Im Schmerz geboren – Tatort 920 / Crimetime 18

Titelfoto (c) HR, Philip Sichler

Schmetterling und Bildersturm

„Am 12. Oktober 2014 wird der Sonderermittler des hessischen LKA Felix Murot zum vierten Mal seine besonderen Wege gehen und eines konnte man bisher immer sagen: sie waren besonders. Die Kritik mag Murot und seine vom Hessischen Rundfunk experimentell oder tatort-avantgardistisch angelegten Filme bislang mehr als das Publikum, aber wenn der Schulterschluss erfolgt ist, wird Ulrich Tukur als Murot vielleicht einer der beliebtesten Tatortermittler werden und man wird später sagen: In manchen Aspekten waren seine Fälle ihrer Zeit etwas voraus.“

So haben wir die Headline zur Vorschau verfasst, und die lassen wir jetzt einfach mal stehen. Es gibt bei diesem Tatort keinen Mittelweg. Man muss ihn gigantisch oder grottig finden. Eines ist klar – man hat sich beim Hesisschen Rundfunk gesagt: Alles oder nichts, aber wer nichts wagt, gewinnt auch nicht. Ob dieser Tatort unser Herz gewonnen hat, darüber sind wir noch nicht klar, aber wir sind tief beeindruckt davon, wie tief hier in die Trickkiste gegriffen wird. Ist es Shakespeare, ist es die Imitation eines Schmierenstücks? Wir lassen den Vorhang noch nicht fallen, sondern bemühen uns um eine Antwort.

Eines können wir heute nicht: sämtlichen kinematografischen Anspielungen nachzuspüren, sämtliche klassischen Stücke auflisten, die in diesem Film verwendet werden, manche sind uns auf die Schnelle auch nicht namentlich eingefallen, obwohl fast nur recht bekannte Musik verwendet wurde.

Aber zwei Filmen muss die Referenz erwiesen werden. Natürlich „Spiel mir das Lied vom Tod“ von Sergio Leone (1968), dem die Anfangszene geschuldet ist und der eines der Genres andeutet, denen „Im Schmerz geboren“ huldigt – und den vielen Filmen, die bereits diese Szene nachgebaut oder persifliert haben. Und natürlich „Jules et Jim“ (1961) von François Truffaut, dessen Männerfreundschaft und dessen Dreiecksverhältnis der beiden Freunde mit einer Frau das Leitmotiv für „Im Schmerz geboren ist“. Sogar die Musik des Originals wurde stellenweise verwendet (was schon deshalb erlesen wirkt, weil die Rechte dafür bei den heutigen Rechteinhabern eingeholt werden musste) und eine wichtige, humorvolle Szene, die allerdings in der unbekümmerten Anfangszeit der Freundschaft von Jules und Jim spielt und nicht genau auf das Dreiecksgespann Murot-Harloff-Mariella bezogen ist (1).

Sehr präzise ist auch der Narrator dem von „Jules et Jim“ nachempfunden, der auktorial berichtet, was die beiden Männer denken und wie sich ihre Relation zueinander verändert, was eine Neuigkeit war, als der Film erschien – und sich nicht durchgesetzt hat (im Unterschied zur „klassischen“ Narration, die nicht in die Figuren hineinschaut oder aus einer von ihnen spricht, auch die Variante, dass mehrere Charaktere aus dem „Ich“ erzählen, gibt es).

Wir haben „Jules et Jim“ noch nicht für die FilmAnthologie des Wahlberliners rezensiert, weil der Film zu denen gehört, die wir noch ein wenig liegen lassen, noch einmal anschauen wollen. Aber es ist keine Frage, dass dies ein großes Stück Kino ist, und nun muss man entscheiden, ob eine der größten Liebes- und Freundschaftsgeschichten der Filmhistorie in einem deutschen Krimi des Jahres 2014 kongenial verwendet oder missbraucht wurde.

Es gibt also kein Dazwischen, keinen Mittelweg. Vielleicht ist der Film nicht eine so große Kunst, wie er durch seine unglaublich zahlreichen Kunstanspielungen und sein geradezu geniales visuelles und dramaturgisches Konzept vorgibt, aber er ist das, was wir eingangs antizipiert haben – eine neue Dimension oder Daseinsstufe der Tatort-Reihe. Das Publikum war hochgradig gespannt, das haben wir an den Zugriffszahlen des Vorschau-Beitrags gesehen, und im Moment haben wir höhere Leserzahlen als beim letzten Münster-Tatort, bei dem wir dachten, mehr geht nicht, beim Krimi- und Filmthema. Jeder von den vielen Menschen, die heute zugeschaut haben, bezieht gewiss eine eindeutige Position und wird kaum sagen, dieser Film war so lala.

Unsere ist die, dass „Im Schmerz geboren“ die höchste Wertung aus bisher 317 veröffentlichten und 80 noch im Archiv lagernden Rezensionen innerhalb der TatortAnthologie bekommen wird. Es sind nicht vorrangig die ca. 47 Toten, die es auf dieser Reise des Schreckens und des Irrsinns gab, es ist nicht der offensichtliche Versuch, jenseits aller Einzelfilmzitate und von Truffaut auch Quentin Tarrantino und seinen Jüngern zu huldigen, was uns vom Sofa gerissen hat.

Es ist das Filmische, das dieser Tatort hat wie vielleicht kein anderer zuvor. Selbst wenn er aus neunzig Prozent Zitaten von irgendetwas gemacht wurde, dann ist die Zusammenstellung eigenständig und sehr kreativ geworden. Der Rahmen, der außerdem noch von einer Figur gesprochen wird, die im Film umkommt, macht uns sowieso deutlich, dass die Welt und alles, was in ihr an Irrsinn geschieht, ein Theater ist, ein Narrenspiel, und dass unser Dasein eine kleine Rolle im Theater dieser Welt ist. Rache ist Theater, keine wirkliche keine Option für vernünftige Menschen, nur – wo gibt es vernünftige Menschen? Wann je wurde das so intelligent in einem Film dargestellt wie hier? Es ist alles absurd und alles umsonst, und der Wahnsinn hat wahrhaft Shakespearsche Dimensionen.

Wer kommt auf die wahnwitzige Idee, das tatsächlich existierende Stendhal-Syndrom so aufzufassen, dass es zu Racheexzessen führen kann und das auf eine Weise zu verbildlichen, die jede Wirklichkeit der Kunst des Tötens zu Kunst für die Ewigkeit gerinnen lässt? Der Konnex zwischen historischen Schlachtengemälden und allem, was heute noch immer die Menschheit plagt, ist sehr offensichtlich. Wir stehen in Museen und könnten uns mit Harloff darüber freuen, dass die Menschheit all ihre Verrücktheiten überlebt hat. Aber wir tun’s nicht. Weil wir nicht begreifen, wie wir vor diesen Bildern stehen und mit ihnen und mit vielen, die andere Inhalte zu haben scheinen, Zwiesprache halten: mit dem kollektiven Gedächtnis der Menschheit und mit unserer Dispositon als diese gewaltbereiten Wesen, die wir sind, wenn wir entsprechend geprägt wurden.

Beinahe jede einzelne Idee dieses Drehbuchs hätte einen Preis verdient. Es herrscht eine gewisse Überfülle, aber wer in unserer Zeit noch Aufmerksamkeit erregen möchte, der bedarf wohl dieses Griffes nach den ganz großen Bildern. Gleich, ob sie in Museen hängen, ob sie aus heftiger Bewegung im Moment der Klimax einer Aktion gerinnen oder Rückgriffe auf vergangenes Kino sind. Da wirken die wenigen konventionellen Szenen im Büro beinahe wie ein ironischer Kommentar auf die visuelle Schlacht, die hier ausgetragen wurde. Es bedarf aber auch einer ironischen Brechung, wenn man derart alle Register zieht.

Fazit

Jedes Experiment im Bereich der Unterhaltung wird entweder als marktfähiges Produkt akzeptiert und findet Nachahmer, oder es scheitert. Wir meinen, das vierte Murot-Experiment darf nicht scheitern, denn es erweitert die Tatort-Reihe eindeutig in die richtige Richtung: Es gibt nie ein Zurück, weder in der Menschheits- noch in der Fernsehgeschichte, und das ist gut so.

Wir haben jüngst einen der ältesten Tatorte rezensiert, die überhaupt gedreht wurden und fanden ihn auf seine Weise wunderbar – der Stil hat sich nicht ganz durchgesetzt, uns war’s egal. Wir sind keine Dogmatiker, sondern suchen das Kino, auch im Tatort. Vielleicht sogar das Besondere. Wie lange haben wir darauf gewartete, die 9/10-Mauer durchbrechen zu  können? Seit wir angefangen haben, uns mit der wichtigsten deutschen Krimi-Reihe zu befassen. Unser Vorteil ist dabei sicher, dass wir erst vor dreieinhalb Jahren begannen, uns in Form von Rezensionen mit der Reihe zu beschäftigen. Das Schreiben über ist nicht nur eine spezielle Herangehensweise, etwas mehr als 40 Monate sind auch kein sehr langer Zeitraum. Das heißt, wir verstehen den Begriff Krimi eher einschließend als ausschließend, wenn das, was wir sehen, gut gemacht ist.

Und welches Format, wenn nicht der Tatort, soll den nächsten Schritt gehen, soll sich abheben von der mittlerweile unübersehbaren Zahl durchschnittlicher Krimis, die in etwa das Tatort-Niveau von vor zwanzig Jahren haben?

In einem solchen Film wie „Im Schmerz geboren“ darf es natürlich keine schauspielerischen Ausfälle, ja nicht einmal kleine Wackler geben, sonst wird das Ganze sofort lächerlich. Deshalb abschließend ein Kompliment an Ulrich Tukur, Ulrich Matthes, Barbara Philipp und die anderen, die diesen Film auf starken Schultern tragen konnten. Obwohl mittlerweile so viele prominente Schauspieler im Tatortland beschäftigt sind, das hätten nicht viele so hinbekomme. Ulrich Tukur als Murot hat dabei deutlich zurückhaltender gespielt als die beiden anderen speziell erwähnten Darsteller, gewiss in dem Bewusstsein, dass die Grenze zu überschießender Theatralik bei diesem Film nur einen kleinen Schritt entfernt ist und er nicht genauso exaltiert rüberkommen darf wie sein Gegenpart – allerdings wirkt er über weite Strecken des Films auch fachlich-sachlich eher hilflos, wie wohl jeder wirken würde, der mit einem solch unbändigen Vernichungswillen konfrontiert wird, dessen Motive er zunächst nicht kennt.

Dass wir den Film insgesamt gerne gekauft haben, liegt auch daran, dass Murot von Beginn an als Ausnahmeerscheinung konzipiert war. Drei Filme lang wurde er uns als solche nähergebracht, konnten wir uns daran gewöhnen, dass bei ihm nichts gewöhnlich ist. Das hat uns vorbereitet auf diesen außergewöhnlich interessanten Film, der eine Fiktion in der Fiktion ist und uns daher auffordert, ihn auch so anzunehmen. Wunderbares Kino als großes Theater, das haben wir schon erwähnt.

Der einzige kleine Kritikpunkt, der nicht mit dem Werk selbst zu tun hat: Wenn man vor einiger Zeit einen Köln-Tatort verspätet ausgestrahlt hat wegen des hohen Gewalt-Anteils, hätte man es dieses Mal auch tun müssen. So schnell ändern sich die Zeiten. So müssen wir uns immer neu orientieren, auch die Grenzen des deutschen Fernsehkrimis betreffend.

Unsere Bewertung: 9,5/10

© 2018, 2014 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Handlung, Besetzung, Stab

Ein einsamer Bahnhof, drei Männer mit Waffen, ein Mann, steigt allein aus dem Zug. Plötzlich liegen die drei Männer tot im Staub, aber der andere Mann hat nicht geschossen … „Wächter, hier ist etwas faul!“ Als Murot auf der Videoüberwachung den Mann erkennt, der nicht der Mörder ist, schwant ihm Unheil. Es ist Felix Harloff, sein ehemals bester Freund aus der Polizeischule. Die beiden waren einmal in dieselbe Frau verliebt, mit der sie, wie in ihrem Lieblingsfilm „Jules et Jim“ in einer ménage à trois zusammenlebten. Harloff wurde damals wegen einer Drogengeschichte vom Polizeidienst suspendiert und verschwand vor dreißig Jahren mit der Frau nach Südamerika, wo er in den folgenden Jahren zu einem Supergangster avancierte. Schnell wird klar, dass sich Harloff mit seinem Sohn auf einem Rachefeldzug befindet. Noch mehr Morde geschehen. Harloff hat jedoch immer ein Alibi. Murot versucht verzweifelt, die Mordserie zu stoppen, ahnt aber noch nicht, dass eigentlich er das Ziel eines teuflischen Plans ist.

Ludwig van Beethoven
Egmont Ouvertüre op. 84
hr-Sinfonieorchester, Hugh Wolff

Ludwig van Beethoven
Coriolan op. 62
hr-Sinfonieorchester, Eliahu Inbal

Frédéric Chopin
Barcarolle in Fis-Dur op. 60
Istvan Szekely, Klavier

Umberto Giordano
Andrea Chenier – »Si, fui soldato«
hr-Sinfonieorchester, Marcello Viotti
Franco Bonisolli / Maria Gulegina, Gesang

Peter Tschaikowsky
Der Wojewode op. 78
hr-Sinfonieorchester, Eliahu Inbal

Gustav Holst
Die Planeten – Mars
hr-Sinfonieorchester, Andrew Litton

Georges Delerue
Jules et Jim – Confession au Claire de Lune
hr-Sinfonieorchester, Frank Strobel

Frédéric Chopin
Nocturne in F-Dur op. 15, Nr. 1
Martha Argerich, Klavier

Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 9 op. 95 – 2. Satz (Largo)
hr-Sinfonieorchester, Marin Alsop

Edvard Grieg
Holberg Suite op. 40 – Rigaudon
hr-Sinfonieorchester, Frank Strobel

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 1 op. 21 – 2. Satz
hr-Sinfonieorchester, Hugh Wolff

Jean Sibelius
Lemminkäinen Suite op. 22 – Der Schwan von Tuonela
hr-Sinfonieorchester, Frank Strobel

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 1 op. 68 – 4. Satz
hr-Sinfonieorchester, Paavo Järvi

Antonio Vivaldi
Concerto Grosso in d-Moll op. 3, RV 565
hr-Sinfonieorchester, Frank Strobel

Gustav Holst
Die Planeten – Uranus
hr-Sinfonieorchester, Andrew Litton

Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 1 op. 39 – 4. Satz
hr-Sinfonieorchester, Eliahu Inbal

Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 2 BWV 1047 – 2. Satz
hr-Sinfonieorchester, Hugh Wolff

Georg Friedrich Händel
Rinaldo – Akt 2, Szene 4 »Lascia ch’io pianga«
hr-Sinfonieorchester, Gottfried von der Goltz
Sarah Connolly, Gesang

Giuseppe Verdi
Nabucco – Akt 3, Szene 2 (Israelitenchor)
hr-Sinfonieorchester, Frank Strobel

Arcangelo Corelli
Sonate für Violine und Basso continuo d-Moll op. 5, Nr. 7
hr-Sinfonieorchester, Frank Strobel

Georges Delerue
Jules et Jim – Brouillard Version 2
hr-Sinfonieorchester, Frank Strobel

Johann Sebastian Bach
Kantate BWV 147
hr-Sinfonieorchester, Frank Strobel

Ulrich Tukur: Kommissar Felix Murot
Barbara Philipp: Magda Wächter
Ulrich Matthes: Richard Harloff
Eric Klotzsch: Polonius
Alexander Scheer: Donny
Alexandra von Schwerin: Gerlinde
Marc Zwinz: Werner
Golo Euler
Alexander Held

Drehbuch           Michael Proehl
Produktion         Liane Jessenm Jörg Himstedt
Musik   HR Sinfonieorchester
Kamera                Philipp Sichler
Schnitt Stefan Blau

(Quellen Handlung: Tatort-Fundus, Besetzung und Stab :Wikipedia)

(1) Die Filmmusik von „Jules et Jim“ von Georges Delerue gehört zu den prägenden Elementen dieses Films. Georges Delerue zählt zu unseren Lieblings-Filmkomponisten, weil er mit seiner Musik die Simmung der Werke stets genau erfasst und befördert – und sich dafür zurückgenommen hat, was die „Erkennbarkeit“ seiner Musik bzw. seines Stils angeht. Viele unserer französischen Lieblingsfilme haben Scores von Delerue.

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