Blutspur – Tatort 222 / Crimetime Vorschau 18. Mai 2019, WDR, 23:15 Uhr // #Tatort #Schimanski #Thanner #Blutspur #WDR #Duisburg #Tatort222

Crimetime Vorschau - Titelfoto © WDR, Primke

Action oder Absturz mit den Duisburg-Bullen

Wenn man die Handlungsbeschreibung dieses 30 Jahre alten Films liest, der morgen Abend (18.05.2019) in einem ziemlich Aufwasch nach einem aktuellen Dortmund-Krimi und zwischen zwei zeitgenössischen Hamburg-Tatorten gesendet wird, denkt man fast, man sie im Hier und Jetzt. Wir haben noch den einen oder anderen Schimanski offen, „Blutspur“ gehört dazu, daher keine Rezension zum vorab lesen, sondern nur diese knapp gehaltene Vorschau. Warum der WDR diese Produktion, anders als etwa „Duisburg-Ruhrort“ und ähnliche prägende Werke, schon lange nicht mehr gesendet hat, könnte sich aus der Rangliste des Tatort-Fundus erschließen: „Blutspur“ gilt den dort versammelten und Noten vergebenden Fans als zweitschlechtester Film mit dem Dusiburger Pöbelkommissar. Nur „Doppelspiel“ liegt noch schlechter und beide weisen einen ziemlich großen Punkte-Abstand zur Nr. 27 der Rangliste auf. Auf dem Foto kann man schon erkennen, dass es mal wieder ziemlich zur Sache geht. Vielleicht ist Handlungslogik heute nichts mehr, aber Krawall ist nicht alles.

TH

Handlung

Ein arabisches Killerkommando ermordet auf einem Schrottplatz in Duisburg zwei polnische Fernfahrer. Im gleichen Zuge soll offensichtlich der Expole Leczek, Schrottplatzbesitzer und Zuhälter, hingerichtet werden, doch der Anschlag mißlingt. Schimanski und Thanner, die beide Zeugen des Überfalls sind, können es nicht fassen: Das sieht aus wie Krieg. Dieser Eindruck verstärkt sich, als auf dem Boden des polnischen Lkws eine Blutlache entdeckt wird, die auf weitere Opfer schließen läßt.

Aber damit noch nicht genug – kurze Zeit später explodiert in einem Hotel ein Sprengsatz; wieder kommen zwei Männer ums Leben, einer von beiden scheint Leczek zu sein. Seine Freundin Ela ist verzweifelt und behauptet, über die Motive der Täter nichts zu wissen. Aber ohne es zu wollen führen sie und der doch wieder davongekommene – Leczek die beiden Kommissare auf die richtige Spur. Kaum zu glauben, daß es sich hier um ein Verbrechen mit „humanitärem“ Background handelt.

Besetzung und Stab

Kommissar Schimanski Götz George
Kommissar Thanner Eberhard Feik
Hänschen Chiem van Houweninge
Ossmann Gerhard Olschewski
Leczek Vadim Glowna
Ela Marita Marschall
Regie: Werner Masten
Buch: Peter Steinbach
Kamera: Wolfgang Simon
Ausstattung: Gogol Behrendt

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