Echolot – Tatort 998 / Crimetime 51 // #Tatort #TatortBremen #Bremen #TatortEcholot #Echolot #Tatort998 #Lürsen #Stedefreund

Crimetime 51 - Titelfoto © Radio Bremen, Christine Schröder

Nessa, HAL und all die anderen vom Planeten KI

Kurz vor dem 1000. Tatort bewegt die Zukunft begreiflicherweise auch die Macher der erfolgreichsten und dauerhaftesten Krimireihe Deutschlands. Neulich gab es die Folgen einer entgleisenden künstlichen Intelligenz in Stuttgart zu bestaunen (HAL), nun ist der Norden bei den hippen Startups fündig geworden.

Und mit den Loten haben es die Bremer auch irgendwie – und Vorsicht, wenn die Ordnung nicht im Lot ist oder es sich um einen Titel mit dem aus dem Inhalt kaum erschließbaren Namen Echolot handelt, ist die Gefahr groß, dass die Tatort-Fans den Film mit dem Senkblei behandeln. Tun wir das beim Wahlberliner mit dem 34. Lürsen-Fall ebenfalls? Das klärt die -> Rezension.

Handlung

Vanessa Arnold verunglückt nachts auf einer Landstraße mit ihrem Auto tödlich. Sie war die Mitgründerin des Bremer Startup-Unternehmens „Golden Bird Systems“ und hatte mit drei Freunden viele Jahre in die Entwicklung eines digitalen Assistenten investiert, der die Jungunternehmer jetzt mit der Produkteinführung reich machen könnte.

Die Bremer Kommissare Lürsen und Stedefreund untersuchen den Unfall – am Fahrzeug war das Lenkradschloss eingerastet und die Airbags hatten nicht geöffnet. Ungewöhnlich ist auch, dass am Unfallort keinerlei Bremsspuren nachzuweisen sind.

Im Laufe der Ermittlungen geraten zunächst die übrigen Gründungsmitglieder unter Tatverdacht, da jedem von ihnen ein Interesse am Tode von Vanessa zu unterstellen wäre.

Letztlich stellt sich jedoch heraus, dass das Computerprogramm, das Vanessa virtuell am Leben erhält und Zugriff auf die Steuerungselektronik verschiedener Fahrzeuge hat, den Unfall herbeigeführt hat. Da es so programmiert wurde, die Geschehnisse in seiner Umgebung auszuwerten, erkennt das Programm eine Gefahr für sich selbst, als es realisiert, dass (die reale) Vanessa den Programmkern verkauft hat und somit einer externen Stelle die Möglichkeit an die Hand gibt, das Computerprogramm zu verändern und auch komplett zu löschen. Aus einem einprogrammierten Selbstschutz führte die Software die Änderungen an der Elektronik des Fahrzeuges herbei, in dem die reale Vanessa in der Folge tödlich verunglückte.

Es ergibt sich somit für die Ermittler ein Zirkelschluss, wer denn nun für den Unfall und den Tod verantwortlich ist: das Computerprogramm, welches den Tod zu verantworten hat, oder der Programmierer, in diesem Fall Vanessa selbst, da sie, als sie noch lebte, die zu dem tödlichen Unfall führenden, notwendigen Programmierzeilen selbst in das Computerprogramm eingefügt hatte.

Handlungsangabe: Wikipedia

Trailer

Rezension

Der erwähnte Stuttgarter Tatort „HAL“ zitierte Stanley Kubricks berühmten Film „2001 – Odyssee im Weltraum. Zitiert nun „Echolot“ den Schwaben-Tatort?

Die zeitliche Nähe der Ausstrahlung zweier sehr ähnlich thematisierter Filme legt das nah, aber dafür ist die Nähe eben auch zu groß. Die beiden Filme wurden unabhängig voneinander parallel gedreht und eines kann man der ARD wirklich nicht vorwerfen: Dass sie die Macher bei den einzelnen Anstalten durch einen koordinierten Produktionsplan in ihrer Kreativität bremsen würde. So können wir also vergleichen, wie unterschiedlich innerhalb kürzester Zeit mit den sich verselbständigenden künstlichen Intelligenzen umgegangen wird.

Und welche Unterschiede gibt es? Und wie steht es mit „Golden Bird Systems“?

„HAL“ war wesentlich technischer, „Echolot“ ist dezidierter. Schön, wie sich die unterschiedlichen Mentalitäten innerhalb unseres vielfältigen Landes auch in den Filmen spiegeln. Die schwäbische Seriosität bei der Abbildung der näheren digitalen Zukunft, die man bei „HAL“ durchaus beobachten kann, dreht in Bremen ein wenig ins Skurrile, ohne dass man den Eindruck hat, Ironie sei im Spiel. Allein dieser Hipster-Laden namens „Golden Bird Systems“ mit seiner Einrichtung könnte doch aufs Gegenteil deuten. So schrecklich kann nicht einmal der Geschmack der Generation 4.0 oder höher sein – oder: Er belegt, dass die Leute keinen Zugang mehr zu Ästhetik haben und alle Accessoires Versatzstücke der Beliebigkeit sind, einzig für Nessa gilt das nicht, die hat was. Wenn es aber in Deutschland ein Startup gäbe, das wirklich derlei KI-Kunst zuwege brächte, wäre es nicht mehr lange deutsch und es würde vermutlich auch nicht gerade in Bremen gegründet. Okay, möglich ist grundsätzlich alles.

Satirisch könnte auch das Finanzierungsmodell der Firma gemeint sein, das darauf beruht, dass Nessa in ihrer japanischen Variante anschaffen gehen muss, damit der Rubel via Russland rollt. Anders wird es in Deutschland auch kaum möglich sein, ein Technologieunternehmen groß zu machen, denn dass arrivierte Konzerne Milliarden in Zukunftstechnologie stecken, wie in den USA und alle IT-ler einkaufen, die gerade mal ein einziges interessantes Programm geschrieben haben, das wird bei uns nicht stattfinden. Es gibt in Deutschland zwar das DFKI mit mehreren Standorten, das ab und zu erfolgreich an Roboter-Fußballspielen teilnimmt, aber eine Nessa ist nicht in Sicht und damit auch kein Grund für die Amerikaner, mal in Deutschland zu gucken, was geht.

Ist die Täterperson, wenn man von einer Person sprechen kann, gelungen?

In gewisser Weise ja. Natürlich ist es in diesem sehr ernsten Sinn doch ironisch, dass ein Programm seine Schöpferin ermordet, weil diese es stilllegen will. Das ist beinahe exakt das Szenario aus „2001“, inklusive Unfall im Außenbereich und abzüglich der Tatsache, dass in 2001 nur die User, die Raumfahrer, betroffen waren, nicht der Programmierer. Wir werden teilweise in Chats schon mit Bots konfrontiert, die Richtung, in die Nessa entwickelt wurde, stimmt schon. Die Kommunikation mit künstlichen Intelligenzen wird schon wegen ihrer zunehmenden Verbreitung in verschiedenen Dienstleistungssektoren wichtig werden. Aber bis zu einer beängstigend realistischen KI wie Nessa ist es noch ein weiter Weg und – ich sehe eine Gefahr eher darin, dass wir emotional nicht mehr an Menschen orientiert sein werden, sondern an solchen sehr smoothen Intelligenzen, als darin, dass diese anfangen, Mordpläne auszuhecken. Die Gefahr der emotionalen Fehlleitung wird ja in „Echolot“ auch angesprochen. Es ist so verführerisch, lieber mit einem verführerischen, immer lächelnden Programm zu reden als mit dessen zickiger Schöpferin. Mit der setzt man sich nicht gerne auseinander, wenn man sieht, wie sie ihr Büro zurichtet. Nessa ist lediglich durch ein beschädigtes Display zu beeinträchtigen, das aber zusammen mit kleinen Funktionsproblemen im digitalen Haushalt einen Hinweis auf den Riss in der schönen neuen Welt darstellt.

Als am Ende Nessa abgeschaltet wird, und das hat mir einiges gesagt, hat der Film mich zum ersten Mal berührt. Die Frage im Anschluss stellt sich aber sofort: Erfüllt Nessa nicht bloß denselben Zweck, Emotionen abladen zu dürfen wie der Teddy der Kindertage oder alle möglichen und unmöglichen Haustiere? Dass sie smarter ist, dass die mehr Reaktionsmöglichkeiten hat, das macht sie nicht per se schlechter. Und dass man sie als Wichsvorlage verwenden kann, ist wirklich keine schlimme Sache, denn 35 % der gesamten Internet-Nutzung dienen genau dazu, auch das erwähnt der Film. Kein Mensch regt sich darüber auf, wenn es sich nicht gerade um Kinderpornografie handelt. Im Gegenteil, es ist alles demokratischer geworden. Immerhin ein Gebiet, auf welches diese Feststellung zutrifft.

Die Möglichkeit von Programmen, in ein Auto eingreifen zu können und es als tödliche Waffe zu missbrauchen, ist aber nicht demokratisch, sondern ein Schritt in eine neue Form von Abhängigkeit.

Ein rechtlich zulässiges Selbstfahr-Programm wird wohl kaum so entwickelt sein, dass es sich auf diese Weise verhält. Dass es gehackt wird, kann passieren, aber eines sehe ich nicht: Dass der Fahrer nicht mehr die Möglichkeit hat, selbst einzugreifen, und zwar im Bruchteil von Sekunden, indem er die Automatik abschaltet. Zumindest hierzulande glaube ich nicht an ein zwangsweise autonomes Fahren in näherer Zukunft.

Wirklich nicht? Und wenn es auf der Autobahn Pflicht würde, aus Gründen der Verkehrssicherheit auf Autopilot umzuschalten?

Eine äußerst spannende Frage, weil der autonome Verkehr ja nur dann wirklich störungsfrei funktionieren kann, wenn alle mitmachen und nicht einzelne Fahrer es sich vorbehalten, schlimme Fehler machen zu dürfen, aber dann wird es auch ein System geben, das dafür sorgt, dass Autos, die sich abweichend verhalten, irgendwo auf der Standspur oder dem nächsten Parkplatz abgestellt werden, die Pannenhilfe wird dann gleich automatisch gerufen. Nein, wir driften jetzt in jedem Sinn des Wortes ein wenig ab.

Ist „Echolot“ ein guter Krimi?

In Bremen haben sie irgendeinen Schalter umgelegt. Lürsen behandelt Stedefreund ganz normal, es gibt kein Privatleben, der Ton ist gut, die Bebilderung eher konservativ. Alles anders als sonst. Hoffentlich sind nicht auch die Ermittler schon durch ihre KI-Abbilder ersetzt worden, ohne dass wir darüber informiert wurden. Filmemachern, die Firmen wie „Golden Bird Systems“ erfinden, ist nicht zu trauen. Da „Echolot“ sich schon so viele Mätzchen in Bezug auf diese Firma erlaubt, ist es für die Balance des Ganzen geradezu notwendig, dass  die sonst üblichen schrägen Töne entfallen, sonst wäre dieser Film kaum auszuhalten. Die Startupler sind schlimm genug, aber das soll ja auch so rüberkommen.

Ich glaube, letztlich haben auch Regisseure und Drehbuchautoren Angst, dass sie eines Tages von künstlichen Intelligenzen ersetzt werden. Es ist in den USA gerade ein Buch herausgekommen, in dem geschildert wird, wie Computer die Bestsellerqualität eines Romans erkennen können. Trefferquote bereits 80 %. Die nächste Generation IT wird die Bücher nicht nur analysieren, sondern die garantierten Bestseller selbst schreiben. Ähnliches wird bald für visuell-gestalterische Tätigkeiten gelten. Wer meint, nur stumpf-manuelles Zeugs wird gottseidank jetzt schon oder in naher Zukunft vom Kollegen Roboter ausgeführt, was ja ein Fortschritt an Lebensqualität sein kann, der irrt gewaltig. Alles, was uns wirklich Spaß macht, kann ebenfalls irgendwann von der KI übernommen werden, und die macht dann auch viel weniger Fehler als wir und kann mithilfe des gewaltigen Big Data-Konvoluts, das sie über uns hat und nutzen kann, viel treffsicher Produkte entwickeln, Designs zaubern, Texte konzipieren. Und spätestens dann werden wir bemerken, dass wir irgendwie gewaltig auf den Holzweg geraten sind, weil es nichts mehr gibt, das uns intellektuell herausfordert und womit wir Geld verdienen können. Nur noch ein paar prekäre Handwerker, die billiger sind als ein Robotereinsatz und Spitzen-Wissenschaftler, die sich das alles ausdenken, werden in Zukunft echt wertvolle Jobs haben.

Das ist jetzt aber auch eine ironische Form von Zukunftspessimismus?

Ja und nein. Wie unkritisch die Leute sich manipulieren lassen, ist ein wichtiger Baustein, den brauchen die Zukunftskonzerne, um uns zu entmündigen, und den kriegen sie, die Art, wie wir u. a. soziale Medien nutzen, belegt das jeden Tag. Und das Problem, dass Menschen nicht mehr Dinge schützen wollen, sondern, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden, alles freiwillig preisgeben, geht damit einher. Das einzige, was die weitere Entwicklung hinterfragen und eingrenzen könnte, wäre eine kritisch abwägende Mentalität, über welche die Mehrheit nicht verfügt. Es ist auch ein Märchen, dass die Deutschen technologiefeindlich sind, das von interessierter Seite immer wieder im Umlauf gehalten wird. Wir sind genauso dämlich wie alle anderen und gehen jeder Form von digitaler oder politischer Entmündigung auf den Leim, weil sie irgendwie chillig, hip, scheißegal oder sonstwie akzeptabel wirkt und den Eindruck vermittelt, die Welt sei beherrschbar. In Wirklichkeit ist jeder Datensatz, den wir herausgeben, um digital umsorgt zu werden, genau das Gegenteil: Er ist ein Schritt in die Abhängigkeit. Wenn ich  zum Beispiel sehe, dass der voll digitalisierte Haushalt., der uns von jeder Form eigener Aktivität und von der Tatsache, dass es auch dann und wann ein Alltagsproblem geben muss, das zu lösen wir doch als gewinnbringend empfinden, entfremdet, als echter Fortschritt verkauft wird, wenn ich berücksichtige, was wir dafür alles an Daten über unsere Lebensgewohnheiten preisgeben müssen, weiß ich, wo die Reise hingeht.

Das heißt, „Echolot“ ist ein guter Film zum Nachdenken über?

In diesem Moment, in dem ich das schreibe, ja. Aber er hat nicht genug Impact, um Menschen, die eher unreflektiert durchs Diesseits wandeln, zum Innehalten zu bewegen. Dafür reicht Nessas schnödes Ende durch File-Delete nicht aus. Und ein Krimis-Festschmaus ist „Echolot“ wegen seiner Technologielastigkeit auch nicht unbedingt. Es ist ja klar, dass sich die Ermittlungen vollkommen dem Weg der Einsen und Nullen unterordnen müssen, die Entfaltung des Kriminalistischen begrenzt sich im Prinzip durch Kommentare der jetzt ziemlich alt wirkenden Lürsen und Stedefreund über das, was ihre digital bewanderte BKA-Kollegin zutage fördert. Damit das nicht ganz so eklatant asymmetrisch wirkt, fangen die beiden plötzlich an, mehr von der Sache zu verstehen, als sie eigentlich dürften. Schwamm drüber. Gibt Schlimmeres. Gerade aus Bremen.

Apropos Nachdenken: Was am Ende der Handlungsbeschreibung der Wikipedia als Zirkelschluss bezeichnet wird, ist keiner.

7/10

© 2018, 2016 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Kriminalhauptkommissarin Inga Lürsen – Sabine Postel
Kriminalhauptkommissar Nils Stedefreund – Oliver Mommsen
Helen Reinders – Camilla Renschke
Dr. Katzmann [Gerichtsmediziner] – Matthias Brenner
Kriminalassistent Karlsen – Winfried Hammelmann
Kai Simon – Lasse Myhr 
Lily – Emilia Pieske 
Vanessa Arnold – Adina Vetter 
Paul – Christoph Schechinger
David Fries – Matthias Lier
Doris – Eleonore Weisgeber

Drehbuch – Peter Henning, Christine Otto, Claudia Prietzel, Ben Braeunlich
Regie – Claudia Prietzel, Peter Henning
Kamera – Kay Gauditz
Ton – Frank Buermann
Schnitt – Friederike Weymar
Musik – Andreas Weiser

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