Tod und Spiele – Tatort 1067 / Vorschau DAS ERSTE 07.10.2018, 20:15 Uhr // #Tatort #Dortmund #WDR #Faber #Bönisch #Hartmann #Schudt #Tatort1067 #TodundSpiele

Titelfoto © WDR, Thomas Kost

Psychodutzend voll

Hätte man es Faber, dem Psycho unter den Kommissar_innen, zugetraut, dass er es auf nunmehr ziemlich genau sechs Jahre Dienstzeit bringen wird und dass er mit einem Film namens „Tod und Spiele“das erste Dutzend Fälle voll machen würde?

Aber ja. Nicht ganz dicht ist das neue normal (oder die neue Normalität). Dies ist keinesfalls abwertend gemeint. Faber war als der bis dahin soziopathischste aller Tatort-Ermittler eine Figur, von der wir heute wissen, wie sehr trendy man sie 2012 angelegt hatte. Die Welt hat sich vielmehr Faber angepasst, als dass dieser sich hätte der Welt annähern müssen. Interessanterweise wirkt er in den neueren Filmen fast schon zahm gegenüber seiner Anfangszeit, obwohl das familiäre Trauma, das er mit sich herumschleppt, noch immer der Bewältigung harrt. Man hat sich aber auch an ihn gewöhnt, an die Veränderung der Welt, an neue Ermittler_innen, die ebenfalls auf die eine oder andere Weise auf Grenzen wandern und Grenzen überschreiten. Ein Teammitglied hat Faber in den sechs Jahren verschlissen, so viel ist das gar nicht, Menschen halten eben doch was aus. In „Tod und Spiele“ geht es um illegale Kämpfe und in diesem Tatort wird der Nachfolger von Daniel Kossik vorgestellt und der hat  wieder einen Nachnamen, der auf polnische oder tschechische Wurzeln hinweist, die Figur wurde Jan Pawlak genannt.

Handlung

Dieser Tote wäre fast unentdeckt geblieben. Doch die Spurensicherung bestätigt: Es waren die verbrannten Knochen eines Menschen, die am Rande der Stadt in einer Feuerstelle gefunden wurden. Außerdem stellen die Ermittler in der Asche den Schlüssel zu einem Hotelzimmer sicher. Dort entdecken die Kommissare einen vermeintlichen Zeugen: Doch der eingeschüchterte und ausgehungerte Junge versteht offensichtlich kein Wort. Wer er ist, lässt sich nicht herausfinden. Auch eine Vermisstenanzeige, die passen würde, liegt nicht vor. Derweil kommt die Rechtsmedizinerin Dr. Greta Leitner bei ihren Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass das männliche Todesopfer bereits zu Lebzeiten zahlreiche Knochenbrüche erlitten hatte.

TH

Hauptkommissar Peter Faber – Jörg Hartmann
Hauptkommissarin Martina Bönisch – Anna Schudt
Hauptkommissar Jan Pawlak – Rick Okon
Oberkommissarin Nora Dalay – Aylin Tezel
Gerichtsmedizinerin Dr. Greta Leitner – Sybille J. Schedwill
russischer Wirtschaftsmagnat Oleg Kombarow – Samuel Finzi
seine russische Freundin – Jerina Beqiri
Rezeptionistin Stefanie Kogler – Victoria Mayer
Hanna Jäger vom Escort-Service – Sotiria Loucopoulos
Trainer Abuzar Zaurayev-Schmidt – Surho Sugaipov
Till Koch – Robert Gallinowski
Zeuge Mischa alias „Kleinkhan“ – Cecil Schuster
Mia Berger – Marlene Fahnster
Milos – Andreas Grusinski
Zivilpolizist – Michael-Che Koch
Übersetzer – Nick Dong-Sik
Japaner – Tatsuya Tagawa

Drehbuch – Wolfgang Stauch
Regie – Maris Pfeiffer
Kamera – Eckhard Jansen
Schnitt – Simone Hugg-Hofmann
Szenenbild – Thomas Schmid
Musik – Jörg Lemberg

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