Die große Tragödie des 21. Jahrhunderts (Georg Mersmann, Neue Debatte) // #Tragödie #Apokalypse #Superreiche #

Medienspiegel 60

Was macht man, wenn man an einem Montagabend komplett leergeschrieben ist und alles, was man gerade bearbeitet, sich nicht zu einem kohährenten Bild fügen will oder einfach eine ziemliche Fitzelarbeit ist – Chemnitz, Köthen, Aufstehen und was sonst noch den heißen Scheiß dieser Tage darstellt.

Wenn man von der Beschäftigung damit richtiggehende Kopfschmerzen bekommt?  Was macht man, außer zwei Tabletten nehmen?

Man könnte mal eine Pause einlegen und sich daran erinnern, dass es ja auch kurze Formate gibt, beim Wahlberliner – den zeichenmäßig nach unten offenen „Medienspiegel“ beispielsweise.

Man muss es dann noch schaffen, zurückzutreten von den Problemen des Tages, dem Klein-Klein, das einfach kein Ende nimmt. Und ins ganz Große gehen. Da spielt es auch keine Rolle mehr, dass es global und metathematisch auch nicht besser aussieht.

Aber „Die große Tragödie des 21. Jahrhunderts“ von Georg Mersmann, erschienen im Magazin „Neue Debatte“, ist das Meta-Meta – denn sie umfasst und bedingt alle anderen Zeichen der Krise, gleich, wo wir in der Welt leben. Und doch, wenn man genau hinschaut – ist die Betrachtung vielleicht nicht eurozentrisch, aber westzentriert.

Es ist ein kurzer Beitrag, wir wollen unseren Leser_innen nicht mehr zumuten, als wir selbst im Moment noch schaffen. Aber in der Kürze – manchmal stimmt das sogar.

Eines muss natürlich immer sein, wenn – genau, wenn wir erstmalig jemandes Beitrag empfehlen oder besprechen, deshalb zum Autor

Gerhard Mersmann studierte Politologie und Literaturwissenschaften, war als Personalentwickler tätig und als Leiter von Changeprozessen in der Kommunalverwaltung. Außerdem als Regierungsberater in Indonesien nach dem Sturz von Haji Mohamed Suharto. Gerhard Mersmann ist Geschäftsführer eines Studieninstituts und Blogger. Auf Form7schreibt er pointiert über das politische und gesellschaftliche Geschehen und wirft einen kritischen Blick auf das Handeln der Akteure. Sein Beitrag erschien erstmals auf seinem Blog.

Das ist doch mal eine interessante Biografie, oder? Nicht diese Form von stromlinienförmigem Auslandsaufenthalt als Beweis dafür, dass man genau sich genau dieselbe Verengung überall aneignen kann, die beispielsweise den Transatlantiker-Neoliberalen „auszeichnet“.

Es wurde übrigens vor einiger Zeit errechnet, dass die heutigen „Superreichen“, gemessen an ihren Anteilen am Vermögen der Völker der Welt, bei weitem nicht mit einigen historischen Figuren  mithalten können.

Viel Spaß mit der angerissenen Apokalypse!

TH

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