Tourismus – Die Fratze des 21. Jahrhunderts? (ARTE) // @HeimatNeue @Mieterproteste @SusanneHoppe2 @KiezinAktion @BGemeinwohl @BMieterverein @22Marion_Noiram @Kiez_Web_Team // #Berlin #Tourismus #Gentrifizierung #Verdrängung #Milieuschutzgebiet #Mieter #Vertreibung #Milieuschutz #Mieterverein #Vorkaufsrecht #Mietpreisbremse #DWenteignen #Mietendeckel #BerlinerMietendeckel

2018-06-24 Medienspiegel

Serie und Dossier „Mieter, kämpft um diese Stadt!“

Wir möchten heute auf einen ARTE-Beitrag hinweisen, der schon Ende November 2018 gesendet wurde. 

Aber da wir ihn zufällig gestern gesehen haben gerade wieder über AirBnB,  Zweckentfremdung, touristische Überflutung geschrieben haben, passt er gut, finden wir. Außerdem – es wird Frühling, die Abenteuerlust!

„Urlaub, Reisen, Freizeit wurden im 20. Jahrhundert neu erfunden. Im 21. Jahrhundert wehren sich besonders beliebte Reiseziele wie Barcelona, Amsterdam oder Venedig gegen die Gefahren der permanenten touristischen Invasion.

Mieten sind kaum noch bezahlbar, architektonische Schönheit und kulturhistorische Raritäten leiden.

Ein aktuelles Beispiel: Aus Dubrovnik wurde für „Game of Thrones“ „Port Real“ – Hauptstadt des siebten Königreiches der Serie. Der touristische Ansturm blieb nicht aus. Folglich reduzierte der Bürgermeister drastisch die Anzahl der Besucher der historischen Stätten. Er fürchtet um den Erhalt der kroatischen Stadt aus dem 16. Jahrhundert. Zeigt das schöne Versprechen des Massentourismus, einfach so an alle schönen Orte dieser Welt reisen zu können, seine Fratze?“

„Die Fratze es 21. Jahrhunderts “ ist sicher ein bisschen übertrieben, da gibt es schon andere, obwohl das 21. Jahrhundert noch recht jung ist. Trotzdem:

Liebe Leser_innen – wir bitten Sie um darum, folgen Sie diesem Beitrag knapp 27 Minuten lang, stellen Sie einen emotionalen Bezug dazu her und dann beantworten vor allem Sie, liebe Berliner_innen, uns und sich diese Fragen:

  • Wie fühlen wir uns als Berliner? Mehr Paris oder mehr Dubrovnik?
  • Welche Darstellung finden wir sympathischer?

Kommt dabei vielleicht etwas Gegensätzliches heraus?  Muss nicht, kann aber sein.

Wir haben jetzt einen längeren Teil mit eigenen Betrachtungen rausgenommen, manchmal kann man es mit der Subjektivität nämlich auch übertreiben. Selbst, wenn auch  zu allerletzt, beim subjektiven Journalismus. Außerdem herrscht heute so eine entspannte Grundstimmung. Frühling eben. Oder dessen Simulation, es wird hoffentlich nicht schon März auf 25 Grad gehen.

Aber auch der Umgang mit dem Tourismus prägt die Soziale Stadt. Berlin hat mittlerweile die zweithöchste Jahres-Besucherzahl aller Städte in Europa (17 Millionen, nur noch London ist voraus), die Zahl der Übernachtungen ist aber nicht so hoch wie in Paris, das im Beitrag herausgestellt wird. Sagt das dieser Unterschied etwas über die Qualität des Tourismus aus? Nun ja, es reicht mit der Interpretation.

TH

MS 262

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