Deutsche Wohnen & Co. enteignen – 25.10.2018, 18:00 Uhr, Aquarium am Südblock, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin // #Mietenwahnsinn #Mieterproteste @HeimatNeue @Sander11_11a #BizimKiez #MichaelMüller #Berlin #Spekulation

 

2018-08-31 Dossier 2 Mieter, kämpft um diese Stadt! Eine Parteigenossin hat mich noch schnell auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht und gefragt, ob ich da hingehe. *Ab November* war bisher meine Aussage zu eigentlich allem.

Aber wie man eine Enteignung dieser Größenordnung konkret angehen will, das interessiert mich schon sehr. Ob das zeitlich passt, muss ich noch sehen.

Auf jeden Fall mal der obige Hinweis.

Ich möchte auch in den nächsten Tagen etwas zu den Häusern schreiben, die jetzt von den Bezirken doch gekauft werden sollen (Glückwunsch an dieser Stelle u. a. an „Sander 11-11a“, mit dem Kiez verbindet mich etwas).

Ich hoffe, es kommt zu einem guten Ende für die tapferen Mieter_innen. Überall, wo gekämpft wird gegen die Spekulation.

Noch ein paar Zeilen Allgemeineres:

Ich hatte gestern ein Treffen mit einer Person, die den Senat recht gut kennt und sie hat mir gegenüber Michael Müller mit den Worten zitiert „Ich will alles kaufen, was ich kriegen kann“, wobei es da sicher mehr um die freien Areale geht, die noch zu haben sind, etwa im Sinn dieses Statements im Tagesspiegel, das ich gerade recherchiert habe.

Aber es ist auch eine Adresse an die Spekulantenmafia und deswegen muss es hier mal erwähnt werden. Und warum nicht bei jedem Verkauf eines Wohnhauses ebenso denken? Die kleineren Häuser, die Blöcke, die freien Grundstücke, alles ist wichtig, um bezahlbaren Wohnraum zu erhalten oder neu zu schaffen. Wir müssen die Politik beim Wort nehmen.

Gäbe es noch einmal einen Volksentscheid, würde ich mein Votum bezüglich des Tempelhofer Feldes vermutlich ändern. 2014 habe ich für die Baufreiheit gestimmt, mittlerweile sehe ich eine Teilbebauung als sinnvoll an. Es geht unter heutigen Umständen nicht mehr, dass eine solche Riesenfläche mitten in der Stadt komplett liegen bleibt, auch wenn ich dort super gerne Rad fahre, weil das so entspannt zu zweit nebeneinander möglich ist. Wird noch genug Platz dafür übrig bleiben, wenn man eine Ringbebauung zulässt.

Aber das Konzept muss stimmen, nicht nur architektonisch, sondern auch sozial. Günstige Wohnungen jeder Größenordnung in öffentlicher & genossenschaftlicher Hand und ein guter Mix mit kleinen Läden und sozialen Einrichtungen.

TH

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