2019/87: Alle am Freitag, 29.03.2019 um 15 Uhr zum Erkelenzdamm 11-13. Kundgebung: 40,- warm / qm – Nein Danke! Auch Akelius muss enteignet werden! + ein paar Sätze von uns dazu / @DWenteignen @derjochen // #Mietenwahnsinn #Verdrängung #Akelius #Neukölln #Neukoelln #Enteignung

Wir können nicht alle Ereignisse und Veranstaltungen im Rahmen der Aktionstage zum #Mietenwahnsinn ankündigen, die am 6. 4. um 12 Uhr auf dem Alexanderplatz mit einer Großdemonstration und dem Start des Volksbegehrens „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ abschließen, aber dies ist ein Muss:

„Kundgebung: 40,- warm / qm – Nein Danke! Auch Akelius muss enteignet werden! – Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn.“

Akelius ist maßgeblich mit für den Mietenwahnsinn verantwortlich.

Angebotsmieten von bis zu 40,- € warm pro qm offenbaren die ungehemmte Profitgier von Akelius. Das brauchen wir nicht und das wollen wir nicht – Schluss damit! Deshalb tragen wir unseren Protest vor die Deutschlandzentrale von Akelius.

Nach dem Tweet von „Deutsche Wohnen enteignen“ von uns noch ein paar Sätze ->

Wir waren über die Anzeige von Akelius, die der Demo ihren Namen gegeben hat, ebenfalls gestolpert und darüber entsetzt. War das in Neukölln? Oder doch Fr’hain? Egal:

Es müssen ja nicht immer 40 Euro / m² sein. Wir haben die aktuellen Angebote von Akelius in Neukölln aufgerufen: Unter 20 Euro kalt gibt’s nichts und 30 sind auch schon drin. Und was wir mit eigenen Augen gesehen haben, weil Akelius, siehe Bild der „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“, immer so schöne Schilder anbringt: Neukölln ist auf jeden Fall von diesem privaten Anbieter von Wohnungen stark betroffen, das belegen auch die vielen Anzeigen der Firma für diesen Bezirk.

Bei der Ausstattung wird zusätzlich aufgeschnitten. Alle Wohnungen sind mit Parkett ausgewiesen. Eine Wohnung mit einem Mittelklasse-Fischgrätparkett haben wir gesehen, ansonsten Dielenböden. Bretter, die früher absichtlich unter Teppichen und rotem, feuerhemmendem Anstrich versteckt wurden. Eigentlich sollte sich eine Firma aus dem Land von Ikea in Sachen Holz auskennen. Vielleicht gerade nicht.

Und was sagt eigentlich Jochen Biedermann, der Baustadtrat von Neukölln dazu?

Sind diese Angebote alle legal im Sinne der Mietpreisbremse etc.? Die gezeigten Wohnungen wurden zwar renoviert, das sieht man schon, aber doch nicht im Sinn von § 556e BGB oder gar § 556f BGB? So viel kann man ja bei aktuellen Preisen für Neubau gar nicht in eine Wohnung stecken, indem man sie nur anstreicht, den Boden abzieht oder bestenfalls erneuert und Bad und Küche ändert, um ganz freidrehen zu können (§ 556 f) und die Modernisierungsumlage darf doch bei dem, was dort vorher vermutlich an Mieten erzielt wurde, nach den Regelungen, die seit dem 1. 1. 2019 gelten, nicht zu solchermaßen hohen Preisen führen (§ 556e). Oder gilt in dem Fall noch die alte Regelung, weil die Modernisierung mglw. schon 2018 begonnen wurde? Dann wäre wenigstens bald Schluss mit diesen Exzessen.

Falls Akelius hier Schmu macht, muss dringend eingegriffen werden. Falls es legal ist, muss dringendst die Mietpreisbremse weiter verschärft werden, der Deckel auf die Mieten und was sonst denkbar ist.

Oder am besten gleich enteignen – denn allein die Idee, in Neukölln solche Preise zu verlangen, beweist, dass die Immobilienfirmen einfach nicht hinzulernen wollen. Die lassen es absichtlich darauf ankommen.

TH

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