Es schlägt 13: Schwarzer Freitag für Real (arbeitsunrecht.de)

„#FREITAG13: Aktionstag gegen Arbeitsunrecht und Union Busting durch die Metro AG

Die aktion./.arbeitsunrecht wird am Freitag, 13. Juli 2018 unter dem Motto »Der Horror ist real«öffentlichkeitswirksame und phantasievolle Aktionen vor und in Supermärkten der Kette Real anstoßen und koordinieren.

Die Bürgerrechtsinitiative wirft der Metro-Tochter Real Ausbeutung, Tarifflucht und Lohndumping vor.“

Die Aktionen am kommenden Freitag, auch in Berlin natürlich, erfährt man durch Anklicken des obigen Links.

Warum Der Wahlberliner diese Kampagne unterstützt?

Weil wir jüngst erst anhand einer Studie zum weltweiten Zustand der Arbeitnehmerrechte den Beleg erhielten, es gebht abwärts, mit diesen Rechten. Auch in Europa. In Deutschland seit der Agenda 2010 massiv.

Weil wir die Zustände im Lebensmittel-Einzelhandel ein wenig kennen. Der Margendruck in dieser Branche drückt auch auf die Löhne. Was vorher teilweise gezahlt wurde, hat man nach der Eiinführung des Mindestlohns feststellen dürfen: Lebensmittel wurden danach fast durch die Bank teurer. Gerade die großen Märkte wie „Real“ beschäftigen zudem Fremdfirmen, deren Arbeitnehmer_innen Tätigkeiten wie die Regalverräumung erledigen – und die bekamen noch vor wenigen Jahren, vor der Einführung des Mindestlohns, unfassbar ausbeuterische Nettolöhne um 4 Euro pro Stunde.

Es liegt geradezu nah, solche Tätigkeiten in Werkverträge und dergleichen auszulagern, um das Lohnniveau so extrem niedrig halten zu können. Es handelt sich bei dem von mir genannten Teilbereich der in einem Supermarkt anfallenden Arbeiten übrigens um einen körperlich anstrengenden Job, der abends und nachts im Akkord erledigt wird, bei dem also die Arbeiter_innen unter enormen Zeitdruck gesetzt werden – um am Ende die oben erwähnten, lächerlichen Löhne zu erhalten.

Den hauseigenen Beschäftigten geht es aber nicht besser, wenn sie ihrer Arbeitnehmerrechte auf die beschriebene Weise beraubt werden. Die Kämpfe, die Frimen wie Lidl gegen ihre Arbeitnehmer_innen führen, sind mittlerweile berüchtigt und werfen ein Licht auf die gesamte Branche – besonders aber die großen Märkte und Discounter.

Weitere Beiträge zu den Arbeitnehmerrechten: „Wenn kein starker Arm mehr will

TH

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