Schwarzes Wochenende – Tatort 184 / Vorschau WDR 14.08.2018, 22:10 Uhr

Titelfoto © WDR

Schwarzes Wochenende – Tatort 184 / Vorschau WDR 14.08.2018, 22:10 Uhr

Einer der Schimanski-Tatorte, die ich noch nicht kenne. Schwarzes Wochenende. Aus 1986. Aber heute Abend wird er aufgezeichnet und in den nächsten Tagen rezensiert. Die Rangliste des Tatort-Fundus verweist ihn mit einem Durchschnitt von 6,09 Punkten auf Rang 21 von insgesamt 29 Schmanski-Fällenmit einem Durchschnitt von 6,09 Punkten auf Rang 21 von insgesamt 29 Schmanski-Fällen, die heute mehrheitlich ohnehin nicht als Meilensteine der Reihe gelten, weil sie sich zu sehr auf die Wirkung des zeitgeistigen Bullen verlassen und oft unglaubwürdige und schwach konstruierte Handlungen aufweisen. Aber Kult ist Kult und wir werden darüber schreiben. Ach ja – er ist etwas länger als das heutige 88:30-Format.

TH

Inhalt:

Der westfälische Möbelfabrikant Heinrich Hencken wird in Duisburg nachts vor seinem Hotel erschossen. Am nächsten Morgen erscheint Hubert Möhlmann, der Sohn eines der größten Konkurrenten Henckens, auf dem Präsidium und liefert, ehe irgendwelche Verdächtigung in dieser Richtung ausgesprochen worden ist, das Alibi aller Möhlmanns: das seines Vaters, das seiner Schwester und sein eigenes. Er erklärt sein merkwürdiges Verhalten mit einer Bedrohung durch Siggi Hencken, den Sohn des Ermordeten. Der hält die Möhlmanns für die Mörder seines Vaters und will sich an ihnen rächen. Die beiden Familien sind verwandt und verfeindet, Konkurrenten seit eh und je; die Henckens haben es nie verkraftet, daß die Möhlmanns die erfolgreicheren waren.

Schimanski observiert Hubert Möhlmann. Das tut auch der Journalist Engelbrecht, der gegen die Möhlmanns recherchiert. Da laufen krumme Geschäfte, behauptet er; die Beweise fehlen ihm allerdings noch. Er fühlt sich bedroht, hat Angst um sein Leben. Unter den Augen Schimanskis geschieht ein weiterer Mord: Hubert Möhlmann erschießt Siggi Hencken und behauptet dann, auch dessen Vater umgebracht zu haben. Aber das ist Schimanski und Thanner zu einfach. Es spricht mehr dafür, daß der alte Möhlmann der Täter ist. Beweise gegen ihn gibt es allerdings keine, Widersprüchlichkeiten jedoch genug – und auch Motive. Die Henckens haben anscheinend versucht, die Möhlmanns wegen betrügerischen Bankrotts zu erpressen.

Während sich Hubert in Untersuchungshaft befindet, wird Vera Karpinski, die Lebensgefährtin von Siggi Hencken, umgebracht. Hat sie das schmutzige Geschäft der Henckens weiterbetrieben? Aber auch Mimi Engelbrecht, die Frau des Journalisten, scheint in Lebensgefahr zu sein. Schimanski kann sie gerade noch aus den Flammen eines brennenden Hauses retten. Vielleicht hat der Anschlag aber auch dem alten Patzke gegolten, einem väterlichen Freund der Engelbrechts, der ebenfalls allen Grund hat, die Möhlmanns zu hassen.

Schimanski und Thanner gelingt es, Licht in dieses Dunkel zu bringen – aber die Frage nach dem Mörder des alten Hencken ist damit immer noch nicht beantwortet.

Besetzung
Kommissar Horst Schimanski – Götz George
Kommissar Christian Thanner – Eberhard Feik
Hänschen – Chiem van Houweninge
Königsberg – Ulrich Matschoss
Mimi Engelbrecht – Marita Breuer
Heinz Möhlmann – Siegfried Wischnewski
Vera Karpinski – Marie-Louise Millowitsch
Reinhild Möhlmann – Barbara Freier
Gerrit Engelbrecht – Michael Wittenborn
Erwin Patzke – Dieter Asner
Hubert Möhlmann – Dieter Pfaff
Siggi Hencken – Jochen Striebeck
u.a.

Stab
Buch – Dominik Graf
Buch – Michael Hatry
Buch – Bernd Schwamm
Kamera – Klaus Eichhammer
Regie – Dominik Graf
Musik – Andreas Köbner

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