Her mit der Marie! – Tatort 1068 / Vorschau DAS ERSTE 14.10.2018 um 20:15 Uhr // #Tatort #TatortWien #Wien #BibiFellner #Bibi #Moritz #MoritzEisner #ORF #Tatort1068

Titelfoto (c) ORF, Hubert Mican

Weitere Verunsicherung

Ja, lange her. Ich hatte es so im Kopf, dass der Satz „Her mit der Marie!“ aus Falcos Lied „Der Kommissar“ stammt und das hätte ja zu den Wiener Tatort-Spezln auch so gut gepasst. Er ist aber aus „Ba-Ba-Banküberfall“ von der „Ersten Allgemeinen Verunsicherung“, ebenfalls eine österreichisch Bank … äh, Band, die speziell mit diesem Lied auch in Deutschland großen Erfolg hatte. Dass „Marie“ für „Zaster“ steht hatte der danach steigenden Beliebtheit des Vornamens keinen Abbruch getan, eher ist das Gegenteil der Fall.

Der Song kam auch noch gerade zur rechten Zeit, nämlich am Ende der „NDW“, der „Neuen Deutschen Welle“, die man im Kern von 1981 bis 1985 ansiedeln kann und in der deutsche und österreichische Band eine bis dahin nicht gekannte Mischung aus Klamauk und Kritik in ihren Texten unterbrachten. Wenn man will, der Beginn des postethischen Zeitalters, aber eben auch Big Fun und die „EAV“ verstand sich ausdrücklich als politische Band, deren Lieder man nur im Kontext, und zwar im übergreifenden eines Studio-Albums verstehen könne.

In Wien haben sie dazu freilich einen engeren Bezug als hierzulande und was hat der Inkasso-Heinzi damit zu tun, der dieses Mal offenbar erstmalig groß herausgestellt und nicht bloß erwähnt oder kurz eingespielt wird? So vie verraten wir mal – er ist nicht die unkenntlich gemachte Leiche, könnte aber der Mörder oder einer davon sein. Mehr in den nächsten Tagen in der -> Rezension.

Handlung

Im näheren Umkreis Wiens bietet sich den Ermittlern der BK-Sonderkommission unweit einer Landstraße ein verwirrendes Bild: Eine vorerst nicht identifizierbare Leiche wird gefunden, der oder die Täter haben es der Polizei gezielt schwer gemacht, dahinterzukommen, was sich abgespielt hat. Mit allen Mitteln arbeiten sich Moritz Eisner und Bibi Fellner Schritt für Schritt voran: Was ist passiert? Und wer ist der Tote? War es ein gezielter Mord, oder ist etwas ganz anderes auf tragische Art und Weise schiefgegangen?

Erst nach und nach kommt ans Licht, dass der Geldbote vom „Dokta“, einem alteingesessenen Wiener Großkriminellen, überfallen wurde. Es ging also sehr wahrscheinlich um eine ordentliche Summe. Nur: Wer ist allen Ernstes so verrückt und lebensmüde, ausgerechnet den „Dokta“ zu berauben?

Das fragen sich in diesem Fall nicht alleine Moritz und Bibi, sondern auch der auf Vergeltung drängende Bestohlene selbst. Für Moritz und Bibi heißt das, so schnell wie möglich einen Mörder zu finden.

Besetzung und Stab

Oberstleutnant Moritz Eisner – Harald Krassnitzer
Majorin Bibi Fellner – Adele Neuhauser
Oberst Dr. Ernst Rauter – Hubert Kramar
Revierinspektor Manfred „Fred“ Schimpf – Thomas Stipsits
Rechtsmediziner Prof. Michael Kreindl – Günter Franzmeier
Ballistikerin Mag. Renner – Pia Baresch
Zuhälter Heinz Stepanik alias „Inkasso Heinzi“ – Simon Schwarz
Großkrimineller Joseph Fenz alias „Dokta“ – Erwin Steinhauer
Doktas Frau – Maria Hofstätter
Pico „Bello“ Pellak – Christopher Schärf
Marko Jukic – Johannes Krisch
Edin Gavric – Aleksandar Petrovic
Marija Gavric – Ines Miro
Weinbauer – Roman Binder
Liedermacher Voodoo Jürgens – er selbst
u.a.

Drehbuch – Stefan Hafner, Thomas Weingartner
Regie – Barbara Eder
Kamera – Matthias Pötsch
Schnitt – Christian Pilsl
Szenenbild – Katrin Huber, Gerhard Dohr
Musik – Stefan Bernheimer

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