Mario Draghi: Keine Hoffnung für #Sparer – und für die #Mieter in Deutschland erst recht nicht // #Draghi #MarioDraghi #EZB #Nullzinspolitik #Niedrigzinsen #Italien #Schuldenkrise #Mieterproteste #Spekulation

Medienspiegel 107

Erwartungsgemäß fährt die EZB mit ihrer Nullzinspolitik, teilweise sogar Unternull-Politik, fort bis Mitte 2019 (Der Tagesspiegel). Da wir uns im Moment vor allem mit dem Immobilienmarkt befassen, müssen wir das als sehr schlechte Nachricht einordnen.

Warum für die Mieter, nicht nur für die Sparer?

Morgen wird im Zusammenhang mit den Enteignungsbestrebungen in Berlin, einen großen privaten Wohnkonzern betreffend, eine Analyse von uns erscheinen, die über Hintergründe aufklärt – aber hier schon so viel: Was Draghi nonchalant als stabile Immobilienmärkte bezeichnet, ist in Deutschland längst eine Blase, die hauptsächlich durch ebenjene Niedrigzinspolitik verursacht wird.

Welche großen Konsequenzen eine Änderung derselben haben könnte, ist allerdings auch klar. Verbleibt man im Dauerkrisenmodus und treibt das Geld weiter in die Immobilien, geht in Deutschland das Modell der sozialen Stadt hops. Zieht man hingegen die Zinsschraube an, fällt der Euro fällt auseinander.

Die Bundesregierung hat sich so in den Quark geritten, dass mindestens eine dieser Konsequenzen nicht mehr zu vermeiden ist.

Die Sparer, die nun auch wieder nix kriegen werden, waren fast zu allen Zeiten im Soll, nicht im  Haben. Das fiel nur früher nicht so auf, weil eben nicht die böse Null sichtbar war. Das andere Problem und einige weitere, die daraus resultieren, sind viel gravierender. Daher nur die Ruhe mit den nicht vorhandenen Sparzinsen, die von einigen Publikationen jetzt wieder als größter Fail dargestellt werden.

Und dass die Schulden in Italien kein Problem darstellen, solange die EZB sie durchfinanziert und dafür niedrige Zinsen und eine massive Geldvermehrung benötigt, wissen wir auch alle. Wir sind hier ganz schön blöd, uns diese investitionshemmende Austerität auferlegen zu lassen, während woanders das angeblich investitionsfördernde Nicht-Sparen die Wirtschaft ebenfalls nicht ins Laufen bringt. Seltsam, dass manches Dinge sich nie ändern, egal, wie man an sie herangeht.

Vielleicht doch mal die Vielfalt in Europa wieder fördern, anstatt Diversität nur milieumäßig zu verstehen?

TH

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