Weg mit der NATO! (Rubikon)

Medienspiegel 20 / Kurzkommentar

Ich muss zugeben, dieser Beitrag im noch recht jungen politischen Magazin „Rubikon“ kommt mir wie gerufen. Ich fühle mich heute nach dem Schreibmarathon der letzten Tage ziemlich platt, der dem Wahlberliner einen gewissen Grundbestant an Content verschaffen sollte – und da ist dieser Artikel eine Wohltat, weil ich weder relativierend kommentieren noch viel ergänzen muss.

Ich verweise lediglich darauf, warum die NATO einst gegründet wurde und im Kalten Krieg natürlich eine Relevanz hatte – man glaubte, ihre Existenz vermeide einen heißen Krieg. Die Sorge war damals sicher nicht unberechtigt, aber die Zeiten haben sich seitdem wesentlich geändert. Besonders nach dem Ende der Block-Konfrontation. Heute also ist die NATO in der Tat ein Relikt jener Zeit und richtet, wo immer sie eingreift, nur Unheil an. Allerdings ist der Autor des Beitrages kein V-Theoretiker der harten Sorte, zumindest philosophiert er hier nicht darüber, ob genau das gewollt sein könnte und daher die NATO von den USA unbedingt benötigt wird, damit die Europäer mit in den Schlamassel gezogen werden und welche mindestens 25 geostrategischen Ziele damit parallel verfolgt werden.

Wir haben uns hier zuletzt hier und hier mit den Rüstungsausgaben und anhand dieser mit dem russischen Wirtschaftspotenzial im Vergleich zu dem des Westens befasst, ich teile die Meinung von Craig Murray diesbezüglich in etwa 1:1, ebenso sieht er den knapp erwähnten Aufstieg Chinas so, wie wir ihn bisher in unserer China-Beitragsreihe umrissen haben (hier zum neuesten Artikel von heute).

Was mir zudem gefällt, ist der klare, moderne Stil des Artikels – absolut lesenswert. Eine solche Empfehlung überlege ich mir recht genau.

TH

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