Nie wieder frei sein – Tatort 784 / Crimetime 141 // #Tatort #München #TatortMünchen #Tatort784 #IvoBatic #FranzLeitmayr #Niewiederfreisein #TatortNiewiederfreisein

Crimetime 141 - Titelfoto © BR, Hagen Keller

Davon ist niemand frei!

Mit großer Spannung haben wir darauf gewartet, dass der Preisabräumer und Fanliebling „Nie wieder frei sein“ wiederholt wird, denn was ist eine Anthologie ohne den Tatort, der momentan als der beste aller Zeiten gilt?

Ist er es auch nach unserem Verständnis. Wir nehmen es vorweg, um so rational wie möglich an diesen hoch emotionalen Film heranzugehen: Auch er wird keine 10/10 bekommen. Das liegt zum Beispiel am Ende. Wie hat die verletzte Anwältin Regine Zimmer, die in München niemanden kennt, der ihr wohlgesonnen wäre, den nicht schmächtig gebauten Markus Rapp auf diesen Hügel geschleppt, wo er an einem Abhang gefunden wurde? Und ist dieses Verhalten nicht davon abhängig, dass die Anwältin eine zu starke Wandlung durchlaufen muss? Hat sie vorher nicht wenigstens damit rechnen müssen, einen wirklichen Täter zu verteidigen? Einiges am Drehbuch ist erkennbar auf Talionsprinzip hin geschrieben und obwohl wirklich jeder sich etwas für seine Einstellung gegenüber Sexualstraftätern aus diesem Tatort ziehen kann, hat man erkennbar Verständnis für Selbstjustizabsichten und niedere Instinkte auf allen Seiten durchblicken lassen.

Aber ganz ohne eine Tendenz oder Positionierung wäre die Emotionalisierung nicht gelungen, und die ist atemberaubend. Gleiches gilt für die Schauspielleistungen. Wir sind generell keine Schauspieler_innen-Basher, sondern konzentrieren uns eher auf deren Führung, auf die Drehbücher und die Inszenierung, wenn wir etwas zu kritisieren haben, aber das, was hier gegeben wird, ist auch für einen Spitzentatort ungewöhnlich intensiv und schonungslos – ohne, dass die Figuren dem Zuschauer zu sehr angedient werden. Genau deswegen ist auch dieses Selbstjustizthema noch erträglich. Ein wenig schwingt auch mit, dass die Polizei in ihrer Ermittlungsarbeit durch rechtliche Bedingungen stark eingeschränkt wird, sonst wäre schon der Urteilsspruch zu Anfang des Films wohl anders ausgefallen.

Einer, der nach dem überwiegenden Gefühl aller Beteiligten und wohl auch der Zuschauer – genau weiß man’s bis beinahe zum Schluss nicht – Frauen vergewaltigt und mindestens eine umgebracht hat, wird wegen Mangels an verwertbaren Beweisen und (daher) wegen einer rechtstechnischen Panne während der Ermittlungsarbeiten freigesprochen. Der Gerichtssaal kocht. Die junge Anwältin, die ihn rausgehauen hat, sitzt am Ende da und ist selbst eine Opfertäterin. Im letzten Bild ist der Gerichtssaal leer. Es gibt nichts mehr zu richten und das Faktische hat gesiegt. Das ist nur eine  kurze Einstellung, aber sie ist so suggestiv, dass man sie ohne Wort sofort versteht.

Handlung

Melanie Bauer hat eine Vergewaltigung mit Mordversuch überlebt. Der mutmaßliche Täter Markus Rapp steht wegen dieser Tat und wegen des Mordes an Bettina Krüger vor Gericht. Die Kommissare Batic und Leitmayr tragen die gesammelten Indizien vor, die eindeutig gegen Rapp sprechen. Doch Rapps junge, ehrgeizige Pflichtverteidigerin Regina Zimmer erwirkt zu Melanie Bauers Entsetzen einen Freispruch und zieht damit die Wut der Angehörigen der Opfer sowie der Ermittler auf sich.

Nach seiner Freilassung taucht Rapp nachts vor Bauers Zimmerfenster auf. Melanie leidet zunehmend unter ihrer Angst und einem Waschzwang. Ihr Ex-Freund Peter Sammauer mobilisiert Freunde und Nachbarschaft gegen Rapp, der juristisch nicht belangt werden kann. Einige Wochen später verschwindet Melanie Bauer, in ihrer Wohnung bleiben Blutspuren und Zerstörungen zurück. Markus Rapp wird daraufhin rüde aber erfolglos verhört, auch der von seinem Vater und seiner Anwältin ausgeübte Druckbleibt ohne Ergebnis. Regina Zimmer wird nachts in einer Tiefgarage von vermummten Personen überfallen und zusammengeschlagen.

Am nächsten Morgen wird Markus Rapp erstochen in einem Park gefunden. Die Suche nach Melanie erscheint nun noch schwieriger. Bei ihren Befragungen finden Batic und Leitmayr heraus, dass Rapp nicht für Melanies Verschwinden verantwortlich sein kann. Sie folgen Peter Sammauer bis zu einer abgelegenen Hütte, wo Melanie sich versteckt hält. Rapps Schuld in den früheren Fällen bestätigt sich, die Suche nach seinen Mördern bleibt zunächst erfolglos. Sammauer gesteht den Überfall auf die Anwältin, bestreitet jedoch für ihre Schnittverletzungen verantwortlich zu sein. Als Batic und Leitmayr sie mit Unstimmigkeiten bei ihren erlittenen Verletzungen konfrontieren, gesteht Regina Zimmer, dass sie ihren ehemaligen Mandanten erstochen hat, nachdem er ihr den Mord gestanden und sich für ihre Verteidigung bedankt hatte. 

Rezension

Anders aufgebaut, aber im Rahmen filmischer Konventionen

Ob man von den Bildern und Gefühlen dieses Tatortes nie wieder frei sein wird, hängt sicher von der persönlichen Disposition ab, doch wie das in den letzten Jahren häufige Thema Sexualstraftat hier aufgerollt wird, ist plottechnisch und darstellerisch außergewöhnlich. „Nie wieder frei sein“ beginnt mit einem Tatort. Aber nicht mit einem bereits eingetretenen Tod und der Polizei vor Ort, wie es das klassische Muster vorsieht, nicht einmal mit einem Mord. Einen solchen gab es schon zuvor bei einem anderen Opfer, die erste Szene zeigt in aller detaillierten Ruhe, wie ein Mann eine vergewaltigte junge Frau in einer nächtlichen Ödlandschaft aussetzt und alle Spuren verwischt, so dass nur Indizien auf seine Täterschaft schließen lassen. Dann folgt die Gerichtsverhandlung, die zu seinem Freispruch führt, der nächste Schritt ist, dass die junge Frua, die er vermutlich zuletzt angegriffen hat, verschwindet, und er selbstverständlich im Verdacht steht, sich wieder an ihr vergangen zu  haben. Das stimmt nicht, sehr wohl aber hat er die in der Gerichtsverhandlung relevanten Taten begangen.

Eine komplex, aber nicht unübersichtlich aufgebaute, sehr sauber ausgearbeitete Story. Das finden wir deshalb besonders erwähnenswert, weil es so selten ist, dass Plots solch einen ausgefeilten Aufbau haben und gleichzeitig eine hohe Stringenz aufweisen. Da ist kein zuviel oder zuwenig, einzig über die Rolle der Schwester des ersten Opfers kann man geteilter Meinung sein, aber die Autoren waren offenbar der Ansicht, dass dieser Charakter als zusätzliche Verdächtige gebraucht wurde.

Das Ende ist überraschend, nicht ganz schlüssig, aber es ist herrlich geeignet für alle, welche Gerechtigkeit immer auf dem linearen, von komplexen und von Juristengenerationen mit immenser Kopfarbeit ausgearbeiteten Rechtstatbeständen unbeleckt suchen. Dass es eine Juristin trifft, die alle Rechtsmittel einsetzt, um einen möglichen Täter zu schützen, ist nur folgerichtig, und das letzte Bild des leeren Gerichtssaales passt hervorragend ins Deutungsschema. Da ist kein Richter mehr zwischen dem Täter und Gott und der Person, die ihn aus nachvollziehbaren Gründen getötet hat – ohne durch § 32 StGB (Notwehr) gerechtfertigt zu sein. Es fehlt dabei vor allem die Gegenwärtigkeit der Bedrohung für das Rechtsgut Leben einer dritten Person und so wird die paragrafenkundige Juristin wissend zur Überschreiterin der Gesetze, wie zuvor Hauptkommissar Batic, der gegenüber dem verdächtigen Rapp handgreiflich wird.

Bei diesem Krimi musste sehr genau aufs Straf- und Strafprozessrecht geschaut werden, das hat uns gefallen, zumal in einer Gerichtszene. Die Diskussion zwischen Staatsanwältin und Pflichtverteidigerin fanden wir etwas verkürzt – wenn man schon mit Präzendenzfällen und daraus folgenden Urteilten um sich wirft, kann man anhand der Kommentierung, die inzwischen dazu stattgefunden hat, sicher noch tiefer einsteigen. Aber das wäre fachlich zu viel und dramaturgisch zu gedehnt gewesen.

Die Dramturgie des Films kennt sowieso nur eine Höhe: oben. Es gibt keine Pausen und ruhigen Stellen, es wird viel agiert und herumgeschrieen, alle sind ständig in Hochspannung – im Grunde ist der berühmte Spannungsbogen kaum vorhanden, es gibt keinen erkennbaren Wechsel ruhiger und aktionsreicher Momente, sondern es wird darauf gesetzt, dass die Spannung durch die vielen Wendungen und die emotional vorgetragenen Positionen und Konfrontationen zwischen dem Duo Batic / Leitmayr und den Opfer- und Täterangehörigen sowie dem verdächtigen Rapp auf durchgehend hohem Niveau halten lässt. Das ist tatsächlich gelungen, dank einer guten Szenenfolge und des erwähnten, herausragenden Ensembles. Die Plotpointtheorie ist insofern gewahrt, als der Tod des Rapp eine besonders überraschende Wendung und eben doch einen Höhepunkt darstellt. Danach rächt sich die Anlage mit der durchgehenden Hochspannung ein wenig, denn wie von selbst fällt es dann doch ein wenig ab, nachdem der Verdächtige, die Negativfigur, aus dem Spiel ist.

Figuren

Leitmayr und Batic sind sehr authentisch in ihren Kommissarsrollen, auch wenn sie mal wieder eine slapstickhaft tolpatschige Verfolgungszene hinlegen, auch das gehört leider immer wieder zum Repertoire in Tatorten, auch wenn diese so ernst sind wie „Nie wieder frei sein“, wo das Slapstickhafte im Grunde keinen Platz hat. Wie meistens ist Batic der Soziale, der Mensch, der die Instinkte und Emotionen aufnimmt, die an den Zuschauer vermittelt werden sollen – hier verstärkt er sie lediglich, denn das Opfer Melanie trägt bereits die Empathie.

Die Rollen der Juristen, Opfer und Angehörigen, des Täters und seines Vaters bestechen dadurch, dass sie nicht etwa eindeutig definiert sind, sondern sich suboptimal und so verhalten, dass sie nicht als Helden dienen, aber auch nicht eindeutig zu verurteilen sind. Strafrechtlich ist die Sache am Ende natürlich eindeutig und jenseits der angesprochenen Unzurechnungsfähigkeit wäre ein Schuldspruch ergangen, wäre die Beweislage ausreichend gewesen. Besonders die Anwältin Regina Zimmer (Lisa Wagner) ist keine einfache Rolle, weil sie die Last zu tragen hatte, für ein überraschendes Ende zu sorgen, ohne dadurch unglaubwürdig zu erscheinen. Dass wir dem psychologisch und sachlich nicht komplett folgen, dafür konnte die Schauspielerin nichts, sie hat ihre Sache sehr gut gemacht und man hat anfangs mehr negative Emotionen auf sie projeziert, als auf den Täter Markus Rapp.

Dass sie von der cool argumentierenden Jungkarrieristin zur Pflichtanwältin zur Rächerin der bisherigen und zukünftigen Opfer von Rapp wird, war ganz schön schwierig zu spielen, weil sie sich die 90 Minuten mit vielen anderen Figuren teilen musste, die ebenfalls als Verdächtige für den Mord an Rapp infrage kommen mussten. Sie hat das so gut gemacht und der Figur so viel mitgegeben, wie es denkbar war. Sachlich bleiben die Zweifel – zum einen, wie bereits erwähnt, an der physischen Möglichkeit, Rapp zu töten und an einen anderen Ort zu verbringen, zum anderen hätte sie es doch als so clevere Frau auch hinbiegen können, den Polizisten eine echte Notwehrsituation vorzugaukeln. Dann wäre es Sache der KT gewesen, das zu überprüfen. So siegt letztlich auch bei ihr die Emotionalität, und das ist doch eine recht starke Wandlung einer so jungen Frau in so kurzer Zeit. Am besten kann man sie noch dadurch herleiten, dass sie inzwischen auch physische Gewalt erfahren hat.

Fazit

Die Kritik im Detail soll nicht verhehlen, dass der Tatort „Nie wieder frei sein“ hervorragend inszeniert und gespielt ist. Ob er zu Recht als bester aller Zeiten gilt, ist eine Frage, die wir nur  anhand unserer Bewertung kommentieren können.

Dazu müssen wir uns aber auch die Tendenz des Films noch einmal anschauen, und die hat uns teilweise und mit etwas Abstand nachdenklich gestimmt. Gerade, weil die Leute alle so echt, nämlich nicht sehr zivilisiert oder legalistisch dargestellt werden, wurden wir daran erinnert, was alles schon geschah im Namen des gesunden Volkszornes, des „natürlichen Rechtsempfindens“, und wie die Begriffe alle lauten.

Gerade dieser Film hat uns deutlich gemacht, mehr als die anderen zum Thema, die wir bisher rezensiert haben, dass wir uns auf die Seite des Gesetzes stellen müssen, auch wenn dieses nicht perfekt scheint und manche Bremse in die Strafverfolgung einbaut. Die Strafrechtsparagrafen gegen Sexualstraftäter sind ohnehin mehrfach verschärft worden, mehr lässt sich auf gesetzlichem Weg kaum tun. Bei Tätern, die nicht hochpathologisch sind, aber vielleicht dadurch, dass sie anders sozialisiert werden und damit ihr Aggressionspotenzial besser im Griff haben. Die Aggressivität der Leute im Film steht deshalb als Subtext gegen die offensichtliche Tendenz, denjenigen, die kurzen Prozess machen wollen, Recht zu geben oder mindestens Verständnis für sie zu zeigen. Sie sind nicht in dem Sinn kriminell wie ein Sexualstraftäter, niemand kann von ihnen verlangen, dass sie heroisch Trauer tragen, wie es in älteren Filmen oft gezeigt und wie damit Menschen auch überhöht und mit Heldenattitüden befrachtet wurden.

Aber weil eben Menschen Menschen sind und zur verbalen oder tätlichen Gewalt neigen, müssen sie Regeln unterworfen werden. Innerhalb dieser Regeln dürfen sie selbst darüber nachdenken, was sie tun können, um die Gesellschaft ein Stück weit gewaltfreier zu machen und damit vielleicht zu bewirken, dass die Regeln gelockert und Ausnahme-Einzelfälle schneller und konsequenter verfolgt werden können. Wir haben den Film so gelesen, dass er nicht die einfachen Lösungen predigt, sondern uns vor Augen hält, wie wir alle nicht frei sind von Gewalt und niederen Instinkten. Der eine mehr, der andere weniger, aber Gesetze müssen so geformt sein, dass sie möglichst viele Fälle abdecken und die (höchstrichterliche) Rechtsprechung sorgt durch die stets überprüfbare Auslegung dafür, dass Gesetze auf der Höhe der Zeit bleiben. Bei aller individuellen Trauer und Wut kann der Rechtsstaat nicht geopfert werden zugunsten von Rachegedanken, die in vielen Teilen der Welt das Geschehen bestimmen und für tausende von Toten sorgen, Tag für Tag. Wir leben nicht in der besten aller Welten, aber in Deutschland in einer vergleichsweise sicheren und sind dankbar dafür, dass die Justiz unabhängig ist und sich nach Kräften bemüht, wirklich Recht zu sprechen. Das gilt auch für den Vorsitzenden Richter zu Anfang des Films.

Man kann ihn nicht dafür verdammen, dass er angesichts der vorgetragenen Argumente nicht auf unsicherem Gebiet wandeln und das von Batic und Leitmayr initiierte Tondokument, das die Täterschaft Rapps näher gelegt hätte als jedes andere Beweismittel, als solches zulassen wollte, nachdem es bei der Aktion einen Formfehler gegeben hatte. Zudem wäre eine Revision seitens der Staatsanwalt möglich gewesen, darauf wurde zuwenig eingegangen.

Wir werten mit 9,0/10 und erweisen damit auch all denen unsere Referenz, die diesen Tatort überragend finden. Es ist jetzt der vierte mit dieser Punktzahl von 158 rezensierten Fällen.* Aber wir geben nicht erstmalig 9,5 oder 10. Da wird noch etwas kommen, das uns auch inhaltlich so komplett überzeugt, dass wir uns vor einem Meisterwerk verneigen ohne jedes Wort der Kritik.

*Diese und weitere Angaben, die sich auf frühere Rezensionen beziehen, sind in der vorleigenden Version der Kritik noch unverändert aus der „TatortAnthologie“ des „ersten Wahlberliners“ übernommen.

© 2018, 2012 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Hauptkommissar Ivo Batic – Miroslav Nemec
Hauptkommissar Franz Leitmayr – Udo Wachtveitl
Regina Zimmer – Lisa Wagner
Vater Rapp – Tilo Prückner
Vater Bauer – Rainer Bock
Mutter Bauer – Ulrike Arnold
Sandra Krüger – Antje Widdra
Markus Rapp – Shenja Lacher
Peter Sammauer – Stephan Zinner
Staatsanwältin Böhm – Katharina Müller-Elmau
Melanie Bauer – Anna Maria Sturm

Drehbuch – Dinah Marte Golch
Regie – Christian Zübert
Besetzung/Casting – Franziska Aigner-Kuhn
Kamera – Philipp Kirsamer
Musik/Filmkompositionen – Sebastian Pille

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