immer wieder Protokollsätze in die Handlung hinein.

Der Titel bezieht sich darauf, dass es keine schlüssige Erklärung für das Verhalten der Jugendlichen gibt und in der Folge keine griffige Motivlage, an der die Ermittler sich entlangarbeiten könnten. Es gibt lediglich Erklärungsversuche und diese  erzeugen Spannung – und Spannungen zwischen den Ermittlern, die ihre eigenen Biografien in den Fall hineinprojezieren.

Es ist keine Überraschung, dass die Ermittler die stärksten Schauspielleistungen in diesen Film einbringen, besonders Deininger punktet erheblich.

„Hilflos“ ist ein heißkalt inszeniertes Drama mit sehr viel Detailreichtum, Tempo und Witz hat man dafür geopfert – bereits der Aspekt, dass heute noch ein solch konzentrierter und von Nebengeräuschen freier Tatort möglich ist, der gleichzeitig  einige ungewöhnliche Ideen beinhaltet, macht „Hilflos“ sehenswert.

  1. Inhalt

David, ein Gesamtschüler, wird in einem alten Saarbrücker Parkhaus tot aufgefunden. Seine Verletzungen deuten auf ein Gewaltverbrechen hin.

David ist nach einem Kampf von einem Vorsprung in die Tiefe gestürzt und hat sich das Genick gebrochen. Die Kommissare Kappl und Deininger ermitteln in dem Fall auch in der Schule des Opfers. Stefan Deininger trifft das schwer, denn er selbst ist früher auf diese Schule gegangen. Und auch das alte Parkhaus war damals schon Treffpunkt der Jugendlichen gewesen. Davids Mitschüler reagieren auf den Tod ihres Mitschülers mit zur Schau getragener Gleichgültigkeit. Dass David ein Außenseiter war, bestätigt auch seine Klassenlehrerin.

Ja, es habe Probleme mit anderen Schülern gegeben, aber schon eine Weile sei ihr nichts mehr aufgefallen. Nach und nach stellt sich heraus, dass die Lehrer mehr als nur beschönigen. Die Quälereien, denen David und sein bester und einziger Freund Tobias in der Klasse ausgesetzt waren, überschritten die Grenzen herkömmlichen Mobbings bei Weitem. Und obwohl auch Tobias wie David Opfer der Attacken seiner Mitschüler war, gerät er schnell in den Fokus der Ermittler.

Und Tobias schweigt beharrlich. Offensichtlich weiß er mehr, als er sagt, und die Verhöre durch Kappl und Deiniger werden zum nervenaufreibenden Geduldspiel. Während Stefan Deininger Mitleid empfindet und versucht, die Situation des Außenseiters zu verstehen, sieht Franz Kappl in Tobias den gesuchten Mörder und versucht ihn unter Druck zu setzen. Doch welchen Grund sollte Tobias haben, seinen besten Freund umzubringen? Und warum schweigt eine ganze Klasse zu den Vorgängen?

III. Rezension

  1. Der besondere Tatort- Erzählform

Eine Rückblende, dann durchweg chronologisch erzäht, bis über das Ende der Rückblende hinaus und zur Auflösung. Dazu noch die narrative Stimme des Protokollführers, des Hauptkommissars Franz Kappl (Maximilian Brückner).

Das ist der stilistische Kniff, der „Hilflos“ prägt, um die Handlung dichter werden zu lassen. Der Fall entwickelt sich, geht nicht voran, dazwischen diese lakonische Protokollstimme. Dass man hier nicht zu mehr Dramatisierung gegriffen hat, war selbstverständlich gewollt, dass also die Stimmlage eher nüchtern und beamtenhaft wirkt als einschmeichelnd oder melancholisch, wie oft bei klassischen Filmen mit Narrator oder stark akzentuiert wie bei jemandem, der öffentlich aus seinen schriftlichen Werken liest.

Es gibt in diesem Tatort nicht viel zu ermitteln und nicht viel zu verstehen, das unterstreicht diese Stimme, die nur Tatsachen festhalten und den Ermittlungsstand und warum der Stand ist, wie er ist, dokumentiert, nicht aber Wertungen einbaut. Der Mechanismus, Vorgänge zu bewerten und die Bewertungen im Team abzugleichen, wird zwar zwischen den Ermittlern ausgespielt, wenn sie miteinander diskutieren, aber am Ende bleibt das Protokoll. Es wird eigentlich erst nach dem Fall erstellt, das kommt hinzu und verleiht ihm zusätzlich desillusionierten Touch, denn die Ermittler können einen Selbstmord nicht verhindern, weil sie zu wenig in ihre Verdächtigen-Figuren eindringen konnten.

  1. Hannu Salonens Erzählkonzept

Diese Erzählform ist Teil des ungewöhnlichen Konzepts von Regisseur Hannu Salonen, der ganz weg wollte von den oft sehr prätentiös wirkenden Moraltatorten. Und dieses Konzept steht der Geschichte und steht auch dem Handlungsort Saarbrücken gut, in dem Menschen leben, die es eher mit einer nüchternen Einstellung zur Realität haben.

Mit allen Vor- und Nachteilen. Vorteil ist sicher, dass man nicht ständig sein Handeln im Lichte aller möglichen Prinzipien offenbaren muss, Nachteil, dass eine gewisse Gleichgültigkeit aufkommen kann. Das ist im Film beeindruckend nachgezeichnet. Nicht zwischen den Ermittlern, dazu kommen wir noch, aber zwischen den übrigen Figuren.

Da gibt es keine wirklich tragfähigen Bindungen. Nicht in der Schule und nicht in den Elternhäusern. Nicht beim armen David mit seiner sehr einfachen Mutter, die gar nicht versteht, was vorgeht, auch nicht bei Tobias (Sergej Moya) und dessen ebenfalls sehr biederen Eltern, auch nicht bei Jonathan (Florian Bartholomäi), dem Kind wohlhabender Eltern. Ob Outsider oder Insider, Opfer einer kalten Welt sind sie alle. Sehr schön wird das durch die konzentrierte Verwendung von Locations akzentuiert. Das verlassene Parkhaus, das sterile Wohnhaus, in dem Jonathan lebt und das es durchaus so ähnlich geben dürfte, die muffige Enge und Abgerissenheit der Wohnungen der beiden Outsider.

Das ist natürlich eine Menge Subtext, da wurde sehr viel Wert aufs Detail gelegt. Und die Konzentration auf wenige Handlungsorte kommt natürlich dem klammen Budget des SR entgegen, auch wenn die ARD-Degeto hilft, damit die Saarbrücker Tatorte überhaupt noch erscheinen können – leider aufgrund Kassenlage nur einmal im Jar. Diese Konzentration befördert den kammerspielartigen, intensiven Eindruck des Films.

Die langen, quälenden Verhörszenen tragen ebenfalls dazu bei und fordern den Schauspielern eine Menge ab, denn der Film lebt ganz von ihrer Interaktion, nicht von einem schmissigen Plot oder dem südwestleichten Humor mit leicht französischem Einschlag, der in anderen Saarbrücker Tatorten anzutreffen ist, seit Kappl / Deininger übernommen haben. Das ist ein schwieriger Film, daran lässt der Regisseur keine Sekunde lang einen Zweifel. Auch die Rückblende, die ein dramatisches Resultat an den Anfang setzt und den Tatort erst später zeigt, soll dazu dienen, einen sehr langen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.

Sehr genau ist auch das Lichtkonzept von „Hilflos“. Intensiv angedunkelt, könnte man sagen, Blautöne, die zuweilen eine Nachtatmosphäre im Revier vermitteln, die das Persönliche stark herausheben, eine Kamera, die immer sehr genau mit den Gesichtern der Beteiligten operiert, anstatt durch subjektive Einstellungen und instensive Fahrten Dynamik zu erzeugen.

Dadurch wirkt der Tatort 754 auf den ersten Blick traditionell in der Bildsprache und Erzählweise, ist es aber nur zum Teil. Rahmen und Narration sind ungewöhnlich und alles andere als konventionelle Tatortstruktur, einzig die wertungsfreie Konzentration auf die Schauspieler hat etwas, das aus dem Autorenfilm der 60er und 70er zu kommen scheint und in den 70ern sehr gut in Tatorte übernommen wurde – nicht zuletzt, weil damals die Regisseure des Neuen Deutschen Films beim einen oder anderen stilprägenden Tatort Regie geführt hatten.

  1. Die Schauspieler einzeln

Das Ermittlerteam Kappl / Deininger spielt enorm stark, das ist keine Frage. Für Maximilian Brückner nach unseren Eindrücken eher eine Herausforderung als für den authentischen Saarländer Gregor Weber. Der ist die eindeutig dominierende Figur dieses Tatorts, trotz der Jungdarsteller Moya und Bartholomäi. Wie sich die Handlung tief in ihn eingräbt und Reflektionen auf seine eigene Jugend als Außenseiter in der Schule hervorruft und auch darauf, dass Kappl, dem immer alles  zugeflogen sei, in der Dienststelle vor die Nase gesetzt wird, das ist richtig gutes Psychokino. Auch wenn Kappl ins Schreien kommt, einem Verdächtigen sogar eine runterhaut, das korrespondiert. Denn man kann davon ausgehen, dass er eine sehr tradtionelle Erziehung genossen hat un dass Leistung darin ein hoher Wert war. Dass Funktionieren selbstverständlich war. Und der verdächtige Schüler Tobias, der sich ausschweigt, der funktioniert nun einmal nicht. Um wieviel besser wird er von Deininger verstanden, der sich in seinen Charakter hineinversetzen kann.

Natürlich ist das etwas mechanisch, Kriminalbeamte werden geschult, auch mit Menschen umzugehen, die etwas entfernt von ihrer eigenen Persönlichkeit stehen, sonst wären sie in ihren Möglichkeiten arg begrenzt. Man spürt das hier auch ein wenig, die Kommissare kommen nicht voran. Mag das auch realistisch sein, im Fall Tobias hätte man sicher fachlichen Rat durch einen Polizeipsychologen hinzuziehen müssen, anstatt es immer wieder zu versuchen, den Jungen aufzubrechen. Aber die jungen Kommissare sind auch ehrgeizig und noch nicht sehr erfahren. Wer jung ist, will es gerne auf eigene Faust, obwohl er weniger Erfahrung und Menschenkenntnis hat.

Wenn man die fehlende fachliche Unterstützung so sieht, kann man sie ohne größere Abzüge für gut geben. Ohne sie wäre die Hilflosigkeit ja nicht so deutlich, die dem Tatort 754 den Titel gibt.

Wir machen aber etwas, das der Tatort 754 sich – vordergründig – verkneift. Eine Wertung. Wir finden Deininiger in diesem Film stärker als Kappl. Ein Eindruck, der sich langsam verfestigt und der dazu beiträgt, dass wir Deiningers Empfinden, zu Unrecht nicht der Chef vom Ganzen zu sein, in gewisser Weise nachvollziehen können. Er ist aber der heimliche Star der neuen Saarbrücken-Tatorte, das darf und wird ihn trösten.

Sergej Moyas Rolle als Außenseiter Tobias wird sehr ausgereizt, man kann sie auch als überzogen bezeichnen. Das Schmutzige, Schmierige an ihm ist schon auf Enternung sichtbar, Schuppen im Haar, auf dem alten Mantel, Ekzeme, ein Mädchen aus der Klasse gibt noch mehr Details preis, die wir hier nicht alle ausbreiten wollen – eine der gruseligsten Figuren, die wir je in einem Tatort gesehen haben. Dass man so zum Außenseiter wird, können wir gut nachvollziehen und das ist leider eine der Schwächen des Films. Weil so gut erklärbar ist, wie es zu dieser Stellung kommen konnte.

Dass Lehrer, Eltern und andere gar nicht merken, was in den Klassen vor sich geht, wirkt unter diesen offensichtlichen Umständen doch schon kurios. Zumindest unter heutigen Umständen, wo Lehrer pädagogisch anders geschult sind als die traditionellen Pauker, die vorwiegend auf Wissensvermittlung abonniert waren und mit Glück auch ein Händchen für Kinder und Jugendliche hatten. Daher wirken die Familien und die Lehrer naturgemäß auch als Schauspieler blass.

Das kann man von Tobias nicht sagen, aber neben seiner Überzeichnung stört, dass er sichtlic zu alt wirkt  für die Rolle eines Siebzehnjährigen. Das mag banal klingen, schmälert aber die Authentiztitätsvermutung. Man wollte einen versierten Schauspieler, der die Rolle stemmen kann, die den Film mittragen muss, aber das gelingt nur zum Teil. Zumal er zwischen apathisch gegenüber den Polizisten, abseits stehend in der Klasse und bedrohlich-dominant gegenüber dem Mitschüler Jomathan changieren muss. Dass er seinem einzigen Freund David nicht hilft, als Jonathan diesen schlägt und David dabei ins Stolpern kommt und sich das Genick bricht, sondern die Sache filmt, um Jonathan zu erpressen und damit einmal im Leben Macht zu verspüren, ist ein ganz schöner Psycho-Parforce-Ritt.

Auch Jonathan wird nicht wirklich entschlüsselt, aber am Ende gibt es doch eine Wertung. Im Rotokoll schreibt Kappel im Grunde von einem Unfall, damit Jonathans Leben nicht an dieser Stelle durch ein Tötungsdelikt aus der Bahn geworfen wird. Er darf also weiter in seinem sterilen Elternhaus bleiben, und ob das nicht auch ein Gefängnis ist, die Frage darf man sich stellen.

  1. Mobbing an Schulen

Mobbing ist ein großes Thema, seit es so heißt. Früher gab es einfach eine Hackordnung in Schulklassen, und es war wohl nicht so gewalttätig wie heute, nicht so drückend wie die Atmosphäre an dieser Gesamtschule erscheint und an der auch Deininger einst Schüler war, als sie noch Erich-Kästner Gymnasium hieß. Mobbing sucht sich Schwächere, der Druck, unter dem alle stehen und die Unpersönlichkeit ihrer familiären Umgebungen stärken die Tendenz zur  Abgrenzung und zur Unterdrückung. Es muss also nicht so sein, dass Kinder zuhause Gewalt erfahren, damit sie als Masse Repression ausüben. Eine dementsprechende Konnotation hat man hier vermieden, weil sie die Hintergründe zu sehr vereinfacht hätte.

Wer die Aggressionen dieser Art nicht selbst erlebt hat, wenn auch vielleicht weniger dramatisch, der schaut bitte ins Internet, wie Schüler und junge Erwachsene dort herumpöbeln. Das ist kein Spiel, die Leute sind wirklich innerlich verwahrlost und äußern dies anonym. Natürlich ist das nur ein Ausschnitt aus der Wirklichkeit, aber sicher kein sehr kleiner. Und auch ein Zeichen fürs weitere Auseinanderdriften der Gesellschaft.

Auf der einen Seite hochsensible Mustereltern, die ihre Kinder als großes Projekt begreifen und dabei vielleicht des Guten wieder zuviel tun, auf der anderen Seite ein großes Potenzial an nicht bewältigten Ängsten und ausgelebten oder verdeckten Aggressionen. Der Comment, dass man nur bis zu einem gewissen Grad geht und dann ablässst, der früher an Schulen noch galt, der ist längst außer Kraft gesetzt. Mobbing und Leute hänseln, das gab es immer, aber die Eruption, die Eskalation, vor der stehen nicht nur Ermittler hilflos.

Deswegen ist es eine große Leistung des Tatorts 754, auf eindeutige Erklärungsmuster zu verzichten und zu konstatieren, es gibt ein großes Versagen auf allen Ebenen, weil Kinder und Jugendliche gar nicht mehr erreicht werden von denen, die ihre Bezugspersonen sein sollten. Und nicht das Schulkonzept bzw. die Schulform (dreiteiliges Schulsystem oder Gesamtschule) entscheidet über die Integration, sondern der Zugang, den jeder der Beteiligten zum anderen finden will und den zu finden er in der Lage ist. Dass zu inhomogene Strukturen in Klassen und an Schulen Mobbing und Ausgrenzung eher fördern, als wenn ähnlich starke Mentalitäten und Intelligenzen aufeinander treffen, steht für uns allerdings außer Frage.

  1. Fazit

Der Zuschauer hat den Ermittlern etwas voraus, die mitten in der Sache drinstecken und am Ende wenig Befriedigung daraus ziehen können, dass die Gewalt, die zu zwei toten Schülern im Verlauf des Films führt, nicht eindeutigen Mustern folgt. Sie müssen es hinnehmen, dass Tobias tot ist und dass seine Motive, den Freund hängen zu lassen und den Aggressor zu erpressen, nicht mehr hinterfragt werden können, dass es nicht mehr möglich ist, den Jungen auszuforschen.  Und der Zuschauer muss es auch hinnehmen, dass es keine wohlfeilen Erklärungen gibt. Wir haben das getan und bewerten „Hilflos“ als einen besonders guten Tatort mit, 8,5/10.

Ein kleiner Hinweis noch: Als Kappl und Deininger in der Klasse von David, Tobias und Jonathan vorstellig werden, wird gerade Geschichte gegeben – an der Tafel ist einiges zur Historie des Wiederanschlusses des Saarlandes an Deutschland in den Jahren 1954/1955 aufgeschrieben, welcher nach der Volksbefragung vom 23. Oktober 1955, in der die Saarländer mit 67,7 % gegen ein Saarstatut und für die Rückkehr zu Deutschland stimmten, in Gang gesetzt wurde. Auch Details wie dieses zeigen, wie viele Gedanken man sich hier um jede Kleinigkeit gemacht hat und dies fließt in die Würdigung des Films ein.

© 2018, 2011 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Darsteller/Regie

Franz Kappl: Maximilian Brückner

Stefan Deininger: Gregor Weber

Dr. Rhea Singh: Lale Yavas

Horst Jordan: Hartmut Volle

Frau Braun: Alice Hoffmann

Tobias Rothgerber: Sergej Moya

Jonathan Seiwert: Florian Bartholomäi

David Cullmann: Volker Sträßer

Theresa Cullmann: Bettina Koch

Dr. Theis: Peter Tiefenbrunner

Frau Langenfeld: Petra Lamy

Anna Lena: Vanessa Krüger

Kamera: Andreas Doub

Drehbuch: Stefan Schaller, Sabine Radebold

Regie: Hannu Salonen

 

 

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