KORREKTUR!! 2019/75/2: HOFFEST gegen Verdrängung IN DER ELSENSTRASSE 75 – SONNTAG, 24. MÄRZ 14, AB 14 UHR! / @Else75 @Elbeeckeweigand @derjochen #Neukoelln #wirbleibenalle #Else75 #Elsentraße #Verdrängung #Mietenwahnsinn

Liebe Leserinnen und Leser,

2018-11-11 Mieter,kämpft um diese Stadt + zusammen gegen Mietenwahnsinndies geht alle an, nicht nur, wenn Neukölln, wie bei uns vom Wahlberliner, der „Zweitbezirk“ ist. Die Elsenstraße 75 macht am Sonntag nächster Woche wieder ein Fest!

Über die Verdrängungsfälle Elsenstraße 75, Friedelstraße 7, Fuldastraße 7 haben wir hier zuletzt berichtet und da die Elsenstraße via Twitter erreichbar ist, bekommen wir die Aktionen der Hausinitiative „Else75“ immer wieder mit. Der Tagesspiegel hat bereits einen Vorbericht geschrieben.

Und hier ein Tweet von der Initiative „Elbestraße / Ecke Weigandufer“, der auf das morgige Event verweist, vom eingebundenen Tweet der „Else75″aus kann man auch auf Facebook gehen und erfährt mehr Details:

Das Glück der Mieter_innen kann ein Eichhörnchen sein. Oder zwei.

Wir haben auch eines. Es lebt in unserer Hofkastanie und auch von ihr. Begünstigt durch den Reibeputz, den vor vielen Jahren jemand gemeint hat an unserer Hoffassade anbringen zu müssen, kann es wunderbar an der Wand hochklettern und durch unsere Fenster schauen, gucken, was wir so machen. Kurz geschrieben:

Wir finden das Eichhörnchenlogo  der Else75 süß, sehr ansprechend gemacht.

Eine wirklich schöne weitere Idee ist, dass die Mieter_innen des Hauses sich persönlich vorstellen und dadurch für uns alle zu Gesichtern und Schicksalen werden. Das ist ganz wichtig, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie individuelle Lebensräume gestaltet sind und wie erhaltenswert sie sind. Anonym sind oft die Käufer, die Immobilienhaie und am liebsten wäre es ihnen, wenn auch die Schicksale, in die sie auf bedrohliche Art eingreifen, anonym blieben. Das verwehren ihnen die Bewohner_innen der Elsenstraße 75.

Wir sind jetzt die Timeline der „Else75“ auf Twitter nochmal durchgegangen – offenbar gibt es bisher immer noch keine Klarheit darüber, wer das Haus eigentlich gekauft hat. Womit nicht ein eventueller bezirklicher Vorkauf, das Reingrätschen der Öffentlichen, gemeint ist, das sich die Eichhörnchenhaus-Menschen erhoffen, sondern der Vorgang, der den Verdrängungsfall erst ausgelöst hat. Im Grundbuch sei noch keine Änderung sichtbar, hieß es zuletzt am 13. März. Das letzte Blog-Update stammt vom 8. März und hält u. a. fest:

„Wir wissen nun seit mehr als 3 Wochen das unser Haus verkauft wurde. Jedoch wissen wir immernoch nicht, an wen. Durch dieses Unwissen gibt es eine große Unsicherheit bei uns Bewohner*innen. Mit Blick auf den Berliner Wohnungsmarkt wird diese Unsicherheit noch verstärkt.“

Anfang April 2019 wird die Ausübungsfrist für das bezirkliche Vorkaufsrecht ablaufen. Falls es etwas zu vermelden gibt, wird Baustadtrat Jochen Biedermann die Bewohner_innen der Elsenstraße 75 sicherlich sofort anschreiben.

Ebenfalls zu lesen ist, dass eine milieuschutzgerechte Abwendungsvereinbarung seitens der neuen Käufer abgelehnt wurde und sie mit einem Gegenvorschlag um die Ecke gekommen sind – aber falls es dazu Neues gibt, was noch nicht auf dem Blog der Initiative steht – spätestens beim Hoffest erzählen die Bewohner_innen sicher gerne darüber

Das Warten ist nervenaufreibend, das Engagement gleichwohl beeindruckend. Es muss sich am Ende wenigstens gelohnt haben. Daher heute unsre Solidarität mit den Bewohner_innen der Elsenstraße 75 in Neukölln!

TH

SMH 306

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